E-Trail Hardtail

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Ich wusste dass das kommt... :rolleyes:
Bei den ganzen NRA und Weapons are Tools Fanboys wird der Kernpunkt mal ganz gepflegt ausgeblendet.

Ein Tool/Werkzeug ist dazu da um irgendetwas in vornehmlich sinnvollerweise zu vereinfachen/erleichtern. Diese spezifiesche Vereinfachung/Erleichterung ist der gedachte Anwendungszweck eines Werkzeugs. Alles andere ist einfach gesagt Zweckenfremdung bzw Miss(ge)brauch.
Was erleichtert eine Bohrmaschine? Klar das Bohren von Löchern. Mit dem Finger geht das meist nicht so gut und auch mit dem Handbohrer ist es recht Mühsam. Man kann mit der Bohrmaschine auch Walnüsse knacken, aber dafür ist die ursprünglich nicht gedacht und es geht auch nicht so gut wie mit dem dafür vorgesehenen Werkzeug.

So, kommen wir nun zu dem Affigen NRA vergleich (und der genauso beknackten Argumentation von NRA und co).
Was erleichtern einem (Schuss)Waffen denn nun? Etwa das Knacken von Walnüssen? Das Bohren von Löchern zur weiteren Verwendung?
Ne die erleichtern einem das Verletzen und Töten von Menschen und das auf möglichst einfache und effektive Weise.
Und ein "Werkzeug", das auf diesen einen Zweck hin optimiert ist, hat in einer Gesellschaft wie der unseren in privater Hand nichts zu suchen. Genausowenig wie in einer Diskussion in nem MTB forum übrigens.

EDIT: Das "Schießen" stellt übrigens nur eine weitere Vereinfachung zur Erlangung des Ziels "jemanden verletzen/töten" dar. Ich muss nämlich nicht so nah ran, um mal den einfachsten Punkt zu nennen.
Viele Worte, aber nicht viel verstanden :ka:
 
Aber hallo, dafür muss man aber ordentlich am Kabel ziehen. Selbst im Tiefsand brach man dafür 'ne Kondition wie ein Ochs.
Und nach 5x Tanken Kolben\Kettensatz wechseln :)

Ich habe das nur mal irgendwo gelesen, dass die Dinger nach einer halben Stunde leer sind...Rennspeed vorausgesetzt. Vielleicht meinten die aber auch eine größere Maschine.

Denke mal das variiert auch je nach Motor, Terrain(!!!) Fahrer, Modelljahr, Wartungszustand...mehr als mal auf so einem Ding gesessen war bei mir noch nicht drin ;)

Hab mal gegoogelt: Husqvarna verbaut sogra nur einen 3,5l Tank. Das Ding ist ja dann wirklich in 20 Minuten leer!
 
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Das war Deine Argumentation Pro-E-Bike, richtig?

Genau da sind eben viele hier anderer Meinung.
Vermutlich wäre der "Aktionsradius und der Spaßfaktor" mit ner Motocrossmaschine sogar noch größer...

Überzeugen kannst Du zumindest mich nicht mit deinem Argument.
Ebikes töten aber niemanden, und sind auch nicht dazu gedacht das zu tun, das ist schon ein Unterschied.

Außerdem reiß mal "Aktionsradius und Spaßfaktor" nicht aus dem Zusammenhang. Dieser war im Kern eben konditionell schwache (weil zb übergewichtige) oder im Verlgeich zum Tourenpartner schwächere Menschen.
Solche Leute können aus den selben Gründen auch kein Motorcross fahren, schon garnicht längere Zeit im Gelände.

Die erleichtern es einem, sein Hab und Gut und sein Leben vor Drecksäcken zu schützen.
Die Pervertierung findet statt, wenn der Waffenträger von sich aus jemanden angreift oder so sorglos damit umgeht, dass sie Dritten, vor allem Kindern, in die Hände fällt, statt die Schusswaffe ausschließlich zur Verteidigung einzusetzen.
Das tut ein Hammer auch, der ursprüngliche Zweck ist aber ein ander. Nichts desto trotz finde ich, dass eine Diskussion über das für und wieder von Waffen hier fehl am Platz ist.
 
Ja, so ein Hammer in Händen eines 78-jährigen Rentners, der nicht mehr gut laufen kann und von 5 Leuten gewaltsam in seinem Haus überfallen wird (hier im Kreis gerade passiert, bis auf den Hammer...) :daumen:

Aber gut, lassen wir es dabei bewenden. Der Thread ist genügend im Eimer, schon die Pro/Contra E-Bike-Diskussion hat ihn zur Strecke gebracht (um mal bei dem Bild zu bleiben).
 
Außerdem reiß mal "Aktionsradius und Spaßfaktor" nicht aus dem Zusammenhang. Dieser war im Kern eben konditionell schwache (weil zb übergewichtige) oder im Verlgeich zum Tourenpartner schwächere Menschen.
Wenn es für dich aus dem Zusammenhang gerissen ist, dann hängst Du eben "für konditionell Schwache und übergewichtigte Menschen" hinter "erhöht den Aktionsradius und Spaßfaktor". Ändert nichts an meiner Aussage.

Heißt das dann, dass Du der Meinung bist, nur "konditionell Schwachen und übergewichtigten Menschen" sei es erlaubt den Aktionsradius und Spaßfaktor auf diese Art zu steigern?

Ebikes töten aber niemanden, und sind auch nicht dazu gedacht das zu tun, das ist schon ein Unterschied.
Was hat das mit dem zu tun, was du von mir zitierst? Ich hab nicht ein Wort zu Waffen geschrieben.
(Zusammenhang?)

Solche Leute können aus den selben Gründen auch kein Motorcross fahren, schon garnicht längere Zeit im Gelände.
Und schon wieder: Wo ist der Zusammenhang?
Weil "konditionell Schwache und übergewichtigte Menschen" kein Motocross fahren können müssen Sie E-Bikes fahren?
 
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Ja, so ein Hammer in Händen eines 78-jährigen Rentners, der nicht mehr gut laufen kann und von 5 Leuten gewaltsam in seinem Haus überfallen wird (hier im Kreis gerade passiert, bis auf den Hammer...) :daumen:

Aber gut, lassen wir es dabei bewenden. Der Thread ist genügend im Eimer, schon die Pro/Contra E-Bike-Diskussion hat ihn zur Strecke gebracht (um mal bei dem Bild zu bleiben).
Nun gut, das sollte in unserer Gesellschaft aber eigentlich nicht nötig sein und kommt zumindest in Deutschland nun auch nicht so häufig vor. Die Male, die es doch vorkommt verhindert auch der Waffenbesitz nicht. Siehe USA, dort haben die 5 Leute dann einfach auch ne Knarre.

Deinem 2. Punkt gebe ich aber uneingeschränkt Recht. ;)
 
Wenn es für dich aus dem Zusammenhang gerissen ist, dann hängst Du eben "für konditionell Schwache und übergewichtigte Menschen" hinter "erhöht den Aktionsradius und Spaßfaktor". Ändert nichts an meiner Aussage.
Dann macht der Hinweis auf Motorcrosser für mich keinen Sinn. Für den überwiegenden Teil der Ebike Fahrer dürfte Motorcross oder Enduro fahren viel zu anstrengend sein, selbst wenns erlaubt wäre. Für die erhöht sich durch son Teil garnichts.

Was hat das mit dem zu tun, was du von mir zitierst? Ich hab nicht ein Wort zu Waffen geschrieben.
(Zusammenhang?)
Sorry, ich hatte deinen ersten Part auf meinen Kommentar zu dieser lächerlichen pro Waffen Diskussion bezogen, da du den noch zitiert hattest.
War ein Missverständis.
Und schon wieder: Wo ist der Zusammenhang?
Weil "konditionell Schwache und übergewichtigte Menschen" kein Motocross fahren können müssen Sie E-Bikes fahren?
Ne das Problem ist, du hast hier Motorcross mit rein geworfen, das passt hier halt garnicht rein.
 
Ne das Problem ist, du hast hier Motorcross mit rein geworfen, das passt hier halt garnicht rein.
Um zu zeigen, dass nicht alles positiv bewertet werden muss, nur weil es den Aktionsradius und Spaßfaktor erhöht...

Vielleicht einfach mal auf den Spaßfaktor und Radius beschränken, den der eigene Körper hergibt?
In unserer Gesellschaft mitterweile wohl echt schwer zu akzeptieren.

Es gibt natürlich Anwendungsbereiche für ein E-Bike.
Mein 75jähriger Onkel z.B. der sein Leben lang in den Bergen unterwegs war und nach einer Krebserkrankung nicht mehr seine gewohnten Touren fahren konnte.

Oder ein Freund, dessen Beine seit einem Verkehrsunfall gelähmt sind und da die Armkraft am Liegerad fürs Bergfahren nicht reicht wird dieses mit Motor unterstützt.

Wenn Du ausschließlich solche Fälle meinst ist ja eh alles gut.
Meiner Erfahrung nach ist das aber nur ein verschwindent geringer Prozentsatz der E-Bike Fahrer und oft auch eher Einzelanfertigungen. Das Markvolumen der E-Bikes unterstreicht das nur.
 
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Nichts desto trotz finde ich, dass eine Diskussion über das für und wieder von Waffen hier fehl am Platz ist.

For the record: Ich bin für bewaffnete Drohnen, Railguns und alles was peng peng macht, so lange die nur folgende Personen treffen:

- E-Biker mit illegal getunten Motoren.
- Den Typen der mich am Sonntag auf der Autobahn mit 150 km/h geschnitten hat.
- Hilfssheriffs, die sich im Wald auf den Trail stellen und "Des derf ma net" rufen.
- Möchtegern-Youtube-Biker, die in der Kurve driften müssen und mir die frisch gebauten Anlieger kaputtmachen.
- Übergewichtige 14jährige, die mit ihren DH-Bikes nicht anhalten können, wenn ihnen bergab Wanderer entgegen kommen.
- Alexander Dobrindt.
- verwöhnte Wohlstandskinder, die glauben Steine auf Polizisten schmeißen zu müssen.
- Männer, die Frauen nicht anständig behandeln können.
- Unheilig (gibt's die noch?).
- Das ganze Gesocks, was hier in MA vor dem LIDL abhängt.
- homophobe Arschlöcher.
- Helene Fischer.
- Björn Höcke.
- Alle anderen Nazis.
- Mathias Schweighöfer und all seine Filme.
- Wer auch immer "Bright" auf Netflix zu verantworten hat.
 
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Um zu zeigen, dass nicht alles positiv bewertet werden muss, nur weil es den Aktionsradius und Spaßfaktor erhöht...

Vielleicht einfach mal auf den Spaßfaktor und Radius beschränken, den der eigene Körper hergibt?
In unserer Gesellschaft mitterweile wohl echt schwer zu akzeptieren.
Sorry aber das ist zu kurz gedacht.
Es ging mir darum, dass sich Leute überhaupt erstmal bewegen. Darum ja auch mein Hinweis auf den Zusammenhang.
Jede Bewegung ist besser als garkeine, gerade in einer fetter und kränklicher werdenden Gesellschaft. Dabei ist auch Ebike fahren anstrengender als auf der Couch zu gammeln. Wenn die Motivation mich überhaupt zu bewegen dadurch steigt, dass ich auch mal 25 km schaffe, ein bisschen mehr von der Landschaft sehe und auch mal in den Bergen fahren kann, dann ist das für mich ein valides Argument.
 
Sollte es im schlimmsten Fall zu Verboten von Mtb in Wäldern kommen, dann bewegen sich viele plötzlich garnicht mehr. Was dann?
 
Sollte es im schlimmsten Fall zu Verboten von Mtb in Wäldern kommen, dann bewegen sich viele plötzlich garnicht mehr. Was dann?

Ach, in BaWü sind MTB's im Wald faktisch schon verboten...und jetzt geh mal Sonntag Mittag in den Wald. Da sind je nach Region dreimal mehr Biker als Wanderer unterwegs.
 
Sollte es im schlimmsten Fall zu Verboten von Mtb in Wäldern kommen, dann bewegen sich viele plötzlich garnicht mehr. Was dann?
Vermutlich von @shnoopix

Viele Touren will ich am Samstag und Sonntag schon nicht mehr fahren, weils bei den Massen einfach keinen Spass mehr macht.

Ich bin übrigens grad dran E-Ruderboote zu entwickeln. Damit die "konditionell Schwachen und Übergewichtigen" endlich dem Rudersportverein beitreten können! :daumen:
 
Erzähle mal... Warum hast Du Bedenken wegen den eBikern ?
ich habe in erster linie bedenken wegen den dativ. :(

zettel und stift am mann? joot!

also: mofafahrer sind häufig faul bequem und fett korpulent. fahrradfahrer hingegen schätzen die unabhängigkeit, die leichtigkeit, die emmisionsfreiheit und die himmlische ruhe. außerdem haben sie kein bock auf software-updates, sind immun gegen das geschwafel der iiieh-bike-branche (hersteller, distributoren, bike-bravos, mtb-news-seiten etc.) und kommen bei den mädchen besser an.

ausnahmen gibt es bei alten und kranken; aber selbst da gibt es welche mit stolz und haltung. :love:


so. sonst noch fragen? :)


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Sorry aber das ist zu kurz gedacht.
Es ging mir darum, dass sich Leute überhaupt erstmal bewegen. Darum ja auch mein Hinweis auf den Zusammenhang.
Jede Bewegung ist besser als garkeine, gerade in einer fetter und kränklicher werdenden Gesellschaft. Dabei ist auch Ebike fahren anstrengender als auf der Couch zu gammeln.

Das ist nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem ist es nur eine billige Ausrede. Man kann sich auch bewegen, wenn man anfangs locker durch die Gegend rollt. Das sollte jeder schaffen, der unfallfrei auf ein Fahrrad steigen kann.

Wenn jemand nicht auf den Berg kommt, soll er eben in der Ebene trainieren bis Kondition und Gewicht ausreichend sind. Damit fällt auch der Aktionsradius als Ausrede für ein E-Mtb weg. Man muss seinen Aktionsradius eben den eigenen Fähigkeiten anpassen und mit der Zeit steigern.

Bei Leuten, die einen Kinderanhänger den Berg hochziehen müssen, Behinderten, durch einen Unfall Geschädigten oder richtig Alten habe ich absolut kein Problem mit Unterstützung durch einen Motor. Bei allen anderen fällt es mir schwer, irgendeine Form von Toleranz aufzubringen.
 
mofafahrer sind häufig faul bequem und fett korpulent. fahrradfahrer hingegen schätzen die unabhängigkeit, die leichtigkeit, die emmisionsfreiheit und die himmlische ruhe. außerdem haben sie kein bock auf software-updates, sind immun gegen das geschwafel der iiieh-bike-branche (hersteller, distributoren, bike-bravos, mtb-news-seiten etc.) und kommen bei den mädchen besser an.

ausnahmen gibt es bei alten und kranken; aber selbst da gibt es welche mit stolz und haltung. :love:


sonst noch fragen? :)


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Verdammt! Das zerstört meine Illusion davon, dass E-Bikes einer
fetter und kränklicher werdenden Gesellschaft
helfen würden komplett :eek:

(Ganz ehrlich...Allein die Annahme, dass Hilfmotoren an Fahrrädern, die Gesellschaft im Schnitt eher fitter machen würden ist schon so skurril....)
 
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