Hallo zusammen
Ich habe zu meiner Frage kein bisheriges Thema gefunden, falls diese Frage schon behandelt wurde, bin ich froh um einen Hinweis!
Ich möchte einen Laufradsatz für meine MTBs aufbauen, das Endurobike hat eine Einbaubreite von 148mm, das DH-Bike 157mm. Da ich gerne etwas Geld investieren möchte, ist mein Wunsch, die Laufräder in beiden Rädern verwenden zu können (im Winter im Endurobike, im Sommer im DH-Bike). Für das Hinterrad würde ich eine 148mm Nabe verbauen und diese dann mittels Adapter für das DH-Bike umbauen. Grundsätzlich scheint das so zu passen, meine Frage betrifft nun den Dish, also die Mittigkeit des Hinterrads. Wenn das Hinterrad in beiden Rahmen perfekt mittig laufen soll, müsste ich beim Wechsel jeweils den Dish um 4.5mm verschieben, so wirds auch beim Adapter beschrieben. Ich frage mich nun, ob ich das Laufrad nicht einfach "in der Mitte" der zwei Rahmen bzw. der zwei Einbaubreiten aufbauen könnte, dann wäre der Dish jeweils (ca.) 2.25mm von der perfekten Mittigkeit im jeweiligen Rahmen verschoben.
Auf der Suche nach empfohlenen Toleranzen habe ich bei den meisten Quellen gelesen, dass der Dish nicht mehr als 0.5mm von der Mitte des Rahmens abweichen soll. Diese Empfehlungen beziehen sich jeweils auf alle Arten von Rädern, also Rennräder wie MTBs gleichermassen. Dass ein zu grosser Dish bei einem Rennrad aufgrund des schmalen Reifens und des fehlenden Platzes neben dem Reifen im Rahmen schnell zu einem Problem werden kann, leuchtet mir ein. Bei einem MTB hingegen beträgt die Reifenbreite ja häufig schon mehr als 6cm. Ich habe es noch nie nachgemessen, aber kann mir gut vorstellen, dass auch Reifen nicht immer perfekt mittig hergestellt werden, sprich, dass es auch da Toleranzen gibt, die schlussendlich auf dem Trail nicht stören.
Langer Rede kurzer Sinn: Gibt es triftige Gründe dagegen, immer mit einem Dish von ca. 2.25mm zu fahren, sofern der Reifen nicht am Rahmen reibt und die Speichen dem Bremskörper nicht in den Weg kommen? Könnt ihr euch vorstellen, dass man den Versatz zwischen Vorderrad sowie Rahmen und Hinterrad beim Fahren spürt? (Wenn der Versatz zu stark ist, dann fühlt es sich meines Wissens so an, als würde das Rad von alleine in eine Richtung lenken...) Gibt es irgendeine Komponente, die durch den Dish zu stark beansprucht werden könnte?
Ich danke schon jetzt für alle Hinweise, insb. würde es mich natürlich interessieren, wenn jemand schon mal eine Weile (unabsichtlich) mit Dish unterwegs war und es bestenfalls gar nicht merkte...
Ich habe zu meiner Frage kein bisheriges Thema gefunden, falls diese Frage schon behandelt wurde, bin ich froh um einen Hinweis!
Ich möchte einen Laufradsatz für meine MTBs aufbauen, das Endurobike hat eine Einbaubreite von 148mm, das DH-Bike 157mm. Da ich gerne etwas Geld investieren möchte, ist mein Wunsch, die Laufräder in beiden Rädern verwenden zu können (im Winter im Endurobike, im Sommer im DH-Bike). Für das Hinterrad würde ich eine 148mm Nabe verbauen und diese dann mittels Adapter für das DH-Bike umbauen. Grundsätzlich scheint das so zu passen, meine Frage betrifft nun den Dish, also die Mittigkeit des Hinterrads. Wenn das Hinterrad in beiden Rahmen perfekt mittig laufen soll, müsste ich beim Wechsel jeweils den Dish um 4.5mm verschieben, so wirds auch beim Adapter beschrieben. Ich frage mich nun, ob ich das Laufrad nicht einfach "in der Mitte" der zwei Rahmen bzw. der zwei Einbaubreiten aufbauen könnte, dann wäre der Dish jeweils (ca.) 2.25mm von der perfekten Mittigkeit im jeweiligen Rahmen verschoben.
Auf der Suche nach empfohlenen Toleranzen habe ich bei den meisten Quellen gelesen, dass der Dish nicht mehr als 0.5mm von der Mitte des Rahmens abweichen soll. Diese Empfehlungen beziehen sich jeweils auf alle Arten von Rädern, also Rennräder wie MTBs gleichermassen. Dass ein zu grosser Dish bei einem Rennrad aufgrund des schmalen Reifens und des fehlenden Platzes neben dem Reifen im Rahmen schnell zu einem Problem werden kann, leuchtet mir ein. Bei einem MTB hingegen beträgt die Reifenbreite ja häufig schon mehr als 6cm. Ich habe es noch nie nachgemessen, aber kann mir gut vorstellen, dass auch Reifen nicht immer perfekt mittig hergestellt werden, sprich, dass es auch da Toleranzen gibt, die schlussendlich auf dem Trail nicht stören.
Langer Rede kurzer Sinn: Gibt es triftige Gründe dagegen, immer mit einem Dish von ca. 2.25mm zu fahren, sofern der Reifen nicht am Rahmen reibt und die Speichen dem Bremskörper nicht in den Weg kommen? Könnt ihr euch vorstellen, dass man den Versatz zwischen Vorderrad sowie Rahmen und Hinterrad beim Fahren spürt? (Wenn der Versatz zu stark ist, dann fühlt es sich meines Wissens so an, als würde das Rad von alleine in eine Richtung lenken...) Gibt es irgendeine Komponente, die durch den Dish zu stark beansprucht werden könnte?
Ich danke schon jetzt für alle Hinweise, insb. würde es mich natürlich interessieren, wenn jemand schon mal eine Weile (unabsichtlich) mit Dish unterwegs war und es bestenfalls gar nicht merkte...