Bike 12/2010 Race Hardtail Test

kann man nicht, d-mark wird wohl kaum ein haendler annehmen.
falls du 6000 EUR meinst: die entsprechen pi mal daumen 5200 EUR von 2002. Dass es sowas wie Inflation gibt, vor wie nach der Umstellung, ignorieren die DM-Populisten natuerlich froehlich.


Das selbst 2002 Hardtails der 5000 Euro Klasse keineswegs zur normalität gehörten wird ebenfalls fleißig ignoriert.
2001 wurden Fully's der 3000 DM Klasse noch als Mittelklassebikes angepriesen.......
Heute kostet ein Mittelklasse Fully dann auf einmal mindestens 3000€.
Da braucht mir auch niemand kommen mit Inflation oder dergleichen.

Hier verdienen Firmen das Geld mit ihrem Namen und sonst nichts. Anders läßt es sich kaum erklären das in der heutigen Zeit trotz moderner und kostengünstiger Fertigungstechnik, Hardtailrahmen von "der Stange" mit Preisen jenseits der 2000€ angeboten werden.
 
Das selbst 2002 Hardtails der 5000 Euro Klasse keineswegs zur normalität gehörten wird ebenfalls fleißig ignoriert.
2001 wurden Fully's der 3000 DM Klasse noch als Mittelklassebikes angepriesen.......
Heute kostet ein Mittelklasse Fully dann auf einmal mindestens 3000€.
Da braucht mir auch niemand kommen mit Inflation oder dergleichen.

Hier verdienen Firmen das Geld mit ihrem Namen und sonst nichts. Anders läßt es sich kaum erklären das in der heutigen Zeit trotz moderner und kostengünstiger Fertigungstechnik, Hardtailrahmen von "der Stange" mit Preisen jenseits der 2000€ angeboten werden.

Wie schwer waren denn damals die High-End-Fullies und wie schwer sind sie heute?

Wenn man schon vergleicht, dann auch bitte auf gleichem Entwicklungsstand. Man müsste da also eher die Gewichte als Aspekt hinzuziehen. Sicher kosten heute Topräder sicher wesentlich mehr als sie inflationsbereinigt kosten dürften, nur denke ich, gab es damals eben auch kein Scalpel mit nem Rahmengewicht von 1800 g inkl. Dämpfer oder ne Lefty mit 1100 g. Oder Lenker mit 80 g. Oder Laufräder mit 1200 g. Wenn man heute ein Rad mit dem Gewicht von 2002 aufbauen würde, läge man beim Preis sicherlich nicht sooo weit weg, nur eben bei etlichem Mehrgewicht gegenüber heutigen Top-Maschinen.

AUßERDEM: heult doch nicht immer rum wegen der Preise. Kaufts oder lasst es bleiben. Hilft doch sowieso nix.
 
ich würde mich gar nicht mal über die preise an sich ärgern. vielmehr finde ich die preissprünge am oberen ende der preisskala zwischen doch recht ähnlich ausgestatteten modellen ziemlich krass. beim scale rc und 899 sind das um die 4000 euro für eine andere gabel und einen anderen laufradsatz.
 
Da hast Du recht. Nur mal ehrlich - wer Komplettbikes zwischen 6000 und 8000 Ocken kauft, ist sowieso entweder bekloppt oder Zahnarzt. Daher - Custombike bauen, sparen, freuen, fahren.
 
Laut den Bike-Bravos sollen doch die 29er die "schnelleren" sein. Haben die keine 29er Hardtails mitgetestet?

29er waren ja im letzten Heft. Und da hat meiner Meinung nach, ausser Specialized niemand sich die Mühe gemacht mit Leichtbauteilen zu pimpen.

Beim aktuellen 26er Test ist wohl ein 29er mitgetestet worden. Aber es wurden keine Daten veröffentlicht. Nur, dass es bei beiden Fahrern unter den Top 3 gekommen wäre.

Die nächste Saison wird ja zeigen ob sich 29er nachhaltig vor 26er platzieren können.
 
Vor einiger Zeit war ein gewisses Titan- Bike das teuerste Bike der Welt mit TV Bericht^^
Nächstes Jahr werden wir wohl für eine komplette XX Austattung 10.000€ bezahlen...aber wer kauft sowas?...Ich nicht
Ist schon irgendwie traurig und tut weh auf dem Konto!

Michi
 
Das selbst 2002 Hardtails der 5000 Euro Klasse keineswegs zur normalität gehörten wird ebenfalls fleißig ignoriert.
2001 wurden Fully's der 3000 DM Klasse noch als Mittelklassebikes angepriesen.......
Heute kostet ein Mittelklasse Fully dann auf einmal mindestens 3000€.
Da braucht mir auch niemand kommen mit Inflation oder dergleichen.

Hier verdienen Firmen das Geld mit ihrem Namen und sonst nichts. Anders läßt es sich kaum erklären das in der heutigen Zeit trotz moderner und kostengünstiger Fertigungstechnik, Hardtailrahmen von "der Stange" mit Preisen jenseits der 2000€ angeboten werden.

du verkuerzt meine argumentation auf einen punkt, der ausschliesslich das idiotische rumreiten auf der DM aufs korn nahm.

nur mal sos als denkanstoss - kann es vielleicht sein, dass es heute einfach viel bessere fertigungsmethoden und materialien gibt (die eben NICHT unbedingt im sinne von guenstiger besser sind) und sich weit oberhalb des damals moeglichen bikes bauen lassen? bei allem mit carbon ist ne menge handarbeit im zpiel, zum beispiel.

das ist aber eigentlich auch voellig wurscht. es zwingt dich keiner, soviel geld fuer ein bike auszugeben.
und wenn du heute ein bike fuer, sagen wir, 2000 EUR kaufst, dann kriegst du imho deutlich mehr gegenwert als damals fuer den inflationsbereinigt gleichen betrag.
 
Was die Fertigungsmethoden angeht:

Carbon wird aufgrund der immer größer werdenden Verbreitung in der allgemeinen Kosntruktion immer günstiger. Die Preise sind (auch für hochwertige Fasern) für die verarbeitende Industrie eher gedunken.

Das Carbon viel Handarbeit benötigt ist schlicht falsch. Viele Arbeitsschritte die in Asien von Hand gemacht werden weil sie schlichtweg günstigere Arbeiter als Maschinen+Bediener haben wären von Maschinen besser durchführbar. Bei Carbon und anderen technischen Konsutrukionswerkstoffen ist eine gute, gleichmäßige Verarbeitung der Halbzeuge oftmals deutlich besser. BMC hat sich ja den Spaß gemacht und die mechanisierte Produktion ins eigene Land geholt. Da China nicht mehr ganz so billig ist, ist dieser Schritt sogar wirtschaftlich sinnvoll.


Ansonsten, wer BikeBravos liest hat selbst Schuld. Deren Tests kennen doch nur ein Schwarz und ein Weiß. Das die Tester mit gewissen Geometrien und Details besser zurechtkommen wird idR nie erwähnt. Auch das Tester ermüden oder sich an Strecken gewöhnen fällt unter den Tisch. Letztes Jahr waren 29er mit ewig langem Radstand geil mit dem man keine der hiesigen Kurven gescheit fahren konnte, dieses Jahr 26er mit breiten Lenkern bei denen man bei den hiesigen Strecken zwischen den Bäumen stecken bleibt. Kurzum, alles was die Bike so von sich gibt taugt nicht für mich und meine Strecken, wieso sollte ich also irgendetwas auf deren Tests geben?


Was die Rahmengewichte angeht: Leichter ist nicht immer besser, wenn so ein 2000€ Rahmen zerschellt wären ein paar hundert Gramm nicht verkehrt, wer die paar Grämmchen merkt und durch geringere Geschwindigkeit belegen kann sollte einfach mal mehr fahren. Das bei Anbauteilen & Co gerne gemogelt wird ist ja ansonsten normal.
 
Wenn man den Marketingquatsch und die Selbstbeweihräucherung überliest, ist der Test (und viele weitere in den letzten Jahren) gelungen und interessant. Dass der Deutsche immer nach exakter Punktvergabe und einem Testsieger giert, ist nicht Schuld der Redaktuere.

Wenn man sich außerdem anschaut, dass die Leute hier mehr (unnötig neu) kaufen, wiegen, schrauben und diskutieren als zu fahren und das auf den typischen Kunden projeziert, sind die Tests außerdem maximal zielgruppengerecht.
 
ohne diskutieren wäre hier aber nur wenig los!
ob ein kauf nötig oder unnötig ist, für mich ist ein Kauf immer eine Belohnung für mich selbst, und da gibt es viel zu belohnen :-)
ich gebe dir Recht, es ist oft am besten sich selber zu wiegen.
schrauben kann man ja sowohl am Bike wie auch an der Lebensabschnittsgefährtin, kann beides schön sein :-)
 
Lustige disukssion! Ich hab mir anno ´95 vom ersten ferienjobber gehalt einen hot chili zymotic für 1.200 DM gekauft. Oder waren es 1.600 DM? Auf jeden fall ne menge geld. Geld, für das man, selbst die inflation außer acht lassend, heute für den entsprechenden eurobetrag einen weitaus besseren rahmen oder den selben technischen gegenwert zum deutlich geringeren preis bekommt.

Die technik wird eben immer aufwändiger und besser. Und leichter. Das kostet. Wenn man "funktion" in euro beziffern könnte und die dem kaufpreis dagegen setzt, dann sind z.B. gabeln billiger geworden. Eine judy race kostete vor 8-10 jahren so viel wie heute eine reba. Dass die reba welten besser funktioniert, steht sicher außer frage. Bei scheibenbremsen ist es nicht wesentlich anders. Bei fullyrahmen ebenso.

Dass die hersteller solche mondpreise verlangen liegt nicht am technischen gegenwert. der liegt weit drunter, auch in der "normalen" klasse. es liegt IMHO u.a. an einem: weil sie sie am markt durchsetzen können. Solange es käufer für diese topmodelle gibt, wären die hersteller doch blöd, die bikes billiger zu verkaufen. Dass die summer der einzelteile meist billiger ist interessiert leute, die sowas kaufen, meist wenig. Zumal die käufergruppe in der regel genug geld hat und keine bis wenig ahnung von der technik. Weiterhin ist es ein marketinginstrument. Der käufer eines 1500€ fullies fühlt sich besser und aufgewerteter und tendiert eher zum kauf, wenn er eine "echte marke" fährt die solche traumgefährte im programm hat. Bei einem bulls fahrer ist der effekt eher nicht zu erwarten.
 
Was mich allerdings etwas wundert, sind die bei einigen Bikes doch recht hohen Gewichte. Zumindest im Vergleich zum Kaufpreis. Vor 2 Jahren habe ich mir ein CC-Hardtail für ca. 2500 Euro aufgebaut, hat ca. 9.5kg inkl. Pedale. Die Bikes im Bike-Test sind im Schnitt nicht mal 500g leichter, aber doppelt so teuer. Klar, Gewicht ist nicht alles, aber für das Geld darf man doch etwas mehr (bzw. weniger ;)) erwarten.
 
Der angesprochene HotChili Zymotic war ja damals der handgemachte Klassiker made in Germany. Vergleichbar vom Status mit den Nicolais heute. Und der kostet heute auch um die 1200 Euro.

Aber UVPs sind doch für die Internet-User eh nur Schall und Rauch, je nach Zeit und Mühe die man investieren will, ist doch fast jeder Preis drin.
 
Was mich allerdings etwas wundert, sind die bei einigen Bikes doch recht hohen Gewichte. Zumindest im Vergleich zum Kaufpreis. Vor 2 Jahren habe ich mir ein CC-Hardtail für ca. 2500 Euro aufgebaut, hat ca. 9.5kg inkl. Pedale. Die Bikes im Bike-Test sind im Schnitt nicht mal 500g leichter, aber doppelt so teuer. Klar, Gewicht ist nicht alles, aber für das Geld darf man doch etwas mehr (bzw. weniger ;)) erwarten.

"selbst aufgebaut" ist hier der entscheidende unterschied.

und sharky hat natuerlich absolut recht. das flash ist ein sehr passendes beispiel - alleine die existenz des 8 kEUR Topmodells hilft sicherlich enorm, die "normalpreisigeren" flashs zu verkaufen.
 
Ich weiß nicht, über was hier gerade diskutiert wird; ich meinte schon noch den aktuellen Test in der bike. :D

Es ist nunmal so, die Oberrohre wurden länger, jetzt wieder kürzer. Die Lenker und Reifen schmal und jetzt wieder breit. Einfarbig wurde Alu-poliert, wurde bunt eloxiert, wurde schwarz, wurde weiß, wurde bunt, wird weiß ich was.

Die Tests wurden m.E. in den letzten Jahren besser und sind jetzt nicht so schlecht.
 
Ich finde die Tests so wie die Bike sie im Moment macht, mit den Radprofis auch gut.

Wechselnde Farben und Disign sind halt Mode. Darum sind auch alle Autos in der Werbung plötzlich Braun!!

Selbstaufbau ist immer dann teurer wenn man die Einzelteile des Komplettbikes als Ersatzteilpreis addiert.

Anders sieht es aus, wenn man einige Teile die man verwenden möchte bereits hat. Ich hatte z.B. schon eine Gabel und meinen Ersatzlaufradsatz und Bremsscheiben sowie Schnellspanner und Sattel. Da hat es sich gerechnet das neue Rad aus Einzelteilen aufzubauen. Wenn man sich dann noch den ganzen Winter Zeit lässt. Und die Teile z.B. auch auf den Flohmarktseiten kauft, und z.B. einen Rahmen aus dem letzten Jahr nimmt. Da war das Flash ja nicht schlechter. Dann wird das Rad schon günstiger. Und man kann jedes einzelne Teil genau so konfigurieren wie man es benötigt.

Auch muss man bedenken, dass fast alle Fahrer die Bikes von der "Stange" pimpen. Also Teile ab und neue dran. Das geht dann auch noch mal ins Geld.

Viele fahren einen anderen Sattel, andere Laufräder, andere Lenker, anderen Vorbau, andere Pedale (wenn überhaupt welche geliefert werden), andere Schnellspanner, andere Bremsscheiben usw.

Also es kommt immer darauf an!
 
Ich bin nach der Lektüre des Tests ein wenig irritiert: Wolfram Kurschat wird mit den Worten zitiert, dass u. a. "Barends im Worldcup out seien". Hm, nichts gegen den Wolfman, und Fakt ist auch, dass immer mehr Profis mit breiten Riser-Lenkern am Start stehen. Aber wenn Nino Schurter mit Barends am Lenker Weltcup-Gesamtsieger wird und Jose Hermida mit den Hörnchen den Weltmeistertitel holt, dann kann die Entscheidung, auf diese kleinen Steighilfen zu vertrauen, doch so falsch nicht sein. Julien Absalon beispielsweise macht die Entscheidung pro/contra Barends vom Streckenprofil abhängig (in Dalby Forest und Offenburg ohne, in Houffalize und Mont St. Anne mit) und nicht davon, ob das gerade in oder out ist.
Eine der Überschriften lautet auch: "Wie fahren die Bikes der Worldcup-Stars?" Und dann fehlen bei einem Test mit diesem selbstgestellten Anspruch die Marken Giant, Orbea, Cannondale, Specialized, Rotwild und Trek. Wer zur Hölle fährt im Worldcup Simplon, KTM und ganz besonders Radon?
 
Was die Fertigungsmethoden angeht:

Carbon wird aufgrund der immer größer werdenden Verbreitung in der allgemeinen Kosntruktion immer günstiger. Die Preise sind (auch für hochwertige Fasern) für die verarbeitende Industrie eher gedunken.

Das Carbon viel Handarbeit benötigt ist schlicht falsch. Viele Arbeitsschritte die in Asien von Hand gemacht werden weil sie schlichtweg günstigere Arbeiter als Maschinen+Bediener haben wären von Maschinen besser durchführbar. Bei Carbon und anderen technischen Konsutrukionswerkstoffen ist eine gute, gleichmäßige Verarbeitung der Halbzeuge oftmals deutlich besser. BMC hat sich ja den Spaß gemacht und die mechanisierte Produktion ins eigene Land geholt. Da China nicht mehr ganz so billig ist, ist dieser Schritt sogar wirtschaftlich sinnvoll.

BMC gehört auch zu den wenigen Firmen die ein reines Hobby für den Besitzer darstellen....und es da nicht so schlimm ist wenn mal nicht gut verdient wird:lol:
 
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