Achtung auf Weg zum Ringwall Altenberg Bäume in unübersichtliche Senke vor Ringwall

Lustig, wenn du irgendeine Bike-Zeitschrift aus dem Ausland in die Hand kriegst geht es seitenweise darum, wie man vernünftige Trails baut. IMBA hat sogar regelmäßige Kurse in England oder USA mit großer Beteiligung.

Diesen Blödsinn wie "Eingriff in die Natur" kann ich wirklich nicht mehr hören, als ob wir alle heilig sind, weil wir CC fahren.
 
Lustig, wenn du irgendeine Bike-Zeitschrift aus dem Ausland in die Hand kriegst geht es seitenweise darum, wie man vernünftige Trails baut. IMBA hat sogar regelmäßige Kurse in England oder USA mit großer Beteiligung.

Diesen Blödsinn wie "Eingriff in die Natur" kann ich wirklich nicht mehr hören, als ob wir alle heilig sind, weil wir CC fahren.

Richtig, alleine mit unserem Vorhandensein greifen wir hier und überall auf dieser Welt in die Natur ein.

Die entscheidene Frage ist immer nur, in welcher Art und Weise wo und wieoft?

Das langfristige Problem mit dem offiziellen Bikeparks-/Touren-und Trailbauen ist,
dass dies eine Einschränkung des allgemeinen Betretungsrechtes früher oder später nach sich ziehen wird, quasi Reservate für Mountainbiker.

Grundsätzlich ist die Steuerung und Mitwirkung von Bikeparks-, Touren- und Trailentwicklung von unserer Seite aus zu begrüßen,
nur sollte dies nicht als Eröffnungsangebot an die Verantwortlichen vorgelegt werden.

Ich würde gerne von anderen, z.B. von Dir im Rahmen eines solchen Treffens hören,
welche Erfahrungen Du auf Deinen Auslandreisen in solchen professionell entwickelten Bikeparks (Stichwort Wales, ob nun FR, DH, CC etc.) gemacht hast,
und welche Ideen davon für uns nutzbar sind.

Wie bereits geschrieben,
ich bin überzeugt davon,
dass wir in unserem Lokalforum viele gute Köpfe mit vielen guten Ideen haben.

Wir müssen halt nur anfangen,
diese Synergien zu nutzen,
also zusammen für die Sache des Mountainbikings. ;) :daumen:

VG Martin
 
Also wenn wir doch schon beim Thema Natur schützen und blablabla sind , dann frage ich mich doch , wie es einige aus einem bestimmten Verein es mit sich vereinbaren können Nightrides durchzuführen wenn der Naturschutz doch so hoch gesteckt wird ( "Regel" Nummer 5 ( wobei ich ehrlich sagen muß das ich für solche "Verhaltensregeln" keinen Verein brauche der mir das vorsagt sondern schon auf grund meiner Persönlichen , und ich denke auch aus sicht der meisten anderen eine Selbstverständlichkeit ist )) . Also am " Buddeln " ( okay begrüßen tue ich das auch nicht wirklich , allerdings nicht nur aus Natur - und Umweltgründen sondern auch in erster Linie wegen dem Verletzungsrisiko für andere Waldbenutzer ) alleine kann es ja wohl nicht so wirklich liegen. Und wie vorhin oben beschrieben das manche Biker ( vorzugsweise in Ritterrüstung ) an Spaziergängern vorbeiknallen kann ich so nicht zustimmen. Wenn ich mit nem Bekannten durchs 7 Gebirge fahre sehe ich eigentlich immer nur CCler den Berg runterknallen meist ohne Rücksicht auf verluste und die paar Freerider die dort lang kommen "verhalten" sich fast immer normal.

Aber Diskutiert ruhig weiter ist echt lustig hier :daumen: , ich frage mich nur was die Wanderfraktion denkt wenn die diesen Fred hier lesen :rolleyes: , soviel zum Thema wir müssen ja zusammenhalten und blablabla.


P.S.: Und nein ich habe nichts gegen CCler , bevor gleich das Diskutiere wieder los geht.


Gruß

Volker:)
 
wie schon gesagt eine Bikearena wie in Villingen wäre glaube ich das Richtige für unsere Region, sprich für das Bergische. Wobei ich den Moutainbikepark Köln von djc-ev voll unterstützen werde aber leider fehlt es da an der Möglichkeit auf Trails zufahren bzw. der Downhill. Irgenwo kann ich es auch nicht nachvollziehen das es Gemeinden wie Villingen und Winterberg im Sauerland hinbekommen und in unserer Region passiert gar nichts in der Richtung.:confused:
Das mit dem Runden Tisch fänd ich mal gut!!! Also wenn es soweit ist ich bin gerne dazu bereit.
Also ich bin für die
BIKEARENA BERGISCHES LAND
über dieses Thema könnte man ja da dann auch mal sprechen, vorausgesetzt es besteht Interesse.

bis dahin
Dominik
 
die Wanderfraktion ist durch mich hier vertreten, und jetzt nicht lachen, stimmt wirklich is nämlich eines meiner anderen Hobbys.
Bei diesen Unzähligen Kilometern an wanderwegen hier im Umkreis fände ich es Unterteilung in Wander und Bikewege sinnvoll, aber das wird wohl am Eigensinn der meisten Wanderer scheitern, immer nach dem Motto: Wer zuerst kommt malt zu erst.
 
die Wanderfraktion ist durch mich hier vertreten, und jetzt nicht lachen, stimmt wirklich is nämlich eines meiner anderen Hobbys.
Bei diesen Unzähligen Kilometern an wanderwegen hier im Umkreis fände ich es Unterteilung in Wander und Bikewege sinnvoll, aber das wird wohl am Eigensinn der meisten Wanderer scheitern, immer nach dem Motto: Wer zuerst kommt malt zu erst.

Was mir allerdings ein Rätsel bleibt ist doch letztendlich die Tatsache das hier ja einige immer probleme mit den Wanderen haben . Also ich weiß nicht ich habe diese Probleme bis jetzt noch nie gehabt , ich grüße , werd zurückgegrüßt ( auch in den Gebieten mit der Wegeregelung ) und wenn ich an den Rothaarsteig denke da wurden wir sogar genötigt mit den Wanderern Schnäppse zu trinken :eek: . Mit der Unterteilung der Wege wär mit sicherheit ne gute Idee , wird aber wohl kaum zu realisieren sein. ( man stelle sich mal den Weißen Strich auf dem Waldboden vor wo auf der einen Seite ein Fußgänger und auf der anderen ein Radfahrersymbol ist :lol: )

Zu deinem vorherigen Posting . Ich denke mal mit den Parks haben die im Sauerland bessere Infrastruktur verhältnisse wie wir hier , weil die ja eh die Skilifte dort haben und die können se dann im Sommer direkt für solche sachen weiternutzen ohne das die Teile still stehen.
 
mit der Unterteilung meinete ich eher das einige wege nur für biker sind und andere eben nur für wanderer.
Um den "Freeridegedanken" nochmal aufzugreifen: Einen guten Downhill sollte man(n) sich durch ein Uphill erarbeiten. War das nicht der Grund weshalb die Freeridebikes überhaupt entwickelt wurden. Deshalb kann ich auch auf einen Lift verzichten.
Mir geht es ja nicht um einen reinen Bikepark sondern eher um eine Arena wie in Villingen.

Gruss Dominik
 
Moin,

muss mich kurz fassen:

Finde es gut, dass hier eine doch recht produktive Diskussion in Gange geraden ist, wobei zwar Dogmen angesprochen wurden, soch aber noch keiner dran aufgehängt hat..

Wichtig ist das wir uns unabhängig von bisheriger Vereinsgeschickte, Fahrradart etc. zusammen finden und dafür eintreten, das die Trails im Kölner Umland offen bleiben.
Das grundlegendes Problem ist hier einfach das Ballungsgebiet mit vielen Nutzern auf wenig Platz/Raum und das könne wir auch nicht ändern.

Gruß, Jochen
 
Was mir allerdings ein Rätsel bleibt ist doch letztendlich die Tatsache das hier ja einige immer probleme mit den Wanderen haben . Also ich weiß nicht ich habe diese Probleme bis jetzt noch nie gehabt , ich grüße , werd zurückgegrüßt ( auch in den Gebieten mit der Wegeregelung )

Die Probleme haben wir auch nie, aber irgendwo machen Leute schlechte Erfahrungen, sonst gäbe es diese ganze Diskussion nicht. Es muss ja auch nicht unbedingt der Fall "Biker fährt fast Wanderer um" sein, sondern es reicht oft schon, dass wir Reifenspuren hinterlassen oder einfach - genau wie die Wanderer auch mal nebeneinander laufen - auf der ganzen Wegbreite fahren.

So ist das eben, wir kritisieren gerne und begehen selber den gleichen Fehler, bzw. sind nicht tollerant genug. Die meisten Probleme sind doch garkeine ;) Das ist eben typisch Deutsch :)

Was Vorbilder aus dem Ausland angeht, bin ich eher skeptisch. In dem neuen NWD7 springen die Akteure in der Türkei von irgendwelchen Felsenbehausungen. Denkmalschutz und Naturschutz usw. werden eben nicht überall groß geschrieben. Bzw. wenn irgendwo in Kanada jemand nen Northshore in die Rockys pflastert dann interessiert das keinen, weil im Umkreis von 100km nur ein paar Menschen leben. Hier sinds dann schon Millionen :rolleyes: Da kann sich eben nicht jeder eigene Trails bauen.

Getrennte Wege sind doch bei friedlichem Umgang unnötig. Vor allem gibt es dann neue Konflikte, weil sobald es richtig und falsch gibt, von jeder Seite auch vehement darauf gepocht wird, diese Regeln einzuhalten. Bzw. es gibt erstmal nen riesen Krach weil bestimmte Wege von beiden Parteien beansprucht werden, oder wollt ihr hier freiwillig aufs Eifgental oder den Lineffetrail verzichten :eek: Sinnvoller wäre an jedem Parkplatz / Naherholungsgebiet z.B. ein Schild Biker und Wanderer nehmen Rücksicht usw. aufzustellen. So wie es eben auch Schilder gibt, die daran erinnern doch auf den Wegen zu bleiben um Wild und sensible Bereiche zu schützen.

Gruß Manni

P.S. Ich glaube mich zu erinnern, letzte oder vorletzte Woche stand was von Archäologen am Ringwall in Altenberg im Kölner Stadtanzeiger. Das Archiv gibt aber nichts her.
 
z.B. ein Schild Biker und Wanderer nehmen Rücksicht usw. aufzustellen. So wie es eben auch Schilder gibt, die daran erinnern doch auf den Wegen zu bleiben um Wild und sensible Bereiche zu schützen.

Was diese Schilder bewirken bzw nicht bewirken merke ich hier jeden Tag an der Groov (in Zündorf) wenn ich da mit meinem Hund unterwegs bin. Gerade das Verhalten der Biker, egal ob Tourer , MTBler oder Rennradfahrer finde ich zum kotzen, da kann die negative Meinung der Wanderer über uns ein wenig nachvollziehen. Wenn da ohne zu klingeln oder ohne ein kurzes "Achtung" an einem vorbeigebrettert wird das man sich erschrickt dann finde ich das nicht mehr lustig. Und wenn mann dann noch was sagt werden die meisten auch noch pampig. Klingt Traurig is aber so!
oder wieviele von euch habe eine KLINGEL am Bike?

Gruss Dominik
 
Finde ich ja schön, das hier wieder alle eine wundervolle Gemeinde der Geländeradfahrer werden wollen. Finde ich allerdings auch langweilig.;)

Fakt ist, daß ein Mountainbike jedweder Spielart aus einem Deppen kein vernünftig denkendes Wesen macht.

Fakt ist, daß man Jahrzehnte lang in Altenberg ohne Probleme fahren konnte. Erst nach diversen neuzeitlichen "Waldumbauten" fangen jetzt die Probleme an.

Fakt ist, das man bisher im Bergischen Land mit altmodischen Werten wie Freundlichkeit und "Hirn einschalten (wie, wann und wo fahren)" nie Schwierigkeiten mit den restlichen Wegebenutzern hatte. Ob das Anspringen von Wanderern im Neandertal da förderlich ist, wage ich zu bezweifeln.

Fakt ist, das Gott sei Dank das Mountainbike bei der überwältigenden Mehrheit meiner Mitfahrer einen positiven Einfluß auf die Gehirntätigkeit hat. :D
 
@nrw-freerider
ich wohne auch in zündorf und fahre jeden tag am rhein entlang. wenn ich dort zu fuß gehe, gehe ich immer so weit wie möglich rechts, da ich weiß dass dort viele radler unterwegs sind. ich finde es immer wieder interessant, wie fußgänger einen ganzen weg für sich alleine beanspruchen können :mad: da nutzt leider auch häufig die klingel nichts.

die probleme gibt es also nicht nur im wald, sondern überall dort wo menschen auf einander treffen. die einen sind nett, freundlich und rücksichtsvoll. von denen hört man auch fast nie etwas negatives im zusammenhang mit "anderen", da man durch diese art häufig konflikte gar nicht erst aufkommen lässt. den anderen gehören halt wald/straße alleine. ob nun bewusst oder wegen gedankenlosigkeit. und mit schildern und regelungen wird man die menschen nicht ändern ;)

ps: ich gehöre übrigens zu denen, die fast noch keine negativen erfahrungen mit wanderern oder stöckeklackerer gemacht haben.
 
Vom eigentlichen Thread seid ihr jetzt zum Schluß ein wenig abgeschweift, aber egal, denn ich hatte mit Wanderen oder Spaziergängern auch schon mal meine Probleme. (ich denke jeder hatte das schon mal). Selbst im Wald auf gekennzeichneten Radwegen meinte ein Spaziergänger mir den Standardsatz: "Hier ist kein Radweg" hinterherbrüllen zu müssen. Ob Klingel oder nicht. Wenn vor mir Fußgänger auftauchen, heisst das für mich: Runter mit der Geschwindigkeit, Klingeln und langsam vorbei. Trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die Leute beim ertönen der Klingel gefechtsmäßig links und rechts in die Büsche schmeißen. (vor Angst??!!)

Man sollte es aber mal selber ausprobieren: an einem schönen Tag mal am WE einfach mal eine beliebte Strecke spazieren gehen. Wenn dann so eine Horde MTB'ler auf einen zukommen, kann einem schon Angst und bange werden. Ganz krass ist es in Köln, z. B auf den Ringen, wo es extra Radwege gibt. Wenn man da als Fußgänger draufkommt, hat man schon verloren. Da wird überhaupt nicht gebremst!!

@Frosthelm: (um mal was zum eigentlichen Thema zu schreiben.:) )
Ich war / bin froh, dass ich ein paar nette Trails von deiner Seite nachfahren konnte. Habe dabei sehr viel Spass gehabt. War immer bemüht, ohne große Bremsmanöver dort langzufahren, und habe spezielle Wege nicht 20-30 mal gefahren, wie es vorhin mal zitiert worden ist. Jede Abfahrt habe ich mir natürlich selbst erarbeitet. Bin also kein "Trailtourist" der mit dem Auto die Locations abfährt. Ich denke jeder hat hier den einen oder anderen Weg von Frosthelms Seite mal gefahren und sich sogar die GPS-Tracks dafür schicken lassen. Ist blöd, wenn man jetzt auf die Seite schimpft. Das Problem liegt dann wieder bei jedem selber: Wie rücksichtsvoll übe ich meinen Sport aus?

Da auch zur Zeit die Sportart boomt, und selbst die bezahlbaren All-Mountain Bikes schon Federwege von 140mm haben, knubbelt es sich schon mal im Wald.

Letztendlich müssen sich die Menschen ändern. UInd das glaube ich, ist nicht möglich.
 
wieviele von euch habe eine KLINGEL am Bike?
Gruss Dominik

UMFRAGE!!!

ich hab keine, passt nicht an meinen Lenker.
Ich habe aber eine DT-Swiss-Nabe.
Und das meine ich jetzt ganz ernst:
mit der Klingel klingel ich mir nen Wolf, wenn die Wanderer mich dann endlich hören springen sie vor Schreck in den Straßengraben: der Klingelton scheint in einer Frequenz zu sein, die man nicht gut orten kann: Entfernungseinschätzung extrem schwierig.
Ein anderer Wanderertyp macht in dem Moment, in dem er das Klingeln hört eine langsame und ausladende, vor allem aber unberechenbare Drehung, mit der er die eben noch vorhandene Lücke zum Durchfahren elegant schließt.

Seit ich mit dem Freilauf klingle habe ich keine Wanderer mehr zum Springen gebracht, sie hören mich und können an der zunehmenden Lautstärke des Ratterns die Entfernung auch einigermaßen abschätzen.
Das erste Gebot ist aber: Schritttempo beim Überholen!
 
Schönen guten Abend,
mein Name ist Bettina B.und habe furchtbare Angst vor Wanderern.Die sind immer so böse.:heul: zu mir.Ich hoffe diese Gruppe kann mir helfen meine Angst zu überwinden.Es ist doch schön auf Gleichgesinnte zu treffen.Seufz!

Mensch Leute,das artet aber hier aus!!! Wenn wir uns auf eine Diskussionrunde mal treffen bin ich auf jeden fall dabei.Bringe auch ganz viele Tempo`s mit:bier:

Grüße Bettina
 
is ja jut ich zieh das mit der Klingel zurück!!:)
@MTB Kao: wenn ich mit Frau, Kinderwagen und Hund unterwegs bin mache ich bestimmt keinen Gänsmarsch auf der "rechten" Seite und da ich zu den wenigen an Groov gehöre die noch keinen Herzschrittmacher brauche habe ICH auch kein Problem damit wenn ich eine Klingel höre,wobei ich euren Ärger über manch älteren Wandergesellen durchaus nachvollziehen kann.
Leider geht mir der Gedanke "BIKEARENA BERGISCHES LAND" nicht aus dem Kopf geht.Mal sehen ob sich da Interessierte finden.;)


Grüsse aus der "bösen Stadt"

Dominik
 
BACK TO TOPIC!

Hallo zusammen

Die Tatsache, dass der Ringwall jetzt nicht mehr befahren werden darf, ist für mich eine echt Bitterepille, die ich nur mit großem Wiederwillen schlucken werde. Ich werde mich natürlich an die Vorgaben der Behörden halten, aber wirklich nachvollziehen kann ich es nicht. Mich interessiert brennend, was zum Henker eigentlich das so genannte Ringwall Denkmal ist :confused: . Etwas, was im entferntesten an ein Denkmal erinnern könnte, ist mir bis heute nicht aufgefallen.
Für mich gehörte der Ringwalltrail mit seinen Senken, Sprüngen und Steilkurven immer zum Highlight einer guten Altenbergrunde.
Oh ja, ich bin einer dieser ganz Schlimmen, die gerne mal einen Kicker (Sprunghügel) in den Wald bauen. Ich bekenne mich Schuldig.
Das bedeutet aber nicht gleich, dass ich die Natur nicht respektiere.
Solange sich alles in einem verträglichen Rahmen für Umwelt und Waldbewohner abspielt finde ich das völlig legitim. Verträglicher Rahmen heißt, keine riesigen Bombenkrater in den Boden zu buddeln, nicht zu schnell auf unübersichtlichen Strecken zu fahren, Wanderer und Tiere wenn möglich nicht zu erschrecken usw.
Die Problematik sehe ich ähnlich wie meine Vorredner. So schön, informativ, detailliert etc. etc. ich die Seite Frosthelm.de auch finde, glaube ich das sie einen nicht unerheblichen Teil zur Sperrung beigetragen hat.

Ich sehe zwei große Probleme:
Zum einen das Problem, dass wir in einem Ballungsraum leben und das durch eine Seite wie Frosthelm.de immer mehr Biker von außerhalb auf die mehr und mehr überlasteten Trails aufmerksam werden.
Ein kleines Beispiel dazu: Vor einiger Zeit hat sich jemand aus Süddeutschland auf die Frosthelm Seite verirrt. Im Gästebuch schrieb er, dass er eigentlich auf der Suche nach einer Anleitung zum entlüften einer Hayes Bremse gewesen war. Aber als er die tollen Streckenbeschreibungen gesehen hatte, hatte er Lust bekommen mal bei uns im Bergischenland vorbei zu schauen.
Das ist natürlich ein großes Lob, zeigt aber auch anderseits das Problem, dass durch die detaillierten Wegbeschreibungen entsteht.
Ich selber kann mich da nicht ausschließen. Durch Frosthlem.de hab ich auch viele schöne Trails gefunden. Danke an dieser Stelle noch mal :daumen:
Zum zweiten sehe ich das Problem ähnlich wie Engry. Anscheinend wissen die jeweiligen Behörden gut über die Seite Frosthelm bescheid und sie nutzen das Wissen gegen uns Mountainbiker. Nicht umsonst wurde Frosthelm.de von den Behörden angeschrieben.
Deshalb meine Bitte an Frosthelm.de die neuen Trails doch verstärkt in die Hidden Trails Sektion zu stellen ;)

Abschließend will ich dem Ringwall noch kondolieren (R.I.P) und ankündigen das ein neuer Ringwall ganz in der nähe schon im Bau ist, aber ich werde mich hüten den Spot preiszugeben.


Gruß Marcy
 
Tach @Marcy1,

tu Dir und uns den Gefallen und lösche innerhalb der Editierfrist für Postings (12 Stunden nach Erstellung) Dein letztes Statement (letzter Satz).

Der Volksmund tut Wahrheit kund:

"Wenn Zwei von einer Sache Kenntnis haben,
ist es kein Geheimnis mehr!"

"Was man nicht weiß,
macht einen nicht heiß!"

Danke.:daumen:

VG Martin
 
@ Marcy1 jaja mit Frosthelm habt ihr ja immer schnell einen Schuldigen gefunden. Aber so wie sich der Herr aus dem Süddeutschen überlegt hier die Trails mal abzufahren genauso handeln wir ja auch wenn wir in andere Gebiete biken fahren. Oder glaubt ihr das in diesen Regionen die Behörden über uns hoch erfreut sind wenn wir zu Hunderten in der Hochsasion einfallen. Schaut euch dochmal die Seite der Vertrider an, danach werdet ihr festellen das alle Locals auf sieser Welt sich darüber beschweren das "ihre" Trails von Touribikern regelrecht überflutet werden und somit unweigerlich zerstört werden.
So is das halt, da will mann stolz erzählen was man für einen genialen Trail gefahren ist und schon befindet man sich in der Zwickmühle: Klappe halten und geniessen oder öffentlich machen und hoffen das er nicht kaputt gefahren wird bzw. im schlimmsten Fall gespeert wird.
Also so gehts ja nicht erst die Seiten toll finden, die beschriebenen Trails mehrfach abfahren und wenn die Trails gespeert werden ist die HP wo die Trailbeschreibung gefunden wurde der schuldige. So einfach sollte mann es sich nicht machen.
und was deinen letzten Satz angeht kan ich mich nur juchju anschliessen: Absolut ÜBERFLÜSSIG!!!!!

Grüsse Dominik
 
Hallo zusammen :)

Ich finde es gut zu lesen, dass die Sperrung des Ringwalls bei den meisten ernst genommen und respektiert wird!
Wir sind gut beraten, die Behörden nicht weiter gegen uns aufzubringen - daher halte ich (leider) auch weitere Bauarbeiten in dem Gebiet für kontraproduktiv.

Vielleicht sind einige Trailveröffentlichungen auf bei frosthelm diskussionswürdig... auch wir lernen immer wieder dazu und versuchen das Gleichgewicht zu halten.
Ich habe die besten Erfahrungen dann gemacht, wenn ein freundschaftlicher und direkter Austausch mit Locals entsteht... (an dieser Stelle nachmals vielen Dank für eure Anregungen und euren Support!)

Sollte mal ein Treffen zum Thema "Bikearena Bergisches Land" anstehen, würde ich mich ebenfalls über eine Nachricht freuen.

Ride On!
 
Mich interessiert brennend, was zum Henker eigentlich das so genannte Ringwall Denkmal ist :confused:


Gruß Marcy

dem kann abgeholfen werden:
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Ringwall
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Ringwall ist eine runde prähistorische oder frühgeschichtliche Wallanlage. Solche Anlagen gibt es seit dem Neolithikum (Jungsteinzeit) und bis herauf in das Mittelalter. Ringwälle wurden zur Verteidigung, aus religiösen Gründen und vielleicht auch als Versammlungsorte erbaut. Meist besitzen sie Wall und Graben; der Wall kann durch eine Palisade ergänzt werden.
Oft wurden von den früheren Siedlern mehrere konzentrische Ringwälle gebaut, wodurch eine effektivere Verteidigung gegen Angreifer möglich war.
Viele Ringwälle wurden im schweizerischen und niederösterreichischen Alpenvorland entdeckt, oft im Wald und häufig durch Luftbildarchäologie (Luftfotos bei flachem Sonnenstand). Profile durch die Anlagen und die Ausgrabung der Innenfläche erlauben Analysen der zeitlichen Entwicklung der Befestigung, der Keramik und des Nahrungsangebotes der Vorzeit.


einen solchen gibt es z.B. auch am Kreuz in Kreuzweingarten und m.W. auch an der Kakushöhle.
 
Zitat von Marcy1
Mich interessiert brennend, was zum Henker eigentlich das so genannte Ringwall Denkmal ist

Gruß Marcy

Bei Bodendenkmälern gebe ich zu bedenken, daß nicht nur sichtbare Teile Denkmäler sind, sondern auch im Boden Verborgene. Im Klartext: Großen Bogen um ein solches Bodendenkmal machen und erst recht keine "Grabungen veranstalten, da solche "Erdbewegungen" genehmigungspflichtig sind, selbst für Archäologen. Also besser Schaufel zuhause lassen und nur das nutzen was schon da ist.

viele Grüsse
eifelscout
 
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