• MTB-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Raaw Madonna V3 Komplettbike im Wert von 9.000 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei Bike im Wert von 9.000 €!
    Jetzt abstimmen!

Entlüften mit Bleedblock?

...

aber schon süss, wie trickstuff die klötzchen schön redet :lol:

Trickstuff speaking:

Euer aller konsumkritische Einstellung in Ehren. Auch eure Skepsis gegenüber Werbung teile ich.

Aber bevor ihr hier lustig und fleißig mutmaßt, empfiehlt sich ein Versuch. Ich lade jeden ein, zu uns nach Freiburg-Merzhausen zu kommen und den Unterschied zwischen einem Shimano/Magura/Avid-Plastik-Bleedblock und einem Stahlblock zu erfühlen. Er ist, glaubt es mir, gewaltig! Man spürt auch den Unterschied zwischen dem Stahlblock und zwei Belägen plus Scheibe.

Selbstverständlich steht es jedem Bastler frei, sich einen eigenen Block aus dem Vollen zu fräsen oder zu feilen. So haben wir das ja anfänglich für unseren Eigenbedarf auch gemacht. Das stählt die Oberarm-Muskulatur und schont das Konto um sagenhafte 6 Euro, dauert aber ca. eine halbe Stunde. Ergibt also einen Stundenlohn von 12 Euro. Das muss dann jeder selbst entscheiden.

Zu dem sachlichen Einwand, dass unser Bleedblock nur ein Löchlein hätte, das unter Umständen die Belagshalteschraube beschädigt: Nein, das tut es nicht. Warum auch?

Weitere faire, sachliche Fragen beantworte ich gerne...

Im übrigen, so schreibe ich das ja selbst, ist das Teil in erster Linie als Werkzeug für die professionelle Werkstatt gedacht. Dort machen sich die 6 Euro (bzw. 12 für beide Größen) sehr schnell bezahlt!
 
Moin,
Passt das Loch grundsätzlich für alle Bremsen (korrekte Breite des Blocks vorausgesetzt), oder muss zusätzlich noch mit einem Haltegummi gesichert werden?
 
Moin,
Passt das Loch grundsätzlich für alle Bremsen (korrekte Breite des Blocks vorausgesetzt), oder muss zusätzlich noch mit einem Haltegummi gesichert werden?

"passt für alle" ist immer schwierig zu beantworten. Für die aktuellen Formulas passt z.B. nicht mal der kleine unserer Bleedblocks, die Formula-Beläge sind einfach irrsinnig kurz. Mit Sicherheit passen unsere Bleedblocks in die aktuellen Shimanos, Magura MTs, Avid Elixir und Code (XO Trail müsste ich nachgucken). Die Dicke beträgt 10 mm, also, grob gerechnet, zwei Beläge plus eine Scheibe, jeweils im Neuzustand.
 
Frage an Trickstuff:
Bekomm ich bei Euch auch ein Bleedkit mit dem ich höhere Unterdrücke fahren kann, als mit den Apotheken-Einwegspritzen, die dafür herkömmlich verhökert werden?
Schiene mir der sinnvollere Weg zum guten Druckpunkt....

daß sich ein massiver Stahlblock in der Werkstatt nicht so schnell in den Abfall fegt, wie ein Plaste Demount-Bleed-Kombi glaub ich gerne:D
 
das mit dem Loch war anders gemeint
(deswegen hatte ich das EINFÜHREN/RAUSNEHMEN des Blockes auch beschrieben)

daher, umständlichere Erklärung für die Leute, die den Punkt nicht verstanden haben:
* die Stifte stehen (jedenfalls bei den Bremsen die ich bisher gesehen hab) aus den Kolben "raus",
* damit hängen die sich doch in die "nur Löcher" ein
* und die Kolben müssen, wenn alles fertig ist, nochmal auseinanderbewegt werden um die Blöcke rauszubekommen.
* Die originalen dicken Blöcke haben dazu eine "Furche", so dass die trotz der Stifte rein/raus gehen.

1. Sorry für die nichttechnischen Bezeichungen,
2. bitte um Erklärung wenn ich da einen Denkfehler betreffend der Stifte habe

PS: Lagerbronze, das wäre ein Material ...
;)



Man spürt auch den Unterschied zwischen dem Stahlblock und zwei Belägen plus Scheibe.
Unterschreib' ich sofort,
das hatte auch keiner in dem Thread anders behauptet
 
...
* die Stifte stehen (jedenfalls bei den Bremsen die ich bisher gesehen hab) aus den Kolben "raus",
* damit hängen die sich doch in die "nur Löcher" ein
* und die Kolben müssen, wenn alles fertig ist, nochmal auseinanderbewegt werden um die Blöcke rauszubekommen....

ok ok, an solche Exoten (Avid Juicy, Hayes), die diese unpraktischen Pins auf den Kolben haben, hab ich gar nicht gedacht. Dafür sind unsere Bleedblock tatsächlich nicht geeignet.
 
Trickstuff speaking:
Ich lade jeden ein, zu uns nach Freiburg-Merzhausen zu kommen und den Unterschied zwischen einem Shimano/Magura/Avid-Plastik-Bleedblock und einem Stahlblock zu erfühlen. Er ist, glaubt es mir, gewaltig! Man spürt auch den Unterschied zwischen dem Stahlblock und zwei Belägen plus Scheibe.

Weitere faire, sachliche Fragen beantworte ich gerne...
Du wirst verzeihen, wenn ich die Einladung nicht annehme, bzw. durch die ganze Republik gondele, solange ich nicht verstanden habe, was es nutzen soll.
Da Du aber anbietest, sachliche Fragen zu beantworten, Butter beie Fische:
Als absoluter Noob, der gerade seine erste Bremsenentlüftung hinter sich hat, frage ich mich, welchen geheimen Arbeitsschritt ich bei dem Gemetzel übersehen habe.
Sicherheitshalber hab ich noch mal Anleitungen für Shimano und Maguras gegengelesen, es hätte ja sein können daß Elixirs diesbezüglich prinzipiell anders sind, sind sie aber nicht.
Bei keiner Anleitung habe ich einen Arbeitsschritt gefunden, der es erfordert, Druck im System aufzubauen. Entweder wird maximal gegen den Kolbenwiderstand der zweiten Spritze gearbeitet (bzw. der Tipp gegeben, ein Helfer möge diese unterstützend ziehen) oder aber es wird Unterdruck gebraucht, um Luft aus dem System zu ziehen (bei DOT kann wohl sogar Luft ausgasen).
Daß es beim ersten Fall (gegen die obere Spritze drücken, bei Shimano nur gegen die Ölsäule bis zum Trichter) einen Unterschied macht, wie hart die Kolben abgefangen werden leuchtet mir (noch?) nicht richtig ein, beim zweiten (Unterdruck) ist es wohl offensichtlich, daß der Bleedblock nichts abbekommt (und deshalb hier sogar aus Watte sein könnte).

Fazit:
Ich verstehe, daß ein Bleedblock grundsätzlich gebraucht wird, um die Kolben in einer halbwegs definierten Position zu halten, wenn man die Bremse durchspült. (Das tut aber auch Plaste oder Balsaholz)
Ich verstehe, daß die Standfestigkeit des Blocks durchaus einen Unterschied macht, wenn man auf dem Griff der mindestens am Sattel wieder geschlossenen Bremse rumorgelt, um sich zu freuen, wie klasse der Druckpunkt nach dem Entlüften ist. Das ändert aber nichts daran, wie gut es geworden ist.
Ich verstehe aber nicht, an welcher Stelle des Befüll- oder Entlüftungsprogramms die Standfestigkeit des Blocks irgendeinen Einfluss auf das Ergebnis hat. Welchen Arbeitsschritt habe ich nicht verstanden, oder welcher wird in allen von mir zurate gezogenen Anleitungen verschwiegen?

Die Frage nach einem besseren Bleedkit war auch durchaus ernst gemeint. Beim Aktuellen Avid (Professional http://www.chainreactioncycles.com/Models.aspx?ModelID=75475&gclid=CLzo1J-c67QCFc2R3godKHEAoQ) sind wohl etwas schönere Spritzen dabei, aber eine Spritze, die per sicherer Einhandbedienung sowohl sauberes und sicheres Drücken wie auch Ziehen zulässt, könnte immer noch besser aussehen.
An der Stelle frage ich mich echt, ob man auch in der Werkstatt mit Einwegspritzen aus der Apotheke arbeitet. Naja, diese Woche ist mein Stammmechaniker aus dem Weihnachtsurlaub zurück, der kann mir zumindest die letzte Frage auch beantworten;)
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Ich verstehe, daß die Standfestigkeit des Blocks durchaus einen Unterschied macht, wenn man auf dem Griff der mindestens am Sattel wieder geschlossenen Bremse rumorgelt, um sich zu freuen, wie klasse der Druckpunkt nach dem Entlüften ist. Das ändert aber nichts daran, wie gut es geworden ist.
Ich verstehe aber nicht, an welcher Stelle des Befüll- oder Entlüftungsprogramms die Standfestigkeit des Blocks irgendeinen Einfluss auf das Ergebnis hat. Welchen Arbeitsschritt habe ich nicht verstanden, oder welcher wird in allen von mir zurate gezogenen Anleitungen verschwiegen?

Die Frage nach einem besseren Bleedkit war auch durchaus ernst gemeint. Beim Aktuellen Avid (Professional http://www.chainreactioncycles.com/Models.aspx?ModelID=75475&gclid=CLzo1J-c67QCFc2R3godKHEAoQ) sind wohl etwas schönere Spritzen dabei, aber eine Spritze, die per sicherer Einhandbedienung sowohl sauberes und sicheres Drücken wie auch Ziehen zulässt, könnte immer noch besser aussehen.
An der Stelle frage ich mich echt, ob man auch in der Werkstatt mit Einwegspritzen aus der Apotheke arbeitet. Naja, diese Woche ist mein Stammmechaniker aus dem Weihnachtsurlaub zurück, der kann mir zumindest die letzte Frage auch beantworten;)

Danke für die Frage. Du hast recht, wenn du sagst, dass es für das eigentliche Entlüften (Flüssigkeit durchdrücken bzw. durchsaugen) egal ist, wie hart der Bleedblock ist. Er könnte in der Tat aus Balsa sein.

Es geht aber um das Prüfen, ob das System NACH dem Entlüften wirklich luftfrei ist. Wenn du also, wie du richtig schreibst, den Bremssattel verschlossen hast und du richtig Druck geben und fühlen kannst, wie definiert und knackig der Druckpunkt ist. Nur darum geht es. Bei Verwendung der üblichen Plastikblöcke kannst du nicht herausfinden, ob eine eventuelle Nachgiebigkeit von einem Luftrest oder von der Weichheit des Blocks verursacht ist.

Zum Bleedkit:

Das von dir verlinkte Avid-Kit sieht auf den ersten Blick super-edel und technisch aus. Wir haben es hier bei uns selbstverständlich auch, aber nicht mehr im Einsatz. Unser Mechaniker vermisst den Bajonett-Schnellverschluss. Ich persönlich würde die Form der Gewindestutzen kritisieren, die allein schon bei der schrägen Oberfläche einer Avid Juicy versagt. Deshalb haben wir ja vor einem Jahr die Anschlüsse unseres Bleedkits deutlich verschlankt, so dass sie auch in versenkte Löcher eingeschraubt werden können und dicht halten.
Hinzu kommt das Problem, dass alle Spritzen mit Gummidichtungen entweder für DOT oder für Öl ausgelegt sind. Werden sie nun abwechselnd mal mit DOT, mal mit Öl betrieben, quellen die Dichtungen auf und beginnen zu rattern. Deshalb verwenden wir Spritzen ohne Gummidichtungen, die zwar zu Beginn ein wenig schwerer laufen, aber ewig halten und nie undicht werden.
 
Schick wäre natürlich ne Spritze aus Makrolon mit tauschbarem O-Ring im Kolben...

Gute Idee. Wir werden versuchen, die Spritzen aus dem Vollen drehen. Kolben aus nitriertem Titan, Druckplatte aus Mahagoni, Schläuche von Goodridge mit vergoldeter Stahlummantelung. Verpackt in seidenausgekleideter Holzbox. Anleitung kalligraphiert auf handgeschöpftem altägytischem Papyrus.

Preis unverändert 24,90. Für Stammkunden gibt's natürlich die üblichen 50% Rabatt.
 
Ich nehme dich beim Wort. :lol:

Ich hab in Finale im Bikeshop am Markt gesehen, wie richtige Entlüftungsspritzen aussehen und wie gut und schnell man damit entlüften kann. Seither suche ich nach so ner Spritze.
 
Danke für die Frage. Du hast recht, wenn du sagst, dass es für das eigentliche Entlüften (Flüssigkeit durchdrücken bzw. durchsaugen) egal ist, wie hart der Bleedblock ist. Er könnte in der Tat aus Balsa sein.

Es geht aber um das Prüfen, ob das System NACH dem Entlüften wirklich luftfrei ist. Wenn du also, wie du richtig schreibst, den Bremssattel verschlossen hast und du richtig Druck geben und fühlen kannst, wie definiert und knackig der Druckpunkt ist. Nur darum geht es. Bei Verwendung der üblichen Plastikblöcke kannst du nicht herausfinden, ob eine eventuelle Nachgiebigkeit von einem Luftrest oder von der Weichheit des Blocks verursacht ist.

Warum schaltest , wie schon einmal geschrieben , nicht den Hausverstand ein ? Überleg mal womit du entlüftest ? Mit einer windigen Plastikspritze drücktst die Bremsflüssigkeit durch einen Plastikschlauch . Da kannst doch auch ein Stück Gummi zwischen die Kolben stecken . Wenn du fertig bist kannst zum testen etwas hartes zwischen die Kolben stecken , was auch immer das sein mag . ( Hausverstand )

Mfg 35

Hätten wir das nicht schon in Post Nr. 15 geklärt ?

Mfg 35
 
Schick wäre natürlich ne Spritze aus Makrolon mit tauschbarem O-Ring im Kolben...
Solange die Spritze ein 10cent Artikel (beim Apotheker, nicht im Fahrradhandel;)) ist, wird sich wohl jeder, der DOT und Öl wechselweise benutzt, je ein Set hinlegen.....
Auch die diversen "dicken Nüsse" wie diverse Tretlager, Kassetten/Centerlockschlüssel etc. haben ja in der Werkstattausführung nicht umsonst einen festen Griff, und keinen 6kant oder Ratschenanschluss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Formula Bleeding Syringe kommt dem schon ziemlich nahe. Sah aus wie auf dem Bild, nur mit Kolben dran. So ne Blasenspritze habe ich auch schon aufm Schirm. Die sind aber meistens aus Glas und abartig teuer. Schguck mal weiter.
 
Also da ich schon einen Druckpunktunterschied zwischen organischen und sinter ceramic Belägen merke, bin ich auch davon weiterhin überzeugt, dass ein Stahlblock fürs entlüften besser ist als Plastik.

Hab jetzt einen, maßgefertigt, aus Nirosta und gratis :D
 
Nicht für's Entlüften, sondern für den anschließenden Test, ob der Druckpunkt anständig ist. Beim Entlüften selber bringt dir ein Metallklotz herzlich wenig. Das wurde hier aber auch schon mehrfach beschrieben.
 
Zurück