DIMB IG Harz - für Open Trails im Harz!

Das Davos-er Modell zeigt Handlungsalternativen auf, diese sollte man sammeln und zusammentragen - Option wäre ein Thread im Open Trails-Bereich. Die Menge der Positivbeispiele muss in der Argumentationskette vorkommen, nicht aber zu früh "verschossen". Ich hab grad den Eindruck, dass sehr viele mit Herrn K. parallel zu den Themen reden, möglicherweise aber primär über ihre Bedürfnisse.
Der NPV sollte jetzt schon aufgrund der Anfragen dämmern das da was im Busch ist, von einer "Nadelstichstrategie" bzw. sogenannten Postfach überfluten sollte kein Gebrauch gemacht werden. Dann lieber nach IG Gründung ein Vor-Ort-Termin mit öffentlicher Anfrage, Mitschrift und bereits erstes Aufzeigen von Handlungsalternativen - sofern diese aufzeigbar ausgearbeitet sind.
 
Hey, Guten Morgen.

Ich hab's gerade offiziell bekommen vom Knolle: "Den Pionierweg
werden wir aufgrund der vielen Beschwerden 2013 für MTB sperren."

Ich erwarte noch weitere Infos. Checkt derweil mal folgenden link: http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php?topic=10.375
Knolle äußert sich da über den Ausbau des Skigebiets am Wurmberg. Ich glaube am liebsten würde der nur Pilzesammler im Harz sehen und Borkenkäfersammler.

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Pionierweg zu sperren bedeutet eigentlich Stress mit Ansage. Es werden sich mit Sicherheit viele nicht an eine Sperrung halten und damit ist der Ärger dann vorprogrammiert.


Schöner Mist. Was mich nur wundert ist, dass es viel Jahre vollkommen ruhig im Harz war und jetzt anscheinend eskaliert.

Kannst Du vielleicht mal nachfragen was viele Beschwerden eigentlich heißt? 5, 10, 50 oder 500?
 
Wobei mir bei entsprechender Schneelage nicht klar ist, warum Querfeldein-Skifahren ein Problem sein soll. Und abseits der Lifte sind das im Vergleich zum MTB verschwindend wenige...

Und MTB kein Fun-Sport? Hmm, das hab ich irgendwie anders in Erinnerung.

Der Butterstieg ist offiziell schon lange gesperrt, nur die Schilder wurden entwendet...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat schon jemand eine Info bekommen wie stark der Anstieg der angeblichen Beschwerden ist und wie diese geprüft werden?
 
bin der selben Meinung. Eine offizielle Erlaubnis wird es nicht geben. Die Stiege sind gesperrt und werden es offiziell auch bleiben.

Einzig, und da wiederhol ich mich gern, eine temporäre DULDUNG kann ich mir vorstellen. Selbst das zu ereichen wird ein harter Weg und kann m.E. nur erstritten werden.

Die Argumente die wir bringen werden, so gut sie auch sein mögen, wird nicht dazu führen, dass der Wegeplan geändert wird...soviel ist sicher.

Schadensbegrenzung +Lobbyarbeit... das wird ein langer Winter!
 
Ah, also gibts diese Schilder auch in Nds schon länger. kannte bisher nur die an 14c und TanteJu.

Sagen wir mal so... diese Schilder gibt es schon länger nicht. Hat bis dato auch niemanden gestört, zumal es auf den benannten Wegen zumindest meinerseits noch nie zu Konflikten gekommen ist. Hauptgrund dafür ist, dass ich dort selten bis nie auf Wanderer treffe. Entweder hatte ich somit bis jetzt über 20 Jahre Glück oder es wird aufgrund weniger Beschwerden versucht den Leuten einen dringlichen Handlungsbedarf zu suggerieren.

Mit den Sperrungen in NDS wäre ja Bad Harzburg als Startpunkt fast völlig aus dem Rennen, da keine interessanten Wege aus dem Oberharz zurückführen.
Bliebe aber noch die zweispurige B4 als legal Strecke übrig. Aber Vorsicht... Blitze! ;)
 
ich wills mal platt und subjektiv formulieren: Es gibt faktisch keine Konflikte auf den Stiegen.

Es gibt Konflikte an Spots wo sich Wanderertrauben versammeln. Exemplarisch fällt mir der Trailausstieg unten am Trudenstein ein...oder aber auch die Brockenstraße, wo sich die 10er Ketten Wanderer selbst im Weg sind. Diese Konflikte werden dann auf sämtliche Wege & sogar den kompletten Harz adaptiert.

Das kann nur kein Mensch beweisen...
 
Ich fürchte nur dass es einen Weg zurück wird es auch nicht so einfach geben wird. Soll heißen dass die rot-weißen Schilder wieder gegen die unauffälligen Holzschildchen getauscht werden und wir mehr oder weniger auf den Trails geduldet sind.
Das würde bedeuten, dass wir weiterhin und freiwillig in der "Schmuddelecke" bleiben, und die Wanderlobby uns als ignorante "Gesetzesbrecher" hinstellen kann, weil wir uns ja über Verbotsschilder hinweg setzen. Egal ob die NPV das i.O. findet oder nicht. Ich denke da ist erst recht Konfliktpotential vorhanden, denn man bekommt ja schon als Kind beigebracht "Rund und Rot = Verbot". Und wenn sich dann wieder Beschwerden häufen, egal wo wird die Duldung auch schnell wieder erledigt sein.
Wie soll man unter solchen Vorraussetzungen dann sinnvoll Lobbyarbeit treiben?

Man müsste einen Weg finden mal objektiv das reale Konfliktpotential der umstrittensten Wege zu ermitteln. Dabei viel mir ein dass es an der Ostfalia in SZ den Studiengang Tourismusmanagement gibt, vielleicht könnte man da jemanden für eine Bachelor- oder Studien-Arbeit finden der das untersucht?
Dann hätte man eine Basis auf der man diskutieren kann, und mit der an den wirklichen Konfliktstellen sinnvolle Lösungen gefunden werden können.
 
bin der selben Meinung. Eine offizielle Erlaubnis wird es nicht geben. Die Stiege sind gesperrt und werden es offiziell auch bleiben.

Einzig, und da wiederhol ich mich gern, eine temporäre DULDUNG kann ich mir vorstellen. Selbst das zu ereichen wird ein harter Weg und kann m.E. nur erstritten werden...

Die pauschale Sperrung der Wege kann auf keinen Fall akzeptiert werden; ein schwebender Zustand wie "Duldung" kommt erst recht nicht in Frage.

Erst recht, wenn die einzige Begründung ist "Wanderer haben sich beschwert".

Hier herrscht dringender Handlungsbedarf. Ohne das ich es jetzt genau weiß: Es gibt sicher Fristen, innerhalb derer man den erfolgten Sperrungen bzw. der Fortschreibung des Wegeplanes offiziell widersprechen kann.
 
Hey, Guten Morgen.

Ich hab's gerade offiziell bekommen vom Knolle: "Den Pionierweg
werden wir aufgrund der vielen Beschwerden 2013 für MTB sperren."

Ich erwarte noch weitere Infos. Checkt derweil mal folgenden link: http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php?topic=10.375
Knolle äußert sich da über den Ausbau des Skigebiets am Wurmberg. Ich glaube am liebsten würde der nur Pilzesammler im Harz sehen und Borkenkäfersammler.

Grüße

Dann wird das Gebiet um die Talsperre für mich uninteressant...
Ich hatte dort keine Probleme mit Wanderern, man kann auch mal absteigen und die Leute passieren lassen...SO EINE SAUEREI:wut:
 
Hab das ganze hier aktiv verfolgt. Meine Meinung zu den Befahrbarkeiten:
Der Harz hat als einziges Mittelgebirge im Norden Deutschlands Trails, die vergleichbar alpinen Wegführungen sind (teils Anspruch an S1-S3)
Ich denke, den Verantwortlichen dort ist nicht bekannt, dass es auch beim Biken entsprechende Schwierigkeitsgrade mit Einteilung der Trails gibt. Leute, die dort fahren, denen geht s vorrangig doch um die Attraktivität der Route eben durch verblockte Stellen. Der Harz wird für Mountainbiker völlig uninteressant, wenn man genau diese Wege sperrt. Wer will schon 95% aller Strecken auf den Forststraßen fahren? Herrn Knolle scheint es gar nicht zu interessieren, dass sich der Sport auch als Sportart seriös weiter entwickelt hat.
Da gehts echt um Aufklärung!
 
@Hasifisch:
Ich bin gerade dabei eine Info-Mail an einen Bike-Mailverteiler mit ca. 60 Personen aus der Region BS/WF/HE/SZ zu schreiben. Willst du oder wer anders die nochmal quer lesen, bevor ich das Ding raus haue?
 
@Hasifisch:
Ich bin gerade dabei eine Info-Mail an einen Bike-Mailverteiler mit ca. 60 Personen aus der Region BS/WF/HE/SZ zu schreiben. Willst du oder wer anders die nochmal quer lesen, bevor ich das Ding raus haue?

Ich habe noch einen Verteiler mit 99 Leuten. Schreib mir mal per PN welchen du hast, evtl. können wir dann das verbinden.
 
Hey, Guten Morgen.

Ich hab's gerade offiziell bekommen vom Knolle: "Den Pionierweg
werden wir aufgrund der vielen Beschwerden 2013 für MTB sperren."

Ich erwarte noch weitere Infos. Checkt derweil mal folgenden link: http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php?topic=10.375
Knolle äußert sich da über den Ausbau des Skigebiets am Wurmberg. Ich glaube am liebsten würde der nur Pilzesammler im Harz sehen und Borkenkäfersammler.

Grüße

btw ..ist Pilze sammeln im Nationalpark verboten... auch Borkenkäfer "entnehmen" dürfte nicht legal sein.
 
Da ist ja von Erosionsschäden die Rede..., aber die Wandertrauben, die seitlich der Wege alle Steine umlaufen und ihre Kippen und Flaschen in den Wald werfen (z.B. Leistenklippe, Feuersteine, Wege rings um den Schierker Bahnhof...) richten keinen Schaden an?? Wie viele Biker fahren denn da so alles kaputt? Die meisten Schäden entstehen doch durch das Fußvolk. Da müssen extra Verhaltenstafeln aufgestellt werden, wo doch eigentlich alles selbstverständlich ist. Nur gut, dass man jetzt eine Zielgruppe als Wurzel alles Bösen ausgemacht hat.
 
Eigentlich wird der Punkt mit den Errosionsschäden in dem Artikel als gar nicht so schlimm dargestellt, zumindest nicht so schlimm wie befürchtet. Ich stelle mir die Frage: Was ist da im letzten Halben Jahr passiert? Wenn ich die Aussagen von Herrn Knolle aus dem Artikel im Mai mit den Antworten auf die Mails von jetzt, sechs Monate später, vergleiche, klingt das irgendwie deutlich anders.
 
Ja. Aber es ist doch ein typisches Argument, richtig abgedroschen, dass mit dem Mountainbike Schäden hinterlassen werden. Zwangsläufig, das dies im Artikel erwähnt wird. Hier soll doch eine ganze Nutzergruppe auf die Wege verbannt werden, die für manch ach so naturverbundenen "Waldkaputttramplern" langweilig und uninteressant sind --->die schön gekiesten breiten Forststraßen.
 
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