Einfache RST Gabel verbessern

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Hallo Leute!
Habe meiner Frau eine einfache RST 26er Gabel(801-6) in ihr Stadtbike eingebaut.Im Sommer federt sie auch ein wenig-im Winter fast gar nicht(Sind wahrscheinlich die Eastomere-klar).Bei Paul Lange habe ich über diese Gabel nichts gefunden. Sie ist nicht einstellbar-heißt da sind nur Endkappen statt Verstellknöpfe
dran(Habe bis jetzt noch nix abgeschraubt da ich erst hier mal nachfragen wollte).Kann man da was verbessern außer immer wieder mal abschmieren von außen?Ich habe jede Menge Federn
und Elastomere von verschiedenen Gabeln zum ausprobieren da.
Es sollte halt vielleicht nur etwas besser - auch in der Kälte- federn(Sind ja nur ein paar Zentimeter).

MfG
Michael
 
ich würde die elastomere wechsel wenn welche drin sind an der feder liegt es nicht
am besten bau ein elastomer ein was nicht so kälteempfindlich is

aber rst is auch nich gut da hatte ich mir ne andere geholt
 
ich hab auch ne RST in meinem hardtail. ich hab damals die elastomere rausgeschmissen und mir federn passend abgelängt, die die passende stärke hatten, seitdem funktioniert die gabel 1a da linear und sehr gut ansprechende im gegensatz zu den elastomeren. daß die teile im winter schwerer ansprechen ist normal da die kälte sie hart werden lässt.
 
Hallo Leute!
Nochmal zum mitschreiben: Ich weiß das die RST Gabel Mist ist-ist auch eine Trekkinggabel die an den meisten Trekkingbikes verbaut wird,halt nur in einer 26er Version. Da will auch niemand mit im Gelände fahren sondern nur zum einkaufen und zum Wochenendausflug. Ich schraube halt gerne und will das Ding günstig mit dem was ich habe verbessern. Da sind noch nicht mal Knöpfe zum Verstellen der Vorspannung dran -deshalb will ich wissen wie das Ding aufgeht um zu schauen ob ich überhaupt was machen kann. Wenn diese Abschlusskappen in der Brücke garnicht ohne sie zu zerstören rausgehen,mache ich garnichts an dem Ding.

Michael
 
Hallo RST Tuner,
solltest Du das Teil öffnen Können ist ein deutlicher Vorteil in der Performance zu erzielen.
Fette das Innenleben wie Elastomere oder Feder und alle beweglichen Teile gut mit normalem Fett (ruhig viel Fett nehmen).
Ziehe die Tauchrohre ab (kleine Imbussschrauben unten) und fette auch die Lauffläche von Stand und Tauchrohren gut ein.
So lässt sich selbst bei einfachen Gabeln ein gutes Ansprechen erzielen. Mit der richtigen Fettmenge im Innenleben sogar ein gewisser "Dämpfungseffekt".
Sollte die Gabel eine Federeinheit haben entferne den Durchschlagschutz innerhalb der Feder (Gummipuffer) so spricht sie besser an, das Durchsachlagen ist normal kein Thema.
Passe die Elastomere dem Fahrergewicht an, sind sie zu hart/straff schlitze sie ein oder kerbe sie ein, je nach Wunsch mehr oder weniger.
Jetzt werden die ÖL/Air Fans natürlich aufschreien, aber man kann mit der richtigen Pflege und dem richtigen Tuning aus allem was machen.
Vor 8-10 Jahren fuhren wir alle noch Elastomergabeln, und waren wir da etwa lansamer?
Grüße von Micha an focus
:)
 
Hallo Leute!
Habe mir mal die guten Inbusse geschnappt und alles demontiert.
Primitiv hoch 10 die Gabel.Endkappen raus-Inbusschrauben los-
gedreht und schon konnte man die Ferern/Elastomere rausbauen.
Habe erst mal die Elastomere die in den Ferdern steckten raus-
gelassen-schon wesentlich besser. Alles gut gefettet-schaun wir mal!

focus
 
ich bin auch besitzer einer RST Gila TL ( bald zweitbike ) und würde micha uch üerb ein besseres ansprechverhalten freuen !

ich habe noch die "harten" Elastomere drine und will sie auch vorerst auch nicht wechseln da mein vater öfters mal damit fahren will ( 80 kg ) !

kann ich sie dennoch etwas aufwerten ??? kann man bei der Demontage einer solchen RST etwas völlig falsch machen ???

ich hab schiss das ich das ding nicht mehr zusammenkriege !

kann auch mein vater noch mit den weichen Elastomer von RST fahren oder wird es dann zu weich ? bei mir spricht die gabel nicht sehr toll an da ich gerade mal 55 kg wiege und wahrscheinlich nicht genügend druck mache !

habe die gabel bisher max. bis zur hälfte ausgenutzt !

mfg jackass !
 
Hallo Gabelzerleger,
es ist wirklich kein Problem eine RST zu zerlegen. Wenn du Gabelkronen hast (oben) brauchst du normal einen Kronenschlüssel, aber eine Zange mit Schutz, z.B. Lappen tut´s auch, evtl. leidet der Kunststoff der Kronen. Schraube die Kronen oben re. und li. auf, und ziehe die Feder/Elastomereinheiten an den Einstellknöpfen heraus. Wechsel oder bearbeite die Elastomere je nach Fahrergewicht, und fette sie ein. Ich habe immer die Durchschlagpuffer in der Feder (Gummi) entfernt, die Gabel war danach besser im Ansprechen und hatte mehr nutzbaren Federweg. Fette alles gut und baue es genau so wieder ein. Solltest du alle 500- 1000 km machen. Stell die Federvorspannung wenn vorhanden re. und li. immer gleich ein (Einstellknöpfe) Lieber weicher als zu hart. Löse an den Tauchrohren unten die Innbusschrauben und ziehe die Tauchrohre nach unten ab, vorher evtl. die Bremse entsprechend lösen oder aushängen. Fette die Kontaktfläche Tauchrohre/Standrohre gut ein. Wie ich bereits im vorigen Beitrag geschrieben habe, hat die richtige Menge Fett im Innenleben der Gabel sogar einen gewissen Dämpfungseffekt, d.h. die Ausfedergeschwindigkeit wird gedämpft bzw. verlangsamt, dies kommt der Fahrstabilität auf schlechten Strecken zugute. Eine Performance wie bei einer ÖL oder Air Gabel lässt sich aber nicht erziehlen (wäre ja auch zu schön). Beim Einführen der Tauchrohre musst du die Befestigungsgewinde manchmal mit einem spitzen Dorn durch die Löcher in den Tauchrohren zentrieren um die Innbusschrauben wieder ansetzen zu können. Manchmal sind Buchsen zur Stabilisierung der Gewindestangen am Ende der Tauchrohre innen eingebracht, achte darauf das diese beim Zusammenbau richtig innen liegen und die Gewindestange sauber einfährt.
Ziehe alle Schrauben und Kronen fest, und fette oder brunoxe noch die Standrohre unter den Faltenbälgen ein. Faltenbälge sollten innen natürlich sauber sein.
Grüße von Micha ;)
 
zum demontieren soll man also diese gezackten dinge am einstellknopf mit 'ner zange drehen, seh ich das richtig? gut, dann werd ich das mal machen.

die aktion mit den inbussen an der unterseite der gabel hab ich schon gemacht, aber da hab ich die tauchrohre nicht abgezogen bekommen?? muss man da noch irgendwas machen? versteh ich nicht...

und nochwas, wenn ich den lenker vom gabelschaftsrohr löse, müsste ich da die gesamte federgabel rausnehmen können? oder is da noch irgendwas von unten geklemmt?
 
Hallo rixon,
also wenn du dir nicht ganz sicher bist, dann lass die Gabel von einem Fachmann öffnen. Es ist immer eine Frage der Sicherheit, und bei unsachgemäßer Handhabung können später im Fahrbetrieb schlimme Sachen passieren. Denk bitte dran.

Genug der Panik. Eigentlich ist es kein Problem die RST Gabeln zu warten.
Wenn die Vorbauklemmung gelöst ist, reicht normal ein knackiger Schlag von oben mit dem Gummihammer, und das Teil fällt unten raus.
Die Tauchrohre lassen sich abziehen, wenn die Schrauben gelöst sind, und die Faltenbälge unten gelöst sind. Manchmal saugen die Tauchrohre sich etwas fest.
Für die Verschraubung oben (Kronenknöpfe) besorg dir am besten einen passenden Schlüssel, sonst versaust du die Kunststoffteile.

Viel Spass und immer alle Schrauben wieder anziehen.
Gruß M.
 
perfekt. alles, was ich wissen wollte. :) trifft das eigentlich genauso auf die preiswerten suntour-gabeln zu?
edit: ok, hab meine suntour mal auseinandergebaut... hab die elastomere rausgenommen, geht irgendwie besser. nur hab ich eine feder, die auf diesen plastikrohren saß, als durchschlagschutz gesehen, und die weggelassen. da war's dann immer eklig, wenn ich das VR hochgehoben hab. ansonsten, kann es sein, dass da garkein durschlagsschutz dabei ist? höchstens noch ein 1mm dicker gummiring...
 
Hallo Freunde der federnden Gabel,

um nicht den 150. Thread über billige Federgabeln zu eröffnen belebe ich diesen passenden Thread wieder.

Ich habe die RST 801-6 an einem gebrauchten Wheeler 1200 26’’.

Beispielbild hier:
https://www.ricardo.ch/kaufen/sport...ahmen/rst-801-6-federgabel-neu/v/an859658472/

Bisheriges Problem:
Die Gabel quietschte innerlich nach dem Gebrauchtkauf des Fahrrades,
federte nur sehr schwer und geräuschvoll.

Bisherige Maßnahmen:
Tauchrohre nach lösen der beiden inneren Innensechskantschrauben 4mm(?) in den Standrohren abgezogen,
Faltenbälge, Tauchrohre und Dichtringe mit Bremsenreiniger gereinigt,
Standrohre mehrmals mit Bremsenreiniger ausgespült (rostiges Wasser),
Standrohre mit je 20ml Gabelöl 5W “Nasssumpf / Schleuderschmierung” zur weiteren Korrosionsvorsorge versehen,
Dichtringe und Faltenbälge mit Silikon-Gleitspray gleitend gemacht,
Gabel zusammen gebaut.

Ich konnte die Federelemente NICHT demontieren,
die Federelemente ließen sich NICHT mittels Innensechskantschlüssel verdrehen, entfernen o.ä.,
die Gabeln weisen an der Unterseite bei der Achsaufnahme keine weiteren Beschläge auf.

Neues Problem:
Gabel federt nunmehr extrem weich ein,
ist im Fahrbetrieb quasi immer auf Anschlag.

Mein Gewicht beträgt (noch) 110kg,
Fahrposition zwischen City und Trekking, also etwas nach vorn über gebeugt.

Bis auf diese Anleitung habe ich nichts weiter gefunden,
sie hilft mir jedoch auch nicht wirklich weiter...
https://www.fahrrad-kaiser.de/downloads/1239616620_Manual_800_1_2_99.PDF

Wie kann ich die Federelemente / Elastomere ausbauen / kontrollieren / wechseln?
Importeur www.paul-lange.de konnte mir da leider nicht weiter helfen.

Ich möchte gern härtere Federn (ggfs. anderer Hersteller) einbauen oder die Elastomere wechseln, je nach dem was drin ist.
Von Paul Lange für RST scheint es nichts zu geben, aber Kurbelix bietet so einiges an, evtl. passt da was, aber erstmal die Federelemente / Elastomere aus den Standrohren bekommen...
https://www.kurbelix.de/fahrradteile/fahrradgabeln/ersatzteile-gabeln/?p=2

Bilder der Demontage als Anlage.


Eine neue Federgabel KÖNNTE evtl. später mal infrage kommen,
ich möchte aber jetzt erstmal bisschen fahren um überhaupt mal wieder etwas fitter zu werden
(50j., leicht "untergroß" ;-)
Vielleicht später auch mal ein gänzlich neues Fahrrad, aber erstmal überhaupt wieder Kondition aufbauen.

Schöne Grüße aus dem Siegtal,

Olli

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Hast du in Bild 4/5 den Drahtring entfernt?

Ahoi Sonntag,
selbstverständlich, sogar schön sauber gemacht, aber die weißen Hülsen gingen ebenfalls nicht raus, vermutlich eingepresst.
Innenauszieher hatte ich keinen zur Hand.
Dennoch war die Feder mit dem Innensechkant und mittigem Gewinde beweglich, ich konnte sogar mit Hilfe der Innensechskantschraube dran ziehen, aber eben nicht viel: Ohne Erfolg.
Ich hoffte dass die untere Feder / Federlager evtl. mittels Konus klemmt, aber das wäre ja ganz schön gefährlich wenn man das Standrohr "einfach so" ohne weitere Befesgtigung vom Tauchrohr abziehen könnte... :-/

Grüßele, Olli
 
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