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Fahrtechnik bergauf

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Hallo,

ich habe hier mal im Fahrtechnik-Forum gesucht aber interessanterweise nix zum Thema Bergauffahren gefunden.

Mich würde mal interessieren, wie man (z.B. bei einem Alpencross) Aufstiege von z.B. 2.000 HM oder mehr während einer Tagesetappe angeht.

Ich selber neige dazu, zu schnell zu fahren. Somit bin ich sehr schnell sehr platt :heul:

Da ich am Niederrhein wohne, habe ich auch relativ wenig Möglichkeiten, lange Anstiege auszuprobieren. Die höchste Erhebung hat hier glaube ich 80m oder so....

Am Wochenende bin ich beispielsweise bei einer CTF erstmals in 3 Std. 48 KM mit ca. 850 HM gefahren und war danach ziemlich platt. Wie sieht so was in den Alpen aus ? Da habe ich ja nun mal mehr Zeit. Fahre ich da eher mit 5 KM/h die Berge rauf oder mit 8 KM/h ? Der Unterschied ist für mein Empfinden ja doch gewaltig (wie ich am WE feststellen durfte...).

Ich hoffe, ihr versteht, worum es mir geht.

Danke für die Antworten

der papa
 
Entscheidend ist nicht die Geschwindigkeit. Man sollte möglichst im GA2-Bereich bleiben, d.h. unter 75% Maximalpuls. Ich habe keinen Pulsmesser dabei, aber ich bilde mir ein, diese Grenze sehr deutlich zu spüren. Ich nenne das gerne "Touren-Modus": so, dass man sich noch mehr oder weniger gut unterhalten kann.

Konditionell sollte man mindestens 500hm pro Stunde schaffen können, das über mehrere Stunden und an mehreren Tagen in Folge. Pausen natürlich je nach Tagesform. Bei längeren steilen Anstiegen habe ich so im Stundentakt ne kurze Pause gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geschwindigkeit kann man keine sagen, hängt ja von der Steigung, deinem Trainingszustand, dem Untergrund, dem Wetter usw. ab.
Wenns mit Körpergefühl nicht klappt evtl. mit Pulsuhr (+Leistungsdiagnostik), siehe flyingscott, probieren.

Ich weiss nicht wie du es bei kürzeren Anstiegen machst, aber versuch mal (wenn du es nicht sowieso machst), direkt am Einstieg schon langsamer zu werden um den Puls im vernünftigen Bereich zu halten (noch reden können). Sehe es häufig, dass die ersten Meter von Anstiegen sehr schnell gefahren werden und dann erst nach einigen Metern die Belastung wieder reduziert wird.

grüße,
Jan
 
Ich bin genau der selben Meinung wie flyingscot.

Fahre im "Tourenmodus" auch so das ich noch ein wenig sprechen kann... geht nicht immer... :-) Aber bei einem normalen Anstieg 10-12% ist das reden kein Thema... an steileren Rampen muss man halt mal die Gosch halten.

Spaß beiseite....

ich fahre bei einer Tour so ca. 5-7 km/h am Berg und 500 Hm bei nem Puls 150-160. Regelmäßig was trinken und essen und nach ner Stunde auch mal ne kurze Pause einlegen. Bei langen Anstiegen auch den Kopf beschäftigen und ihm immer wieder kleine Ziele geben... bis zur nächsten Biegung fahren.. usw...

Gruß
Tom
 
Entscheidend ist nicht die Geschwindigkeit. Man sollte möglichst im GA2-Bereich bleiben, d.h. unter 75% Maximalpuls. Ich habe keinen Pulsmesser dabei, aber ich bilde mir ein, diese Grenze sehr deutlich zu spüren. Ich nenne das gerne "Touren-Modus": so, dass man sich noch mehr oder weniger gut unterhalten kann.

Konditionell sollte man mindestens 500hm pro Stunde schaffen können, das über mehrere Stunden und an mehreren Tagen in Folge. Pausen natürlich je nach Tagesform. Bei längeren steilen Anstiegen habe ich so im Stundentakt ne kurze Pause gemacht.

So hätte ich es mir auch vorgenommen, in GA2 bleiben und manchmal eine Pause. Aber GA2 geht doch bis ca. 85%. (bis 70 ist doch GA1) :confused:
Und 75% ist ja quasi fast noch GA1.
Ich habe mir eigentlich 80 bis 85% zurecht gelegt.

Und noch nebenbei wollte ich mal sagen, dass ich GA1 Training für die Alpen schei ... e finde - da wird man von jeder Oma überholt

gruß Wayne
 
ich habe hier mal im Fahrtechnik-Forum gesucht aber interessanterweise nix zum Thema Bergauffahren gefunden.
Mich würde mal interessieren, wie man (z.B. bei einem Alpencross) Aufstiege von z.B. 2.000 HM oder mehr während einer Tagesetappe angeht.

Die sportliche Technik ist ein in der Praxis erprobtes, effektives und charakteristisches Verfahren zur Lösung einer sportlichen Bewegungsaufgabe.
"Welche Bewegung führt mich zum Ziel?"

Im Sport bezeichnet Taktik ein System von Handlungsplänen und Entscheidungsalternativen, das unter begrenzter Zielvorstellung einen kurzfristigen Handlungszusammenhang so zu regeln gestattet, dass ein optimaler sportlicher Erfolg möglich wird.
 
Mich würde mal interessieren, wie man (z.B. bei einem Alpencross) Aufstiege von z.B. 2.000 HM oder mehr während einer Tagesetappe angeht
.

Man treibt regelmässig Sport, lässt sich nicht hetzen und kurbelt gemütlich mit einer schönen Aussicht nach oben.

Ick finde, ganz einfach.

checkb:winken:
 
ich kann dir die Sophienhöhe empfehlen. Liegt hinter Bedburg, da haste genug Aufstiege, mal steile, mal flachere, aber umso längere. und wenn du noch fit genug bist, lassen sich auch kleine trails finden ^^
 
Das allerwichtigste ist bei mir laaaaaangsames, kontrolliertes warmfahren. Trotz aller Erfahrung bin ich ohne es zu merken am Anfang oft in viel zu hohen Pulsbereichen. Bei einer zweistundentour kein Problem. Aber bei 5 Stunden und mehr rächt sich das bitterböse. Wichtig ist auch ein sehr kleiner erster Gang, so daß man immer in der optimalen Trittfrequenz bleiben kann.
 
Das allerwichtigste ist bei mir laaaaaangsames, kontrolliertes warmfahren...

.. am besten im Flachen. Ich hab bei mir zwei Möglichkeiten - erst rauf oder erst runter. Wenn ich gleich anfange, raufzufahren, bin ich nach einer Stunde kurbeln total im Eimer, wenn ich erst ein Stück runterfahre, etwas warmfahre im dann flachen, dann kann ich den Berg problemlos ganz rauffahren, ohne, daß mir die Zunge in den Speichen hängt.
 
.. am besten im Flachen. Ich hab bei mir zwei Möglichkeiten - erst rauf oder erst runter. Wenn ich gleich anfange, raufzufahren, bin ich nach einer Stunde kurbeln total im Eimer, wenn ich erst ein Stück runterfahre, etwas warmfahre im dann flachen, dann kann ich den Berg problemlos ganz rauffahren, ohne, daß mir die Zunge in den Speichen hängt.

Da verstehe ich das Problem nicht. Wo ist die Schwierigkeit, auch bergauf mit niedrigem Puls zu fahren? Wenn man runterschaltet, notfalls bis zum ersten Gang, dann kann man sich doch auch den Berg hoch schonend fahren.
 
Da verstehe ich das Problem nicht. Wo ist die Schwierigkeit, auch bergauf mit niedrigem Puls zu fahren? Wenn man runterschaltet, notfalls bis zum ersten Gang, dann kann man sich doch auch den Berg hoch schonend fahren.

Das kriege ich irgendwie nicht auf die Reihe ;) Ich habe aber auch keine Pulsuhr :D Außerdem habe ich bis vor kurzem noch im Flachland gewohnt ;)
 
Genau das ist auch mein Problem gewesen: Ich merke es nicht. Darum fahre ich jetzt lange Touren mit Pulsuhr. Wobei ich diese eigentlich nur in der Warmfahrphase wirklich brauche.
 
Also bei mir hilft auch eher kurbeln als raufprügeln. Am Berg bin ich eh ne Lusche, da geht mir schnell die Puste aus - und ich rede hier von grad mal so von 200-300 Höhenmetern. Ein Alpinist würde bei sowas wahrscheinlich nur lachend weiterfahren... :D ;)

Ist halt das Problem, wenn man jahrelang nur relatives Flachland unter die Räder nimmt. Heute war ich schon das vierte Mal aufm Geisberg und so langsam wirds schon etwas besser mit der Kraftausdauer. Warmfahren und ein nicht zu schneller Start in den Berg hilft da ungemein... :cool:
 
Hallo zusammen,

ich habe jetzt viermal die Alpen überfahren, immer > 2000 hm / Tag und habe mir jedesmal unglaubliche Gedanken über meine Form, Ausdauer, Technik, Equipment ... gemacht. Letzendlich bin ich immer super damit gefahren die "Heißbratzen" ziehen zu lassen. Fällt manchmal sehr schwer aber die Entscheidung fällt immer auf der Ziellinie.

Was will ich damit sagen, fahre so wie es dein Körper dir sagt, höre in dich hinein und lasse dich nicht verleiten. Dann wirst Du Spaß und Erfolg haben.

Gruß Heiner
 
Was will ich damit sagen, fahre so wie es dein Körper dir sagt, höre in dich hinein und lasse dich nicht verleiten. Dann wirst Du Spaß und Erfolg haben.

In den Alpen bzw. auf dem Trail, wo man auch was zu gucken hat, fällt mir das viel leichter als beim todlangweiligen 500+ hm Anstieg auf meinen Hausberg, komplett auf Asphalt. Wenn da wegen der schmalen Straßen alle Nase lang eine Riesenschlange Autos hinter einem klebt ist man schon eher mal versucht, ein bißchen reinzutreten.
 
In den Alpen bzw. auf dem Trail, wo man auch was zu gucken hat, fällt mir das viel leichter als beim todlangweiligen 500+ hm Anstieg auf meinen Hausberg, komplett auf Asphalt. Wenn da wegen der schmalen Straßen alle Nase lang eine Riesenschlange Autos hinter einem klebt ist man schon eher mal versucht, ein bißchen reinzutreten.

Alternative Auffahrt / Alternativen "Hausberg" suchen :)?
 
Alternative Auffahrt / Alternativen "Hausberg" suchen :)?

Das Dorf da oben kann froh sein, daß es überhaupt eine Straße gibt. Die ist, soweit ich weiß, erst nach dem zweiten Weltkrieg gebaut worden. ;)

Aber stimmt schon, ich habe inzwischen einen Forstweg gefunden, der da auch hochführt. Leider geht das erste Stück immer noch über Straße. Und ausprobiert habe ich ihn verletzungsbedingt auch noch nicht :(
 
Also meine Technik ist Musik hören und die Natur genießen, dabei pedalieren.;)

Ist auch meine Strategie. ;)
Und wenn ich an eine Steigung komme, dann hole ich je nach Möglichkeit Anlauf und verringere dann das Tempo schalte stückweise bis in den maximal 3. oder 4. Gang runter und fahre dann mit Gefühl die Steigung hoch.
So, dass ich fühle die Belastung länger durchhalten zu können.
In den 1-2 Gängen kommt man gar nimmer vorwärts. :(

Es bringt nix sich anzustrengen, wenn man merkt, es nicht lange durchzuhalten.
Einfach mit den Kräften haushalten. :daumen:
 
Wenn man das, sowie die Abneigung dagegen sich von langsamen Joggern überholt zu werden, mal abgelegt hab klappt sogar gut mim Grundlagentraining im Gelände ;).

grüße,
Jan

kommt drauf an wie lange die Anstiege sind... ab und zu brauch ich den 2. und den 1. auch mal :lol:

Gute und nette Waldanstiege fahr ich immer im mittleren Kettenblatt...

Gruß
Tom
 
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