Fitting Box - Erfahrungen?

Och nee. Mist, die Mtb -Weltmeister/in wurden dort auch gefittet... Scheint nicht so wichtig zu sein, wie man auf dem Rad sitzt ;-)

Grüße

Das ist die selbe Logik als wenn Nike damit wirbt dass der Sprintweltmeister ihren Schuh trägt und du ihn deswegen auch tragen musst. Ja der Schuh ist vielleicht nicht schlecht aber er ist weder der heilige gral noch nötig. Du kannst auch profis nicht mit hobby biker vergleichen,beim Profi geht es einzig und alleine um die Bestzeit. Der Druck auf den Pedalen ist so groß dass auf technischen strecken oft trotzdem Hardtails gefahren werden um keine Energie zu verlieren und der Komfort ist zweitrangig solange die Zeit stimmt. Eine Einstellung wie sie Profis nutzen währe für warscheinlich 80% aller hobbybiker ungesund und gefährlich.

@beutelfuchs
Hast du je nach Steigungsprozente mehrere Bikes zum tauschen, oder stellst du wenn sich eine Rampe vor dir auftürmt schnell dein Sattelseatback um? Was ist wenn es bergab geht und dann wieder ein Flachstück kommt?
Im Ernst, das gesamte Setup am MTB, im Gegensatz zu einem RR, ist ein einziger Kompromiss aus zich Parametern.
Hat er sogar schon selber beantwortet. Ein Kompromiss. Solange man ein tourenfahrer ohne rennambitionen ist macht es für die meisten mehr Sinn eine komfortable position für An-und Abstiege zu haben.

Wenn man sich das Radrennen anschaut, die Tour de France, bei dem es am meisten geht (Ruhm und vor allem Geld ;-) und wohl am professionellsten gearbeitet wird, das letzte halbe Prozent den Sieg ausmachen kann, wird auch nur eine Geometrie (Zeitfahren und Rüttelabschnitte ausgelassen) verwendet die in der Regel in der Horizontalen eingestellt wird. Genügend Bilder von Team Sky Bikefitting gibt es im Netz. Kommt mir nicht mit dem Argument, dass die keine Steigungen fahren. Das Rennen wird in der Bergen entschieden und es gewinnt ein Bergfahrer. Chris Froom zu 99% bergauf im sitzen mit einem Rad das in der horizontalen abgestimmt wurde. Wenn es einen messbaren Unterschied geben würde, gäbe es verschiedene Konfigurationen. Das ist aber nicht der Fall.
Also weil bei der tdf mehr Geld im Spiel ist müssen wir mtb´ler deren Sitzposition übernehmen:confused::confused:
Ja bei der tdf geht es Bergauf aber auf der Straße hat man einen festen Untergrund der immer massig grip ohne Kräfte in andere Richtungen gibt und es gibt auch keine wirklich steilen anstiege(wo man mit der Übersetzung eh nicht hochkommen würde).
Und auch hier: Profis sollte man nicht als Vorbild nehmen wenn man nicht selber nur daran interessiert ist Rennen zu gewinnen.
 
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Der Nike vergleich hinkt gewaltig. Nike sponsert z.Bsp. den Athlet, der die Sachen dann zu benutzen hat und Nike profitiert von der Werbung. Machacek oder andere werden von den Athleten, dem BDR usw. aufgrund der guten Arbeit ausgewählt und dafür bezahlt.

Beim Mtb Sport wird ein Hardtail wegen des Gewichtsersparnis verwendet, wenn die Strecke es zulässt.

Leider hast du mein Argument "Tour de France" auch nicht verstanden. Es geht zwar auch um Geld, aber das bekommt man ausschließlich mit guten Ergebnissen. Und um diese einzufahren wird alles mögliche unternommen bzw. ausprobiert, gerade im Bezug auf die Leistungsfähigkeit (Sitzposition) auf dem Rad.

Wieso sollte eine physiologisch korrekt eingestellte Sitzposition für 80% der Hobbyfahrer gefährlich sein? Quellenangabe?

Meinst du die Sitzposition eines Profis ist ungesund? Wie kann er dann so seine Bestleistungen erbringen und dass z.bsp. bis zu 3 Wochen lang, fast täglich?

Aber ich denke unsere Diskussion driftet langsam ab.

Grüße

Hier eine interessante Doku zum Teil auch über die "perfekte" Sitzposition. Aber Achtung, sie wird in der Horizontalen eingestellt ;-)

 
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Was ist eine uphilllastigere Position und was wird dabei erreicht?

Muss ich Dir das in einem MTB-Forum wirklich erklären? Kurzum, ich halte Bikefitting für erfahrene Fahrer auch für Blödsinn, meine Position schwankt z.B. erheblich mit der Art des Rades und mit der Art der Streckenführung. Für den Uphill wäre es meist besser, die Sattelspitze etwas abzusenken und den Sattel etwas nach vorn zu schieben, das fährt sich aber in der Ebene scheiße. Auf dem Rennrad/Crosser ist mein Oberkörper deutlich gestreckter, dadurch sitze ich weiter auf dem Schambein, die effektive Beinlänge wird kürzer, als Folge ist meine Sitzhöhe auf diesen Rädern rund 1cm kleiner, als auf dem MTB. Und das könnte ich jetzt beliebig weit für andere Radklassen fortführen...

Übrigens, auch Profis scheinen dieses Problem zu kennen. Ich glaube Ivan Basso war es, der extra eine Sattelstütze montiert hatte, die sich per Schnellverschluss um ein paar cm absenken/anheben ließ. In der Ebene saß er weiter oben, als am Berg. lustig, oder ;)?
 
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Muss ich Dir das in einem MTB-Forum wirklich erklären? Kurzum, ich halte Bikefitting für erfahrene Fahrer auch für Blödsinn, meine Position schwankt z.B. erheblich mit der Art des Rades und mit der Art der Streckenführung. Für den Uphill wäre es meist besser, die Sattelspitze etwas abzusenken und den Sattel etwas nach vorn zu schieben, das fährt sich aber in der Ebene scheiße.

Hmmmm,
der typischer Fehler schlechthin. :)
Du meinst dein Scharmbein zu entlasten, belastetst aber in Wirklichkeit deinen Rücken/deine Schulternbereich, da deine Arm- und Rumpfmuskulatur mehr Halte-/ bzw. Stützarbeit leisten müssen.

Und um am Berg mehr Dampf auf Pedal zu bekommen, stellen viele Pros den Sattel ein Stück nach hinten und nicht nach vorne.
Auch sehr schon bei der TDF zu beobachten, wo in der Ebene meist auf der Sattelspitze gefahren wird, am Berg aber die volle Sattelänge genutzt wird.
Aber jeder so wie er meint! :bier:

Wir haben dasselbe Thema bei uns im Radsportverein gehabt!
Da wird lieber jahrelang rumexperimentiert, ein Sattel nach dem anderen für teuer Geld gekauft, aber die 150€ für ein vernünftiges Bikefitting werden nicht investiert!
Man findet überall dieselben Unbelehrbaren, z.T. notorischen Besserwisser, die ja schon 20 Jahre Radsporterfahrung haben.
Was soll denen so ein schnöselger Bikefitter noch erzählen? Die wissen doch alles!

Ich hab's jedenfalls gemacht! Das volle Programm incl. Satteldruckanalyse usw.
Die investierten Euros waren jeden einzelnen Cent wert!

So, ich gehe jetzt Biken. Stundenlang.....
 
Danke für deine Erklärung! Dazu ist nämlich ein Forum da ;-)

Den Tipp, die Sattelspitze abzusenken ist doch hauptsächlich für den "Arsch" um bequemer zu sitzen, oder? Aber wenn es in der Ebene unfahrbar ist, ist es nicht gerade praktikabel.

Dass man auf dem Renner/Crosser gestreckter sitzt ist klar und liegt an dem längerem Oberrohr. Die Oberrohrlänge beeinflusst aber nicht die Position Sattel zu z.Bsp. Tretlagermitte, die für eine gute Kraftübertragung wichtig ist und stimmen sollte.
Wenn du Probleme mit dem Schambein hast, sitzt du entweder falsch (Haltung bedingt) auf dem Rad oder oder der Abstand zum Lenker ist zu groß. Versuche mal auf dem Rad den unteren Rücken rund zu machen. Der Druck in der Scharmbeingegend reduziert sich somit drastisch.

Aber sicher herauszufinden kannst du dieses bei einem Bikefitting.

Grüße
 
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Hmmmm,
der typischer Fehler schlechthin. :)
Du meinst dein Scharmbein zu entlasten, belastetst aber in Wirklichkeit deinen Rücken/deine Schulternbereich, da deine Arm- und Rumpfmuskulatur mehr Halte-/ bzw. Stützarbeit leisten müssen.

Und um am Berg mehr Dampf auf Pedal zu bekommen, stellen viele Pros den Sattel ein Stück nach hinten und nicht nach vorne.
Auch sehr schon bei der TDF zu beobachten, wo in der Ebene meist auf der Sattelspitze gefahren wird, am Berg aber die volle Sattelänge genutzt wird.
Aber jeder so wie er meint! :bier:

Wir haben dasselbe Thema bei uns im Radsportverein gehabt!
Da wird lieber jahrelang rumexperimentiert, ein Sattel nach dem anderen für teuer Geld gekauft, aber die 150€ für ein vernünftiges Bikefitting werden nicht investiert!
Man findet überall dieselben Unbelehrbaren, z.T. notorischen Besserwisser, die ja schon 20 Jahre Radsporterfahrung haben.
Was soll denen so ein schnöselger Bikefitter noch erzählen? Die wissen doch alles!

Ich hab's jedenfalls gemacht! Das volle Programm incl. Satteldruckanalyse usw.
Die investierten Euros waren jeden einzelnen Cent wert!

So, ich gehe jetzt Biken. Stundenlang.....

Es ist ja schön, dass Du weißt, was ich richtig oder falsch mache. Fakt ist, dass ich auch nach 24h und mehr auf dem Rad keine Schmerzen habe und dass ich dafür ganz sicher kein Bikefitting brauche. Um festzustellen in welcher Position ich am besten Druck auf die Pedale bekomme, habe ich übrigens ein Powermeter. Ergo benötige ich persönlich keine Pseudowissenschaft um meine Idealposition auf dem Rad zu finden. Ich fahre übrigens seit 13 Jahren exakt denselben Satteltyp (Selle SLR bzw. neuerdings den etwas günstigeren und haltbareren SLS).

Dass man auf dem Renner/Crosser gestreckter sitzt ist klar und liegt an dem längerem Oberrohr. Die Oberrohrlänge beeinflusst aber nicht die Position Sattel zu z.Bsp. Tretlagermitte.

Doch, tut sie, je gestreckter der Oberkörper, desto weiter ist das Becken nach vorn geneigt, desto kürzer ist die effektive Beinlänge, desto tiefer der Sattel (zumindest bei mir). Wenn das nicht so wäre, würde man mit zunehmender Oberrohrlänge immer stärker einen "Buckel" im unteren Rückenbereich formen und dann gibt es die typischen Probleme im Lendenwirbelbereich, v.a. wenn es von unten permanent rumpelt, wie im Gelände üblich.


Wenn du Probleme mit dem Scharmbein hast, sitzt du entweder falsch (Haltung bedingt) auf dem Rad oder oder der Abstand zum Lenker ist zu groß. Versuche mal auf dem Rad den unteren Rücken rund zu machen. Der Druck in der Scharmbeingegend reduziert sich somit drastisch.

Du hast mich falsch verstanden, ich habe auf keinem meiner Räder irgendein Problem, auch bei sehr langen Strecken nicht. Trotzdem ist die Sitzposition unterschiedlich und das ist schlichtweg eine Folge des jeweils bevorzugt gefahrenen Streckenprofils.
 
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Dann sind wir ja jetzt alle glücklich und zufrieden! Manche durch 13 Jahre ausprobieren, andere durch ein 3 stündiges Bikefitting. Wenn jemand ein Problem auf dem Rad hat und selbst nicht mehr weiterkommt, kann ich aus meiner Erfahrung ein Fitting nur empfehlen und man bekommt Einstellungen gezeigt, die man selbst für nicht fahrbar gehalten hätte.

Grüße
 
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Dann sind wir ja jetzt alle glücklich und zufrieden! Manche durch 13 Jahre ausprobieren, andere durch ein 3 stündiges Bikefitting. Wenn jemand ein Problem auf dem Rad hat und selbst nicht mehr weiterkommt, kann ich aus meiner Erfahrung ein Fitting nur empfehlen und man bekommt Einstellungen gezeigt, die man selbst für nicht fahrbar gehalten hätte.
Grüße

Ich habe nicht 13 Jahre herumprobiert, meine Position ändert sich seit Jahren nur noch minimal (das liegt wohl an geringen körperlichen Veränderungen, mit dem Alter wird man halt nicht beweglicher, v.a. wenn man sich nur sporadisch zu Dehnübungen motivieren kann ;)). Klar kann ein Bikefitting sinnvoll sein, für jemanden, der überhaupt nicht mehr weiter weiß oder für einen absoluten Anfänger, aber eine Optimierungsoption für jeden ist es deshalb noch lange nicht. Ich bezweifle auch, dass man anhand einer einfachen Bewegungsanalyse und ein paar Faustregeln wirklich die optimale Position für jeden festlegen kann. Da hilft am Ende auch wieder nur Probieren.

Interessant wäre es natürlich schon, wie weit ich bei meiner jetzigen Position vom angeblich "wissenschaftlich ermittelten" Optimum entfernt bin. Dieses Experiment ist mir aber keine 150,- wert :D.
 
Leider hast du mein Argument "Tour de France" auch nicht verstanden. Es geht zwar auch um Geld, aber das bekommt man ausschließlich mit guten Ergebnissen. Und um diese einzufahren wird alles mögliche unternommen bzw. ausprobiert, gerade im Bezug auf die Leistungsfähigkeit (Sitzposition) auf dem Rad.

Doch habe ich,der Punkt ist das die tdf absolut nichts mit Mountainbike zu tun hat.
Wieso sollte eine physiologisch korrekt eingestellte Sitzposition für 80% der Hobbyfahrer gefährlich sein? Quellenangabe?

Zum einen ist sie auf optimale Leistung eingestellt nicht auf Komfort und das kann Probleme geben gerade für den Durchschnittbiker mit dem einem oder anderem Problem zB. muskelschwächen oder steifigkeit. Und dadurch dass sie eben so auf Vortrieb eingestellt sind muss die Sicherheit in schwerem Gelände leiden,die Profis gehen das Risiko ein weil es ihr Job ist und außerdem haben sie eine ganz andere Fahrtechnik als der durchschnittsbiker.
beachte den langen Vorbau,sattelüberhöhung und schmaler Lenker,nen normalen Biker damit nen trail runterzuschicken wäre ein reines Gesundheitsrisiko:
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Ich will nicht sagen das ein Bike fitting Unsinn ist,warscheinlich wird man dort auch seine Vorlieben angeben können und ein individuelles Setup bekommen. Was ich sagen will ist dass es keine einzig wahre Position auf dem Mtb gibt und dass man mit ein wenig eigeninitiative die passende einstellung auch sehr gut ohne irgend eine "professionelle" hilfe finden kann,das Geld währe mir persönlich zu schade und besser in ein paar neue verschleißteile investiert.
 
Der Punkt, an dem sich TdF und Mtb schneiden ist, dass jeweils ein Mensch auf einem Fahrrad sitzt, der seine beste Leistung dauerhaft dann bringen kann, wenn seine Sitzposition physiologisch korrekt eingestellt wurde. Ob man die selbst findet oder durch ein Fitting ist egal.

Beim Bikefitting wird individuell auf dich eingegangen und dein Rad eingestellt. Wenn man dysbalancen oder Anderes hat, was meist erst beim Fitting einem Spezialisten (meist Biomechanikern) auffällt, bekommt man Kräftigungs und Dehnungsübungen um diese z.Bsp. auszugleichen und kann nach 6 Monaten zur Kontrolle.

Ob es das Geld wert ist, kann man nur dann sicher sagen, wenn man es ausprobiert hat. Du kannst ja auch nicht wissen ob dir Erdbeere schmeckt, ohne es probiert zu haben ;-) Jeder den ich kenne und ein Bikefitting gemacht hat, sagt es war eine durchaus sinnvolle Investition.

So, dass war genug Werbung...

Grüße
 
Ich wuerde mir nochmal die Muehe einer Antwort machen, wenn (nach derweil 4 Seiten) endlich jemand nachweisen kann, dass eine Satteleinstellung nach Lot in der Ebene die Fahrleistung mit MTB steigert. Antworten der Art "irgendwer macht auch irgendwas bei irgendwem", "Paar Punkte und den Rest macht die Kamera", "du bist disqualifiziert/hast keine Ahnung", "Profis machen bla" oder "irgendwer faehrt schneller als irgendwer anders!!!" sind uebrigens kein Nachweis, sondern Buschtrommeln oder nachgeplappertes Nichtwissen. Fuer die, die es tatsaechlich nie gelernt haben: Nachweisen heisst: Jemand hat verschiedene Varianten an ausreichend vielen Probanden getestet, dokumentiert, Ergebnisse gemessen, Schlussfolgerungen anhand anerkannter statistischer Methoden gezogen und das ganze schliesslich veroeffentlicht, so dass andere Fachleute die Korrektheit des Vorgehens beurteilen koennen.
Wer keine Idee hat, wie er entsprechende Infos finden kann, dem habe ich die Arbeit gern abgenommen: Derartige Untersuchungen gibt es nicht. Niemand hantiert in de Sportwissenschaft ueberhaupt nur mit einem Lot. Ich waere ansonsten ueberaus dankbar, falls mir jemand das Gegenteil aufzeigen kann, ich lerne gern dazu.
 
Oh man...
Hättest du dir mal die Qualifikationen unter "Experten" der Mitarbeiter von Machacek durchgelesen, würdest du Wissen, dass dort u.A. auch Diplom Sportwissenachaftler tätig sind... Und die arbeiten auch mit einem Lot.


Ich bin raus.
 
Und wo weisen die nun nach, dass eine Satteleinstellung mit Lot die Leistung verbessert? Nirgends. Daher ist die Empfehlung Quark, egal ob du jetzt bockst :)
 
Das hat mit "bocken" nichts zu tun. Wenn du etwas konstruktives beizutragen hast, steige ich gerne in die Diskussion wieder ein.


Viele Grüße
 
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Die Sitzposition statisch zu bestimmen, wo Gelände, Kraftaufwand, versch. Geschwindigkeiten, undwasweißich welche Variablen mit in die Analyse dynamisch einfließen müssten, scheint mir ziemlicher Murks zu sein. Eine Studie zur optimalen Position ist auch nicht wirklich realisierbar. Was sollte die Zielvorgabe sein? Komfort? Dann bekommst du eine Position, die sicherlich nicht schnell ist (oder doch? ich verstell auf meinem TT Bike die Position je nach Distanz des Rennens) vice versa. Auf dem MTB? Auf meinem Enduro und dem XC Racebike ists irgendwie wurscht, die Bedingungen sind viel zu wechselhaft, als dass es eine perfekte Position geben könnte. Bei langen Forststraßenmassakern fahre ich eine Position, die ähnlich der am Straßenrennrad ist [120mm -17° Vorbau inklu (obwohl ich dafür in Zukunft wohl lieber ein CX Bike anschaffen werde)]. Als Bikefreak ist es sicherlich besser, je nach Bedingung aus dem Fuhrpark auswählen zu können! :D
 
@beutelfuchs

Keine Ahnung ob du hier nur rumspammen oder die User provozieren willst?

Setze dich einfach mal auf dein Rad, fahre 2h einen Rundkurs und stoppe deine Zeit.
Schiebe am nächsten Tag deinen Sattel so weit es geht nach hinten oder vorne, mache ihn 5cm hoch oder runter verstelle die Neigung um 10° und fahre die identische Runde nochmal. Dann hast du deinen Nachweis.

Und zum Thema Bikefitting und Lot, gib die beiden Begriffe einfach in google ein und nerv hier nicht weiter rum!
Ohne ein Koordinatenkreuz/eine grade Bezugsebene und einen rechten Winkel also ein Lot funktioniert es nicht!
Und das hat jetzt nix mit einer Steigung zu tun, denn dann wird es schwierig mit einem Lot und dem rechten Winkel.....:spinner:


@chilla13

Richtig ist, das die Kategorie Lordhelmchen (z.B. Enduro) ehr weniger mit Bikefitting am Hut hat, als z.B. ein Marathonbiker.

Ich finde es toll, dass die Technik heute auch für jeden Normalo zugänglich und auch bezahlbar ist, wenn man das mal in Relation zu dem sieht, was wir sonst so in unser Hobby/denSport investieren. Warum also nicht nutzen? Wer es nicht braucht, oder meint es nicht zu brauchen, ok.
Gibst auch sicherlich genug Bikefitter da draußen, die ihr Handwerk in einem Wochenendkurs "erlernt" haben. Aber im Web gibt es genug Empfehlungen und Referenzen für Leute die ihr Handwerk verstehen. Und die sind ihr Geld wert.
 
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@chilla13

Richtig ist, das die Kategorie Lordhelmchen (z.B. Enduro) ehr weniger mit Bikefitting am Hut hat, als z.B. ein Marathonbiker.

Ich finde es toll, dass die Technik heute auch für jeden Normalo zugänglich und auch bezahlbar ist, wenn man das mal in Relation zu dem sieht, was wir sonst so in unseren Hobby/Sport investieren. Warum also nicht nutzen? Wer es nicht braucht, oder meint es nicht zu brauchen, ok.
Gibst auch sicherlich genug Bikefitter da draußen, die ihr Handwerk in einem Wochenendkurs "erlernt" haben. Aber im Web gibt es genug Empfehlungen und Referenzen für Leute die ihr Handwerk verstehen. Und die sind ihr Geld wert.[/QUOTE]

Versteh mich nicht falsch, ich hab nix gegen ein Bikefitting. Ich bin nur der Meinung, dass man genau wissen sollte, was man von so einer Anpassung erwartet. Meine Langdistanzposition würde von Zeitfahrspezialisten sicherlich belächelt werden, allein, ich kann sie über 180k fahren. Was ich damit sagen will ist, dass die Position immer ein Kompromiss bleibt.
 
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