Shefffield
Dreckskerl
Hallo auch,
He, schön zu lesen. Mein Viergelenker geht jetzt ins siebte Jahr und hat noch nie gewippt.
(Hat dafür ja auch viel zu viel Reibung in den vielen Lagern...)
Allerdings kann ich andere Kritik nachvollziehen, denn ich fahr' nen großen Rahmen und wiege nicht so viel - es hat also Jahre (ungelogen!) gedauert, bis die Abstimmung gepasst hat: Dreimal die Feder in der Gabel getauscht (war vorher ne Manitou), zweimal die Feder im Hinterbau getauscht und von Shock Therapy ein anderes Öl bekommen. Sogar die Gängigkeit der Hinterbaulager habe ich prüfen lassen. War schon ein gewaltiger Ärger.
Aber bergab... ?
Fahre ich auch auf'm Fully mit wenig Druck auf'm Sattel. Ich spüre den Vorteil nur, wenn ich kurble - also vor allem bergauf im Sitzen und bei schnellen flachen Passagen. Die großen Schläge bergab fangen meine Knie ab und nicht der Rücken oder die Federung.
Der eigentliche Bandscheibenkiller ist das ultraharte Rennrad.
@Iceman
Starker SM-Tobak! So hab ich das MTB-Fahren noch gar nicht betrachtet.
Ne, im Ernst: Das sind so Dinge, die ich unter dem Thema "Fahrtechnik" für beherrschbar halte. Auf'm Hardtail biste eben etwas mehr im Stehen unterwegs als auf der Gummikuh. Aber das bin ich vom Rennrad ("Bergübersetzung" 42-23) ja schon gewöhnt!
Die Pumperei hat meiner Ehrfahrung nach viel mit der Fahrtechnik zu tun. Fahr im Wiegetritt betont rund und mit langsamer Frequenz, dann pumpt auch fast nix.
Haha!
Geht mir nicht anders. Ich plane ein HT für Rennen und Marathons. Diesmal ganz radikal ohne Federgabel.
Ich suche also genau so einen Rahmen, wie Du ihn hast. Ist das'n 21"er?
Oh ja...
Nach der letzten langen Tour werde ich sogar dem Thema Leichtbau etwas untreu und denke über die Rohloff-Nabe und Scheibenbremsen am Starrbock nach, um *wirklich* sorgenfrei bei jedem Wetter unterwegs sein zu können.
Mein persönliches Fazit:
Fullies sind schön für Touren. Komfortabel, sicher (verzeiht eher mal'n Fahrfehler) und rückenschonend.
Im Rennen will ich wieder ein Hardtail, vor allem aus Gewichtsgründen und weil's einfach direkter ist.
Klar gibt mein Element immer noch Rückmeldung über den Zustand des Wegs, aber so eine Federung bringt eben immer eine Verzögerung rein. Und auch wenn die Kinematik so effizient und steif wie ein Hardtail ist (dem Element werden 98% Effizienz nachgesagt), das HT ist allein durch seinen Gewichtsvorteil immer noch ein Stück agiler.
Das Optimum:
Fahrt ein günstiges, stabiles, *schweres* Fully mit mäßigen Federwegen für's Training und die Spaßtouren.
Wenn Ihr dann im Rennen auf ein wesentlich leichteres Hardtail umsteigt, fahrt Ihr wie gedopt. Wenn Ihr die saubere Fahrtechnik nicht inzwischen verlernt habt.
Ein leichtes Fully anstatt des Renn-HTs ist natürlich eine Option, aber das kostet erstens ein Vermögen und ist zweitens einfach sehr anfällig - vor allem beim auf die Spitze getriebenen Leichtbau. Nix für mich und das Wetter hier in Deutschland...
Tschö,
Shefffield
Original geschrieben von d´Bergradlerin
Ich fahre seit Kurzem einen Viergelenker von Ghost und stelle null Wippen im Hinterbau fest - auch ungelocked! Und da bin ich echt empfindlich! Mein Eingelenker von Scott hat mich in den Wahnsinn getrieben, also musste ein neues Bike her! Ein HT sollte es nicht sein, weil ichs im Kreuz habe und bergab nicht so gern meine Bandscheiben malträtieren lasse...
He, schön zu lesen. Mein Viergelenker geht jetzt ins siebte Jahr und hat noch nie gewippt.

(Hat dafür ja auch viel zu viel Reibung in den vielen Lagern...)
Allerdings kann ich andere Kritik nachvollziehen, denn ich fahr' nen großen Rahmen und wiege nicht so viel - es hat also Jahre (ungelogen!) gedauert, bis die Abstimmung gepasst hat: Dreimal die Feder in der Gabel getauscht (war vorher ne Manitou), zweimal die Feder im Hinterbau getauscht und von Shock Therapy ein anderes Öl bekommen. Sogar die Gängigkeit der Hinterbaulager habe ich prüfen lassen. War schon ein gewaltiger Ärger.

Aber bergab... ?
Fahre ich auch auf'm Fully mit wenig Druck auf'm Sattel. Ich spüre den Vorteil nur, wenn ich kurble - also vor allem bergauf im Sitzen und bei schnellen flachen Passagen. Die großen Schläge bergab fangen meine Knie ab und nicht der Rücken oder die Federung.
Der eigentliche Bandscheibenkiller ist das ultraharte Rennrad.

@Iceman
Dann prügelt mir der Hinterbau nämlich nicht den Arsch grün und blau
Starker SM-Tobak! So hab ich das MTB-Fahren noch gar nicht betrachtet.

Ne, im Ernst: Das sind so Dinge, die ich unter dem Thema "Fahrtechnik" für beherrschbar halte. Auf'm Hardtail biste eben etwas mehr im Stehen unterwegs als auf der Gummikuh. Aber das bin ich vom Rennrad ("Bergübersetzung" 42-23) ja schon gewöhnt!

Die Gabel (Scareb) wird bergauf natürlich gelocked - die Pumperei hat aber jede Federgabeln, ob an HT oder Fully (außer man kann sich SPV leisten...).
Die Pumperei hat meiner Ehrfahrung nach viel mit der Fahrtechnik zu tun. Fahr im Wiegetritt betont rund und mit langsamer Frequenz, dann pumpt auch fast nix.
Tja... Und doch... Ich bin gerade dabei, mein uraltes HT wieder aufzubauen. Einfach so zum Rumheizen im Winter. Leider hat das Ding eine typische Starrrahmengeometrie... Also gibts Probleme, eine passende Federgabel zu finden...
Haha!

Geht mir nicht anders. Ich plane ein HT für Rennen und Marathons. Diesmal ganz radikal ohne Federgabel.
Ich suche also genau so einen Rahmen, wie Du ihn hast. Ist das'n 21"er?

Apropos Winter: Da wäre wieder ein großer Vorteil des HT: weniger technischer Schnickschnack -> weniger Anfälligkeit gegen Dreck, Salz und dergleichen! Tja...
Oh ja...
Nach der letzten langen Tour werde ich sogar dem Thema Leichtbau etwas untreu und denke über die Rohloff-Nabe und Scheibenbremsen am Starrbock nach, um *wirklich* sorgenfrei bei jedem Wetter unterwegs sein zu können.
Mein persönliches Fazit:
Fullies sind schön für Touren. Komfortabel, sicher (verzeiht eher mal'n Fahrfehler) und rückenschonend.
Im Rennen will ich wieder ein Hardtail, vor allem aus Gewichtsgründen und weil's einfach direkter ist.
Klar gibt mein Element immer noch Rückmeldung über den Zustand des Wegs, aber so eine Federung bringt eben immer eine Verzögerung rein. Und auch wenn die Kinematik so effizient und steif wie ein Hardtail ist (dem Element werden 98% Effizienz nachgesagt), das HT ist allein durch seinen Gewichtsvorteil immer noch ein Stück agiler.
Das Optimum:
Fahrt ein günstiges, stabiles, *schweres* Fully mit mäßigen Federwegen für's Training und die Spaßtouren.
Wenn Ihr dann im Rennen auf ein wesentlich leichteres Hardtail umsteigt, fahrt Ihr wie gedopt. Wenn Ihr die saubere Fahrtechnik nicht inzwischen verlernt habt.

Ein leichtes Fully anstatt des Renn-HTs ist natürlich eine Option, aber das kostet erstens ein Vermögen und ist zweitens einfach sehr anfällig - vor allem beim auf die Spitze getriebenen Leichtbau. Nix für mich und das Wetter hier in Deutschland...
Tschö,
Shefffield

, frage ich mich, ob ich nicht die Federgabel auch gleich weglasse und lieber eine schöne Starrgabel einbaue. Und lieber in ein, zwei Monaten in neue Bandscheiben investiere...
!
