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Die (e)MTB Industrie - oder, an eigenen Ast sägen.....

Das @crazypeople Gesülze kann ich nur halb nachvollziehen.

Mein eBike würde ich mir nicht ins Wohnzimmer stellen, da geht mir gar keiner ab mit dem trägen 20 kg LKW und wenn ich mir den Rahmen anschaue, da haben die Cube Kopierer nicht mal ne Befestigung für eine Trinkflasche. Brechen könnte ich da:mad:
 
Ich habe mich im Forum angemeldet, weil ich schon länger mitlese und ab und an das Bedürfnis verspürte meine Meinung zu dem einen oder anderen Thema beizutragen.
Es ist schon bemerkenswert, dass Du Dich extra anmeldest, weil Du einen Rechtfertigungsdruck verspürst. Da bist Du aber anscheinend nicht der Einzige...
Es wäre halt hilfreich, wenn Du Dich vor dem Posten mal mit den Argumenten der "E-Bike-Hasser" auseinandergesetzt hättest, dann wüsstest Du zum Beispiel, das niemand etwas gegen E-Bikes als Autoersatz hat.
Und zwar unabhängig ob mit oder ohne Motorunterstützung.
Warum? Motor -> kein Fahrrad; so einfach könnte es sein.
Mein Bike parkt im Wohnzimmer und lacht mich an, lädt mich ein, mahnt mich, eine Runde zu drehen.
Wie trostlos muss die Gegend sein, in der Du lebst, wenn Dich ein Fahrrad (also ohne Motor) nicht motiviert an die frische Luft zu gehen?

Aus eigener Erfahrung: Abnehmen funktioniert auch ohne E-Bike.
 
Also, heute auf unserer Tour hatte ich das Gefühl, die mit Motor haben sich geschämt und irgendwie versucht sich in Luft aufzulösen. Wir haben echt nix gemacht, sogar einfach nur ignoriert, was ja im Prinzip schon echt freundlich war.;):winken:
 
Wir waren heut in der Pfalz unterwegs....3 Wanderer starrten unentwegt auf uns....immer wieder, obwohl wir schon vorbei waren...bergauf. Da hab ich gefragt...."Sucht ihr den Motor"....Die Antwort..."Ja, ihr habt keen? :daumen:... super....

Ich liebe E-Kackstühle....seit es die gibt, wird man als MTB-ler endlich freundlich behandelt....;)
 
Ich habe mich im Forum angemeldet, weil ich schon länger mitlese und ab und an das Bedürfnis verspürte meine Meinung zu dem einen oder anderen Thema beizutragen.
Obwohl ich das Board als solches eigentlich recht gut finde, ist es doch schade wie hier manche "Platzhirsche" immer wieder alleine ihre eigene Meinung oder Haltung gelten lassen können. Sei es in einer Diskussion um Componenten oder eben hier, wo es um E-MTBs geht.
Das schmählert den Eindruck doch schon beträchtlich, erinnert teilweise an eine geistig eher mäßig ausgestattete in sich einige Stammtischgruppe, die glaubt, die Wahrheiten dieser Welt für sich gepachtet zu haben.
Eigentlich schade, da wo viele Köpfe zusammenkommen, sollte eigentlich viel Wissen und Erkenntnis enstehen.

Ich (51) habe mir vor knapp 1,5 jahren ein E-MTB als Teil eines Diät- und Fitnessplans zugelegt. Mein Körpergewicht konnte ich bei 1,87m, innerhalb einer Saison, von 107 kg auf kurzzeitig 81 kg senken. Momentan sind es wieder 85/86 kg, ich arbeite daran.
90-95 kg hatte ich in den besten Jahren ohne 1 Gramm Fett. Da war allerdings noch deutlich mehr Muskelmasse vorhanden.
Ich frage mich, wenn man sich auf dem E-MTB nicht anstrengen muß, wie sind die Kilos runtergegangen?
Die bewusstere Ernährung alleine kann es nicht sein, denn als ich eine Hängerphase hatte und weniger fuhr, wurde es auch prompt wieder mehr Gewicht.

Warum ein E_MTB?
Für mich war klar, daß ein reines Kilometerfahren auf der Straße nichts für mich ist. Ich finde es stupide.
Nach 2 monatiger Eingewöhnungsphase auf Schotter und leichten Terrain bin ich meine ersten leichteren Trails gefahren. das macht mir mehr Spaß als immer nur auf Wegen zu fahren. Dabei habe ich gemerkt, daß es bergab auch anstrengend ist, wenn auch auf eine andere Art als bergauf. Bergauf, stehe ich übrigens voll im Wasser, da ich die Unterstützungsstufe nur so wähle, daß ich es gerade noch schaffe.

Warum "E"?
Der Trainingseffekt wäre mit einem konventionellen MTB wohl noch besser.
Es gibt für mich aber noch andere wichtige Argumente: Bei mir ist es z.B der innere Schweinehund.
Mein Bike parkt im Wohnzimmer und lacht mich an, lädt mich ein, mahnt mich, eine Runde zu drehen. Die Wege bei uns in der Stadt und Umgebung mache ich mittlerweile mit dem Fahrrad, wo ich früher ohne groß darüber nachzudenken das Auto genommen hatte.
Stünde da jetzt ein normales Fahrrad würde ich an Tagen, wo ich mich nicht so fit fühle, schlecht motiviert bin, das Wetter nicht gut genug ist, wohl wieder zum Auto greifen.
Nicht so mit dem E-MTB!
Ich denke mir dann immer, "kannst ja langsam mit hoher Unterstützung fahren" und nehme das Rad. Meist fahre ich dann die ersten 2 km tatsächlich gemächlich mit höherer Unterstützung, doch dann kommt so eine Art Ehrgeiz auf und ich schalte die Unterstützung wieder ganz runter und gebe Gas. In der Ebene ohne großen Gegenwind übertrete ich den Motor mittlerweile eh meistens. Schwitzen, tiefes durchatmen gehört bei mir wieder zum Alltag.

Ich kenne einige dieser pseudoharten Kerle aus meiner früheren beruflichen Zeit als Gas-Wasser-Installateur/Blechner/Heizungs- und Lüftungsbauer. Bürotypen, die sich für wahnsinnig wichtig halten, den ganzen Tag den Arsch platt drücken, wichtig daherreden, alles können, alles besser wissen. Am Feierabend dann, machen sie gelegentlich 1-2 Stunden Sport und halten sich für wahnsinnig harte Kerle.
Die wenigsten von denen würden auch nur 1 Jahr als gestandener Handwerker überstehen, tag ein tagaus bei jedem Wetter, 8-12 Stunden nicht plappern, Tasten am computer drücken sondern tonnenweise Material verbauen.
Komischerweise sehen meine ehemaligen Handerkerkollegen die E-Bikes sehr entspannt.
Vielleicht weil sie es garnicht nötig haben irgendetwas zu beweisen, in Punkto körperliche Leistungsfähigkeit?

Ich überhole motorlose Biker fast immer. Am Berg sowieso.
Einbilden tue ich mir darauf bestimmt nichts. Im Gegenteil, ich habe Respekt vor der körperlichen Leistung, denn ich weiß was körperliche Anstrengung ist und ich weiß wieviel und lange man trainieren muß um einen gewissen körperlichen Level zu erreichen.
wofür ich kein Verständnis habe, ist das Gebashe gegen die E.MTBler. Vor allem dann, wenn grundsätzlich alle über einen Kamm gescheert werden und auch die haarsträubensten "Argumente" aufgeführt werden.
Für was eigentlich Argumente und Diskussion?
Früher gabs keine E-MTBS heute schon. Jetzt sind sie halt da. Die einen freuts die anderen nicht.
Mit welchem Recht wird ein Verbot gefordert, nur weil sie einem nicht in den Kram passen?
Ich beobachte ähnliches auch bei den Anglern.
Es werden halt immer mehr "Sportangler", der Befischungsdruck auf die Gewässer nimmt von Jahr zu Jahr heftig zu.
Gut ist das nicht. Die "alten" Angler schimpfen auf die "Neuen". Wollen sie nicht, am liebsten verjagen, verbieten.

Ich denke, wenn "Befahrungsdruck" wirklich ein Problem ist, wo wirklich etwas unternommen werden muss und man eine gerechte, nicht eine Stammtischlösung möchte, dann müssen halt Quoten eingeführt werden. Und zwar unabhängig ob mit oder ohne Motorunterstützung.
Dann muß man sich als MTBler registrieren lassen und darf pro Jahr eben nur noch ein bestimmtes Mal X im Wald fahren.
Jedes Jahr dann weniger, weil es werden ja immer mehr Fahrer.
Und wer will so einen Schwachsinn? Obwohl, ich bin mir sicher, einige Schmalhirne wären auch dann noch begeistert. Die Idee von neuen Verordnungen und Verboten scheint ja für manche wie Weihnachten zu sein.

Meine Lieblingsinsel, eine Nordseeinsel, die ich seit den 1980er Jahren mindestens 1 mal/Jahr besuche wird auch von Jahr zu Jahr voller. War mal ein schönes, kaum bekanntes Naturparadies, für Leute die sich erholen wollen, Natur und frische Luft genießen wollen.
Mittlerweile, dank Klimawandel, kommen auch schon die Italiener als "Hitzeflüchtlinge" jeden Sommer in Scharen. Auch sonst ist die Insel zwar noch nett, aber eigentlich nur noch ein Schatten seiner selbst. Überfüllt, laut, Massenabfertigung, Party, teilweise wie Disneyland.
Soll man jetzt da auch Quoten einführen? Verlockend wäre es ja, zugegeben. Oder halt einfach aktzeptieren, daß die Zeit eben Veränderung mit sich bringt? Für den einen keine schönen, für andere schon. Wie bei der Insel z.B für jene die von der Touristik leben.

Vielleicht sollten wir einfach mal wieder lernen, sich mit Dingen zu arrangieren, auch wenn man sie selber nicht gut findet?
Gründe gegen etwas zu sein, findet man immer sehr leicht. Sich zu arrangieren fordert einem schon mehr ab.
Wie mein alter Meister zu sagen pflegte: Wo ein Wille, da ein Weg. Wo nicht, Gründe.

greez,

Du hackst auf den Sesselpupser rum und forderst Toleranz gegen über E-Bikern ?
Scheinst selber nicht besser zu agieren ! Schonmal versucht als Sesselpupser dein Geld zu verdienen ? Scherst auch alle über einen Kamm !
Du wirst dich wundern was Kopfbelastung mit deinem Körper macht !

Du brauchst ein E-Bike um wieder was für den Körper zu tun ?
Ok es fällt dir anscheinend leichter sich damit regelmässig zu betätigen aber warum nicht mit normalem Bike ? Geht auch ohne Motor oder ist dein Ehrgeiz dann doch nicht so gross ?

Das mit der Quote im Wald ist totale Schwachsinnsidee, wer soll das kontrollieren ? Automatischen Schrankensystem an Wäldern ? Kriegen Wildschweine dann auch ne Nummer ?

Quoten für deine Lieblingsinsel lassen sich einfacher durchsetzen, das liegt an den örtlichen Behörden. Je mehr Hotel gebaut werden um so mehr Leute, ganz einfach. geld regiert die Welt halt. Es gibt Landstriche da hat man sich gegen Massentourismus entschieden und die Zahl der Touristen durch begrenzet Anzahl an Hotelbetten reguliert. Leider scheint man das auf deiner Lieblingsinsel nicht gemacht zu haben. Gibt jetzt 2 Möglichkeiten a) abhauen auf ne andere Insel oder b) wie du es selber forderst die Dinge so annehmen wie sie sind !

Ich pers. nehme die E-Bike Situation wie sie ist, rückgängig macht man das eh nicht mehr, dazu ist Mensch viel zu selbstverliebt und faul. Im Gegenteil das wird sich die nächsten Jahre noch wesentlich verändern, es werden mehr und mehr. Und genau das wird zum Problem führen, weil Leute, wozu ich dich auch zähle, sich auf einmal mit wenige Erfahrung ( ohne bösen Willen ) auf Trails rumtreiben und aufgrund "Ich bolz hier mal hoch" und wenig Technikerfahrung ihre Spuren hinterlassen. In der Natur und auch beim Wanderer. Das schürt Konflikte und dann ist bin ich dann auch irgendwann uneigennützig und sagen: "bevor Trails für alle gesperrt werden soll es mir recht sein wenn es eine Mofaplakette für E-Bikes gibt und diese aus dem Wald verschwinden !"
 
Zum Ursprungsthema:

Zitat aus "Pedelec-Biker.de
Motortest: 1000 Höhenmeter mit dem Fazua Evation Antrieb
......Die Nutzung in Allmountain- oder Enduro Mountainbikes hingegen sehe ich als eher kritisch an. Da fehlt dem Antrieb hier dann doch die nötige Power um konsequent und anspruchsvoll durch das Gelände fräsen zu können......

DANKE E-BIKER UND INDUSTRIE:wut:

(EDIT: sich vernünftige Verhaltene ausgeschlossen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Equivalent gibt es dann noch die viel Schreiber und nicht Fahrer... dafür bräuchte es auch noch eine sinnvolle Bezeichnung.

Also praktisch eine für Dich.

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Ich hatte dabei grundsätzlich nur an mich gedacht, das löst das Problem mit der Bezeichnung aber nicht.
 
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