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Demotivation bekämpfen....aber wie??

Tomcatpilot

Team Ghostcat
Registriert
5. Oktober 2005
Reaktionspunkte
6
Ort
Risum-Lindholm
Ich bin seit ein paar Wochen total demotiviert, und nicht nur fürs Biken, eigentlich für alles. Hatte auch so ein paar Probleme auf Arbeit, was sich aber inzwischen geklärt hat, und einige Streits im privaten Umfeld, was aber auch wieder vom Tisch ist. Gut, ich hätte gerne einen anderen Job, aber das kann man nicht erzwingen, und ich hab auch keine Ahnung, ob das mit meiner Demotivation zu tun hat.

Ich war immer gern aktiv, und wäre es auch noch gern, aber wenn ich dann los will, zum Biken, ins Studio oder zu Freunden, verliere ich die Lust. Ich würde dann lieber daheim bleiben, in ruhe vorm PC sitzen, oder einfach nur schlafen. Mittlerweile passiert es, dass ichs dann auch wirklich tue, und mich hinterher total drüber ärgere..

Aber ich hab absolut keine Ahnung, wie ich es packen könnte, meine Motivation wieder zu finden. War letztens im Studio, weil ich dachte, wenn ich erstmal am trainieren bin, kommt die Motivation von alleine wieder, aber dem war nicht so..

Hat jemand einen Tipp?
 
Mach mal eine Zeit lang wirklich nichts.

Mir ging es Anfang letzten Jahres so, daß ich komplett die Lust am Radfahren verloren hatte.
Da habe ich wirklich ein Vierteljahr lang nichts mehr mit dem Rad gemacht. Bis mich dann ein paar Freunde zum Radpolo ermutigen konnten - und auf einmal ging es wieder: der Spaß mit dem Rad war wieder da.

Viel Erfolg!

E.
 
wenn der job wirklich übel ist-schau nach was neuem!(ich halts ca 1,5 jahre inner firma aus,dann brauch ich ne neue herausforderung...)
wir haben das glück ca 8h am tag schaffen zu müssen-wenns dich dann 8h anscheisst...

für mich ist biken immer ausgleich-gern n nightride nach der spätschicht...befreit unheimlich!

wenns mich dann doch mal anscheisst (_so tage/wochen gibts halt...)kompensier ich überstunden...

s biken scheisst mich maximal an,bis ich aufm berg bin-vor der 1.abfahrt wirds langsam wieder gut-spätestens ma ende der abfahrt hats wieder n grinsen im gesicht....

gruss chris
 
....Ich würde dann lieber daheim bleiben, in ruhe vorm PC sitzen, oder einfach nur schlafen. Mittlerweile passiert es, dass ichs dann auch wirklich tue, und mich hinterher total drüber ärgere..

....

damit hast Du Dir doch die Antwort selber gegeben, was Du tun musst.
Mach ein paar Wochen gar nichts, bis dich das wirklich nervt.
Und dann fang' wieder an.

Ich weiss aber selber, dass eine gewisse Ausgeglichenheit dabei hilft. Insofern wäre es eventuell sinnvoll, das Jobproblem mal anzupacken.
 
@tomcatpilot - ist zwar aus der Ferne immer schwierig zu beurteilen, aber ich würde mit dem von Dir beschriebenen Zustand nicht leichtfertig umgehen. Ratschläge wie "wenn Du keine Lust hast dann mach' halt mal nix" können da ausgesprochen kontraproduktiv sein und Dich erst Recht weiter in die Demotivation treiben.

Mein Rat wäre, Dich mal an einen Psychologen oder einen guten Heilpraktiker zu wenden und mal über die ganze Geschichte zu reden, der stellt dann die richtigen Fragen und findet raus, woran's wirklich liegt.

Ich habe da ein aktuelles Beispiel, wo eine Mitarbeiterin von mir ähnliche Symptome hatte wie Du und der Psychologe hat dann die erste Phase eines burn-out-Syndroms diagnostiziert - ausgelöst durch Probleme mit früheren Vorgesetzten (und das ist teilweise schon Jahre her).

Ich will hier keine Panik machen, aber Burn-out oder Depressionen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen oder ignorieren.
 
Aber ich hab absolut keine Ahnung, wie ich es packen könnte, meine Motivation wieder zu finden. War letztens im Studio, weil ich dachte, wenn ich erstmal am trainieren bin, kommt die Motivation von alleine wieder, aber dem war nicht so..

Hat jemand einen Tipp?

Klar :)
Ausprechen ist alles...wobei hier im Forum bist du nicht an richtiger Stelle. Am besten triffst du dich mit deinem besten Freund / Freundin bzw. einer Vertrauensperson und lässt einmal alles raus, was dich belastet bzw. nervt. Dein Gesprächspartner hat bestimmt dafür Verständnis und kann dir vielleicht auch ein paar Tips geben ;)
 
Solange es ihn ärgert, wenn er nichts macht, glaube ich nicht an Burn-Out oder Depression.
Dennoch wäre es für den Threadstarter hilfreich, die Jobsituation zu klären.
Ein Gespräch mit einer Vertrauensperson, wie von Torpedo64 angesprochen, ist da sicher ein guter Anfang.
 
Solange es ihn ärgert, wenn er nichts macht, glaube ich nicht an Burn-Out oder Depression.
Das ist genau das Problem - auch dieses Threads.
Weil wir weder geschulte Psychologen sind, noch die Situation und das Umfeld kennen, können wir nur vermuten und aus unserem eigenen Erfahrungsschatz Beispiele bringen.

wildcat hat es sehr drastisch, aber völlig korrekt ausgedrückt: die Ratschläge hier können auch nach hinten losgehen, daher Profi aufsuchen.

E.
 
Hallo,

ich schließe mich wildcat an und empfehle mal beim Psychotherapeuten klären zu lassen, ob Du nicht mit dem Beginn einer Depression o.ä. zu tun hast.

Informationen und Hilfe zur Suche nach einem Psychotherapeuten findest Du hier:
http://www.psychotherapiesuche.de/

Infos zur Depression inkl. eines Kurz-Fragebogens gibt es hier:
http://www.depression.de/fragebogen/frs_fra.html

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Du bald wieder viel Lust und Spaß beim Biken hast!

Fup
 
Ja aber muss es denn gleich ein Psychologe sein?
In was für einer Welt leben wir denn, dass man sein Herz bei nem Wildfremden ausschüttet...

Schnapp dir nen guten Kumpel und macht zusammen nen Kneipenabend!
 
Genau, das ist ja albern! Nur, weil man mal für eine gewisse Zeit 'nen Hänger hat braucht man doch noch lange keinen Therapeuten!

Nicht, daß ich eine Psychotherapie ablehnen würde, wenn's nötig ist. Aber der TE redet davon, daß er "seit ein paar Wochen" platt ist, glotzen will und pennen. Na dann mach' doch! Wenn man mal ein Vierteljahr oder so überhaupt nicht in die Gänge kommt und darunter leidet, ok. Aber so? :rolleyes:

Grüße

corfrimor
 
So ein Quatsch. Gerade weil er so wenig schreibt, fasel ich nicht gleich was vom Psycho. Ich denke nur, daß man ruhig auch mal ein paar Gänge zurückschalten kann, ohne daß das dann gleich pathologisiert werden muß.
 
Hallo corfrimor,

er schreibt im ersten Post gleich im ersten Satz das er demotiviert sei für alles, nicht nur für's Biken! Das hört sich für mich nicht nach einer "Grad-null-Bock-auf's-Biken-Phase" an, sondern nach mehr. Er schreibt ja auch, dass er sich nicht aufraffen kann, Freunde zu treffen etc.

Da ich als Psychologin weiß, dass dies Anzeichen für eine Depression sind, habe ich die Empfehlung gegeben, dies mal von einem Profi abklären zu lassen. Wenn Du das für überspannt hältst - okay. Ich bin der Meinung, dass es besser ist, sich früh Hilfe zu holen. Sich mit Freunden über Probleme zu unterhalten ist sicherlich gut und richtig, aber es gibt nun mal Lebenslagen, wo Freunde nur bedingt weiterhelfen können.

Viele Grüße

Fup
 
Eigentlich will ich hier kein "Expertengespräch" über Tomcatpilot führen, aber weil Du mich direkt ansprichst antworte ich mal.

er schreibt im ersten Post gleich im ersten Satz das er demotiviert sei für alles, nicht nur für's Biken! Das hört sich für mich nicht nach einer "Grad-null-Bock-auf's-Biken-Phase" an, sondern nach mehr. Er schreibt ja auch, dass er sich nicht aufraffen kann, Freunde zu treffen etc.

Ich habe das ebenfalls registriert, aber tomcatpilot schreibt halt auch, daß das erst seit ein paar Wochen so ist. Und beileibe nicht jede Verstimmung wächst sich gleich zu einer echten Depression aus. Angesichts dessen und der Tatsache, daß weder Du noch ich genügend Anhaltspunkte für eine fundierte Anamnese haben, halte ich es einfach für viel zu dramatisierend, gleich zum Besuch beim Therapeuten zu raten.

Außerdem gäbe es vermutlich sowohl weniger Depressionen als auch weniger Burnouts, wenn sich die Leute, gerade wenn's ihnen nicht gut geht oder sie einfach müde sind, auch mal 'ne Auszeit gestatten würden, statt sich dann gleich wieder schlecht zu fühlen, weil sie nicht andauernd aktiv genug sind. Man muß nicht immer an allem rumdoktern und sich gleich wieder - im übertragenen Sinne - "fitspritzen" lassen.

Damit will ich allerdings nicht sagen, daß es prinzipiell unvernünftig wäre, sich professionelle Hilfe zu holen, wenn der Zustand anhält und/oder der subjektive Leidensdruck zu groß wird - im Gegenteil.

Nur würd' ich's halt erst mal mit schlafen, Gesprächen mit der Freundin oder einem guten Freund und dem Versuch, der eigenen Lustlosigkeit (fürs erste) mit etwas Gelassenheit zu begegnen, versuchen.

Viele Grüße

corfrimor
 
Lies mal ein Motivationsbuch vom Ulrich Strunz (Bild unten). Der und die Lektüre von Friel sollte dich wieder gut aus deinem Tran-Loch rausholen. Psychologe ist doch quatsch. Ansonsten müssten alles Couch-Potatoes dort hin.

strunz540.jpg
 
ich schließe mich wildcat an und empfehle mal beim Psychotherapeuten klären zu lassen, ob Du nicht mit dem Beginn einer Depression o.ä. zu tun hast.
 
Ein Jobproblem kann auch der Psychologe nicht lösen. Nutz die Zeit vor dem PC, um Bewerbungen wegzuschicken.
Deine Demotivation kann auch davon kommen, dass du dich selber unter Druck setzt, dass du keinen Sport machst. Reiner Calmund hat recht: Wenn Demotivation ein Fall für den Psychologen ist, dann müssten echt 70% der Bevölkerung auf die Couch. Ich würde auch erst mal mit Freunden darüber reden. Wenn du zu faul bist, wohin zu gehen, dann lad sie halt zu dir ein.
 
Nein, mit dem Job kann mir sicher keiner helfen, da muss ich einfach weiter suchen, und hoffen, dass sich was findet.

Aber vielleicht habt ihr Recht, und es wäre nicht verkehrt, tatsächlich mit einem Psychologen zu reden, damit ich irgendwie lerne, damit umzugehen, solange ich noch keinen anderen Job habe.

Meine Tante hat chronische Depressionen, und ich sehe schon Parallelen, hab das aber bisher immer als bestimmt nicht so schlimm abgetan mit meiner Demotivation..

Heute regnet es und ist grau, und ich wäre am liebsten im Bett geblieben.. Ähm, ich glaub, ich frag dann lieber doch mal nen Profi...

Danke für eure Tipps!:daumen:
 
Soviel ich von einem betroffenen Bekannten mitbekommen habe, sind Depressionen durchaus erblich. Wenn es in deiner Familie sowas gibt, rückt das deine Unlust schon in ein völlig anderes Licht und du solltest in der Tat schleunigst professionelle Hilfe erbeten. Ich drück dir die Daumen, dass du schnell und unkompliziert einen Weg aus deiner Krise findest.
 
Also, meiner Meinung nach ist es völlig normal , dass das Leben hoch und runter geht, wie beim biken..
Ich erwische mich auch manchmal dabei, dass ich nach 3 Tagen sportfrei ein schlechtes Gewissen habe...mein Körper reagiert bei übermässigem Stress meist mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit usw..
Gönn dir mal was gutes, nen ruhiges wochenende im bett mit der Lieblings dvd oder Freundin:D und lass es locker angehen...
Versuch halt klarheit bzgl. des Jobbes zu finden, brauchst du ihn, willst du ihn, hast alternativen..
Ich weis es ist sehr schwer, aber über Dinge die man nicht verändern kann nicht aufregen.
Wenn du müde bist , schlaf halt, ist bei mir nichts ungewöhnliches und mein Körper nimmt sich solche auszeiten, da ich sonst immer auf 120 % laufe.....
Professionelle Hilfe..sicherlich in extrem Fällen von nöten...aber wird in den meisten Fällen überbewertet...hast nicht einen besten Freund , Eltern..., Mentor..?
Alles Gute und schlaf dich mal aus, iss nicht schlimm..
 
..Saison beenden und dafür im Winterpokal Form wieder langsam aufbauen. Oder eine Herbst-Blätterfall-Capuccino-Tour mit einem hübschen Mädel :D
 
...

Obwohl es eigentlich wirklich nicht spaßig ist, konnte ich mir das eine oder andere Schmunzeln beim Lesen dieses Threads nicht verkneifen.

Während der durchschnittliche Wohlstands-Amerikaner schon bei einem Anflug von schlechter Laune zum Seelendoktor rennt und sich dort mindestens 2 1/2 Jahre therapieren läßt, gilt der Psychiater hierzulande bei vielen noch als "Irrenarzt", wird entsprechend mißtrauisch beäugt und - wenn es sich irgendwie einrichten läßt - gemieden wie ein Leprakranker. Beide Herangehensweisen sind natürlich völlig gaga.

Hätte der TE sich über chronische Darmbeschwerden, wochenlange Schmerzen im Knie oder nässende Pusteln am verlängerten Rücken beklagt, wäre von jedem (vernunftbegabten) Menschen der dringende Rat zum Besuch eines Arztes gekommen. Vielleicht noch bei gleichzeitiger Nennung eines altbewährten Hausmittels, aber trotzdem und unbedingt den Facharzt aufsuchen. Richtig so, denn alles andere wäre auch unverantwortlich.

Nun hat der TE aber Probleme im mentalen Bereich. Das ist kein Tabu und kein Ihhbähh, sondern unter Weglassung jeglicher mystischer Verklärung auch nur ein Körperteil. Für den es ebenfalls einen medizinischen Fachbereich gibt. Und der einzig richtige Weg ist der dorthin. Der TE hat das zum Glück bereits selbst erkannt und nicht auf so - mit Verlaub - kindlich-naive Ratschläge gehört wie den, das Buch eines Fitness-Papstes zu lesen. Als nächstes kämen dann wohl Tai-Chi, buddhistische Mantras und nächtliche Rituale am Friedhof.

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Nun hat der TE aber Probleme im mentalen Bereich. Das ist kein Tabu und kein Ihhbähh, sondern unter Weglassung jeglicher mystischer Verklärung auch nur ein Körperteil. Für den es ebenfalls einen medizinischen Fachbereich gibt. Und der einzig richtige Weg ist der dorthin. Der TE hat das zum Glück bereits selbst erkannt und nicht auf so - mit Verlaub - kindlich-naive Ratschläge gehört wie den, das Buch eines Fitness-Papstes zu lesen. Als nächstes kämen dann wohl Tai-Chi, buddhistische Mantras und nächtliche Rituale am Friedhof.

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...dann müßte im Winter die Praxen dieses medizinischen Fachbereichs voll mit Mountainbiker sitzten. Ist 'Winterpokal-Blues' schon ein definiertes Krankeitsbild? :lol:
 
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