Alternative Protektorenjacke für Bikepark EN + DH Einsätze

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Weil ich letzte Woche das Leatt DBX 6.5 Hologram Neckbrace zum schon vorhandenen Ortema ONBv3 günstig geschossen habe, verschärfte das die Situation um ein Safetyjacket noch mal.
Denn das Leatt kann am oberen Teil des Ortema Orthomax Rückeprotektors nur bedingt verheiratet werden.
Es steht mir am unteren Teil zu viel ab.

Deshalb hab ich heute nachdem ichs recht günstig bekommen hab, das 2021er Troy Lee Designs UPL 7855 HW in Größe L bestellt. Hoffe mal, das wird vorerst der Suche den Deckel drauf machen.
 
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Ich denke ich hab nun eine gute Alternative zum Ortema Orthomax im TL UPL 7855 HW gefunden.

Eins vorweg, es gibt einige Aussagen, die meinen, der Rücken schließt nicht lang genug ab.
Die Bedenken haben sich zumindest für mich in Luft aufgelöst. Ja es könnte einen Tick länger sein. Es ist aber jetzt nicht so als würde der Rücken nahezu 50% freiliegen.
Steckt man den unteren, ungepaddeten Teil des Mesh shirts einfach in die Hose, dann wird man feststellen, dass sich die Macher was dabei gedacht haben. Denn so enden das Padding von Bauch + Rücken genau an der Hose. Der andere Teil in dewr Hose hält das Safety Jacket noch zusätzlich nach unten und in Form. Mein Ortema beispielsweise hat einen so langen Rückenprotektor der findet sich auch noch in der Hose. Für mich ist das TL so ideal, da ich dazu eh immer Leatt 3DF 5.0 Impact Shorts trage und dort dann auch das Steißbein und Hüftknochen paddings anliegen.
Bewegt man sich etwas kann es sein das vom Rücken wie jetzt wo ich sitze ein paar cm über den Hosenbund freiliegt, aber kein Drama.

Das vorausgesetzt, man hat die richtige Größe gefunden. Ich habe bei 1,87m und zw. 86-88Kg Größe L gewählt, und die passt richtig gut.
Das Ortema beispielsweise passt weder in XL wie ichs damals hatte und seither in XXL aktuell habe gänzlich. Irgendwie liege ich bei Ortema dazwischen.

Das TL ist jetzt zwar nicht so dünn wie beispielsweise ein Bliss Arg Comp, aber auch nicht so dermaßen dick auftragend wie das Ortema Orthomax.
Gemessen an einem XL Jersey (meine normale Größe), ist mit dem Bliss luftig lockerer schlabber look angesagt, beim Ortema hingegen würde das Jersey in der Größe kurz vor dem platzen sein.
Das TL liegt ganz gut dazwischen. Es schlabbert nichts, aber es ist auch nicht so als würde etwas ansatzweise gedehnt. Genau richtig.
Randnotiz: beim Ortema bin ich sogar gezwungen auf XXL Jerseys zu wechseln damit das Jersey so wirkt wie mit XL beim TL. Nur mit dem Unterschied, das man mit dem Ortema insg. ausschaut als würde man von der Football Reservebank kommen.
Empfohlen wurde das Jacket eine Nr. kleiner als die gewohnte Kleidergröße zu wählen. Das stimmt.

Das Konzept mit dem individuell heraus- und einsteckbaren shock doctor paddings finde ich richtig gut. So kann man sich das Jacket nach belieben konfigurieren.
Das beispielweise dachte ich wäre für das Neckbrace notwendig. Jedoch habe ich spontan einfach mal das Leatt DBX 6.5 und das Ortema ONBv3 angezogen und bei beiden passte es auch besser ohne das ich irgend ein pad aus dem Jacket herausnehmen musste, und auch besser als mit jeder anderen Jacke dich ich sonst noch hier rumliegen habe.

Selbst der Bauch ist abgedeckt, auch die Nieren und die Rippen und Oberarm Muskulator einfach komplett neben dem was man sonst so gewohnt ist.
Einmal angezogen, warm geworden und haben sich die Pads mal der Körpertemperatur angepasst, merkt man das Jacket kaum bis gar nicht mehr. V.a wichtig für mich: kein nervtötender Nierengurt.
Die paddings bleiben auch an Ort und Stelle.
Die L-Bogen Schoner sind gut gemacht, fangen das Gelenk vollkommen ein und schließen auch nicht zu früh ab. Äußerlich ist nochmal so eine abriebfeste Membran gegen aufscheuern angebracht, ähnlich dem was man schon bei dem Alpinestars Jacket gesehen hat.
Über die Oberarm Pads könnte man sich streiten.

Das das Ding angezogen wird wie ein Pullover, wurde von so einigen empfohlen darunter ein Funktionsshirt zu tragen. Das weil es dann einfach sein soll das Ding nach einem Tag tragen von der verschwitzten Haut wieder ausziehen zu können.
Ich habe darunter nun solch ein shirt, und L passt mir recht gut.
Ach ja, das Packmaß ist auch recht moderat, und es wiegt nix. Total leicht ;)
Das Shirt gibt es schon recht lange auf dem Markt, ob sich über die Jahre was verändert hat weiß ich nicht.
 
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Das das Ding angezogen wird wie ein Pullover, wurde von so einigen empfohlen darunter ein Funktionsshirt zu tragen. Das weil es dann einfach sein soll das Ding nach einem Tag tragen von der verschwitzten Haut wieder ausziehen zu können.
Diesen Effekt nutzte man schon früher mit zwei Radlerhosen. Der Erste klebt auf der Haut und der Zweite verschiebt sich auf dem ersten und verhindert die ärgste Schürfung.

Beim Jacket ist das kontraproduktiv. Genauso leicht verschieben sich auch die Protektoren wenn man auf dem Boden weiter schrammt und sind dann nicht an Ort, wenn der nächste Stein wartet.
 
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Diesen Effekt nutzte man schon früher mit zwei Radlerhosen. Der Erste klebt auf der Haut und der Zweite verschiebt sich auf dem ersten und verhindert die ärgste Schürfung.

Beim Jacket ist das kontraproduktiv. Genauso leicht verschieben sich auch die Protektoren wenn man auf dem Boden weiter schrammt und sind dann nicht an Ort, wenn der nächste Stein wartet.
Ich habs nur gelesen. Normalerweise trage ich ein Jacket direkt am Körper. Jetzt im Winter dort oder die am Knie eher getrennt durch ein Funktions -shirt, bzw. -lange Unterhose. Winter ist für mich aber eh meist off season.
 
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Schweiz (früher Zella-Mehlis)
Ich denke ich hab nun eine gute Alternative zum Ortema Orthomax im TL UPL 7855 HW gefunden.

Eins vorweg, es gibt einige Aussagen, die meinen, der Rücken schließt nicht lang genug ab.
Die Bedenken haben sich zumindest für mich in Luft aufgelöst. Ja es könnte einen Tick länger sein. Es ist aber jetzt nicht so als würde der Rücken nahezu 50% freiliegen.
Steckt man den unteren, ungepaddeten Teil des Mesh shirts einfach in die Hose, dann wird man feststellen, dass sich die Macher was dabei gedacht haben. Denn so enden das Padding von Bauch + Rücken genau an der Hose. Der andere Teil in dewr Hose hält das Safety Jacket noch zusätzlich nach unten und in Form. Mein Ortema beispielsweise hat einen so langen Rückenprotektor der findet sich auch noch in der Hose. Für mich ist das TL so ideal, da ich dazu eh immer Leatt 3DF 5.0 Impact Shorts trage und dort dann auch das Steißbein und Hüftknochen paddings anliegen.
Bewegt man sich etwas kann es sein das vom Rücken wie jetzt wo ich sitze ein paar cm über den Hosenbund freiliegt, aber kein Drama.

Das vorausgesetzt, man hat die richtige Größe gefunden. Ich habe bei 1,87m und zw. 86-88Kg Größe L gewählt, und die passt richtig gut.
Das Ortema beispielsweise passt weder in XL wie ichs damals hatte und seither in XXL aktuell habe gänzlich. Irgendwie liege ich bei Ortema dazwischen.

Das TL ist jetzt zwar nicht so dünn wie beispielsweise ein Bliss Arg Comp, aber auch nicht so dermaßen dick auftragend wie das Ortema Orthomax.
Gemessen an einem XL Jersey (meine normale Größe), ist mit dem Bliss luftig lockerer schlabber look angesagt, beim Ortema hingegen würde das Jersey in der Größe kurz vor dem platzen sein.
Das TL liegt ganz gut dazwischen. Es schlabbert nichts, aber es ist auch nicht so als würde etwas ansatzweise gedehnt. Genau richtig.
Randnotiz: beim Ortema bin ich sogar gezwungen auf XXL Jerseys zu wechseln damit das Jersey so wirkt wie mit XL beim TL. Nur mit dem Unterschied, das man mit dem Ortema insg. ausschaut als würde man von der Football Reservebank kommen.
Empfohlen wurde das Jacket eine Nr. kleiner als die gewohnte Kleidergröße zu wählen. Das stimmt.

Das Konzept mit dem individuell heraus- und einsteckbaren shock doctor paddings finde ich richtig gut. So kann man sich das Jacket nach belieben konfigurieren.
Das beispielweise dachte ich wäre für das Neckbrace notwendig. Jedoch habe ich spontan einfach mal das Leatt DBX 6.5 und das Ortema ONBv3 angezogen und bei beiden passte es auch besser ohne das ich irgend ein pad aus dem Jacket herausnehmen musste, und auch besser als mit jeder anderen Jacke dich ich sonst noch hier rumliegen habe.

Selbst der Bauch ist abgedeckt, auch die Nieren und die Rippen und Oberarm Muskulator einfach komplett neben dem was man sonst so gewohnt ist.
Einmal angezogen, warm geworden und haben sich die Pads mal der Körpertemperatur angepasst, merkt man das Jacket kaum bis gar nicht mehr. V.a wichtig für mich: kein nervtötender Nierengurt.
Die paddings bleiben auch an Ort und Stelle.
Die L-Bogen Schoner sind gut gemacht, fangen das Gelenk vollkommen ein und schließen auch nicht zu früh ab. Äußerlich ist nochmal so eine abriebfeste Membran gegen aufscheuern angebracht, ähnlich dem was man schon bei dem Alpinestars Jacket gesehen hat.
Über die Oberarm Pads könnte man sich streiten.

Das das Ding angezogen wird wie ein Pullover, wurde von so einigen empfohlen darunter ein Funktionsshirt zu tragen. Das weil es dann einfach sein soll das Ding nach einem Tag tragen von der verschwitzten Haut wieder ausziehen zu können.
Ich habe darunter nun solch ein shirt, und L passt mir recht gut.
Ach ja, das Packmaß ist auch recht moderat, und es wiegt nix. Total leicht ;)
Das Shirt gibt es schon recht lange auf dem Markt, ob sich über die Jahre was verändert hat weiß ich nicht.
Hi Impact,

bin grade vor der selben Situation wie Du im letzten Jahr, da ich mir mit meinem alten O'Neal aus 2011 mit Plasteprotektoren den Oberarm zersplittert hatte im März beim Skifahren, da die ganze Energie am Ende des PlasteEllenbogenprotektors an einem Punkt auf den Konchen ging. Bekanntest Problem bei den alten Protektoren.

Daher hast Du inzwischen evt auch einige Sturzerfahrung mit dem Troy Lee sammeln können im Vergleich zum Ortema? Ich möchte möglichst guten Schutz (Level 2 überall), aber das Ding noch berghoch bewegen können (zur Not offen) + Bewegungsfreiheit. Einsatz also Alpine Abfahrten aber selber hochtreten. Max 2-3 Bikepark, war ich aber nicht die letzten Jahre und Alpine Ski.

Würdest du da das Troy Lee oder das Ortema empfehlen, bezogen auf Dich? Danke.
Beim Troy Lee hab ich aber nicht gefunden, ob und nach was die Protektoren zertifiziert sind. Kannst Du dazu was sagen?

P.S. finde den Thread hier sehr hilfreich und hast sehr gut die Tests beschrieben. Kann man echt was mit anfangen.
 
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Hi Impact,

bin grade vor der selben Situation wie Du im letzten Jahr, da ich mir mit meinem alten O'Neal aus 2011 mit Plasteprotektoren den Oberarm zersplittert hatte im März beim Skifahren, da die ganze Energie am Ende des PlasteEllenbogenprotektors an einem Punkt auf den Konchen ging. Bekanntest Problem bei den alten Protektoren.

Daher hast Du inzwischen evt auch einige Sturzerfahrung mit dem Troy Lee sammeln können im Vergleich zum Ortema? Ich möchte möglichst guten Schutz (Level 2 überall), aber das Ding noch berghoch bewegen können (zur Not offen) + Bewegungsfreiheit. Einsatz also Alpine Abfahrten aber selber hochtreten. Max 2-3 Bikepark, war ich aber nicht die letzten Jahre und Alpine Ski.

Würdest du da das Troy Lee oder das Ortema empfehlen, bezogen auf Dich? Danke.
Beim Troy Lee hab ich aber nicht gefunden, ob und nach was die Protektoren zertifiziert sind. Kannst Du dazu was sagen?

P.S. finde den Thread hier sehr hilfreich und hast sehr gut die Tests beschrieben. Kann man echt was mit anfangen.
Hi zusammen,

seit Tagen rufe ich diese Seite immer wieder auf, um zu schauen, ob Impact geantwortet hat. Mich interessiert das ebenfalls brennend!

Danke schon mal vorab!
 
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