Ein Eiskaltes Problem

ich fahr im winter nur flatpedals:
-leichteres absteigen bzw. fuß schneller aufm boden falls es mal rutscht
-und ich kann vor allem wärmere schuhe anziehen
bin vor kurzem bei -10°C gefahren mit knöchelfreien skaterschuhen hatte 1 paar normale socken 1 paar skisocken( bis zum knie) und wollsocken an und die füße werden tortzdem kalt da hilft wirklich nur zwischen drin mal schieben
 
Ich hab für mich für verschiedene Temperaturbereiche folgende Kombinationen:
  • unter 5°C - ein paar Socken, Bikeschuhe mit SPD und Neoprenüberschuh drüber
  • -5°C bis 0°C - ein paar ganz dünne Socken, ein paar Skisocken, Bikeschuhe mit SPD und ne lage Alufolie im Schuh und Neoprenüberschuhe.
  • unter -5°C - ein paar dünne Socken, ein paar Skisocken, Wanderschuh ( Lowa ) mit Neoprenüberschuh drüber das ganze dann auf Flat's

Hab auch noch ne Sohlenheizung da, mach ich aber eher selten mal dran weil mich das Gebömbel am Überschuh und die ständige laderei nervt un dleider sind derzeit meine Flats gabutt !

Generell gibt's wohl leider kein Patentrezept denk ich weil das Wärmeempfinden immer bei jedem verschieden ist, bestes Beispiel sind Frauen die bei 20°C im Sommer abends noch mit Wärmflasche auf der Couch liegen :love::lol:
 
Und schaut nicht nur auf die Schuhe, die sind klar sehr wichtig, doch haltet auch euren Torso inkl. Kopf gut warm - dann werden die Hände und Füße viel besser mit warmen Blut versorgt. Lieber ein wenig schwitzen ... so sind bei mir Touren in Eiseskälte von über 4 Stunden kein großes Problem.
 
Also bis gestern dachte ich, das ich nun ungefähr zuordnen könnte, wann mir was abfriert :D

Tja und dann musste ich abends noch zu einem Termin, habe das Cross-Rennrad genommen und bin etwas schneller als an den Tagen zuvor gefahren.

Und siehe da, selbst ohne Überschuhe habe ich nicht gefroren, obwohl wir schon -2 Grad hatten und es leicht schneite.

Das Mal davor habe ich mir bei fast identischen Außenbedingungen aber so etwas von...

Somit hat mein Gleichungssystem eine weitere Unbekannte erhalten, die Intensität der Bewegung.

Ich gehe dann mal wieder ins stille Kämmerlein und forsche weiter :lol:
 
Generell gibt's wohl leider kein Patentrezept denk ich weil das Wärmeempfinden immer bei jedem verschieden ist, bestes Beispiel sind Frauen die bei 20°C im Sommer abends noch mit Wärmflasche auf der Couch liegen :love::lol:

Das ist richtig. Meine holde Frostbeule legt sich gerne auf dem Sofa unter meinen Winterschlafsack, der für Männer komfortabel bis -23 Grad reicht.

Meine Lösung: Klickies ab, Bärentatzen dran, locker geschnürte Wanderschuhe mit den original Wollsocken der norwegischen Armee (bezogen vom Militärausrüster Räer in Hildesheim). Wichtig: Nicht immer nur auf Druck fahren, sondern die Füße gezielt bei jeder Umdrehung entlasten.Mütze unter den Helm, wenn der Kopf kalt wird, werden es sofort auch die Hände und Füße! Wenn das nicht reicht, hilft ein kleiner Schluck aus dem Flachmann mit Tequila, Wodka, Rum, Calvados, Whisky o.ä., um die Extremitäten mit mehr Blut zu versorgen. Natürlich nicht zuviel, sonst werden die schwierigen Passagen gefährlich.
 
Ich fahre im Winter bevorzugt schwierige Strecken, wühle mich also durch Schnee und Matsch und fahre viele Höhenmeter. Viel Anstrengung bei wenig Fahrtwind ergibt mehr Wärme.
 
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