Ich bin die Strecke heute morgen bei strahlendem Sonnenschein abgefahren, im Uhrzeigersinn von Bad Salzuflen bis Bad Salzuflen: Im nördlichen Segment anfangs hoher Asfaltanteil, allerdings mit schönen Ausblicken in sehr ruhiger Gegend. Richtung Talle steigt dann der Waldautobahnanteil um beim Zusammentreffen mit dem Kalletalpfad dann endlich etwas einspuriger zu werden. Der südliche Teil ist auch nett zu fahren, ein bunter Mix aus kurzen Asfaltverbindungen, breiten und schmalen Wegen. Gegen Bad Salzuflen steigt dann wieder der Anteil des sichtbar wirtschaftlich genutzen Waldes, also teils gut zerfurcht und schaltwerkfeindlich.
Entweder hab ich den grossen Regen gestern/vorgestern nicht mitgekriegt oder ich war auf Grund der scheinbar 99% Luftfeuchtigkeit schlecht drauf; auf jeden Fall lief die Tour von Untergrund her nicht flüssig. Am Ende habe ich mich wie nach 4000 AlpenHM gefühlt. Die Strecke macht für mein Empfinden nur bei sehr gutem Wetter Sinn, also entweder mitten in der Obstblüte im Frühling oder an einem staubtrockenen heissen Sommertag, sonst fehlen einfach die Belohnungen für die vielen Verbindungsstücke.
Ich würde für Tour, wenn es keine Rundtour sein soll, wahrscheinlich so wählen, dass man in Vlotho starten würde, dann über den Kalletalpfad bis nach Talle und dann von dort wie oben beschrieben zurück, entweder nur bis Hollenstein/Schötmar/Bahnhof oder nach Stärkung im dortigen Bauerncafe noch einen kleinen Fitzel Richtung Herford Stuckenberg. Alternativ von Talle dem Kalletalpfad bis nach Dörentrup folgen, dort in die Krusfelder Kafffestube zur Stärkung und dann auf neuen Pfaden kurz Richtung Lemgo Bahnhof oder lang über die obige Strecke bis kurz vor Hollenstein, und dann aus dem Wald zum Bahnhof abrollen.
Grüsse,
Marcus