20 Zoll MTB-Laufradsatz für Kinder - Materialauswahl

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Speichenriss kann ja auch durch Stock oder Stein kommen, das ist wohl nie unmöglich.
600g kann man nem Kind aber auch nicht antun, soll das damit bei Redbull Rampage mitfahren?
 
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Aus Budget technischen Gründen werde ich bei der XT Nabe bleiben, obwohl die Bitex einen sehr guten Eindruck macht und auch noch leichter ist, allerdings kosteten beide noch ca. 110€ mehr.

Bei den Speichen und Nippeln werde ich euren Rat befolgen und auf Sapim Laser + Polyax Messing Nippel gehen und mit 2 Kreuzungen arbeiten.

Bei den Felgen bin ich mir noch nicht ganz sicher. Da wären 3 zur Auswahl:
1. Spank Spoon / Maulweite 23mm / Gewicht 340g / 51€
2. Alex MD25 / Maulweite 25mm / Gewicht 350g / 42€
3. Gingko Disc 25 / Maulweite 25,6mm / Gewicht 320g / 53€

Bis auf die 2mm geringere Maulweite bei der Spank tun die 3 sich nicht viel. Falls mir jemand ein Argument für eine dieser Felge geben kann, wäre ich dankbar. Parallel frage ich mal bei Gingko an, welche Felge die mir empfehlen würden.

Danke!
 
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Warum nicht die günstigste?
Sonst die leichteste, die Spank ist möglicherweise stabil weil schmaler aber nicht leichter?
 
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Habe von gingko auch die empfehlung zur MD25 bekommen. Haben gestern abend direkt geantwortet. Top service! 👍

„Hallo Markus
Vielen Dank für Deine Anfrage. Ich würde zur MD25 raten. Es ist ein moderneres und leistungfähigeres Profil, bei dem Du auch immer die tubeless Option fahren kannst.“
 
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Aus Budget technischen Gründen werde ich bei der XT Nabe bleiben
hmm, habe irgendwo gelesen, dass die Speichenlöcher relativ gross seien, damit sie auch für Maschineneinspeichung geeignet sind; wenn das wirklich so ist, dann bräuchtest Du Unterlegscheibchen für den Flansch und die Speichen bewegen sich im Flansch trotzdem ein bisschen (und gerade am Flansch-Speichenbogen reissen Speichen gerne)
 
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Muss ein Profi was zu sagen, meine die haben 2,6mm Löcher?
Waren ab Werk 2mm Speichen drin, ist das nicht völlig normal?
Sind die Scheiben nicht für sehr dünne Flansche (Materialdicke)?
 
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in dem Fall (wenn das wirklich so ist), sollen die das Hin- und Herrutschen der Speichenenden an der Nabe verhindern..
https://radreise-forum.de/topics/375170
"
sind zu große Speichenlöcher problematisch, weil die Speichen dann zu stark in den Löchern arbeiten können.
Optimal soll sein: Speichengewinde + 0,1 mm.

Die Speichenlöcher der XT-Naben haben nach meinen Informationen 2,6 mm Durchmesser. Wenn das korrekt ist, haben 2mm-Speichen reichlich Spiel in den Nabenlöchern."
Es kommt aber auf den Durchmesser der Speiche am Speichenbogen an (sonst bekommt man die gar nicht durchgefädelt). 6 Zehntel ist schon ganz schön (aber eben, am Speichenbogen ist die Speiche wohl etwas dicker.
Sind aber Spekulationen, da muss jemand 'was dazu schreiben, der das weiss.
 
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Zitat von der Artikelbeschreibung der Unterlegscheiben von Komponentix:
"Unterlegscheiben sollten immer dann verwendet werden, wenn die Speiche im Nabenflansch Spiel aufweist. Dies tritt oft auf bei Durchmessern (d) am Speichenbogen zwischen 1,8 und 2,0 mm und Flanschbohrungen über d=2,6 mm. Stärkere Speichen, z.B. Sapim Strong mit d=2,34 mm, sitzen in der Regel spielfrei bis zu 3,0 mm Flanschbohrungen. Die weiche Messingscheibe zieht sich trichterförmig in die Flanschbohrung und sichert perfekten Sitz. Speichenschädigende Bewegung im Flansch wird so unterbunden. "

Laut der Beschreibung wäre alles noch i.O.
Speiche 2,0mm und Speichenloch 2,6mm
 
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weiss nicht, wenn das Speichenende bis zu 0.6mm hin und her eiern kann... Aber da würden mich wie oben schon geschrieben, Erfahrungen von Erfahrenen interessieren.
"Für optimale Langlebigkeit des Nabenflansches und des gesamten Laufrades müssen deshalb die Speichenbogenmaße auf den Nabenflansch und die Speichenlöcher abgestimmt werden. Es reicht nicht aus, die Speiche nur nach Durchmesser und Länge auszuwählen (Bsp. 2.0-256mm), zusätzlich ist die Speichenbogenlänge und der Drahtdurchmesser im Speichenbogen so auszuwählen, dass die Speichen optimal in den Speichenlöchern der Nabenflansche sitzen. "
"Problem 1 Ist der Speichenbogen zu lang und/oder der Drahtdurchmesser im Speichenbogen zu klein, kann sich die Speiche nach dem Zentrieren im Speichenloch axial bewegen. Der Speichenbogen kann sich aufbiegen. Dadurch kann ein Speichenbruch verursacht werden. Problem 2 Ist der Speichenbogen zu kurz und/oder der Drahtdurchmesser im Speichenbogen zu groß, kann es beim Einfädeln bzw. Spannen der Speiche am Speichenloch auf der Speichenbogenseite zu einer starken Quetschung des Nabenflansches kommen. Die dadurch verursachte Beschädigung kann zu einem Flanschbruch führen."
https://www.rohloff.de/fileadmin/user_upload/Handbuch_komplett__8295_.pdf
D.h. weder zu locker noch zu knapp.
 
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Surtre

HT-Fahrer wider dem Aktualisierungsdruck
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Habe von gingko auch die empfehlung zur MD25 bekommen. Haben gestern abend direkt geantwortet. Top service! 👍

„Hallo Markus
Vielen Dank für Deine Anfrage. Ich würde zur MD25 raten. Es ist ein moderneres und leistungfähigeres Profil, bei dem Du auch immer die tubeless Option fahren kannst.“
Hier ist die Gingko-Felge bereits in der zweiten Nutzungsperiode mit nur 16 Speichen im Einsatz.

Tubeless funktioniert sie wirklich unkompliziert.
 
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Ich habe vor einigen Jahren, als ich angefangen habe, Laufräder zu bauen, auch gelesen, dass bei Speichenlöchern über 2,6mm Durchmesser Unterlegscheiben unter den Speichenköpfen verwendet werden sollen. Allerdings wirst Du es höchstwahrscheinlich bei keiner(!) aktuellen Speiche aus dem gängigen Sortiment von DT Swiss oder Sapim schaffen, diese mit Unterlegscheibe zu verbauen, ohne den Nabenflansch zu beschädigen - egal welchen Durchmesser das Speichenloch hat.

Ich habe damals verschiedene Naben (alte wie neue) mit unterschiedlichen Speichenlöchern (2,5 - 3,2 mm Durchmesser) hergenommen und herumprobiert. Aber bei allen Versuchen, Unterlegscheiben zu verwenden, standen die Speichen so weit nach außen bzw. innen ab, dass man diese nur mit viel Gewalt hätte zum Nippelloch in der Felge biegen können. Ich habe z.B. DT Champ, Comp, Revo und Sapim Race, D-Light und CX-Ray ausprobiert.
Die Kröpfung am Speichenkopf scheint bei allen so kurz zu sein, dass es bei den meisten verfügbaren Naben zu keinen Problemen kommt. Ob das auf Komponenten für z.B. Lastenräder oder Tandems zutrifft, kann ich leider nicht beurteilen, da ich damit noch nicht gearbeitet habe.

Für die angesprochene axiale Bewegung im Speichenloch an der Nabe kann nach meinem Verständnis auch nicht der Durchmesser des Lochs oder die Dicke der Speiche entscheidend sein, sondern allerhöchstens die Flanschdicke und die Länge der Kröpfung am Speichenkopf - solange die Speiche nicht regelmäßig komplett entlastet wird (oder das Loch so groß ist, dass der Speichenkopf keinen Halt findet... dann wäre bei der Komponentenwahl aber was gehörig schief gelaufen).
XT-Naben habe ich mehrere eingespeicht und bei allen Aufbauten sitzen die Speichen (i.d.R. 2,0-1,8-2,0) satt im Nippelloch und schmiegen sich an den Flansch an. Ich würde mir da ehrlich gesagt keine Gedanken drum machen...
 
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Genau, axial wäre der Flansch zu dünn und der Bogen zu weit.
In nem alten Video das ich neulich sah wurd der Kopf mit Körner angelegt und danach der Bogen an den Flansch angelegt. (Meine von Hr. Schraner ?) Ob das bei 2mm Speichen und 2,6er Loch nötig ist keine Ahnung.

Beim Lastenrad oder Tandem kann man ja Strong oder Force oder DT Alpine mit 2,3mm Kopf nehmen.
 
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