27,5 plus rad auf 29 umrüsten, Sinn Unsinn?

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Hallo zusammen,

ich habe mir vor einiger Zeit ein Marin Pine Mountain mit Starrgabel und 27,5+ Reifen gegönnt und hatte schon ziemlich viel Spaß damit im Schnee und auch im Matsch. Allerdings kann ich mir nicht so recht vorstellen damit mehrtägige Touren zu fahren bzw. habe das Gefühl das ich damit nicht besonders schnell unterwegs bin und auch nicht unbedingt diese Breiten Reifen brauche. Die meisten Trails lassen sich auch mit dünneren Reifen bewerkstelligen.

Jetzt habe ich von Marin gehört, dass sich das Bike auch mit 29x2,2" Laufrad bzw. Bereifung bestücken lässt.

Ich bin noch nie 29er gefahren und wollte mal von euch wissen was ihr machen würdet.
Ich vermute mit 29er bin ich schneller unterwegs vor allem wenn ich auch gelegentliche Straßenabschnitte in der Tour habe.

Alternativ habe ich auch überlegt von den 27,5x3,0" Reifen auf 27,5x2,8" Tubeless umzurüsten und evtl. noch einen Reifen mit schnellerem Profil zu nehmen. Gerade ist der Nobby Nic drauf und der ist mir schon arg grob und man merkt das gewicht und den schlauch schon recht ordentlich...

Was denkt ihr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Breitere Reifen haben 2 Vorteile: 1. Sie schwimmen eher auf statt sich durch den Untergrund durchzuschneiden. Das ist bei bestimmten Schneeverhältinissen von Vorteil aber wird überbewertet. 2. Mehr Traglastbereich. Tragkraft = Druck * Aufstandsfläche. Je breiter der Reifen, desto mehr Aufstandsflächenschwankung ist möglich. Für eine Traglastschwankung von 30kg ist z.B. ein 2.2"-Reifen besser geeignet als ein schmaler 20mm-Straßenreifen, den man dann übermäßig hart aufpumpen müsste.
Also: Wenn die Zuladung um weniger als 30kg schwankt, reichen 2.2" aus.
 
Danke Retrorider. Also wenn es um Zuladungsschwankungen geht. Die Zuladung variiert innerhalb einer Tour bei mir nur wenig. Und klar ist der Komfort mit dicken Reifen besser. Ich bin aber auch schon mit 3,2 cm Dicken Schwalbe Marathon mit teilweise Trails über die Alpen gefahren das ging auch irgendwie, hat aber kaum Spaß gemacht :).

Mir gings eher um eure Erfahrungswerte mit 29er Reifengröße und ob 2.2" Reifen auf dem Trail ausreichend Grip bieten und wie zBsp. die Wendigkeit in Spitzkehren gegenüber 27,5+ ist.
 
Ich denke da wird dir jeder eine andere Aussage drüber geben da das 1. subjektives Empfinden ist und 2. auf das Gesamtkonzept also welches Rad, welcher Reifen, welche Felge, welcher Trail, wieviel Gewicht ect. drauf ankommt.

Ich für meinen Teil kann nur sagen das mir beim Bikepacking 2.2er Reifen vollkommen ausreichen da ich sowieso aufgrund des Gepäcks nicht am Limit über die Trails heize.
 
Ein grundsätzlicher Gedankenanstoss; Bikepacking kann man auch auf Pfaden fahren, die man gerne unbeladen fährt. Wer sein Bikepacking setup optimiert hat kommt mit einer kleinen Rahmentasche und einem ca. 20 L Rucksack gut klar für Alpentouren und damit kann man durchaus auch ordentlich heizen. Warum sich also gedanklich einschränken und auf sich auf einfaches Gelände beschränken, wenn man denn gerne anderes fährt?

2.2" passen ja per se fast überall. Ich sehe die kleine Hürde eher bei der Auswahl an guten, grobstolligen Reifen, die Du, kommend vom Marin vermutlich bevorzugen würdest - sonst hättest Du vermutlich ein anderes Bike gekauft. Falls ich falsch liege - würde ich 29 x 2.2" auf i30 mm ziehen. Falls ich recht habe, lass das Marin wie es ist und spare für ein richtiges 29", dass Deinen Wünschen entspricht. Dann wirst Du vermutlich das Marin bald verkaufen ;):D
 
So wie es scheint, bist du noch kein 29“ Bike gefahren, über Hindernisse und im Groben sind die evtl. etwas besser, in engen Spitzkehren ist es dafür etwas schwieriger.
Ein 2.2 Reifen wird schon gehen vielleicht geht ja noch mehr.
 
Ich habe das Rad wirklich gekauft um damit ins Gelände zu gehen und werde voraussichtlich bei 27,5+ und 2.8er Reifen bleiben. Werde wohl mit den Reifen und Tubeless experimentieren. Fahrt ihr Tubeless?

Ich konnte der Tubeless (+ Sealant) Argumentation bisher geistig nicht wirklich folgen. Verstehe natürlich den Gewichtsvorteil, aber kann mir nicht wirklich vorstellen, dass man damit weniger Pannen hat.
Jemand Erfahrungen mit den Tubolito Schläuchen?
 
Ich habe das Rad wirklich gekauft um damit ins Gelände zu gehen und werde voraussichtlich bei 27,5+ und 2.8er Reifen bleiben. Werde wohl mit den Reifen und Tubeless experimentieren. Fahrt ihr Tubeless?

Ich konnte der Tubeless (+ Sealant) Argumentation bisher geistig nicht wirklich folgen. Verstehe natürlich den Gewichtsvorteil, aber kann mir nicht wirklich vorstellen, dass man damit weniger Pannen hat.
Jemand Erfahrungen mit den Tubolito Schläuchen?
Beispiel:
Schlauchlos gefahren hatte ich mehrmals zwischenzeitlich den Eindruck innerhalb kurzer Zeit Druckverlust ("was" reingefahren) popoisch wahrzunehmen.
Folge -> Etwas Luft nachpumpen, gud iss!
Mir einem beschlauchten LR hatte ich zwischenzeitlich mal den Eindruck innerhalb kurzer Zeit fast kompletten Druckverlust ("was" reingefahren) popoisch wahrzunehmen.
Folge -> Riesiger Aufwand um den Schlauch zu flicken. Blöd nur daß ich nicht gleich gemerkt hatte daß es nicht nur ein Dorn war :mad:
Selbst das ehemals vorsorglich in den Schlauch gefüllte DocBlue hat nicht geholfen (wahrscheinlich Talkum, als produktionsrückstand, + DocBlue funzt nicht wirklich)

Ich habe keinen Bock mehr mich mit so'nem Unsinn wie einem Schlauch im Reifen zu haben rumzuzärgern.

Aber einen Nachteil hat schlauchlos. Wer nur alle paar Monate mal das Fahrrad für 5min bewegt, der ist mit Schlauch wohl besser dran.
Schlauchlos muß viel bewegt werden ..
 
Ich habe das Rad wirklich gekauft um damit ins Gelände zu gehen und werde voraussichtlich bei 27,5+ und 2.8er Reifen bleiben. Werde wohl mit den Reifen und Tubeless experimentieren. Fahrt ihr Tubeless?

Ich konnte der Tubeless (+ Sealant) Argumentation bisher geistig nicht wirklich folgen. Verstehe natürlich den Gewichtsvorteil, aber kann mir nicht wirklich vorstellen, dass man damit weniger Pannen hat.
Jemand Erfahrungen mit den Tubolito Schläuchen?
Mach's einfach. Ich kann Conti Revo als Dichtflüssigkeit empfehlen. Mag ich besser als Stans. Ich hatte früher viele Pannen, vorallem wegen Durchschlägen. Heute kein Thema mehr. Selbst Durchstiche von alten Pferdenägel, Dornen etc. sind im Nu repariert mit Maxalami. Ich bin jemand der oft Reifen wechselt und dies hielt mich leider lange von TL ab, dabei ist die Sauerei mehr Hirngespinnst als sonst was.
Habe einen kleinen 8 L Kompressor zuhause. Damit ist's natürlich Bubi einfach.
Mein Fatbike nutze ich nur November bis März und wenn ich im Keller bin und daran denke, drehe ich die Räder wenig. Keine Ahnung ob's ausgetrocknet ist, dicht sind sie jedenfalls.

Was vor dem geistigen Auge mit TL nicht genügend durchdrückt ist das Fahrverhalten. Signifikant besser. Dämpfung bei gleichen Druck zB im Vergleich zu Latexschläuchen, die bereits besser sind als Butyl, ist echt besser. Rollverhalten ebenfalls, aber dass kann natürlich auch Einbildung sein (Laborwerte zeigen marginale Vorteile, aber ob man dies in der Praxis merkt :confused:).
Um bei einer Tour in der Wildnis den Reifen wieder in's Felgenhorn ploppen zu können gibt's einige Tricks.
Der Einfachste ist eine Kartusche mit kleinem Ventil zu nutzen. Für den Reifen ploppen zu lassen braucht man ja nicht die gesamte Kartusche. Dann gibt's Tricks mit überdruck Flaschen - das kann eine normale PET Flasche sein, dann mit Zange, kräftigen Fingern oder sogar mit Nadel und Faden. Schlussendlich habe ich als letzte Option noch einen Ersatzschlauch. Den habe ich in 4 Jahren TL erst 2 mal benutzt :daumen:
 
29" würde ich lassen und mir das Geld für einen neuen LRS oder umspeichen lassen sparen
gerade mit der Starrgabel bringen die +Reifen doch etwas mehr Komfort und wenn dann noch Gepäck dazu kommt ist mehr Komfort ja nicht verkehrt
wenn es etwas besser rollen soll vom NN auf einen RocketRon oder Maxxis Rekon in 2.8 wechseln. Je nach Einsatzgebiet würde ich vorne den NN drauflassen

ich fahre seit 2010 tubeless (AM, XC und EN) und will keinen Schlauch mehr. Schlauch habe ich nur noch als Ersatz dabei wenn nichts mehr geht (= keine Milch mehr im Reifen). Einzig im Fatbike sind noch Schläuche drinnen da die Felge nur bedingt tl ready ist.
Mit Maxalami und co gibt es nun auch gutes TL Flickzeug für unterwegs, seitdem kommt der Schlauch noch seltener zum Einsatz.
Die wenigen Pannen mit tubeless waren zu meist meine Schuld da ich vergessen hatte Milch nachzufüllen.
Die Gewichtsersparnis ist übrigens marginal, Pannensicherheit so wie der Grip und Komfortzuwachs aufgrund möglicher geringerer Drücke überwiegt. Wobei wir wieder bei den dicken Reifen sind ;)
 
Ihr habt mich! Ich denke ich werde vor der nächsten längeren Tour eh neue Laufräder kaufen müssen da die jetzigen von der Erstbestückung doch sehr weich sind und sich schon recht ordentlich verzogen haben. Ich bin eh schon recht schwer und wenn noch Gepäck dazu kommt ist das vermutlich besser.

Von den Maxxis Rekon habe ich schon des öfteren gelesen und werde die wohl ausprobieren.
Wie sieht das aus wenn ich die Reifen vom jetzigen LR-Satz auf den neuen ziehe. Ich vermute mal die alte Dichtmilch schütte ich weg und fülle neue ein? Oder stelle ich mir das zu einfach vor?

Über die genauen Abläufen von Tubeless muss ich mich dann wohl noch mal in Ruhe einlesen.
Ich habe schon wilde Scenen gesehen auf Youtube wo Leute irgendwo in Mexico versuchen ihren Reifen wieder auf die Felge zu bekommen und ähnliches. Ich denke das übt man dann wohl besser zuhause bevor es ernst wird...
 
kommt drauf an ob sich die festen bestandteile in der milch schon mit dem reifen verbunden haben oder nicht.

ansonsten sollte die weiterverwendung der milch möglich sein.
 
da die jetzigen von der Erstbestückung doch sehr weich sind und sich schon recht ordentlich verzogen haben
das kann man aber auch richten sprich vernünftig mit passender Speichenspannung zentrieren lassen ;)
vernünftige/gute und Felgen und Speichen vorausgesetzt, dann lohnt sich das durchaus
Ich vermute mal die alte Dichtmilch schütte ich weg und fülle neue ein?
ich mach das so, da die Milch meist deutlich gealtert bzw. verschmutzt ist. Das ist oft nur noch eine braungraue Brühe und die Stans Milch neigt auch gelegentlich dazu zu klumpen. Dann findet man richtige Gummiklumpen im Reifen bzw. man hört sie schon im Reifen kullern.
 
das kann man aber auch richten sprich vernünftig mit passender Speichenspannung zentrieren lassen ;)
vernünftige/gute und Felgen und Speichen vorausgesetzt, dann lohnt sich das durchaus

Zentriert habe ich schon. Mal sehen wie sie sich verhalten. War nur etwas überrascht wie schnell sie sich verzogen haben. Evtl. bleiben sie aber auch jetzt länger zentriert.

Ich habe öfters gehört, dass Tubeless Kompatibel nicht unbedingt Kompatibel bedeutet. Habt ihr da Erfahrungen?
 
Wo es hier gerade um Tubeless geht: Hat jemand dazu ein Video oder eine Anleitung auf Deutsch? Die Amis haben teilweise so einen krassen Slang, dass ich kein Wort verstehe und der automatische Untertitel nur Müll ausspuckt. Ich habe zwar (noch :p) nicht vor umzurüsten, aber ich finde sowas sehr interessant. Vielen Dank!
LG Maurice
 
Man kann zwar tubeless starten, aber dann wirds bei einem Plattfuß problematisch. Falls Du den Mantel flicken musst und tubeless weiterfahren möchtest, bräuchtest Du Milch und Kompressor. Als backup dann sowieso schlauch, flickzeug und pumpe. Da kann ich gleich milch zuhause lassen.
 
Man kann zwar tubeless starten, aber dann wirds bei einem Plattfuß problematisch. Falls Du den Mantel flicken musst und tubeless weiterfahren möchtest, bräuchtest Du Milch und Kompressor. Als backup dann sowieso schlauch, flickzeug und pumpe. Da kann ich gleich milch zuhause lassen.
das ist nur bedingt richtig!
Solange es bei einem Platten ein Loch in der Lauffläche ist, das die Milch nicht dicht bekommt, dann zieht man z.B. einen Maxalami Stick in das Loch und schon ist i.d.R. alles wieder dicht. Eventuell muss man etwas Milch nachfüllen (habe ich noch nie gemacht da keine dabei ;)) aber ein Kompressor oder Reifen Demontage ist nicht nötig, Minipumpe reicht.
Bei Löchern in der Flanke kommt man allerdings nicht ums klassische flicken mit einem Tubeless Flicken herum. Dann würde ich aber eh mit einem Schlauch weiterfahren. Der drückt zusätzlich den Flicken fest an den Mantel.
Bei größeren Rissen, insbesondere in der Flanke, ist Tubeless meist auch am Ende. Hier ist meistens auch die Milch komplett weg und man kann auch mit Schlauch froh sein, wenn man das noch richten kann ohne das es den Schlauch als Blase durch den Riss drückt oder das Ganze weiter reißt wenn man aufpumpt.

Richtig ist, Tubeless ist nicht das Allerheilmittel für Plattfüße!
Es schützt vor einem Großteil der Durchschläge die einen Schlauch killen und Dornen, Nägel, etc haben auch kaum noch eine Chance für einen Platten zu sorgen. Ich hatte mal in einem Hinterreifen über 40 Dornen stecken und der war dank Dichtmilch bis zum Ende auch dicht. Bei einem Schlauch hätte man die erst einmal alle finden und herausbekommen müssen um nicht weitere Platten zu riskieren ;)
Von Zeit zu Zeit muss man Milch nachfüllen.

Generell muss man wohl grob unterscheiden was man machen will.
1. Bikepackingtour mit dem MTB und leichtem Gepäck über einen eher kürzeren Zeitraum (wenige Tage bis ein paar Wochen), hoher offroad Anteil also eher klassische MTB Strecken
2. Radreise über einen kürzeren Zeitraum, MTB Anteil <30%, viel befestigte Wege
3. Radreise über einen langen Zeitraum (alles deutlich über 4-5 Wochen), rel. viel Gepäck, weniger fahrtechnisch anspruchsvolle Strecken

Bei 1. würde ich nur auf tubeless setzen, Ersatzschlauch & Maxalami für den Notfall dabei. Sprich so wie ich auch normal Biketouren fahre.
Bei 2. schadet tubeless nicht, bei einer Panne kann man auf den Ersatzschlauch wechseln. Extra auf tubeless umrüsten würde ich nicht.
Bei 3. würde ich auf eher auf einen Reifen mit höchster Pannensicherheit + gute Schläuche + Flickzeug setzen

eine Anleitung auf Deutsch
ist eigentlich nicht schwer
Standard: Die Speichenlöcher der Felge (tubeless geeignet) mit einem geeigneten Tubeless Klebeband abkleben (stramm ziehen). Tubeless Ventil montieren, Tubeless ready Reifen aufziehen, Ventileinsatz rausschrauben, mit einem Kompressor (oder Druckluftflasche) aufpumpen (der Reifen muss in das Felgenhorn "springen", meist gut hörbar), Luft wieder raus und ausreichend viel Milch durch das Ventil einfüllen, Ventileinsatz einschrauben, aufpumpen (max zul. Druck der Felge), Rad in beide Hände nehmen und schütteln damit die Milch innen überall hinkommt. Am besten ist gleich eine kleine Runde zu fahren. Bei etwas störrischen Reifen hilft etwas großzügig Seifenlauge auf den Reifenwulst und Felge zu pinseln.

wenn es so nicht klappt hilft nur eine Einzelfall Betrachtung
 
Bei 1. würde ich nur auf tubeless setzen, Ersatzschlauch & Maxalami für den Notfall dabei. Sprich so wie ich auch normal Biketouren fahre.
Bei 2. schadet tubeless nicht, bei einer Panne kann man auf den Ersatzschlauch wechseln. Extra auf tubeless umrüsten würde ich nicht.
Bei 3. würde ich auf eher auf einen Reifen mit höchster Pannensicherheit + gute Schläuche + Flickzeug setzen

Danke für deine Auflistung und Einschätzung. Ich denke man kann immer Tubeless starten und wenn es keinen Sinn mehr macht auf Schlauch wechseln. Auch bei längeren Touren. Das ganze hängt auch von der Versorgungslage mit Dichtmilch usw. ab. Für das Aufziehen des Reifens fernab jeglicher Standpumpe bin ich noch auf den PET Böller aka Ghetto Kompressor aka Todespumpe gestoßen. Außßerdem auf einige Techniken mit einem Schlauch den man außen um den Reifen zieht und aufpumpt. https://www.mtb-news.de/news/2017/0...-schlauchlos-ohne-hilfsmittel/#PET_Todespumpe

Vom Prinzip her denke ich kann man das Prinzip des PET Böllers noch optimieren und mit einem stabilerem Gefäß kombinieren das man eh dabei hat. Nalgene Trinkflaschen zBsp. sind um einiges stabiler und man kann dank der großen Öffnung alles mögliche rein tun.
 
Vom Prinzip her denke ich kann man das Prinzip des PET Böllers noch optimieren
Man kann das Prinzip noch etwas vereinfachen.
Den Flaschendeckel so umbauen wie oben beschrieben.
Dann braucht man nur noch einen Schlauch mit 6mm Innendurchmesser. Der passt auch ohne Pumpenkopf gut auch das Fahrradventil allerding sollte man dann den Ventileinsatz rausschrauben.
Den Hahn kann man auch weglassen, Schlauch abknicken, dann ist er auch dicht.
Ich benutze einen PE-Schlauch 6x8mm.
 
Ich habe umgerüstet von 27,5+ auf 29 Zoll und mein Salsa Fargo fährt sich nun wie ein anderes Bike! Viel agiler, schneller und laufruhiger. Habe einen X-King vorne und einen WTB Nano hinten drauf. Für trail Touren mache ich dann wieder meine 27,5er drauf :-).
 
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