Bremsbeläge einbremsen

Was man aber definitiv sagen kann:
Eine neue Bremsscheibe muss (oft zu) lange eingebremst werden bis die richtig beißt. Grade bei den großen 223er Scheiben.
 
Was man aber definitiv sagen kann:
Eine neue Bremsscheibe muss (oft zu) lange eingebremst werden bis die richtig beißt. Grade bei den großen 223er Scheiben.
Das ist ein anderes, spannendes Thema. Der Wahn mit den Riesenbremsscheiben, die extrem in Mode sind. Dabei ist es es schlicht und einfach kontraproduktiv, wenn die Teile zu groß sind.
Ich nehme mich selbst mal als Beispiel. Ich wiege 100 Kilo, mit Bike und allem komme ich auf ca. 115 Kilo. Vorn 203er und hinten 180er reicht bei mir vollkommen, was die Bremskraft betrifft, härteste Abfahrten bringen mir keine Müdigkeit an den Händen, so wie es früher oft der Fall war, wo mir vom Bremsen die Hände weh taten und ich ab und an bei der Abfahrt pausieren musste.
Mehr als hinten leicht mit einem Finger blockieren und vorn mit 2 Fingern Überschlag provozieren kann man auch mit noch größeren als meinen Bremsscheiben nicht.
Aaaaber: Man kann provozieren, dass die Bremsen nicht mehr auf Betriebstemperatur kommen.
Wenn dann Heinz unbedingt mit seinen 55 Kilo zwei Pizzateller mit 223 mm Durchmesser auf sein Bike montieren will, weil die ja eine ach so brachiale Bremskraft haben, wird er sich vielleicht wundern. Denn die Dinger kriegt er einfach nicht mehr auf Temperatur. Dann verdampft nicht mal mehr das Wasser und sein Bike wird eher zweifelhaftes Nassbremsverhalten an den Tag legen.
 
Das kenne ich natürlich. Ich dachte das funktioniert? Letztens erst nem Freund vorgeschlagen.
Hab's selbst noch nie gemacht, da immer Ersatzbremsbeläge vorrätig.
Der Beitrag, den ich gelesen hatte, ist zu dem Schluss gekommen, dass es nicht funktioniert. Hängt aber vermutlich vom Grad der Verschmutzung und dem Material der Beläge ab.

So oder so bin ich der Meinung, dass man bei Bremsen keine Experimente machen sollte. Da handhabe ich das wie du: Immer Ersatzbeläge da haben und im Zweifel die alten entsorgen (und nicht vergessen die Scheiben zu reinigen). Selbst teure Beläge kosten nicht mehr als 30€. Das ist es mir nicht wert auf dem Trail auf einmal mit mangelnder Bremskraft dazustehen (bzw. nicht zu stehen, weil die Bremse nicht geht).

Das ist ein anderes, spannendes Thema. Der Wahn mit den Riesenbremsscheiben, die extrem in Mode sind. Dabei ist es es schlicht und einfach kontraproduktiv, wenn die Teile zu groß sind.
Ich nehme mich selbst mal als Beispiel. Ich wiege 100 Kilo, mit Bike und allem komme ich auf ca. 115 Kilo. Vorn 203er und hinten 180er reicht bei mir vollkommen, was die Bremskraft betrifft, härteste Abfahrten bringen mir keine Müdigkeit an den Händen, so wie es früher oft der Fall war, wo mir vom Bremsen die Hände weh taten und ich ab und an bei der Abfahrt pausieren musste.
Mehr als hinten leicht mit einem Finger blockieren und vorn mit 2 Fingern Überschlag provozieren kann man auch mit noch größeren als meinen Bremsscheiben nicht.
Aaaaber: Man kann provozieren, dass die Bremsen nicht mehr auf Betriebstemperatur kommen.
Wenn dann Heinz unbedingt mit seinen 55 Kilo zwei Pizzateller mit 223 mm Durchmesser auf sein Bike montieren will, weil die ja eine ach so brachiale Bremskraft haben, wird er sich vielleicht wundern. Denn die Dinger kriegt er einfach nicht mehr auf Temperatur. Dann verdampft nicht mal mehr das Wasser und sein Bike wird eher zweifelhaftes Nassbremsverhalten an den Tag legen.
Es gab bei Enduro-MTB einen unterhaltsamen (und vermutlich nicht ganz ernst gemeinten) Beitrag zum Thema Bremsscheibengröße:
https://enduro-mtb.com/mythos-bremsscheibengroesse/
Am Ende muss die Größe der Bremsscheiben zum Einsatzgebiet und zum Systemgewicht passen. Oversizing ist genau wie bei Bikes eher kontraproduktiv.
 
Der Beitrag, den ich gelesen hatte, ist zu dem Schluss gekommen, dass es nicht funktioniert. Hängt aber vermutlich vom Grad der Verschmutzung und dem Material der Beläge ab.

So oder so bin ich der Meinung, dass man bei Bremsen keine Experimente machen sollte. Da handhabe ich das wie du: Immer Ersatzbeläge da haben und im Zweifel die alten entsorgen (und nicht vergessen die Scheiben zu reinigen). Selbst teure Beläge kosten nicht mehr als 30€. Das ist es mir nicht wert auf dem Trail auf einmal mit mangelnder Bremskraft dazustehen (bzw. nicht zu stehen, weil die Bremse nicht geht).


Es gab bei Enduro-MTB einen unterhaltsamen (und vermutlich nicht ganz ernst gemeinten) Beitrag zum Thema Bremsscheibengröße:
https://enduro-mtb.com/mythos-bremsscheibengroesse/
Am Ende muss die Größe der Bremsscheiben zum Einsatzgebiet und zum Systemgewicht passen. Oversizing ist genau wie bei Bikes eher kontraproduktiv.
Denke der Artikel war schon ernst gemeint. Die meiste Hitze entsteht an der Hinteren. Weil man da öfter und schleifen der bremst. Demnach wärs am sinnvollsten hinten die größere zu fahren meinen sie. Ich denke mir immer ich fahr vorne und hinten min. gleich grosse Scheiben. Vorne für die Kraft hinten für die Kühlung.
 
Denke der Artikel war schon ernst gemeint. Die meiste Hitze entsteht an der Hinteren. Weil man da öfter und schleifen der bremst. Demnach wärs am sinnvollsten hinten die größere zu fahren meinen sie. Ich denke mir immer ich fahr vorne und hinten min. gleich grosse Scheiben. Vorne für die Kraft hinten für die Kühlung.
Wenn du so denkst, dann würde ich mal nen Bremskurs aufsuchen :D
Nur weil ein paar besoffene Websitebetreiber meinen es besser zu wissen, als jeder Fahrradhersteller, würde ich dem keinen Glauben schenken.
Man bremst vorne immer stärker, egal wie steil oder wie unbefestigt das Gelände ist. Außer du willst wie die Kids rumsliden.
 
Das ist ein anderes, spannendes Thema. Der Wahn mit den Riesenbremsscheiben, die extrem in Mode sind. Dabei ist es es schlicht und einfach kontraproduktiv, wenn die Teile zu groß sind.
Ich nehme mich selbst mal als Beispiel. Ich wiege 100 Kilo, mit Bike und allem komme ich auf ca. 115 Kilo. Vorn 203er und hinten 180er reicht bei mir vollkommen, was die Bremskraft betrifft, härteste Abfahrten bringen mir keine Müdigkeit an den Händen, so wie es früher oft der Fall war, wo mir vom Bremsen die Hände weh taten und ich ab und an bei der Abfahrt pausieren musste.
Mehr als hinten leicht mit einem Finger blockieren und vorn mit 2 Fingern Überschlag provozieren kann man auch mit noch größeren als meinen Bremsscheiben nicht.
Aaaaber: Man kann provozieren, dass die Bremsen nicht mehr auf Betriebstemperatur kommen.
Wenn dann Heinz unbedingt mit seinen 55 Kilo zwei Pizzateller mit 223 mm Durchmesser auf sein Bike montieren will, weil die ja eine ach so brachiale Bremskraft haben, wird er sich vielleicht wundern. Denn die Dinger kriegt er einfach nicht mehr auf Temperatur. Dann verdampft nicht mal mehr das Wasser und sein Bike wird eher zweifelhaftes Nassbremsverhalten an den Tag legen.
"Härteste Abfahrten" definiert halt jeder ein bissl anders, nicht wahr. :rolleyes:
 
Wenn du so denkst, dann würde ich mal nen Bremskurs aufsuchen :D
Nur weil ein paar besoffene Websitebetreiber meinen es besser zu wissen, als jeder Fahrradhersteller, würde ich dem keinen Glauben schenken.
Man bremst vorne immer stärker, egal wie steil oder wie unbefestigt das Gelände ist. Außer du willst wie die Kids rumsliden.
Man bremst vorne stärker aber nicht so durchgehend. Viel mehr Pausen dazwischen.
Bremsbeläge sind auch meistens hinten früher durch. Aber nachdem wir hier im Heldenforum sind wars klar, dass es nicht lange dauert bis jemand mein Fahrkönnen in Frage stellt.
 
Man bremst vorne stärker aber nicht so durchgehend. Viel mehr Pausen dazwischen.
Bremsbeläge sind auch meistens hinten früher durch. Aber nachdem wir hier im Heldenforum sind wars klar, dass es nicht lange dauert bis jemand mein Fahrkönnen in Frage stellt.
Ich schätze mal, der eigentliche Grund, warum die hinteren Beläge oft schneller durch sind, liegt darin, daß die ganze hintere Bremse viel Dreck und Staub aufgewirbelt vom VR abbekommt, der richtig ordentlich wie ne Schmirgelpaste den Abschliff der Beläge massiv verstärkt.

Das hatten wir schon mal festgestellt in einer sandigen Umgebung, wo die hinteren Beläge im Nu abgeschliffen waren.
 
"Härteste Abfahrten" definiert halt jeder ein bissl anders, nicht wahr. :rolleyes:
Natürlich bin ich nicht so streng unterwegs wie die Heroen hier, aber den Passo Guil nach Pre Runter, von 1200 Meter auf 400 Meter und das mit hoher Geschwindigkeit und viel Bremsen hinten und vorn halte ich eigentlich schon für relativ hart für die Bremsen. Umso mehr, da ich eben ein Systemgewicht von 115 Kilo im genannten Fall hatte. Dann war es noch Anfang August und daher nicht gerade frostig kalt.
Aber natürlich brauchen alle mindestens 223er Scheiben.
 
Denke der Artikel war schon ernst gemeint. Die meiste Hitze entsteht an der Hinteren. Weil man da öfter und schleifen der bremst. Demnach wärs am sinnvollsten hinten die größere zu fahren meinen sie. Ich denke mir immer ich fahr vorne und hinten min. gleich grosse Scheiben. Vorne für die Kraft hinten für die Kühlung.
Ja, die Kernaussage des Artikels ist sicher nicht verkehrt. Aber die Schlussfolgerung ist eher mit einem Augenzwinkern zu verstehen: Es wird sich wohl keiner ernsthaft hinten eine 220mm Scheibe montieren und vorne eine 200mm. Die 220mm dürften hinten auch bei so gut wie keinem Rahmen zugelassen sein. Falls doch, dann rechtfertigt der angedachte Einsatzbereich des Bikes mutmaßlich auch eine 220mm Scheibe vorne und die Gabel wird dann sicher auch stabil genug dafür sein.

Ich schätze mal, der eigentliche Grund, warum die hinteren Beläge oft schneller durch sind, liegt darin, daß die ganze hintere Bremse viel Dreck und Staub abbekommt, der richtig ordentlich wie ne Schmirgelpaste den Abschliff der Beläge massiv verstärkt.
Da ist sicher was wahres dran, wenn ich mir anschauen, wie schnell bei schlechtem Wetter die TS Power Beläge wegschmelzen :D

Ein anderer Teil der Wahrheit ist, dass insb. unerfahrene Fahrer dazu tendieren hinten mehr zu bremsen als vorne, weil sie Angst haben über den Lenker zu gehen ;)

Im steilen, technischen Gelände (was auch immer ihr dazu für ein Bild im Kopf habt) mache ich aber auch öfter die vordere Bremse kurz auf, wenn es eine Stufe runter geht oder ich maximalen Grip für eine Kurskorrektur brauche.
 
Ich schätze mal, der eigentliche Grund, warum die hinteren Beläge oft schneller durch sind, liegt darin, daß die ganze hintere Bremse viel Dreck und Staub aufgewirbelt vom VR abbekommt, der richtig ordentlich wie ne Schmirgelpaste den Abschliff der Beläge massiv verstärkt.

Das hatten wir schon mal festgestellt in einer sandigen Umgebung, wo die hinteren Beläge im Nu abgeschliffen waren.
Uch glaub nicht dass das einen Unterschied macht. Ich bin mir sicher, dass wenns staubt beide Bremsen gleich viel Dreck abbekommen. Es liegt am unterschiedlichen Bremsverhalten. Vorne eher kürzer und härter hinten mehr schleifen und vorne mehr kurz und hart.
 
Wenn du so denkst, dann würde ich mal nen Bremskurs aufsuchen :D
Nur weil ein paar besoffene Websitebetreiber meinen es besser zu wissen, als jeder Fahrradhersteller, würde ich dem keinen Glauben schenken.
Man bremst vorne immer stärker, egal wie steil oder wie unbefestigt das Gelände ist. Außer du willst wie die Kids rumsliden.
jetzt blicke mal über deinen flachen Tellerrand.

Angenommen Du fährst einen steilen und technisch schwierigen Trail bergab und mußt gezielt Geschwindigkeit abbauen bzw. halten, weil eben schwierig, also langsame Fahrt.

Gelernt hast Du in der Schule bestimmt, daß ein Reifen nur ein gewisses Maximum an Führungkraft aufbauen kann, darüber hinaus fängt er an zu rutschen.
Vereinfacht gesagt, Seitenführung oder Bremsen.
Was macht man also? Hinten bremsen, damit der Vorderreifen mehr Seitenführung aufbauen kann.
Und eventuell möchte man auch die Federgabel freihalten von Bremseinflüßen, damit diese in dieser Situation besser funktioniert.

Klingt kompliziert, ist aber logisch.

Kann jeder mal probieren, in einer sandigen Kurve vorne Bremsen….
 
Gelernt hast Du in der Schule bestimmt, daß ein Reifen nur ein gewisses Maximum an Führungkraft aufbauen kann, darüber hinaus fängt er an zu rutschen.
Vereinfacht gesagt, Seitenführung oder Bremsen.
Was macht man also? Hinten bremsen, damit der Vorderreifen mehr Seitenführung aufbauen kann.
Theoretisch ja, aber praktisch ist das an richtigen Steilstücken nicht machbar, weil nur mit der HR-Bremse gebremst zuwenig Bremskraft aufgebaut wird, und ausserdem recht schnell blockiert.
Um den Gripp beim Bremsen vorne nicht zu verlieren sollte man mit weniger Luftdruck fahren und nicht massiv und ruckartig Überbremsen. Wenn man so fährt, dann ist ein Wegrutschen des VR nicht wirklich gegeben.

Aber da helfen auch erheblich die modernen Geos mit dem flachem Lenkwinkel und längerem Reach, sehr kurze Vorbauten, daß ein Überschlag bergab nun kaum noch wahrscheinlich ist.
 
jetzt blicke mal über deinen flachen Tellerrand.

Angenommen Du fährst einen steilen und technisch schwierigen Trail bergab und mußt gezielt Geschwindigkeit abbauen bzw. halten, weil eben schwierig, also langsame Fahrt.

Gelernt hast Du in der Schule bestimmt, daß ein Reifen nur ein gewisses Maximum an Führungkraft aufbauen kann, darüber hinaus fängt er an zu rutschen.
Vereinfacht gesagt, Seitenführung oder Bremsen.
Was macht man also? Hinten bremsen, damit der Vorderreifen mehr Seitenführung aufbauen kann.
Und eventuell möchte man auch die Federgabel freihalten von Bremseinflüßen, damit diese in dieser Situation besser funktioniert.

Klingt kompliziert, ist aber logisch.

Kann jeder mal probieren, in einer sandigen Kurve vorne Bremsen….
Ich würd dich gerne dabei sehen, wie du einen steilen und technisch schwierigen Trail mit der Hinterbremse kontrolliert befährst - also so, daß du nicht bei der nächsten Spitzkehre in den Abgrund segelst.

"Federgabel von Bremseinflüssen freihalten" - was für eine Diskussion hier mal wieder ... 🤣
 
Im steilen, technischen Gelände (was auch immer ihr dazu für ein Bild im Kopf habt) mache ich aber auch öfter die vordere Bremse kurz auf, wenn es eine Stufe runter geht oder ich maximalen Grip für eine Kurskorrektur brauche.
Hätte ich jetzt als völlig normales Bremsverhalten bezeichnet: Immer wieder auf-zu-auf-zu... besonders vorne, hinten schleift ab und zu um das Tempo zu kontrollieren.
Wenn das Tempo angepasst werden muss, dann vor den kritischen Stellen und nicht mehr mitten drin wo ich Grip brauche.
[..]
Was macht man also? Hinten bremsen, damit der Vorderreifen mehr Seitenführung aufbauen kann.
Und eventuell möchte man auch die Federgabel freihalten von Bremseinflüßen, damit diese in dieser Situation besser funktioniert.
Mit der Gabel hatte ich beim Bremsen noch nie Probleme. Die von die Beschriebene Situation klingt für mich nach: Gewicht zentral (ggf Richtung VR) und schön moduliert mit beiden Bremsen bremsen, so dass idealerweise weder das VR noch dsa HR blockiert und ich immer genügend Traktion habe
[...]
Kann jeder mal probieren, in einer sandigen Kurve vorne Bremsen….
in einer Kurve sollte man idealerweise gar nicht Bremsen sondern hart davor und dann offen lassen (erste Zitat oben)
 
Lustiger Artikel, es gibt fürs Gelände zweirädrige Motorfahrzeuge, die haben so gut wie keine Motorbremse, fahren trotzdem hinten kleinere Scheiben im extremen Gelände, verrückt.
 
Wenn das Tempo angepasst werden muss, dann vor den kritischen Stellen und nicht mehr mitten drin wo ich Grip brauche.
in einer Kurve sollte man idealerweise gar nicht Bremsen sondern hart davor und dann offen lassen (erste Zitat oben)
Genau das.

Und eventuell möchte man auch die Federgabel freihalten von Bremseinflüßen, damit diese in dieser Situation besser funktioniert.
Mit der Gabel hatte ich beim Bremsen noch nie Probleme.
Wenn man mit gezogener Bremse einen Absatz runter fährt, dann sackt die Gabel mehr ein, als sie es durch den Absatz müsste. Vielleicht ist so etwas gemeint?

Andererseits macht es in der Situation eh keinen Sinn zu bremsen, weil das Vorderrad ohne Bodenkontakt gar keine Bremskräfte übertragen kann. Außerdem könnte es zu einem abrupten Verlust des Grips kommen ;)
 
Lustiger Artikel, es gibt fürs Gelände zweirädrige Motorfahrzeuge, die haben so gut wie keine Motorbremse, fahren trotzdem hinten kleinere Scheiben im extremen Gelände, verrückt.
Finde den Artikel zwar ganz interessant, aber auch unlogisch, dass man hinten größere Scheiben brauchen soll.
Schlicht und einfach wegen der Tatsache, dass vorn beim Bremsen viel mehr Reibung möglich ist als hinten und dort somit wesentlich mehr Energie durch Bremsen verbraten werden kann als hinten.
Auch bei meinem Auto habe ich vorn zudem enorme, innenbelüftete Scheiben und hinten eher kleinere, nicht innenbelüftet.
 
Finde den Artikel zwar ganz interessant, aber auch unlogisch, dass man hinten größere Scheiben brauchen soll.
Schlicht und einfach wegen der Tatsache, dass vorn beim Bremsen viel mehr Reibung möglich ist als hinten und dort somit wesentlich mehr Energie durch Bremsen verbraten werden kann als hinten.
Auch bei meinem Auto habe ich vorn zudem enorme, innenbelüftete Scheiben und hinten eher kleinere, nicht innenbelüftet.
Kannst du dir bei deinem Auto aussuchen wie die Bremskraft verteilt wird? In der Regel kannst du auch nicht regeln ob die hintere früher bremst als die vordere.
 
Klingt kompliziert, ist aber logisch.
Klingt komisch, ist auch unlogisch.

Du kannst kein steiles Stück nur mit der HR Bremse fahren. Da überträgst du kaum Bremskraft und du verlierst am leichten Hinterrad noch ein Vielfaches schneller den Seitenhalt, wenn du da nennenswert mitbremst.
In der Praxis sieht dein Fahrstil dann so aus, dass du mit blockierendem Hinterrad immer schneller wirst und irgendwo gg nen Baum klatschtst.
 
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