Gabel richtig einfahren

Registriert
5. April 2004
Reaktionspunkte
0
Hallo,
ich hab mir in meine alte Schlurre eine RST Omega TnL einbauen lassen (nicht meckern, ging nicht anders, da kein Ahead System.

Nun lese ich in der Anleitung, dass die Gabel am Anfang etwas bockig sein soll und 20 Std. eingefahren werden muss.

Mir fällt auf, dass die Gabel fast einer Starrgabel gleicht. Wenn ich normal fahre dann taucht sie gerade mal 5mm ein. Wenn ich die Vorderbremse ziehe und mich richtig drauflege so ca. ein Drittel des Federweges. Vorspannung ist ganz auf Minus. Lockout ist natürlich deaktiviert.

Ich frage mich, ob die Gabel durchs einfahren tatsächlich noch schön weich wird und sie schon bei normaler Fahrt 10-15% eingetaucht sein wird.

Kann das normal sein, dass die so hart ist am Anfang?

Soll ich zum einfahren gleich über die Wurzeln oder erstmal geschmeidig die groben Schotterwege?

Vielen Dank für Eure Meinungen...

Gruß
Mitch
 
grützi :)
ich hab ne rst gilla sl und die hat 100mm federweg und wenn ich meine vollen 99kg draufhaue, taucht sie zu ca. 80% ein. hat aber auch gut 100 km gedauert bis sie "eingefahren" war. sie spricht zwar nur bei gröberen bodenverhältnissen an , soll heißen das sie schon harte schläge oder größere wurzeln/steine braucht. aber für die straße und wald/wiese/feld reicht sie mir. lockout funtzt perfekt. bei bordsteinen oder so federt sie gut.kostet auch nur 119 €
 
hab an meinem brötchenbike auch ne rst gila plus t5
war das selbe, nach 50km arbeitete sie dann doch so
wie sie sollte, braucht wirklich seine zeit, frag nicht warum
 
schade... ich dacht bei geringer vorspannung und meinen 85kg würde die Gabel bereits bei grobem Schotter ein wenig Vibration auf den Armen nehmen...

und an den RST-Meckerheini: Das ist meine Winterschlurre, kein Ahead und insofern brauchte ich ne Gabel ohne eingepressten Schaft die keine 500€ kostet. Dachte halt wenn ich ne hochwertigere von RST nehme dann wirds nicht allzu schlecht, ich wart mal das Einfahren ab...

Gruß und Dank
mitch
 
war gestern beim händler meines vertrauens ( mölls radspocht ) und dort stand zufällig der paul-lange-vertreter, seines zeichens rst-vertriebler vor der türe.
ich fragte ihn warum meine, zugegebener weise, günstige gilla sl denn so schlecht bzw. erst bei richtig harten "schlägen" anspricht. da sagt der mir, das ich weichere federn UND elastomere einbauen soll. NUR ZUR INFO - ICH WIEGE 99 KG !
ich dann rein zum herrn mölls und habe ihm die storie vorgetragen. der sich meine gabel angesehen, eingefedert und meinte (jetzt mal mit meinen worten ) entweder ist die verzogen oder du brauchst neue dichtungen. die stottert ja beim ein/ausfedern. ist wohl ne garantiesache. geh zu deinem händler etc.

was soll ich denn nun von dem rst-mann halten ???
 
Zurück