ich finde es eine gute Einstiegshürde, den Menschen keine Leine in Form eines GPS-Tracks anzulegen. Wer interessiert ist an solchen Unternehmungen und "Mini-Abenteuern" ist, der muss sich damit beschäftigen. Kartenstudium lernen, Planen einer eigenständigen Tour etc. Höhenmeter, Dauer, Schwierigkeit, Steilheit, Wetter, Partner...
In den allermeisten Fällen setzt man sich dann mit dem Thema längere Zeit auseinander, investiert Lebenszeit und hat damit auch schon soviel investiert, dass man das weder für sich, noch andere kaputt machen möchte. D.h. man verhält sich zu einer viel größeren Wahrscheinlichkeit sozialverträglich, vielleicht auch nachhaltig, denkt über das eigene Tun nach (geht besonders gut mit 20 Kg auf den Schultern angeblich, erhöht den Druck!). Und schwupps schon kommt man weg vom Konsumgedanken hin zum erleben.
Und das alles indem man keine GPS-Tracks veröffentlicht bzw. sich herunterläd.
Habe nichts dagegen, wenn wer im Hauptstrom bleibt. Es ist ohnehin schon so unglaublich einfach sich in der ostalpinen Welt zu bewegen, wer mal in einem anderen Gebirge unterwegs war, der weiss, wieviel Aufwand solch eine Tour eigentlich ohne die massentouristischen Entwicklungen ist.