Bekomme die Schaltung nicht mehr eingestellt

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So sieht der neuer Umwerfer nach einer kleinen Probefahrt im Wald aus :D. Eigentlich total schlecht konzipiert, dass das Ding jedesmal soviel Dreck auffängt.

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Du mußt bei Matsch so schnell fahren daß die Fliehkräfte den schon beim "aufsteigen" (also nach hinten) vom Reifen schleudern.
Also wenigsten so Warp0,01. Unter dem gayhts einfach nicht.
 
Oder Du bittest einen Borg von hinten mit'm Traktorstrahl ...
... mit'm CUBE.
Also den Dreck festzuhalten.
 
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Danke für die Tipps. Wie messe ich das mit der Kettenlinie? Der Umwerfer steht rein optisch sehr gerade und parallel zum Kettenblatt.

Die Kurbel ist jedenfalls noch die erste und sicher schon 15 Jahre alt. Aber das alleine sagt ja noch nichts aus.

Die L Einstellung ist so, dass maximal ein Blatt Papier zwischen Kette und Umwerfer passt, sie schleift schon ganz leicht. Aber damit habe ich seither immer die besten Ergebnisse erzielt.

Ist das ein Matts Trail oder? :D

Das ist ein Merida Matts Sub 20

Hört sich gut an, was Du berichtest!

Bis auf das Kratzen. Was genau kratzt und wie kratz es?


Also manchmal spürt man am Schalthebel so eine Art Kratzen beim hochschalten, dass irgendwie vom Kettenblatt her kommt. Sehr merkwürdig, hatte ich zuvor auch noch nie.


Das Problem mit dem Kette runterfallen beim schalten während einer Steigung hatte ich auch schon mit der alten Kette (war auch eine Shimano 8-fach).
 
Also manchmal spürt man am Schalthebel so eine Art Kratzen beim hochschalten, dass irgendwie vom Kettenblatt her kommt. Sehr merkwürdig, hatte ich zuvor auch noch nie.
Aber beim Hochschalten, also vom kleineren auf ein größeres Blatt, kratzt es doch immer, weil der Umwerfer die Kette gegen das größere Blatt drückt.
Was sehr dabei hilft, sind übrigens Steighilfen. Das sind kleine Stifte, die in das Kettenblatt genietet sind, und unter die Kette fassen, und damit hochheben. Das haben nicht alle Kettenblätter, und wenn man die Wahl hat, sollte man darauf achten, welche mit Steighilfen zu nehmen. - Das nur mal als Information.
 
Genau, die Kurbel hat vier vorgegebene Positonen, an denen die Kette das Blatt wechselt.
Der Umwerver versucht die Kette vom Blatt zu schubsen, bis die kette die entsprechende positon erreicht und das Blatt wechseln will.

Das Problem mit dem Kette runterfallen beim schalten während einer Steigung hatte ich auch schon mit der alten Kette (war auch eine Shimano 8-fach).
Eben, weil es wahrscheinlich nicht am Umwerfer/Einstellung liegt. Du wirst es zwar durch Einstellen/Rumprobieren verbessern können, aber nicht ganz wegbekommen.
 
Eben, weil es wahrscheinlich nicht am Umwerfer/Einstellung liegt. Du wirst es zwar durch Einstellen/Rumprobieren verbessern können, aber nicht ganz wegbekommen.
Warum sollte es nicht an der Einstellung des Umwerfers liegen und warum sollte man es nicht hinbekommen, daß es ordnungsgemäß funktioniert?
Ich habe oben ja schon alles dazu gesagt - muß man eben ein wenig probieren. Und wenn es dann geht, dann geht's auch dauerhaft.
 
Weil der Umwerfer hinter der Kurbel sitzt. Dieser gibt der Kette nur nen Schubs. Wenn die kette aber beliebt statt aufs kleine Blatt zu laufen, geradeaus nach innen runterzulaufen, kann der Umwerfer nicht viel dran ändern.
Selbst wenn man L zu "streng" einstellt. Der Umwerfer ist zu weit hinten, um Einfluss drauf zu haben.
Die kette kommt ja beim Schaltvorgang schräg und muss sich etwas seitlich bewegen "biegen" damit sie aufs kleine kann. Sie wirs beim Schaltvorgang auch verdreht, tordiert. Wenn alles stimmt, klappt das auch.

Wenn die kette mit der rechten Lasche mittig auf den zahn trifft, kanns passieren, dass sie abläuft - was soll der Umwerfer hier machen? Die Kette hätte bauartbedingt mittig aufs kleine Blatt fallen sollen, was sie im Normalfall auch tut.

Du hast auch recht - wenn L zu laff eingestellt ist, wird das begünstigt und passiert öfters.
Aber mehr, als L richtig einstellen kann man nicht. Wenns dann nicht geht, liegts an was anderem.
Der Umwerfer sollte von der Höhe her natürlich auch stimmen (sieht auf den Bildern brauchbar aus).
 
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Ah - ich glaube, es fallen mir Schuppen von den Haaren / es fällt der Groschen bei mir.
Also:
der Umwerfer hat erstens die zwei Anschlagschrauben für innen (kleines Kettenblatt) und außen (großes Kettenblatt).
Die beiden Schrauben legen fest, wie weit sich der Umwerfer maximal bewegen kann, sonst würde er die Kette nach innen oder außen vom Kettenblatt werfen.

Außerdem ist für die korrekte Funktion auch die Spannung des Schaltungszugs wichtig, denn wenn der Zug zu viel Spannung hat, schnalzt der Umwerfer beim runterschalten mit Gewalt los und drückt die Kette nicht nur, sondern gibt ihr einen Stoß, der so heftig sein kann, daß sie über das nächste Kettenblatt hinausfällt .

Shimano schreibt in der Montageanleitung unter anderem:
Falls das mittlere Kettenblatt beim Umschalten vom größten Kettenblatt übersprungen wird:
Die Kabelhülleneinstellschraube nach links lösen (1 bis 2 Umdrehungen).

oder auch:
Falls die Kette auf die Tretlagerseite fällt:
Die Einstellschraube für den kleinsten Gang nach rechts anziehen (ca. 1/2 Umdrehung)
 
Wie gesagt, das Problem ist ja nur, wenn ich eine starke Steigung fahre und da dann runterschalte. Wenn nicht, funktioniert es auch. Ich vermute mal, wenn ich dann was verstelle, funktioniert es dann im "Normalbetrieb" nicht. Werde ich aber trotzdem zeitnah testen.
 
Dann liegt es vielleicht daran, daß durch das starke Treten der Rahmen hin- und herbewegt wird.
Aber wenn Du alles recht knapp einstellst, kannst Du das vielleicht auch noch wegbekommen.

Läßt Du beim Treten auch den Druck auf den Padalen nach?
Gerade am Wochendende habe ich auf YT ein Video gesehen, wo jemand meinte, der Vorteil der Kettenschaltung sei es, daß man auch im vollen Tritt schalten könne. - Eine komplett falsche Einstellung. Wer voll reintritt und dabei schaltet, verschleißt seinen Antrieb übermäßig stark und provoziert, daß die Kette sonstwohin abhaut.
Also beim Schalten immer den Druck wegnehmen, dann klappt das vielleicht auch bei deinem Rad besser.
 
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Dann liegt es vielleicht daran, daß durch das starke Treten der Rahmen hin- und herbewegt wird.
Aber wenn alles recht knapp eingestellt ist, kannst Du das vielleicht auch noch wegbekommen.

Läßt Du beim Treten auch den Druck auf den Padalen nach?
Gerade am Wochendende habe ich auf YT ein Video gesehen, wo jemand meinte, der Vorteil der Kettenschaltung sei es, daß man auch im vollen Tritt schalten könne. - Eine komplett falsche Einstellung. Wer voll reintritt und dabei schaltet, verschleißt seinen Antrieb übermäßig stark und provoziert, daß die Kette sonstwohin abhaut.
Also beim Schalten immer den Druck wegnehmen, dann klappt das vielleicht auch bei deinem Rad besser.

Das habe ich mich schon immer gefragt, ob man eher die Kraft rausnehmen sollte oder nicht. Ich kanns jetzt nicht mal direkt sagen, ob ich Kraft rausnehme, aber ich denke mal eher nicht. Muss ich beim nächsten Mal mehr drauf achten.

Die Theorie mit dem Rahmen klingt plausibel, Berg hoch bewegt sich der Rahmen sicherlich mehr hin und her.
 
Es erfordert nur relativ wenig Übung einen Schaltvorgang sauber ablaufen zu lassen ...
Aber wenn das in Fleisch und Blut übergegangen ist, dann klappt das auch mit Niedrigpreissegmentkomponenten recht geschmeidig.
 
Bin heute nochmal gefahren. Habe nichts verstellt. Die Schaltung lief heute ganz gut, es klappt deutlich besser, wenn man die Kraft aus den Pedalen nimmt beim Schalten. Der Tipp ist wirklich gut, danke dafür. Werde nun erstmals nichts verstellen und verschlimmbesseren.
 
Mit "Niedrigpreiskomponenten" wie Heiko es oben nannte, hat das Verhalten beim Schalten übrigens nichts zu tun. Man muß bei einer Kettenschaltung immer "kraftlos" schalten, egal ob teuere Komponenten oder billige.
Das vermindert auch sehr den Verschleiß.

Noch etwas: Man muß nur ganz kurz mit der Kraft nachlassen. Mit der Zeit bekommt man Übung und ein Gespür dafür, so daß man überhaupt nicht darüber nachdenken muß.
 
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