Drei neue Trails in Stuttgart: Ende des „wilden Bikens“ in Benztown?

Drei neue Trails in Stuttgart: Ende des „wilden Bikens“ in Benztown?

Im Stuttgarter Stadtwald wurden unlängst drei Trails offiziell für Mountainbiker legalisiert – wie die Stuttgarter Nachrichten berichteten, wurden offiziell drei Strecken freigegeben. Dafür sollen die illegalen Trails in der Umgebung geschlossen werden.

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Drei neue Trails in Stuttgart: Ende des „wilden Bikens“ in Benztown?

Was sagt ihr zu der Legalisierung der Trails in Stuttgart?
 
Lässt sich leider sehr einfach lösen, inwiefern dass vor Gericht dann anfechtbar ist weiss ich nicht. Aber Messen erübrigt sich damit.
Solche Schildchen (s.u.) gibts im Paradies einige und so weiss jeder dass der Biker ein Gesetzesbrecher wenn nicht sogar Anarchist ist und man automatisch das Recht/die Pflicht hat ihn mehr oder weniger unfreundlich darauf hinzuweisen.
Es gibt in BW auch diese Schilder, die sind aber auch keine Lösung

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Lässt sich leider sehr einfach lösen, inwiefern dass vor Gericht dann anfechtbar ist weiss ich nicht. Aber Messen erübrigt sich damit.
Solche Schildchen (s.u.) gibts im Paradies einige und so weiss jeder dass der Biker ein Gesetzesbrecher wenn nicht sogar Anarchist ist und man automatisch das Recht/die Pflicht hat ihn mehr oder weniger unfreundlich darauf hinzuweisen.
Radfahrerinnen dürfen aber weiter fahren?
🤦🏼‍♂️
Wieder mal ein echt dämlich gemachter Versuch mit einem selbst ausgedachten Schild irgend etwas zu bewirken. Außer die Waldbesucher in Lager zu spalten und gegeneinander aufzubringen wird das wenig bringen.
 
Dieser Satz, auch wenn Du ihn evtl. anders gemeint hast, impliziert genau das Verhalten, dass wir in diesem Konflikt nicht brauchen können und genau das Gegenteil herbeiführen wird.
Bei uns gibt es ein Sprichwort, Achtung "Schwäbisch-Hardcore". " Moiner send Bettsaicher, dia moinat seh schwitzad"!
Ich will damit sagen, ich meine nicht sondern ich weiß es oder eben nicht. In unserem Fall kann ich sagen dass es zur Zeit relativ gut funktioniert auch weil die örtlichen Behörden sehr tolerant sind. Dies war nicht immer so und hängt unmittelbar mit dem Engagement von einigen wenigen ganz bestimmten Personen zusammen die es mit ihren Mitteln geschafft haben den Freiraum für die Bikers zu erkämpfen. Ganz großen Respekt und Dank dafür!
Die Situation kann man aber nicht auf Stuttgart übertragen und ich kann auch nicht wissen was das bei anderen "impliziert".
In Stuttgart hat es genug bikende, kluge Menschen mit Sachverstand, die muss ich nicht beraten!
 
Wie mißt man als erholungssuchender Radfahrer in Baden Württemberg die Breite von Waldwegen, um als gesetzestreue Bürger der 2m-Regel zu genügen und damit im Falle eines Gesetzesverstoßes zu erwartende Bußgeldverfahren (http://www.landesrecht-bw.de/jporta...ts=1&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-WaldGBWV7P83) zu vermeiden?
Ich habe immer einen Meterstab dabei der wenn gewünscht an geeigneter Stelle schnell auf den Boden geworfen wird,( ist zufällig nicht immer ganz ausgeklappt) und dann hat die Diskusion schnell ein Ende weil der "Ankläger" so perplex ist und ihm darauf nix mehr einfällt.
 
Von den gelben Schildern ist mir dies am liebsten:
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Die gibt es auch an ein paar Wegen in Freiburg. Am besten wäre natürlich weniger Schilder im Wald und dafür selbstverständliche Trail-Toleranz bzw. besser -Akzeptanz in allen Köpfen und auf allen Wegen egal welcher Breite im gesamten Ländle und nicht als gelb markierte Ausnahme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schmale Wege oder eher 5m breit? bekannt ist mir nur das Versuchsprojekt am Schönberg seit kurzer Zeit, an singletrails habe ich das noch nie gesehen oder übersehen
Das mit der Wegbreite ist ja immer so schwer zu messen... :D
Im Ernst: Weiß nicht mehr genau, ist mir nur positiv aufgefallen, dass es nicht nur legale Trails speziell für MTB gibt, sondern auch das Miteinander betont wird. Fand ich gut.
 
Lässt sich leider sehr einfach lösen, inwiefern dass vor Gericht dann anfechtbar ist weiss ich nicht. Aber Messen erübrigt sich damit.
Solche Schildchen (s.u.) gibts im Paradies einige und so weiss jeder dass der Biker ein Gesetzesbrecher wenn nicht sogar Anarchist ist und man automatisch das Recht/die Pflicht hat ihn mehr oder weniger unfreundlich darauf hinzuweisen.
Diese Schilder verweisen doch nur auf das Landesgesetz, das eben unscharf formuliert ist.

Solche Schilder haben in meiner Gegend keine lange Lebensdauer, die werden regelmäßig abgeschraubt.
Dauert manchmal etwas, aber irgendwann werden die auch nicht mehr ersetzt, weil es einfach mehr Biker mit Akkuschrschrauber als städtische Mitarbeiter gibt…
Bei einer „Aktion“ waren auch Fußgänger beteiligt, aber das waren andere Schildchen…

Diskussionen mit der Stadt Stuttgart halte ich mittlerweile für Sinnlos.
Was dabei herauskommt sieht man ja jetzt.
Drei Trails und im Gegenzug „Feuer frei“ auf die Biker und Trails abseits dieser Reservate.
Denn ihr habt dich jetzt eure legale Trails…das verschärft die Situation deutlich. Auch im Zusammenhang mit den Fußgängern.

Und ich könnte mich auch täuschen, aber dieser Verein hat nicht diese drei Trails gebaut oder geppflegt…..

Das einzigste was funktioniert ist die Abschaffung der 2m Regel, was aber nicht passieren wird.

Die Frage ist, Torx oder Abreisschraube
 
Zuletzt bearbeitet:
jetzt wartet doch mal ab was „die Stadt“ mit den übrigen illegalen Trails wirklich machen wird.
Oft ist es doch so, dass die Stadt das Forstamt beauftragt (weil städtischer Vertreter im Wald) die illegalen Trails zu sperren. Dann muss das Forstamt erstmal Ressourcen finden dies zu tun. Denn das sind alles Kosten (und Zeit) die viele erstmal nicht haben.
Dass da ein Sprung oder ein Anlieger mit einer Hacke kaputt gemacht wird, kann ich mir beim besten Willen (und bei der Menge an Trails) nicht vorstellen…

So oder so ist es keine Lösung für beide Seiten.
Ein, wie ich finde, kluger Mensch hat mal bei uns gesagt: „Es ist nicht die Frage „ob“ ein legales vernünftiges Trailnetz entstehen wird, sondern „wann“.“

Grüße aus Baden nach Schwaben. Heut lacht die Sonne über uns alle. 😎
 
Dass da ein Sprung oder ein Anlieger mit einer Hacke kaputt gemacht wird, kann ich mir beim besten Willen (und bei der Menge an Trails) nicht vorstellen…
Das gabs in der Vergangenheit schon häufiger, das wird durchaus gemacht. Dabei wurden aber häufig Jugendkriminelle des Seehaus e.V. beauftragt, die kloppen dann sehr inneffizient in den Anliegern und Sprüngen rum.
 
Von den gelben Schildern ist mir dies am liebsten:
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Die gibt es auch an ein paar Wegen in Freiburg. Am besten wäre natürlich weniger Schilder im Wald und dafür selbstverständliche Trail-Toleranz bzw. besser -Akzeptanz in allen Köpfen und auf allen Wegen egal welcher Breite im gesamten Ländle und nicht als gelb markierte Ausnahme.
OK, dann lassen wir da ein paar anfertigen und hängen die an unsere Trails👍
 
Es gibt keine drei neue Trails, damit wird suggeriert, daß dieser komische Verein neue Trails gebaut hat.

Nein, es sind alte bekannte Strecken. Dafür werden jetzt viele weitere abgerissen!

Vielen Dank auch

Aber auf der anderen Seite, dann entsteht halt an anderer Stelle neues, vielleicht auch besseres.

Und Blockadestämme, Seile, Pfosten kann man umfahren oder beseitigen.
Ist halt unnütze Mühe für beide Seiten
Joa. 99% der Mitglieder hat vermutlich noch nie gebuddelt oder gepflegt 🤷
 
Nicht Stuttgart, wohl aber BaWü.

Bild 1 bis 3 tragen den liebevollen Titel: "Die Schei? Radfahrer machen den ganzen Wald kaputt"
Bild 4 zeigt ein typisches Geschenk der Waldbesitzer an den Pöbel. Immerhin, früher war der Weg noch keine zwei Meter breit.. jetzt ist er's (ausgewiesener Wanderweg übrigens, juckt sie bei ihren Fällarbeiten aber auch nicht).

Aber gut, was soll man erwarten von einem Bundesland in dem einer wie Kretschmann Ministerpräsident ist. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her, sagt man nicht umsonst.
 

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Pätzold ist sowieso eine Null, da kann man nicht viel erwarten. Er sollte lieber mal sein korruptes Baurechtsamt unter Kontrolle bringen.
 
Joa. 99% der Mitglieder hat vermutlich noch nie gebuddelt oder gepflegt 🤷
Ja richtig, oder haben die den Arizona und andere Strecken angelegt?
Ich denke hier ja auch nicht an die Bienchen, die halt Mitglied sind, sondern an die, die Richtung vorgeben.

Du findest es also in Ordnung, daß es jetzt in Stuttgart nur drei legale Streecken gibt und dafür andere zurückgebaut werden, bzw. überall Schilder aufgestellt werden sollen, was mal wieder das eh negative Image der Biker auf ein neues Niveau hebt.
auch ist es ok für Dich daß eine Diskusion über Betrtetungsrecht, 2m Regel nicht mehr stattfindet, denn Halleluja es gibt drei Strecken für die Biker

Das ist für dich eine Glanzleistung dieses Vereines?

Und passenderweise tauchen bei uns jetzt auch die ersten MTB Verbotsschilder auf.
Auch auf einem Weg wo praktisch nur Spaziergänger mit ihren Hunden unterwegs sind (was man auch schön an den Hundekotbeutel sieht), Biker tun sich den Weg nicht an, Denn der ist nicht wirklich befahrbar.
Tragestrecken über oder unter Baumstämme, rutschig, matschig usw.

Das negative Images wird auch dank dieses Vereines mit neuer Nahrung versehen.

Vielen Dank An die ganzen Selbstdarsteller
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja richtig, oder haben die den Arizona und andere Strecken angelegt?
Du findest es also in Ordnung, daß es jetzt in Stuttgart nur drei legale Streecken gibt und dafür andere zurückgebaut werden, bzw. überall Schilder aufgestellt werden sollen, was mal wieder das eh negative Image der Biker auf ein neues Niveau hebt.
auch ist es ok für Dich daß eine Diskusion über Betrtetungsrecht, 2m Regel nicht mehr stattfindet, denn Halleluja es gibt drei Strecken für die Biker

Das ist für dich eine Glanzleistung dieses Vereines?

Und passenderweise tauchen bei uns jetzt auch die ersten MTB Verbotsschilder auf.
Auch auf einem Weg wo praktisch nur Spaziergänger mit ihren Hunden unterwegs sind (was man auch schön an den Hundekotbeutel sieht), Biker tun sich den Weg nicht an, Denn der ist nicht wirklich befahrbar.
Tragestrecken über oder unter Baumstämme, rutschig, matschig usw.

Das negative Images wird auch dank dieses Vereines mit neuer Nahrung versehen.

Vielen Dank An die ganzen Selbstdarsteller
Was ist jetzt dein Plan die von dir angeprangerten Verhältnisse zu ändern?
Die 2m-Regel Seuche abschaffen, neuen Verein gründen, in der Politik richtig aktiv werden und den Badkappen mal zeigen wo der Bartel den Moscht holt....ja was jetzt???
 
In einem anderen Zusammenhang - dem Wahnsinn Flächenverbrauch / Bodenversiegelung - habe ich kürzlich von der Möglichkeit erfahren einen sog. "Volksantrag" stellen zu können.

Beispiel: https://www.laendle-leben-lassen.de/

Für unseren Volksantrag werden knapp 40.000 Unterschriften wahlberechtigter Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs benötigt. Wird dieses Quorum erreicht, so muss der Landtag über den Volksantrag beraten und die Initiatoren anhören. Unterschriften für einen Volksantrag müssen handschriftlich auf einem Papierformular geleistet werden, das Sie im Folgenden (und im Download-Bereich weiter unten) downloaden, ausdrucken und unterschreiben können.
Offizielle Information: https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/vorschlagen/volksantrag

Ich bezweifle zwar, dass das etwas bringen würde (ganz Deutschland scheint m. E. n. ein Beispiel dafür zu sein, dass das eigene Volk nichts zählt) aber ein Versuch wäre es u. U. wert. Gerade die Vereine müssten ja eigentlich die Mittel / Personen haben so etwas auf die Beine zu stellen. 40.000 MTBler und Sympathisanten müssten in BaWü aufzutreiben sein, oder?
 
In einem anderen Zusammenhang - dem Wahnsinn Flächenverbrauch / Bodenversiegelung - habe ich kürzlich von der Möglichkeit erfahren einen sog. "Volksantrag" stellen zu können.

Beispiel: https://www.laendle-leben-lassen.de/


Offizielle Information: https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/vorschlagen/volksantrag

Ich bezweifle zwar, dass das etwas bringen würde (ganz Deutschland scheint m. E. n. ein Beispiel dafür zu sein, dass das eigene Volk nichts zählt) aber ein Versuch wäre es u. U. wert. Gerade die Vereine müssten ja eigentlich die Mittel / Personen haben so etwas auf die Beine zu stellen. 40.000 MTBler und Sympathisanten müssten in BaWü aufzutreiben sein, oder?
Schau mal, was hier zum Jahr 2014 alles steht. Die Petition zur 2-Meter-Regel hast Du mitbekommen?

https://www.dimb.de/fachberatung/interessenvertretung/projekte/2mr/

Und das war das Endergebnis aus dem Landtag

https://www.dimb.de/wp-content/uploads/2020/02/Beschlussempfehlung15_5806_D.pdf
 
Nein, aber danke für den Hinweis!

(Der Vollständigkeit halber: Volksantrag ist wohl nicht gleichbedeutend wie Petition)
Ja, ich weiß.
Allerdings würde hier die "Neuauflage" in neuem Gewand wohl auch nicht viel ändern.

Der Hauptunterschied zur Petition ist ja, wer unterzeichnen muss.
Zitat:

Ein Volksantrag darf nur von wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs unterzeichnet werden. Wahlberechtigt ist, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat, die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und seit mindestens drei Monaten in Baden-Württemberg seinen Hauptwohnsitz hat. Sie/er darf nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sein und muss im Wählerverzeichnis ihrer/seiner Heimatgemeinde geführt werden. EU-Bürgerinnen und -Bürger gehören dazu nicht, da sie nur auf der kommunalen Ebene wählen und abstimmen dürfen.

Bei einer Petition darf jeder, egal wo er/sie wohnt unterzeichnen.
Aber das wird an der Haltung und Beratung im Landtag nichts ändern. Die Thematik bleibt gleich.

Interessanter wäre, das Gesetz auf Verfassungskonformität/Gültigkeit prüfen zu lassen.
Da die inhaltlichen Vorgaben (2-Meter-Wegbreite) weder konkret nachprüfbar sind, noch konkret beschrieben ist, wie und wo diese 2 Meter zu messen sind und zudem eine Einhaltung dieses "nur" bußgeldbewehrten Gesetzes nicht überprüft wird/überprüft werden kann, ist es eigentlich hinfällig/nicht einzuhalten und damit unzulässig.
Auch die Legitimität der Begründung des Gesetzes wäre zu überprüfen:
Naturschutz?
Schutz anderer Naturnutzer?....
In weiten Teilen der restlichen Welt/Deutschlands gelingt dies ja auch ohne ein solches Gesetz.
 
Ja richtig, oder haben die den Arizona und andere Strecken angelegt?
Ich denke hier ja auch nicht an die Bienchen, die halt Mitglied sind, sondern an die, die Richtung vorgeben.

Du findest es also in Ordnung, daß es jetzt in Stuttgart nur drei legale Streecken gibt und dafür andere zurückgebaut werden, bzw. überall Schilder aufgestellt werden sollen, was mal wieder das eh negative Image der Biker auf ein neues Niveau hebt.
auch ist es ok für Dich daß eine Diskusion über Betrtetungsrecht, 2m Regel nicht mehr stattfindet, denn Halleluja es gibt drei Strecken für die Biker

Das ist für dich eine Glanzleistung dieses Vereines?

Und passenderweise tauchen bei uns jetzt auch die ersten MTB Verbotsschilder auf.
Auch auf einem Weg wo praktisch nur Spaziergänger mit ihren Hunden unterwegs sind (was man auch schön an den Hundekotbeutel sieht), Biker tun sich den Weg nicht an, Denn der ist nicht wirklich befahrbar.
Tragestrecken über oder unter Baumstämme, rutschig, matschig usw.

Das negative Images wird auch dank dieses Vereines mit neuer Nahrung versehen.

Vielen Dank An die ganzen Selbstdarsteller

Nur kurz...

Ich hab keine Ahnung was für ein Problem du mit den Vorständen des Vereins hast aber Fakt ist doch das die bisher illegalen Strecken jetzt halt illegal bleiben.

3 der illegalen Strecken werden aktuell geduldet.
Wenn man das mit Marketing sagen will ist das doch ein Fortschritt.

Und ja, ich bin sehr dafür das in Stuttgart ein größeres Trailangebot entsteht. Das dies ein Problem ist liegt aber nicht am Verein sondern an der Verwaltung. Das zeigt doch deutlich die Situation im Umland....
 
(...) Interessanter wäre, das Gesetz auf Verfassungskonformität/Gültigkeit prüfen zu lassen.
Da die inhaltlichen Vorgaben (2-Meter-Wegbreite) weder konkret nachprüfbar sind, noch konkret beschrieben ist, wie und wo diese 2 Meter zu messen sind und zudem eine Einhaltung dieses "nur" bußgeldbewehrten Gesetzes nicht überprüft wird/überprüft werden kann, ist es eigentlich hinfällig/nicht einzuhalten und damit unzulässig. (...)
Ja, das ist ein sehr interessanter Gedanke. Ich könnte mir vorstellen, dass der Rechtsweg zunächst hier zu bestreiten wäre; gute Frage, ob das (zahnlose) "BVerfG" angerufen werden könnte. Ich meine gelesen zu haben, dass gegen Gesetze nur innerhalb der ersten zwölf Monate nach Verkündigung Einspruch erhoben werden kann.

Ergänzung, aus dem sog. "Merkblatt zur Erhebung einer Verfassungsbeschwerde beim Verfassungsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg":
Gesetze, Rechtsverordnungen oder Satzungen können mit der Verfassungsbeschwerde nur ausnahmsweise angegriffen werden, und zwar dann, wenn sie den Beschwerdeführer selbst, gegenwärtig und unmittelbar beschweren. Die Frist für
eine solche Rechtssatzverfassungsbeschwerde beträgt ein Jahr ab Inkrafttreten der Rechtsvorschrift.
Quelle: https://verfgh.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-verfgh/dateien/Merkblatt_zur_Erhebung_einer_Verfassungsbeschwerde_beim_Verfassungsgerichtshof_für_das_Land_Baden-Wuerttemberg.pdf

Habe mich ehrlich gesagt eh immer gefragt, wie diese Frist rechtens sein kann. Möglich wäre ja beispielsweise, dass man zum Zeitpunkt des Inkrafttretens noch gar nicht von der Rechtsvorschrift tangiert gewesen war - später aber schon (beispielsweise aus einfachen Gründen wie das man seinerzeit noch Kind und damit unbedarft war).
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessanter wäre, das Gesetz auf Verfassungskonformität/Gültigkeit prüfen zu lassen.
Gründe, dass das Gesetz nicht verfassungskonform ist, würde es ja genug geben. Für mich ist das größte Problem dafür, dass die MTBler grottenschlecht organisiert sind. Und daran hängt direkt das nötige Geld für so eine Klage. Wir haben ja solche Probleme nicht nur in BaWü (wo es durch die 2m-Regel besonders auffällt), sondern auch in anderen Bundesländern z.B. Bayern neue Verwaltungsverordnung, viele lokale Vorschriften). Die alle scheitern an der geringen Masse an organisierten MTBlern, und damit am Ende am Geld.
 
Nur kurz...

Ich hab keine Ahnung was für ein Problem du mit den Vorständen des Vereins hast aber Fakt ist doch das die bisher illegalen Strecken jetzt halt illegal bleiben.

3 der illegalen Strecken werden aktuell geduldet.
Wenn man das mit Marketing sagen will ist das doch ein Fortschritt.

Und ja, ich bin sehr dafür das in Stuttgart ein größeres Trailangebot entsteht. Das dies ein Problem ist liegt aber nicht am Verein sondern an der Verwaltung. Das zeigt doch deutlich die Situation im Umland....
Illegal ist erst einmal gar nichts!
Nicht solange das 2m Gesetzt so schwammig formuliert wird/wurde. Und solange darf sich auch der Radfahrer frei im Wald bewegen.
Ich selber kenne niemanden, der jemals hier vor Gericht stand.
Selber wurde ich schon zweimal angezeigt bzw. habe die Anzeige provoziert, und beidesmal wurde das Verfahren eingestellt.
So kenne ich das auch von anderen.

Wir haben jetzt die Situation, die sich „die Stadt“ wünschte.
3 poplige Trails werden akzeptiert, der Rest wird mit Verbotsschildern versehen, was die Stimmung sicherlich verbessert.
Legitimiert durch willfährige Vereine.
Im Osten sind schon die ersten Schilder zu finden, an Stellen wo man nicht wirklich fahren kann.
Und die Frage ob diese Schilder/Verbote rechtens sind wird nie gestellt..

Hier wird sich weggeguckt, dabei haben wir das Recht uns überall dort zu bewegen, wo auch Füssgänger erlaubt sind
 
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