Akkuwächter "anpassen" ???

wolle01

mitGlied
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Moin,

mich hats nun auch erwischt, die erste Lampe ist selbst gebaut (IRC 20W an 3,4Ah Bleigel). *stolzsei :love: * Dank an alle die mich inspirierten!
Aber, wie es eben so ist, will ich noch was dranbasteln - einen simplen Akkuwächter.
Jetz hab ich hier aus so ner Baumarktfunzel ne Platine mit ner roten LED und einem kleinen schwarzen Ding auf der Rückseite (Transistor??) rumliegen und bin am Grübeln wie ich das für meine Zwecke verwenden kann.
Die Baumarktlampe, wo ich das Teil rausgebaut hab, ging mit 2x1,5Volt R14 Batterien also mit 3Volt. Also - meine Überlegung, was muss ich mit dem Ding in Reihe schalten, damit es an meinem 12V Akku funzt? Soll natürlich nicht den Akku leer saugen! Lieg ich mit meinen Überlegungen total daneben??

Ich will halt ne einfache Preiswerte Lösung, die mir mit ner roten LED sagt: Dein Akku ist gleich leer, mach das Licht aus wegen Tiefenentladung usw.!

Von Elektronik hab ich wenig bis keine Ahnung, einen Lötkolben kann ich in der Not bedienen.

Kann mir wer helfen??

Wolle
 

TheBrad

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Du bräuchtest was das bei knapp über 11V langsam Alarm schlägt (ab 11V gehts bei meinem Akku recht fix runter). Evtl. könnte man aus der Platine was machen, aber deine Angaben sind nun auch nicht besonders genau.

Wenns mit Löten ganz düster aussieht, im Conrad gibts Mini-Multimeter für 4,95, da kannst du direkt messen.

Ansonsten nach den hier geposteten Schaltungen was zusammenlöten, z. B. auf Lochrasterplatinen.
 

wolle01

mitGlied
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Danke erstmal für die Antwort, aber ich dachte an so ne Art Spannungsteilung mit 2 in Reihe geschalteten Wiederständen (20kOhm und 68kOhm) parallel zur Lampe hinterm Schalter. Da müsste doch bei 12V am 20er ca 2,73 Volt anliegen und der Rest halt am 68er...
Die 2,73V könnte ich dann mit der Baumarkt - Spannungsüberwachung abgreifen. Strom und Leistung sind bei den hohen Wiederständen sicher vernachlässigbar, oder?

Ich werds halt einfach mal testen. Wenn ich mich ab morgen nicht mehr melde, ist es explodiert!

Wolle
 

TheBrad

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Versuchs mal. Allerdings ändert sich der Widerstand, wenn du die Platine zum ersten solchen parallel schaltest, wieviel hängt von deren Widerstand ab. Und von irgendwas muss das ganze ja noch leuchten. Wenn du so hohe Widerstände nimmst wirds wahrscheinlich nicht mehr für die LED reichen, die brauch ca. 20mA. Sagt mir zumindest mein Physik-Abi-Wissen, bin kein E-Techniker.
 

wolle01

mitGlied
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TheBrad schrieb:
Versuchs mal. Allerdings ändert sich der Widerstand, wenn du die Platine zum ersten solchen parallel schaltest, wieviel hängt von deren Widerstand ab. Und von irgendwas muss das ganze ja noch leuchten. Wenn du so hohe Widerstände nimmst wirds wahrscheinlich nicht mehr für die LED reichen, die brauch ca. 20mA. Sagt mir zumindest mein Physik-Abi-Wissen, bin kein E-Techniker.

...stimmt eigentlich, habs kurz überschlagen, die wiederstände müssten sich im einstelligen Kiloohmbereich bewegen um in der Nähe von 20mA zu landen...

Am Ende lass ichs lieber und fahr einfach nach Gefühl. Mal sehn. :confused:

(Zu meiner Zeit nannte sich das Fach mit dem Elektrokram noch GdA :D)
 
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Ich hab auch so ein Unterspannungsschaltung für meine Bleigelakkus aus einer Fahrradlampe ausgebaut. Was ich da als Vorwiderstand verwendet habe weiß ich nicht mehr. Geht ganz gut, leider alles mit Klebeband eingewickelt, nachschauen ist zu aufwendig.
Wenn du einen Elektronikladen in der Nähe hast und einen Lötkolben hast ist es ganz einfach und billig so ein Teil zusammenzulöten:

Ich werds in den nächsten Tagen mal versuchen.

Hier die Daten:

R1 = 56kOhm
R2 = 68kOhm
R3 = 22kOhm
R4 = 1kOhm
Z-Diode 2,5V LM385 als Spannungsreferenz
Operationsverstärker LM358N ( Im IC sind 2 OPs, einer wird nur gebraucht )
1 LED rot

Ich werds mal mit Präzisionwiderständen ( 1% ) versuchen, keine SMD Bauteile, ein Kollege von mir hat davon abgeraten, da zu empfindlich beim löten.

Der Spannungsteiler R2, R3 ergibt eine Spannung von 10,22 V bei der die LED angeht. Mit dem Verhältnis der beiden Widerstände kann man die genaue Spannung einstellen, bei der die LED angeht, ich empfehle 10,6 V.

Wenn an R3 weniger als 2,5V anliegt, schaltet der OP.
Bei 10,6V liegt an R2 8,1V an. Das Verhältnis R2/R3 muß dann 3,24 sein. Jetzt muß man nur noch Widerstände finden bei denen dieses Verhältnis stimmt.

Bei Reichelt gibts Präzisionswiderstände je 40Cent:
R2=68kOhm
R3=20kOhm
ergibt LED Einschaltung bei 11V

U (LED EIN) = (1+R2/R3)*2,5V

Ich löt die Teile einfach zusammen, und umwickel sie dann mit Klebeband.
 

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liquidnight

fleggahoizr
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kallsruh
cool. so was ähnliches plane ich auch grade, mit einem lm234 als IC. Davon hab ich noch ein paar zuhause rumliegen. Dieser IC hat 4 Operationsverstärker ( 741er) drin, damit will ich 4 Leds betreiben. Die Schaltschwellen sollen ungefähr 50%, 30%, 20% 10% der Restkapazität angeben.
 
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@Christof72770
ich wuerd mir gern so was fuer meinen 12v bleiakku bauen.
(hab aber noch nie eine platine... in der hand gehabt) - wead scho iagendwie gehn :D

frage: ich hab im netz ein bild vom LM358N gefunden (hoff ich halt), da sind 8 anschluesse (pins? ) drauf.
auf deinem schaltplan ist der ic an 5 pins verkabelt.
(merkt man schon dass ich warscheinlich etliche versuche zum basteln brauchern werd :D )?
du schreibst ja dass da 2 op's drauf sind, aber nur einer benutzt wird; also:
kannst du mir sagen welche die ersten 5 pins sind die ich nehmen muss?

falls ich hier kommpletten schmarrn schreib - wuascht, bin hart im nehmen!
 
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Am besten gehst Du auf reichelt.de und suchst nach dem Baustein LM 358 DIP, bzw. LM 258, bzw LM 158 .
(Unterschied ist Temperaturbeständigkeit, nach Datenblatt.
LM 258: -40 bis 105 Grad LM 358 0 bis 70 Grad.
Ich werd dann eher den 258er wählen)

Bei Datenblätter findest Du mehr Informationen.
Im Anhang ist ein Bild des ICs. Bei reichelt er kostet 9 bzw 15 Cent.

Ein Kollege ( Elektriker ) meint, dass SMD Bauteile nur kleiner seien, und beim Löten sehr schnell kaputt gehen.
Ich werde es mal mit dem LM 258 DIP versuchen und
Präzisions-Metallschicht Widerständen alles nicht in SMD.

Anmerkung zum Bild unten: Anschlüsse 6,7 und 8 braucht man nicht. Vcc ist die Akkuspannung ( max 32 Volt )

Beim LM 285/LM385 gelten die gleichen Temperatureinschränkungen, alles nachzulesen bei Reichelt.
 

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noch eine frage:
ließe sich das ganze auch mit einer art summer (oder irgendwas was irgendein geraeusch macht) antstatt der led bauen?
waere fein, weil ich die lampe am helm und den akku im rucksack hab, also beides nicht dort wo mans gut sieht.
 
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