Helft mir beim Zusammenschustern einer "evolutionären" IRC-Lampe

Schorschie

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Hallo Forum,

ich bin gerade dabei mir einen Plan zu machen, wie ich am besten eine IRC-Lampe zum sicheren Laufen bekomme (ohne, daß die Schutzschaltungen der Li-Ion-Akkus schmelzen) und zudem auch noch komfortabel aufladen kann.

Ich möchte diese Teile
Teile4.JPG


so wie in dieser Schaltung
Schaltplan.JPG


zusammenlöten.

Ich habe mir gedacht, die bekannte Helwa-Schaltung mit der innovativen Potentiometer-Technik unseres Neandertalers jokomen :D zu vereinen. Manche sagen dazu auch "EVOLUTION" :D .

Somit kann man in zwei Stufen fahren (parallel 7,2V/in Reihe 14,4V), zudem beide Akkus gleichzeitig laden (parallel bei 7,2V) und über den Poti die Spannungsspitze beim Einschalten umgehen.


Somit die Frage an unsere Elektrotechniker bzw. "Wissenden" hier im Forum:

Ist das soweit korrekt, oder sollte ich lieber etwas ändern, damit mir der ganze Kram nicht um die Ohren fliegt?


Die Spannungsanzeige habe ich noch nicht bei mir (ist unterwegs) und deswegen oben durch einen Zettel ersetzt:D

Schöne Grüße

Schorschie
 

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Re: Helft mir beim Zusammenschustern einer "evolutionären" IRC-Lampe
Hi Schorschie,

von der Schaltung her müßte das so klappen. Der eingezeichnete Widerstand ist aber ein Kondensator. ;)
Auf dem Foto kann ich einen Schichtwiderstands-Poti erkennen. Besser wäre hier ein Drahtwiderstands-Poti. Die Schichtteile sind auf Dauer leider nicht so belastbar und gehen selten bis 0 Ohm zurück. Da "verbrätst" Du dann einiges und das Poti erwärmt sich recht gut bei dem hohen Strromfluß. Meß mal vorher nach. Wenn das Schichtteil in Nähe von = Ohm kommt, kannst Du das aber mal probieren. Wenn sich die Schicht ablösen sollte, kannst Du alternativ auch einen Festwiderstand mit hoher Leistung (mind. 5W) und parallel dazu einen Überbrückungsschalter (Strombelastbarkeit mind. 3A) nehmen. Das klappt dann auch. Mit nem Poti "hochdrehen" sieht aber schicker aus und schont die Lampe.

Und denke mal übers Kabel nach! :confused: Wenn Du den ganzen Kram in der Satteltasche steckst, solltest Du mind. 1.5 qmm, besser sogar 2.5 qmm nehmen, um den Spannungsabfall so gering wie möglich zu halten. Je kürzer das Kabel, desto heller die Lampe! :daumen:

Wenn die Lampe fertig ist, kannste ja mal über die Trails jagen und diese ein wenig abtrocken. Ist ja im Moment alles ziemlich nass. :daumen:
 
das Poti hat nie Null Ohm und ist auch ein wenig schwachbrüstig für 20 W Dauerleistung

dann schon lieber den 1 Ohm NTC stattdessen ("robuste", kleine Variante)
oder eine einfache Softstart-Schaltung (technisch "schöne", große Version)

(hat auch beides den Vorteil eine fire-and-forget-Lösung zu sein - keine zusätzlichen Handlungen nötig, die irgendwann mal vergessen werden werden)
 
Zuallererst würde ich mal je eine Schottkydiode vom Typ 1N5820 an die Akkus löten, damit die Schutzschaltungen, falls mal eine anspricht nicht durch Rückwärtsspannung sterben.
Das ist ja wohl der Hauptgrund weshalb so viele kaputt gehen.
Einfach die Seite mit dem Ring an + und das andere Ende an - anlöten und Gut ist.
Dann gibt es da noch die Version des Softanlaufes mit einem Mosfettransistor, einem Widerstand und einem Kondensator. Bin aber grad zu faul zum suchen.:o

Gruß bergnafahre
 
Mein Fünfer dazu:
Der Schutz der Schutzschaltung mittels Diode ist sicher ok - allerdings muss nach einem Ansprechen einer Schutzschaltung der Akku total getrennt werden! Eine parallel gelötete Diode verhindert einen Reset! (hat mich viel Mühe gekostet-habe jetzt eine extra Schalter im Rose-Dose-Deckel).
Nicht zu unterschätzen der Unterschied zwischen 3A DC und AC. Einen Widerstandsanlauf über 11W 5Ohm Widerstand und anschliesendem Überbrücken mittels Schalter (Conrad 701238 - 62) funktioniert nur ca. zehn Mal, dann ist der Schalter dahin (zweimal getestet). Da ich sehr oft "abblende", d.h. von 14,4V auf 7,2V mittels "Helwa" (Reichelt 1804.1102), zeigt auch der Umschalter bereits Schwächen (schaltet nicht korrekt).
Bin momentan wieder auf Bleigel umgestiegen, da mich das LiIonTheater doch leicht nervt. Ich werde nochmal gezielt auf "DC" im Datenblatt äugen, z.B. die Apem-Schalter, ggf. irgendwas aus dem Leistungsbereich testen (Siemens, K&N, Moeller weil für mich praktisch umsonst - nur leider eben sehr groß)
 
Mach dir nochmal Gedanken über die Stecker. Cinch ist nicht das Gelbe vom Ei und es gab mal einen Thread wo denke ich das Optimum gefunden wurde. Einfach mal suchen. Cinch ist halt ein Mörderhebel. Ich bevorzuge Stecker im Kabel.

Gruß td *senfdazugeb*
 
Hm ok,

das sind ja mal wieder viele Informationen.

Da die Hochleistungspotentiometer recht teuer sind, wäre es da nicht evtl. auch möglich, diesen einfach wegzulassen und die Spannungsspitze beim Einschalten einfach über einen größeren Kondensator wie zb einen mit 10000 µF 16V abzufangen? Damit sollte es doch auch kein Problem mit der Schutzschaltung im Akku geben, oder?

Danke schööön.

Gruß

Georg
 
nö,
wenns um die Schuscha geht, dann ist es der egal, wo der Kurzschluss herkommt, die schaltet trotzdem ab.

der Einschaltstrom muss begrenzt werden.

Für die Glühbirne hingegen ists gut, wenn ganz zu Beginn nicht volle Power über die kalte Wendel fließt, die würde sich über jeden Elko freuen

--> Widerstand, NTC oder Softstart


PS: fürs Laden wäre es eine gute Idee, die Spannungsanzeige abdrehen zu können
 
Hier mal eine Schaltung eines Softstartes(für 12V bis 17V), die gleichzeitig den Schalter von der Dauerlast verschont und keine signifikanten Durchlaßverluste hat:

(auch wenn ich nicht verstehe, warum hier alle diese miesen Schutzschaltungen verwenden. Die sind nie für höhere Ströme konzipiert worden. Ein Camcorder zieht deutlich unter 2A)




Gruß
Thomas
 
Hm, das ist mir alles ein wenig zu kompliziert.

Eventuell werde ich die Schuscha (sofern sie das nicht aushält) komplett aus dem Akku nehmen und die Zellen ohne Schuscha verwenden.

@jokomen

Auf meiner Rechnung für den Poti steht Drahtwiderstands-Poti. Das sollte doch ok sein, oder?

Gruß

Schorschie
 
Hm, auch eine gute Idee.

Zwischenzeitlich musste ich leider feststellen, daß eine Schutzschaltung in den Akkus den Geist aufgegeben hat.

Also habe ich jetzt alles umgeworfen und bau mir einen Akku mit entsprechender Akkusteuerung (wie Bratbeck).

Schöne Grüße

Georg
 
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