Akkufrage

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Hallo Freunde,

habe seit geraumer Zeit eine Selbstbaulampe mit 3x Seoul P4 sehr erfolgreich im Einsatz und brauche nun Ersatz für meinen 12v-Bleiakku.

Dachte da nun an einen Selbstbau mit 10x NiMH Mignon Akkus in Reihe,
dass ich auf meine Spannung komme.

Hat jemand erfahrung mit solch einem Akkuprojekt, oder gibts gleich Verbesserungsvorschläge?:p

mfg sperber
 

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Re: Akkufrage
Hallo Freunde,

habe seit geraumer Zeit eine Selbstbaulampe mit 3x Seoul P4 sehr erfolgreich im Einsatz und brauche nun Ersatz für meinen 12v-Bleiakku.

Dachte da nun an einen Selbstbau mit 10x NiMH Mignon Akkus in Reihe,
dass ich auf meine Spannung komme.

Hat jemand erfahrung mit solch einem Akkuprojekt, oder gibts gleich Verbesserungsvorschläge?:p

mfg sperber

Suchfunktion: BP945:daumen:
Dürfte preislich besser sein bei mehr Leistung.
 
1.2V dürften auch zuwenig sein, mit 14.4V sollte das aber schon gehen;)
Ergo: er hat einen Stepdown drin.

Der Nikolauzi


mit deiner vermutung step down liegst du schon richtig... :p
er soll halt mal sagen wie er seine technik gestaltet hat.

dann kann man ihm auch zum richtigen raten.

ich habe mir letztens und für einen bekannten beim rob1111
einen 14,8V li-io akku gekauft...
die sind echt gut.
vielleicht genau das was er sucht.
der hat eine kapazität von 4600ma/h acht zellen und hört auf den
namen leuchtdinger....:lol:

grüße

karsten
 
ich habe den led-slave von pcb im einsatz, ist also ein buck,
ich dachte ja zuerst an li-po, aber ist mir dann doch zu empfiindlich.

ich denke li-ion ist ne gute alternative.

14,4V dürfte für den schaltregler in verbindung mit 3x seoul p4 kein problem darstellen, hoffe ich.
 
ich habe den led-slave von pcb im einsatz, ist also ein buck,
ich dachte ja zuerst an li-po, aber ist mir dann doch zu empfiindlich.

ich denke li-ion ist ne gute alternative.

14,4V dürfte für den schaltregler in verbindung mit 3x seoul p4 kein problem darstellen, hoffe ich.


nein, das stellt kein problem für den regler da...

grüße

karsten
 
ich dachte ja zuerst an li-po, aber ist mir dann doch zu empfiindlich.
Mechanisch oder elektrisch? Es geistern ja immer noch einige Mythen über LiPos da draußen rum, die noch aus der Anfangszeit stammen... ;)

LiPos sind eigentlich nur noch recht empfindlich bei Kälte, d.h. da bricht die Spannung schnell ein. Wird bei Li-Io aber wohl ähnlich sein. Auf jeden Fall ist die Technik in den letzten Jahren recht zuverlässig und bezahlbar geworden. Ich hab z.b. 5000er SLS EP, die sind für diese Kapazität echt günstig. Allerdings haben die keinen mechanischen Schutz, deswegen hab ich mir nen Flaschenakku nach dem Vorbild der LUXILUS TTR gebastelt... ;)
--> http://fotos.mtb-news.de/sets/view/24357

Und immer dran denken bei nem LiPo: Entladeschlussspannung pro Zelle liegt bei etwa 3,3V, die Ladeschlussspannung bei etwa 4,2V...


Ich muß allerdings auch dazu sagen, daß ich die passende Ladetechnik schon durch den RC-Modellbau besitze. Gute Ladegeräte kosten heutzutage aber auch nimmer viel... :cool:
 
hard-case LiPo +pcb
lipo's sind nix fuer anfaenger.

li-ion cellen, haben nen PTC, und ventil , die meisten sind ausgibig getested,... und die packs habe ne pcb (protection)
sind mit stahl umwickelt....
und koennen mal 3-5A im kurzschluss

lipo's besonders die groesseren, sind mehr wie eine zelle zusammen,
ohne ptc, ohne ventil, ohne stahl rund rum,...
wenn dan eine zelle kurz-schliest, gibt die andere den saft, 80-100A
da bruzelt es richtig in kurzer zeit.

nun wenn man schon nen $100+ lader hat, das ding noch in ne buechse verbaut, und noch ne pcb (protection) dran schweisst, nicht in den bach wirst, und noch auf die richtige ladung acht gibt, ist ja alles gut.

fuer den eigenbau, und start, sind immer noch NimH AA sehr einfach.
fetige akku packs mit pcb sind nicht schlecht.
fuer den gehoben standard, LifePO4 mit allem drum un dran,...
und fuer das bruzel Licht, LiPo's sind stark.

natuerlich faengt alles mit nem vernuenftigen lader an.

for starters, the good old, 7.2V nimh packs are available everywhere,
2x 7.2V = 14.4V also fit in a oversized water bottle.
 
Habe den Thread über die SuFu gefunden, ist ja schon ein bisschen älter.. Wie ist eigentlich der aktuelle Stand betreffs Li-Io/Li-Po Akkus?
Welche Quelle kann man für Li-Io/Li-Po momentan empfehlen?
Die Bucht scheint ja teilweise ziemlich farbiges Zellen-Mischmasch zu liefern...

Gibt es schon solche von euch mit Aufbauten aus Li-Fe Zellen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator
 
Li-Fe: Willst du eine 5min-Lichthupe bauen?
(Höhere Sicherheit schön und gut, aber zum Preis derart geringer Energiewerte? Da würde ich mir vielleicht eher was aus Eneloops zusammenbraten)
 
Habe mich mit einem Bekannten dazu unterhalten, er ist stark im Modell (nicht Model ;-) Sport tätig und ich habe ihm mein Vorhaben erzählt ein Li-Ion Pack aufzubauen. Da merkte er die Existenz von Li-Fe Akkus an. Aber wie du schreibst, habe für meine Anforderungen noch keine wirklich bezahlbaren gefunden... vielleicht in ein paar Jahren dann mal.. ;)
Denn "nett" wäre die Technologie schon! Alleine schon die Eigenschaft wie schnell so ein Akku geladen werden kann!
 
Basierend auf den HADI-Angaben mal mit Eneloops (Straßenpreis 8er Pack) und BP-945/970 von akku.net verglichen:

NiMH: 90 Wh/kg ; 0,6-0,7 €/Wh
LiFe: 130 Wh/kg ; 1,5-2 €/Wh
LiIon: 200 Wh/kg ; 0,6-0,7 €/Wh

Den Vorteil der Hochstromfähigkeit wird man bei einer Bike-Lampe wohl kaum nutzen.
Thema Sicherheit, naja, in Sachen explodierende Akkus kann ich mich hier nur an äußerst wenige Fälle erinnern, die wohl immer durch einen recht sorglosen Umgang mit Einzelzellen entstanden. Jedoch wäre mit Wegfall der Schutzschaltung (bzw. Ersatz durch einfache Sicherung) zumindest auch eine potentielle Schwachstelle ausgemerzt.
Die Haltbarkeit soll wohl auch besser als übliche LiIon sein, wobei mir dazu nur Quellen bezüglich A123 bekannt sind, fraglich inwiefern das auf irgendwelche anderen LiFe übertragbar ist.
Bliebe noch die Schnellladefähigkeit, kann ja schon ganz nützlich sein, wenn's mal kurzentschlossen losgehen soll. Aber so ganz schnell ganz voll, ist vermutlich auch nicht drin, sobald es von der CC in die CV-Phase geht. (?)
Angesichts der Gegenüberstellung Energiedichte/Preis, kann mich diese Technologie (noch) nicht so richtig überzeugen, mal schauen was da noch passiert. Bei den "normalen" LiIon bleibt die Entwicklung ja auch nicht stehen, muss nur noch zu vernünftigen Preisen auf den Massenmarkt kommen: http://panasonic.co.jp/corp/news/official.data/data.dir/en091218-2/en091218-2.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hast Du an Ladetechnik zur Verfügung?
Wenn Du 'ne Schutzschaltung für's Laden an den Akku klemmst, dann kannst Du mit'm billigen Laptop-Netzteil laden. Da ist eher die entsprechende Schaltung für 4S (4 Zellen in Reihe) das eigentlicht Problem.
Sollte vernünftige Ladetechnik für LiIo &LiPo vorhanden sein (mit Einzelzellenüberwachung/Balancer), kannst Du die Schutzschaltung ignorieren und nur eine Sicherung einsetzen.
Ansonsten mach den Pack mit NiMH-Zellen, da kannst Du "relativ" am wenigsten falsch machen.
Ich greife persönlich nur noch zu LiPo, weil die Zellen in allen möglichen Größen verfügbar sind und ich das passende Lade-Equipment durch meinen Flugmodellbau zu Hause habe... Ein wirkliches Risiko bei den Lithium-Zellen ist immer nur die mechanische Beschädigung. Da hilft auch keine Schutzschaltung - LiIo & LiPo brennen gut :-O Also gut einpacken!
Kälte-Empfindlichkeit dürfte nicht so das Problem darstellen - die wenigsten gehen im Winter biken. Außerdem ist die Stromaufnahme bei LEDs nicht so hoch, du wirst nur einen Kapazitätsverlust haben. Das wird dir aber bei allen Akkutypen passieren.

Viele Grüße, Torsten
 
Angst habe ich eigentlich keine vor den Zellen, Respekt vor den Risiken im Umgang damit schon!
Laden würde ich auf der Basis vom MAX1758, ELV hat einen praktischen Bausatz auf dessen Basis mit einstellbarer Zellenzahl, Ladestromstrom Einstellung, würde auf diesen zurückgreifen.
Als Schutz des Akkupakets hätte ich sicher eine Schmelzsicherung vorgesehen, dazu wohl noch eine MAX1924 Schaltung, der Einfachheit her vielleicht grad eine Bratbeck Platine.
Wie nötig/wichtig würdet ihr bei initialer Parallelschaltung ein Balancer einstufen?
Oder ich belasse die BP's am Stück und nutze die interne Elektronik, wobei es dazu bei euch Berichte gab das interne Schutzschaltungen abschalten würden bei raschem Lastanstieg (Halo Lampe), wobei dies ja über einen Kondensator wieder zu puffern wäre. Ich werde in diese Richtung mal experimentieren bevor ich Packs zerpflücke.
Eingepackt hätte ich das ganze in eine Trinkflasche, evtl. Werkzeugdose mit ordentlich Schaumstoff als Puffer.
Ausschäumen ist nicht so mein Favorit, Reparaturen/Änderungen ist damit ziemlich mühsam.
 
Balancer sind bei guten Zellen und unseren Anforderungen nur Spielzeug.
Mir ist noch kein Akku davongelaufen in mehr als 10 Jahren...
(außer eine Zelle war kaputt, da hift aber auch kein Balancer;))

Der Nikolauzi
 
Hi!

Balancer beim Laden halte ich für zwingend notwendig, um jegliche Risiken beim Laden auszuschließen. Wenn Du jedoch die Camcorder-Akkus als Spannungsquelle verwendest (inkl. Schutzschaltung), dann kannst du drauf verzichten.
Beim Einpacken würde ich versuchen, da etwas Festeres als Schaumstoff um die Akkus zu machen. Eventuell ein Plasterohr schlitzen, um es in der Flasche über die Akkus zu schieben. Zwischen Rohr & Akku kannst du dann eine dünne Schaumstoffschicht machen (1mm reicht).
Ich rechne immer mit dem schlechtesten Fall: Der Akku wird von einem leitfähigen Gegenstand durchbohrt. Daher das Rohr zum "Ablenken"...
Im Modellbau passt du gerade mit diesen Risiken auf, das passiert sehr schnell (Motorwelle schlägt beim Absturz in den Akku). Normalerweise könntest Du den Flieger wieder kleben, aber bei der Akkubeschädigung dieser Art gibts fast sofort ein Freudenfeuer - da ist nicht mehr viel mit reparieren....

Viele Grüße, Torsten

BTW: Ich weiß, ich sehe das viel zu schwarz!
 
Hi!

Das mit der SchuScha sehe ich mal als selbstverständlich an, sollte aber erwähnt werden, korrekt:daumen:

Ja, sicher. Anfangs war aber von einer Reihenschaltung der Akkus die Rede, damit er auf die Spannung kommt. Laden kann er die 2 Akkupacks jedoch nur einzeln - oder er nimmt beide Schutzschaltungen raus und setzt etwas für 4S ein. Anderenfalls bekommt er die Akkus nie wieder ordentlich voll.

Viele Grüße, Torsten
 
Hi!



Ja, sicher. Anfangs war aber von einer Reihenschaltung der Akkus die Rede, damit er auf die Spannung kommt. Laden kann er die 2 Akkupacks jedoch nur einzeln - oder er nimmt beide Schutzschaltungen raus und setzt etwas für 4S ein. Anderenfalls bekommt er die Akkus nie wieder ordentlich voll.

Viele Grüße, Torsten

Geht auch mit zwei SchuSchas, aber nur mit einem geregelten Ladegerät, denn da spricht die SchuScha nicht an. Mit Laptopnetzteil auf jeden Fall nur eine SchuScha für alle 4 Blöcke.
 
farao hatte noch eine Bratbeckplatine übrig, hab die mal geordert.
Denke diese würde wenn ich die Packs zerpflücke zusammen mit dem MAX1758 basierenden Lader von ELV sollte da nicht viel schief gehen können.
Ich werde die Zellen schon 4S schalten um auf 14.4V zu kommen.
Wenn mir die Zellen aus der Balance fallen sollten so wird halt einfach Kapazität drauf gehen, passieren kann da nichts würde ich denken.
 
Wie Nikolauzi es schon geschrieben hat, gibt es bei unseren Belastungen (<1C) eigentlich kein Bedarf für Balancer. Ohne Defekt dürften die Spannungen nicht auseinanderdriften.

Vor einer Woche habe ich einen 4 Jahre alten selbstgebauten Akkupack überprüft. Die Spannungen waren alle +-0.01V.

Warum sollten 2 Schutzelektroniken in Reihe nicht funktionieren?
Sobald eine Zelle die Maximalspannung überschreitet, macht die entsprechende Schutzschaltung dicht und es wird nicht mehr weiter geladen.

Die Bratbeckplatinen sind gut - aber denke dran, dass die keine Überstromsicherung haben.
Ich habe damals immer extra eine Schmelzsicherung verbaut.

Inzwischen gibts 4s-Schutzschaltungen problemlos für ~10€ bei ebay.
Seit einem "kleinen" Desaster mit Ledsee-Schaltungen (4 4s4p-Packs tiefentladen wegen falscher Bestückung der Elektronik) teste ich die aber immer vorher, ob sie auch korrekt abschalten.
 
Bin in letzter Zeit nicht wirklich weiter gekommen mit meiner Akku Konstruktion, aber bin günstig zu einem Universallader, auch für LiPo mit Balancer gekommen.
Ist es schadfrei möglich mit angeschlossener Bratbeck Platine (vor der Platine, direkt an den Akkus angeschlossen) mit Balancer zu laden? Hat das schon jemand probiert?
Wäre damit:
1. Flexibel, es wäre auch mal ein laden ohne spezielles Ladgerät möglich
2. Sicher, der Tiefentladungsschutz der Bratbeck Platine wäre weiterhin vorhanden.
 
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