x-rossi
nie wieder schmerzen!
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- 19. April 2005
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diesen satz habe ich irgendwie nicht verstanden.
was mich an den aussagen ehemaliger (erfolgreicher) langdistanzler stört ist, dass da womöglich etwas unreflektiert verglichen wird, wo erst mal nichts verglichen werden kann. wo wären die denn ohne ihre jahrelang gefahrenen ga-einheiten? woher wissen die denn so genau wo sie heute stünden, hätten sie diese einheiten in der vergangenheit weggelassen? eine gute form kann man sich viel schwieriger kaputt machen, als sie sich aufbauen.
und der beweis, dass ein reiner FT-athlet - ohne sportliche vorkonditionierung - ähnliche ergebnisse wie (2* Top 30 Transalp, Top 40 DM Marathon, div. Marathon Treppchen) erbringen könnte, wurde auch noch nicht objektiv erbracht. das sind alles nur annahmen, die nicht untermauert sind.
wenn das also wirklich mal objektiv verglichen werden sollte, dann müssen sich zwei versuchspersonen, die eine völlig untrainiert, die andere mit einem soliden ausdauerhintergrund, sich für 3-5 jahre den beiden entgegengesetzten dogmen unterstellen. beobachtet werden müsste, wie weit die untrainierte person hochkommt und ob die schon trainierte person sich verbessern, sich halten oder gar verschlechtern wird. in diesen 3-5 jahren.
auf dem rad gibt es einen natürlichen zustand des seins, bei dem man wahrnimmt, was in einem vorgeht. wenn man sich irgendwann denkt: "puuh, warum mache ich das jetzt eigentlich, hab schon seit 20 minuten keine lust mehr", dann befindet man sich mental quasi schon in einer art wettkampfmodus. wenn dieser zustand im training wahrgenommen wird, dann stimmt entweder was nicht mit dem der eigenen verfassung oder aber nicht mit dem training. das kann ein indikator für vielerlei dinge sein, wie zb einen generell schlechten tag erwischt zu haben, stress, wenig erholt zu sein, zu intensiv zu trainieren oder eben aber auch, das trainingsziel schon erreicht zu haben (ökonomisierung) aber den umfang zu groß gewählt zu haben (dauer).
ich bin überzeugt davon, dass ga-einheiten > 250 km (das hätte besser auch in stunden ausgedrückt werden können. 250 km RR = 8-10 h ga?) wirklich des guten viel zu viel, also sinnlos sind. ga-fahrten bis zu 4 h sind aber schon noch pflicht.
im training sollte man sich schon auch noch quälen, ganz klar. aber nur solange wie man merkt, dass es im erwartungsrahmen spaß macht. wenn die qual im training keinen spaß mehr macht, dann fährt man sich schon vor den wettkämpfen mental richtung wand.
Seit etwa 1,5 Jahren bin ich erst einmal über 4h gefahren.
was mich an den aussagen ehemaliger (erfolgreicher) langdistanzler stört ist, dass da womöglich etwas unreflektiert verglichen wird, wo erst mal nichts verglichen werden kann. wo wären die denn ohne ihre jahrelang gefahrenen ga-einheiten? woher wissen die denn so genau wo sie heute stünden, hätten sie diese einheiten in der vergangenheit weggelassen? eine gute form kann man sich viel schwieriger kaputt machen, als sie sich aufbauen.
und der beweis, dass ein reiner FT-athlet - ohne sportliche vorkonditionierung - ähnliche ergebnisse wie (2* Top 30 Transalp, Top 40 DM Marathon, div. Marathon Treppchen) erbringen könnte, wurde auch noch nicht objektiv erbracht. das sind alles nur annahmen, die nicht untermauert sind.
wenn das also wirklich mal objektiv verglichen werden sollte, dann müssen sich zwei versuchspersonen, die eine völlig untrainiert, die andere mit einem soliden ausdauerhintergrund, sich für 3-5 jahre den beiden entgegengesetzten dogmen unterstellen. beobachtet werden müsste, wie weit die untrainierte person hochkommt und ob die schon trainierte person sich verbessern, sich halten oder gar verschlechtern wird. in diesen 3-5 jahren.
auf dem rad gibt es einen natürlichen zustand des seins, bei dem man wahrnimmt, was in einem vorgeht. wenn man sich irgendwann denkt: "puuh, warum mache ich das jetzt eigentlich, hab schon seit 20 minuten keine lust mehr", dann befindet man sich mental quasi schon in einer art wettkampfmodus. wenn dieser zustand im training wahrgenommen wird, dann stimmt entweder was nicht mit dem der eigenen verfassung oder aber nicht mit dem training. das kann ein indikator für vielerlei dinge sein, wie zb einen generell schlechten tag erwischt zu haben, stress, wenig erholt zu sein, zu intensiv zu trainieren oder eben aber auch, das trainingsziel schon erreicht zu haben (ökonomisierung) aber den umfang zu groß gewählt zu haben (dauer).
ich bin überzeugt davon, dass ga-einheiten > 250 km (das hätte besser auch in stunden ausgedrückt werden können. 250 km RR = 8-10 h ga?) wirklich des guten viel zu viel, also sinnlos sind. ga-fahrten bis zu 4 h sind aber schon noch pflicht.
im training sollte man sich schon auch noch quälen, ganz klar. aber nur solange wie man merkt, dass es im erwartungsrahmen spaß macht. wenn die qual im training keinen spaß mehr macht, dann fährt man sich schon vor den wettkämpfen mental richtung wand.
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. Gegenteilige Bilder rauszusuchen spare ich mir jetzt. Bleibe aber bei meiner Aussage bzgl des Stellenwertes KraftSport. Bin jetzt erst mal raus und mache etwas, das kein Trainer empfiehlt.