NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Absolutismen sind einfach zu widerlegen:
D ist von Platz 4 auf Platz 3 der stärksten Industrienationen gerutscht.

Dieses Narrativ, dass die Parteien nix auf die Reihe bekommen ist genau das was von Rechtsaußen gepusht wird.
Berechtigte Kritik an den etablierten Parteien gibt es genug, aber das ist keine.

Man muss kein apokalyptisches AFD-Neusprech verwenden, um auf Missstände hinzuweisen.
Es reicht die Fehler klar zu benennen, wie z.B. im MTB-News Beitrag zum Gesetzesentwurf.

Paßt! In dem Fall sind auf beiden Seiten ausführlichere Beiträge sinnvoll (ziehe mir den Schuh in dem Fall gerne an).

Trotz der genannt starken Position als Industrienation ist es leider dennoch so, daß es für viele Unternehmen und Unternehmer wie auch Angestellte derzeit schwierig ist:

Strom ist im weltweiten Vergleich teurer als in anderen Ländern, das macht energieintensiven Branchen das Leben schwer und deren Produkte teurer als die von Mitbewerbern, die im Ausland produzieren.
Der Verwaltungsaufwand ist immens, es fehlt besonders in den Verwaltungen aber häufig an Leuten und gefühlt kommt man nirgendwo richtig voran.
Unsere Lohnkosten sind hoch, unsere Lebenshaltungskosten jedoch auch.
Mieten und Kaufpreise sind in den letzten Jahren enorm gestiegen, durch die nun auch angestiegenen Zinsen sind die Kaufpreise jedoch ungleich schwerer zu finanzieren als noch vor 4 Jahren.

Und der Unterschied zwischen dem verfügbaren Einkommen von Arbeitenden zu Nicht-Arbeitenden ist (trotz der bei uns eher hohen Löhne) gefühlt für viele einfach zu gering: Mach mal jemandem klar, warum er als Vollzeit Angestellter/Arbeiter mit einem Haushaltsnetto von 3.000,-€ bei 3 Kindern auskommen soll, wenn der Nachbar als Bezieher von Sozialleistungen über alles gerechnet (Wohngeld, Energiekostenübernahme, Lebenshaltungszuschuß, etc.) kaum weniger hat....

Daß wir dennoch immer noch im gelobten Land leben, Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit haben, eine soziale Absicherung auf die eben doch keiner so richtig verzichten will, wenn man sie mal selber braucht und eine Versorgungssituation und damit Lebensqualität, die in vielen anderen Ländern nicht so gegeben ist, steht außer Frage.

Sollte also unsere Stärke als Industrienation (nur) gut für Groß- und Aktienkonzerne sein, aber nicht bei deren Angestellten ankommen, ist das leider Wasser auf die Mühlen aller Populisten, die leichte Lösungen versprechen, denn am Ende möchte jeder als einzelner einen sicheren Job, ein gutes Einkommen und einfach ein 'leichtes Leben' haben. Wo der Wähler dann gerne das Kreuzchen setzt ist leider klar...
 
Und der Unterschied zwischen dem verfügbaren Einkommen von Arbeitenden zu Nicht-Arbeitenden ist (trotz der bei uns eher hohen Löhne) gefühlt für viele einfach zu gering: Mach mal jemandem klar, warum er als Vollzeit Angestellter/Arbeiter mit einem Haushaltsnetto von 3.000,-€ bei 3 Kindern auskommen soll, wenn der Nachbar als Bezieher von Sozialleistungen über alles gerechnet (Wohngeld, Energiekostenübernahme, Lebenshaltungszuschuß, etc.) kaum weniger hat....
Für dein Beispiel wäre das kaum weniger ca. 500€. Also für mich ist das nicht kaum (das sind 16% vom Netto).

PS diese Familie hätte wahrscheinlich auch Anspruch auf Wohngeldzuschuss.
Genau diese Halbwahrheiten sind aktuell das Problem. Das ist populistisches Geschwätz.

Mich nerven diese Vergleiche mit den Ärmsten immer extrem. Warum stellt niemand die Frage warum eine Familie mit 15000€ Monatseinkommen Kindergeld bekommt. Warum diese nur einen Teil versteuern und nur für einen Teil davon in die Sozialkassen einzahlen.
 
Für dein Beispiel wäre das kaum weniger ca. 500€. Also für mich ist das nicht kaum (das sind 16% vom Netto).

PS diese Familie hätte wahrscheinlich auch Anspruch auf Wohngeldzuschuss.
Genau diese Halbwahrheiten sind aktuell das Problem. Das ist populistisches Geschwätz.

Mich nerven diese Vergleiche mit den Ärmsten immer extrem. Warum stellt niemand die Frage warum eine Familie mit 15000€ Monatseinkommen Kindergeld bekommt. Warum diese nur einen Teil versteuern und nur für einen Teil davon in die Sozialkassen einzahlen.
Trotzdem ist es ein Punkt das Leute die nicht gewillt sind zu arbeiten, rauchen, Autos haben, Kinder machen, von unseren steuern finanziert werden über Jahre
Und natürlich brauchen wohlhabende kein Kindergeld, die brauchen auch nicht auf ihren 120k e Schlitten noch Subventionen vom Staat. Die Liste an Problemen ist lang...aber im Tonus sind Probleme wie bezahlbare Miete ja schon links
 
Für dein Beispiel wäre das kaum weniger ca. 500€. Also für mich ist das nicht kaum (das sind 16% vom Netto).
Deine Argumentation ist aber auch nicht so ganz real, wenn man bedenkt, daß ein Arbeitnehmer auch noch signifikante Zusatzkosten hat, um zur Arbeitsstelle täglich überhaupt erst mal hinzukommen.
Und wenn man auf dem Land lebt, dann kommt man auch an einem Auto fast gar nicht vorbei, was bekanntlich erhebliche laufende Zusatzkosten verursacht: Anschaffung/Veralterung, Verbrauch, Reifenverschleiss, Versicherung/Steuer, Reparaturkosten.

Solche Zusatzkosten eines Arbeitnehmers werden bei solchen Vergleichen halt auch gerne mal unterschlagen, für die meist rein rhetorisch angedachte 'Schöner-Rechnung.'
 
Zuletzt bearbeitet:
Trotzdem ist es ein Punkt das Leute die nicht gewillt sind zu arbeiten, rauchen, Autos haben, Kinder machen, von unseren steuern finanziert werden über Jahre
Und natürlich brauchen wohlhabende kein Kindergeld, die brauchen auch nicht auf ihren 120k e Schlitten noch Subventionen vom Staat. Die Liste an Problemen ist lang...aber im Tonus sind Probleme wie bezahlbare Miete ja schon links
Wieder Populismus. Wer sagt denn dass die nicht gewillt sind. Aus den TV Shows? Oder ich kenne jemanden der jemanden kennt?
 
Deine Argumentation ist aber auch nicht so ganz real, wenn man bedenkt, daß ein Arbeitnehmer auch noch signifikante Zusatzkosten hat, um zur Arbeitsstelle täglich überhaupt erst mal hinzukommen.
Und wenn man auf dem Land lebt, dann kommt man auch an einem Auto fast gar nicht vorbei, was bekanntlich erhebliche laufende Zusatzkosten verursacht: Anschaffung/Veralterung, Verbrauch, Reifenverschleiss, Versicherung/Steuer, Reparaturkosten.

Solche Zusatzkosten eines Arbeitnehmers werden bei solchen Vergleichen halt auch gerne mal unterschlagen, für die rhetorisch angedachte 'Schöner-Rechnung.'
Nein wenn ich Netto mit Netto vergleiche kann ich nur so vergleichen. Es gibt auch AN die mit dem Fahrrad fahren, ein Jobticket....etc.p.p.
 
Trotzdem ist es ein Punkt das Leute die nicht gewillt sind zu arbeiten, rauchen, Autos haben, Kinder machen, von unseren steuern finanziert werden über Jahre
Nein. Das ist ein irrelevanter fliegenschiss, genau wie radwege in Peru.
Schätzungen gehen von 23000 total Verweigerern bzw. 0,6% der arbeitslosen aus. (für 2024)

Das Thema dient nur dazu die Bevölkerung gegeneinander auszuspielen und von den tatsächlich relevanten Themen abzulenken.
 
So nebenbei sollte ein Arbeitnehmer eigentlich aber auch einen signifikanten Vorteil dafür haben, und nicht nur eine ungefähre Gleichstellung zu einem, der nicht arbeitet.
 
Du machst da richtig gute Punkte, allerdings gibt es keine einfachen Lösungen.
Trotzdem ist es ein Punkt das Leute die nicht gewillt sind zu arbeiten, rauchen, Autos haben, Kinder machen, von unseren steuern finanziert werden über Jahre
Der Versuch von fordern und fördern von Gerhard Schröder hat zuerst Die Linke stark gemacht auf Kosten der SPD und anschließend auch die AgD...
Und natürlich brauchen wohlhabende kein Kindergeld, die brauchen auch nicht auf ihren 120k e Schlitten noch Subventionen vom Staat.
Du nimmst dann Leute etwas weg. Das kommt nicht gut an.

Die Liste an Problemen ist lang...aber im Tonus sind Probleme wie bezahlbare Miete ja schon links
Das ist ein Thema das von allen angegangen wird, allerdings sind die Lösungen entweder eher langfristig (mehr Wohnungen), machen andere Probleme (Mietpreisdeckel), oder sind dämlich (weniger Einwanderung), will sie unseren Leistungen Wohlstand zerstören...

Ich persönlich wäre für folgendes, das wäre ähnlich wie in der Schweiz:
  • Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze für Rente und Soziale Absicherung
  • Zwangsmitgliedschaft in gesetzlicher Rente für ALLE
  • Obligatorische betriebliche Altersvorsorge mit einer Zwangsabsicherung bei Pleite der betrieblichen Altersvorsorgeorganisation
  • Steuerlich geförderte private Altersvorsorge mit der Möglichkeit diese (nur) zur Finanzierung von Wohneigentum zu nutzen
  • ALLE in die gesetzliche Krankenversicherung, mit der Möglichkeit für Zusatzversicherungen (ob jetzt die Kosten pro Kopf und nicht Einkommensbezogen oder anders ist mir nicht klar)
 
So nebenbei sollte ein Arbeitnehmer eigentlich aber auch einen signifikanten Vorteil dafür haben, und nicht nur eine ungefähre Gleichstellung zu einem, der nicht arbeitet.
wenn 500€ im Monat für dich nicht signifikant sind kann ich dir gerne meine Paypal Adresse geben und du überweist mir diese für dich nicht signifikante Summe.
 
Schätzungen gehen von 23000 total Verweigerern bzw. 0,6% der arbeitslosen aus. (für 2024)

Das Thema dient nur dazu die Bevölkerung gegeneinander auszuspielen und von den tatsächlich relevanten Themen abzulenken.
Dazu gab es kürzlich eine Reportage im TV, wo eine Journalistin es mal genauer wissen wollte, ob die offizielle Zahl von 1% so stimmen kann, mit einem sehr drastisch anderen Ergebnis.

Könnte man sich in der Mediathek mal anschauen ....
 
Also 500€ im Monat sprich 6000€ im Jahr ist nicht signifikant? Du hast eine interessante Definition von signifikant...
Die Differenz ist nicht signifikant genug dafür das jemand jeden Tag los trottelt und der andere ausschläft


  • Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze für Rente und Soziale Absicherung
  • Zwangsmitgliedschaft in gesetzlicher Rente für ALLE
  • Obligatorische betriebliche Altersvorsorge mit einer Zwangsabsicherung bei Pleite der betrieblichen Altersvorsorgeorganisation
  • Steuerlich geförderte private Altersvorsorge mit der Möglichkeit diese (nur) zur Finanzierung von Wohneigentum zu nutzen
  • ALLE in die gesetzliche Krankenversicherung, mit der Möglichkeit für Zusatzversicherungen (ob jetzt die Kosten pro Kopf und nicht Einkommensbezogen oder anders ist mir nicht klar)
Alles richtige und wichtige Punkte.. müsste halt gewollt sein das auch umzusetzen
 
Dazu gab es kürzlich eine Reportage im TV, wo eine Journalistin es mal genauer wissen wollte, ob die offizielle Zahl von 1% so stimmen kann, mit einem sehr drastisch anderen Ergebnis.

Könnte man sich in der Mediathek mal anschauen.
und wie war die Zahl die diese Journalistin ermittelt hat, welches TV war das?
Genau sowas ist Populismus. Selbst wenn es das nie gegeben hat oder hätte würden viele daherkommen und des wiederholen. Deswegen Butter bei de Fische und konkret werden.
 
Meinst du jetzt wieder ohne die Unterschiede mit den Wegekosten, die man als Arbeitnehmer hat?

Diese Rechnung mit dem preiswerten Jobticket funktioniert manchmal, aber oft auch nicht, weil es die Möglichkeit dazu gar nicht gibt.
Manchmal gibt es Unterschied manchmal nicht. Um 500€ im Monat für den Arbeitsweg (und wenn zählt nur der) zu verheizen muss die Arbeitsstelle aber schon weit weg sein oder man fährt einen Panzer. Dann müßte man ja auch wieder die Steuerrückerstattung berücksichtigen. .....etc.p.p.

Was Du hier machst sind Phrasen dreschen, Polemik.....
 
und wie war die Zahl die diese Journalistin ermittelt hat, welches TV war das?
Genau sowas ist Populismus. Selbst wenn es das nie gegeben hat oder hätte würden viele daherkommen und des wiederholen. Deswegen Butter bei de Fische und konkret werden.
Du schaust dir anscheinend nur das an, was du selbst so haben möchtest ...

In dieser Reportage kamen Mitarbeiter u.a. von der Arbeitsagentur zu Wort, die mal erklärt hatten, was da so gewaltig schief läuft, u.a. bei dieser beträchtlich faulen offiziellen statistischen Erhebung und Verlautbarung.

Diese inoffizielle Zahl kannst du erfahren, wenn du dir diese sehr sehenswerte Reportage einfach mal selbst anschaust. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne mich jetzt näher damit befasst zu haben kann ich mir vorstellen, dass es Szenarien gibt in denen die Differenz zu gering ist.

Daraus folgt aber doch nur das entweder die Arbeit zu schlecht bezahlt wird, oder die Sozialleistungen zu schnell reduziert werden.
 
Ohne mich jetzt näher damit befasst zu haben kann ich mir vorstellen, dass es Szenarien gibt in denen die Differenz zu gering ist.

Daraus folgt aber doch nur das entweder die Arbeit zu schlecht bezahlt wird, oder die Sozialleistungen zu schnell reduziert werden.
Ich kann mir auch viel vorstellen: Weia. Was für eine Diskussion. Kommt gleich esotherik?
 
Du schaust dir anscheinend nur das an, was du selbst so haben möchtest ...

In dieser Reportage kamen Mitarbeiter u.a. von der Arbeitsargentur zu Wort, die mal erklärt hatten, was da so gewaltig schief läuft, u.a. bei dieser beträchtlich faulen offiziellen statistischen Erhebung.

Diese inoffizielle Zahl kannst du erfahren, wenn du dir diese sehr sehenswerte Reportage mal selbst anschaust. ;)
Das gilt wohl eher für dich. Dann gib doch mal Infos welches TV welche Mediathek. Scheint ja ein echtes Geheimnis zu sein.
 
Dazu gab es kürzlich eine Reportage im TV, wo eine Journalistin es mal genauer wissen wollte, ob die offizielle Zahl von 1% so stimmen kann, mit einem sehr drastisch anderen Ergebnis.

Könnte man sich in der Mediathek mal anschauen ....
Ja gab es, hab ich gesehen.
Leider Anekdoten statt Evidenz und keine belastbare Zahlen oder Quellen.
Dafür Meinungen einzelner Protagonisten - Kein Lehrstück in Sachen Berichterstattung.

Zahlen:
https://de.statista.com/infografik/...tionierter-anteil-wg-verweigerung-von-arbeit/

Das DIW sagt 20%, aber wichtig sind die Bewertungen und die fallen halt nicht = faul aus.

Ansonsten das hier:
https://doku.iab.de/forschungsbericht/2025/fb2025.pdf

Interview dazu:
https://taz.de/Forscher-zu-Buergergeld-Sanktionen/!6118590/

Einfache Antworten auf komplexe Sachverhalte bleibt das zentrale Thema - Es dreht sich im Kreis.
 
Mach mal jemandem klar, warum er als Vollzeit Angestellter/Arbeiter mit einem Haushaltsnetto von 3.000,-€ bei 3 Kindern auskommen soll, wenn der Nachbar als Bezieher von Sozialleistungen über alles gerechnet (Wohngeld, Energiekostenübernahme, Lebenshaltungszuschuß, etc.) kaum weniger hat....
Wie schon Black-Under schrieb, Wohngeld, und Grundsicherungsleistungen schließen sich aus, bei Wohngeld gibt es keine Energiekostenübernahme und keinen Lebenshaltungszuschuß etc. und Wohngeld steht grundsätzlich auch der Familie mit 3 Kindern mit einem Nettoeinkommen von 3000€ + ca. 700€ Kindergeld zu, abhängig von der Höhe der Kaltmiete.

Grundsicherung: Familie mit 3 Kindern ca. 2200€, setzt sich zusammen aus dem Regelbedarf von ca.1400€ + Kindergeld ca. 750€, dazu kommt dann die Übernahme der angemessenen Miet- Neben- und Heizkosten.

Arbeitnehmer: 3000€ +770€ Kindergeld +200 -400€ Wohngeld je nach Mietstufe, Grundsicherung: 2200€ + Miete.

Nehmen wir identische Wohnverhältnisse an so käme der erwerbstätige Haushalt auf ca. 3900 - 4100€
die Grundsicherungsfamilie auf ca. 3400€.

Was die "faulen, rauchenden" Erwerbslosen betrifft, der arme AN mit 3000€ Netto kann sich dann doch auch problemlos eine besser bezahlte Arbeit suchen, es gibt doch angeblich örtlich, genug freie Stellen, deren Qualifikationprofil auf den AN passt, zumindest wird das für Erwerbslose immer angenommen.
 
Für dein Beispiel wäre das kaum weniger ca. 500€. Also für mich ist das nicht kaum (das sind 16% vom Netto).

PS diese Familie hätte wahrscheinlich auch Anspruch auf Wohngeldzuschuss.
Genau diese Halbwahrheiten sind aktuell das Problem. Das ist populistisches Geschwätz.

Mich nerven diese Vergleiche mit den Ärmsten immer extrem. Warum stellt niemand die Frage warum eine Familie mit 15000€ Monatseinkommen Kindergeld bekommt. Warum diese nur einen Teil versteuern und nur für einen Teil davon in die Sozialkassen einzahlen.

Manchmal ist es auch ganz normale Mathematik oder Volkswirtschaft auf basis der Sozialgesetzgebung:

Augsburg. Der Wirtschaftsforscher Clemens Fuest hat beklagt, dass sich Mehrarbeit in Deutschland für viele Menschen kaum lohnt. Das gelte nicht nur für das Bürgergeld, sondern auch bei kleineren und mittleren Einkommen, weil Zuschüsse wie Wohngeld oder Kinderzuschlag davon betroffen seien, sagte der Chef des Wirtschaftsforschungsinstitutes Ifo der „Augsburger Allgemeinen“.

Fuest nannte als Beispiel eine Familie mit zwei Kindern in einer Stadt mit hohen Mieten wie München. Wenn das Einkommen der Familie durch Mehrarbeit einen Sprung von 3000 auf 5000 Euro brutto im Monat mache, würden nicht nur Steuern und Sozialabgaben fällig. Zusätzlich fielen die Sozialtransfers weg. „Von den 2000 Euro mehr brutto bleiben am Ende 32 Euro netto übrig. Da versteht jeder, dass sich arbeiten nicht lohnt.“


das obige rechenexample trifft übrigens auch für eine familie mit nonbinären eltern/kindern zu und wenn alle verschiedene hautfarben und migrationshintergründe und religionen haben und unterschiedliche parteien wählen.
 
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