Drei-Gipfel Abenteuer im Flow Valley Süd

Die Flow Valley Dudes machten sich im Sommer auf zum Achensee, um eine zweitägige Alpentour bei bestem Wetter zu starten. Bike zum Gipfel tragen, Höhenmeter sammeln und am Gipfelkreuz übernachten stand auf dem Programm. Viel Spaß beim Bericht und der Fotostory von Andrea Kohlndorfer und Robert Werner.


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ich finde es eine gute Einstiegshürde, den Menschen keine Leine in Form eines GPS-Tracks anzulegen. Wer interessiert ist an solchen Unternehmungen und "Mini-Abenteuern" ist, der muss sich damit beschäftigen. Kartenstudium lernen, Planen einer eigenständigen Tour etc. Höhenmeter, Dauer, Schwierigkeit, Steilheit, Wetter, Partner...
In den allermeisten Fällen setzt man sich dann mit dem Thema längere Zeit auseinander, investiert Lebenszeit und hat damit auch schon soviel investiert, dass man das weder für sich, noch andere kaputt machen möchte. D.h. man verhält sich zu einer viel größeren Wahrscheinlichkeit sozialverträglich, vielleicht auch nachhaltig, denkt über das eigene Tun nach (geht besonders gut mit 20 Kg auf den Schultern angeblich, erhöht den Druck!). Und schwupps schon kommt man weg vom Konsumgedanken hin zum erleben.
Und das alles indem man keine GPS-Tracks veröffentlicht bzw. sich herunterläd.

Habe nichts dagegen, wenn wer im Hauptstrom bleibt. Es ist ohnehin schon so unglaublich einfach sich in der ostalpinen Welt zu bewegen, wer mal in einem anderen Gebirge unterwegs war, der weiss, wieviel Aufwand solch eine Tour eigentlich ohne die massentouristischen Entwicklungen ist.
Nichts hinzuzufügen! Alpin ist nicht für jeden und sollte auch nicht einfach zugänglich sein...
 
Könnte es MTB News bitte in Zukunft unterlassen, hier solche Heldenstories von Routen zu publizieren, auf denen das Mountainbiken verboten ist und wo es leider ziemlich viele Konflikte gibt!

Nicht falsch verstehen. Natürlich kann man bei uns auf den Wanderwegen fahren, die beschriebene Tour am Achensee hab ich selber schon vor Jahren gemacht. Aber das Biken auf den Wanderwegen ist bei uns in Tirol nunmal verboten und es gibt leider sehr viele Konflikte.
Wenn man schon dort Biken geht, dann soll man bitte keine entsprechenden Stories im Internet veröffentlichen sondern die Fahrt genießen und für sich behalten.

In den letzten 1,2 Jahren sind leider einige ehemalige "Geheimtips" bei uns hier sehr in Mode gekommen und wie die Seekarspitze im Internet veröffentlicht worden. Die Folge ist dass z.B. bei einer anderen Tour jedes Wochenede bis über 20 Biker unterwegs sind (vor 2-3 Jahren waren da noch höchstens 20 Biker pro Jahr unterwegs), der Weg auch schon deutliche Spuren zeigt. Und das in einer Gegend wo wir leider massive Konflikte haben und immer strikter gegen Biker vorgegangen wird (das Biken ist verboten, wurde halt oft toleriert solange es nur ein paar wenige waren die sich gut benommen haben).

Also liebe MTB News Redaktion, bitte spart euch in Zukunft solche Berichte aus unserer Gegend. Wir haben hier bereits mehr als genug Konflikte und es hilft uns Einheimischen überhaupt nichts, wenn durch solche Stories noch mehr Leute angelockt werden. Das verschärft die Situation und wir Einheimischen sind diejenigen, die das dann ausbaden dürfen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Päris trägt am ersten Tag den ersten Anstieg in grüner Hose hoch und fährt den ersten Trail in grüner Hose ab - sie trägt den zweiten Anstieg aber in blauer Hose - hatte sie nun beim ersten Trail Probleme mit Angstpipi-Inkontinenz? ;-)
 
Päris trägt am ersten Tag den ersten Anstieg in grüner Hose hoch und fährt den ersten Trail in grüner Hose ab - sie trägt den zweiten Anstieg aber in blauer Hose - hatte sie nun beim ersten Trail Probleme mit Angstpipi-Inkontinenz? ;-)
Lügenpresse!

Mal ganz von der konflikträchtigen Veröffentlichung von Touren abgesehen, interessiert mich mal eine genauere geographische Definition von diesem sog. Flohvalley. Ernsthaft!
 
... wer im Intrnet Trailangaben teilt muss sich im klaren sein dass er mitverantwortlich für Unfälle oder Konflikte ist.
Ja genau, Eigenverantwortung lehnen wir ab, wenns mich aufm Berg wo auflegt ist derjenige Schuld, der mir den Tipp dazu gegeben hat.

edit:
"kommt nun richtiger Alpineflow auf und wir surfen den Trail direkt an der Kante bis zum nächsten Uphill"
Hahaha, das ist ja echt zum schreien komisch, redet ihr in echt auch so einen Unsinn? :D
 
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Könnte es MTB News bitte in Zukunft unterlassen, hier solche Heldenstories von Routen zu publizieren, auf denen das Mountainbiken verboten ist und wo es leider ziemlich viele Konflikte gibt!

Nicht falsch verstehen. Natürlich kann man bei uns auf den Wanderwegen fahren, die beschriebene Tour am Achensee hab ich selber schon vor Jahren gemacht. Aber das Biken auf den Wanderwegen ist bei uns in Tirol nunmal verboten und es gibt leider sehr viele Konflikte.
Wenn man schon dort Biken geht, dann soll man bitte keine entsprechenden Stories im Internet veröffentlichen sondern die Fahrt genießen und für sich behalten.

In den letzten 1,2 Jahren sind leider einige ehemalige "Geheimtips" bei uns hier sehr in Mode gekommen und wie die Seekarspitze im Internet veröffentlicht worden. Die Folge ist dass z.B. bei einer anderen Tour jedes Wochenede bis über 20 Biker unterwegs sind (vor 2-3 Jahren waren da noch höchstens 20 Biker pro Jahr unterwegs), der Weg auch schon deutliche Spuren zeigt. Und das in einer Gegend wo wir leider massive Konflikte haben und immer strikter gegen Biker vorgegangen wird (das Biken ist verboten, wurde halt oft toleriert solange es nur ein paar wenige waren die sich gut benommen haben).

Also liebe MTB News Redaktion, bitte spart euch in Zukunft solche Berichte aus unserer Gegend. Wir haben hier bereits mehr als genug Konflikte und es hilft uns Einheimischen überhaupt nichts, wenn durch solche Stories noch mehr Leute angelockt werden. Das verschärft die Situation und wir Einheimischen sind diejenigen, die das dann ausbaden dürfen!

Ich bin auch dafür daß die Inntal-Autobahn in keinem Navi mehr erscheint, in Kufstein ein Schild steht: Ende der Welt, und grundsätzlich in allen Medien die Existenz von Österreich verschwiegen wird. Das ganze Geschäft mit Maut-Pickerl, Kurtaxen und dem ganzen Tourismus müssen sonst nur die Einheimischen ausbaden...
 
Ich bin auch dafür daß die Inntal-Autobahn in keinem Navi mehr erscheint, in Kufstein ein Schild steht: Ende der Welt, und grundsätzlich in allen Medien die Existenz von Österreich verschwiegen wird. Das ganze Geschäft mit Maut-Pickerl, Kurtaxen und dem ganzen Tourismus müssen sonst nur die Einheimischen ausbaden...

Kannst es ruhig ins lächerliche Ziehen, für uns die wir hier wohnen ist's halt Scheisse dass sich die Situation beim Biken immer mehr verschärft. Und dazu tragen leider solche Veröffentlichungen und die damit verbundene Zunahme von Bikern auf den somit angepriesenen Wegen definitiv bei, egal was für blöde Vergleiche du anstellst.
 
@JpunktF: Kein Grund, die wohl begründeten Sorgen von cliomare in's Lächerliche zu ziehen, oder? Es gibt definitiv schöneres, als seine Hometrails nicht mehr fahren zu können - weil andere meinten, aus deren Veröffentlichung persönlichen Gewinn ziehen zu müssen.

Leider hat das Thema in unserem Sport eine lange und unschöne Tradition. Bereits Anfang der 90er wurden bspw. in Folge von Moser-Guides die ersten Trails in den Ammergauern und im Karwendel gesperrt. Der Blitz soll ihn beim Scheissen treffen das geldgeile Arschloch ....

Wir lernen daraus: am besten (wenn überhaupt) nur Bilder unattraktiver Touren (>=S4/G4, >1000hm Tragen, Auffahrt >20%, ...) veröffentlichen, dann erledigen sich die Fragen von selbst.
 
Das ist doch lächerlich. In Tirol ist doch alles erlaubt wenn der Tiroler daran Geld verdient. z.b: (Ski-)tourismus. Wenn keiner Geld verdient ists aus Umweltschutzgründen verboten. Schuld daran ist natürlich der @JpunktF ;)

Die FlowValley Story ist m.M.n. genauso mehr oder wenig selbstdarstellerisch wie jeder andere Bericht in Bikemagazinen oder Blogs auch.
 
Ist kein spezielles Tiroler Problem sondern in Österreich leider generell so. Hier haben was das anbelangt Jäger und Bauern verteten durch die ÖVP das Sagen.
In Tirol ist's zumindest insofern besser als dass man nicht gleich auf zigtausende € verklagt oder vom Jäger verprügelt wird bloß weil man auf einer Forststrasse radelt. Aber das Fahren auf Wandersteigen ist hier leider immer noch für viele ein rotes Tuch. Gerade eben wurde wieder mal die Bikemitnahme in einer weiteren Bahn untersagt weil zu viele pöse "Downhiller" unterwegs waren.

Das Promoten von solchen Touren in "sensiblen" Gebieten ist ganz einfach für uns hier in keinster Weise hilfreich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Flowvalley Geschichte geht doch jetzt schon seit längerem in den einschägigen sozialen MTB Netzwerken um. Den Namen hat das Tal um die Gegend in Jachenau durch eine Gruppe dort heimischer MTB Fahrer erhalten soweit ich weiß.

Was genau jetzt ihre Mission ist habe ich zahlreichen Berichten leider nicht entnehmen können. Das reichte von "die Region vorsitchig und nachhaltig dem Biketourismus erschließen" bis "man kann bei den Jungs Touren buchen".
Schwer einzuschätzen ob sie versuchen das Gebiet geheimzuhalten um Ärger mit örtlichen Behörden zu vermeiden oder um den Wert ihres Wissens über die Region hoch im Kurs zu halten, wobei im ersten Fall die Frage wäre weshalb man diese Berichte überhaupt veröffentlicht. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Ähnliches lässt sich bei uns vor Ort im Harz auch beobachten.

Ein Statement dazu was genau die Berichte bezwecken sollen würde mich aber wirklich mal interessieren. Einfach schöne Bilder um den Radfahrenden Mitmenschen eine Freude zu machen oder doch um den Bekanntheitsgrad des Gebiets zu erhöhen?
 
Den Bekanntheitsgrad eines Gebietes zu erhöhen in dem Biken (offiziell) verboten ist und es bereits jetzt schon genügend Konflikte und Stress gibt ist leider selten dämlich.
 
[...]
Was genau jetzt ihre Mission ist habe ich zahlreichen Berichten leider nicht entnehmen können. Das reichte von "die Region vorsitchig und nachhaltig dem Biketourismus erschließen" bis "man kann bei den Jungs Touren buchen".
Schwer einzuschätzen ob sie versuchen das Gebiet geheimzuhalten um Ärger mit örtlichen Behörden zu vermeiden oder um den Wert ihres Wissens über die Region hoch im Kurs zu halten, wobei im ersten Fall die Frage wäre weshalb man diese Berichte überhaupt veröffentlicht. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Ähnliches lässt sich bei uns vor Ort im Harz auch beobachten.

Ein Statement dazu was genau die Berichte bezwecken sollen würde mich aber wirklich mal interessieren. Einfach schöne Bilder um den Radfahrenden Mitmenschen eine Freude zu machen oder doch um den Bekanntheitsgrad des Gebiets zu erhöhen?

Du meinst das wissen was sie beim simplen mitfahren auf touren gewinnen und es dann im anschluss als aufwendiges kartenstudium verkaufen?
Mir ist die gruppe maximal mittelsympatisch, aber das mag an meiner intolleranz und engstirnigkeit liegen... oder auch an anderen dingen ;)
 
Den Bekanntheitsgrad eines Gebietes zu erhöhen in dem Biken (offiziell) verboten ist und es bereits jetzt schon genügend Konflikte und Stress gibt ist leider selten dämlich.
Man sollte vielleicht festhalten dass sich dieses Gebiet, in dem Biken explizit verboten ist, sich über fast ganz Österreich erstreckt. Ich bin ja für den zivilen Ungehorsam und ihr könnt das auf die kravalltouristischen Ausländern abschieben. Win win quasi. Verboten ist's ja eh schon.
 
und ihr könnt das auf die kravalltouristischen Ausländern abschieben. Win win quasi. Verboten ist's ja eh schon.
Ganz so einfach is es nicht: "verboten und geduldet" vs. "verboten und nicht geduldet". Und ob das jetzt einheimische oder Auswärtige waren interessiert da auch keinen.

Ich kenn ein paar Touren, die in letzter Zeit immer Mal wieder auf Facebook oder verschiedenen Blogs aufgetaucht sind - genau diese Touren wurden anschließend fast nur noch gefahren - Zufall? möglich, aber eher nicht...
 
Schöne Fotos, schöne Touren!

Ich find es ja gut dass es im Bericht keine genaue Beschreibung gegeben hat.
Sehe ich genauso.

Egal ob Nationalpark oder nicht, wer im Intrnet Trailangaben teilt muss sich im klaren sein dass er mitverantwortlich für Unfälle
Nein!
Eigenverantwortung!

oder Konflikte ist.
Ja, das schon.


@cliomare: warum nennst du die problematischen Berge dann erst wieder beim Namen?
 
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