Hüftprobleme mit 41?

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  1. Nein, hatte ich nicht. Bei Dehnungsübungen merke ich aber, daß die Hüftgelenke in der Bewegungsfreiheit deutlich eingeschränkt sind. ~20 Jahre einseitig Joggen/Radfahren rächen sich halt.

    Ja, sowas vermute ich mittlerweile auch. Ich werde jetzt 6-12 Monate täglich Dehnübungen machen und vielleicht mal ein paar Stunden Yoga belegen. Wenn das nichts bringt, gehe ich zu einen Orthopäden oder Osteopathen.

    Vielen Dank für die guten Beiträge, insbesondere für den Link zu Abi!
     
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  3. Sowas kann schon verschiedene Ursachen haben.

    Ich war vor 5-6 Jahren (da fuhr ich fast niemals Rad) auch mit Hüftgelenkschmerzen beim Hausarzt, der vermutete eine Überanspruchung der Adduktoren durch gelegentliches Badminton-Spielen. Wie sich in der Radiologie aber rausstellte, war es das Hüftgelenk: ein Cam-Impingement. Der anschließende Orthopäde wollte direkt operieren, ich nicht. Ein Jahr mit wiederkehrenden Schmerzen später hatte ich durch Jobwechsel mehr Freizeit und ich habe mit dem Radfahren begonnen: mit dem Cityrad zur Arbeit und mit dem MTB durch den Wald. Seitdem sind die Schmerzen bis auf seltende Ausnahmen weg. Ich bilde mir ein, dass die ruhige und geführte Bewegung beim Biken hilft.

    Vielleicht hast du ja Glück und deine Beschwerden kommen gar nicht von der Hüfte, sondern - wie der Arzt eingangs bei mir vermutete - durch überreizte Adduktoren. Das kann angeblich auch recht hartnäckig sein, lässt sich aber medikamentös behandeln. Wenn es dann doch die Hüfte sein sollte und der Arzt zur OP rät, hol dir auf jeden Fall eine Zweitmeinung.

    Vor einem Jahr fingen dann die Schultgelenke an zu schmerzen. Auch hier bin ich zu einem (anderen) Orthopäden, aber der empfahl erst mal eine andere Armhaltung am Schreibtisch und ein Training der Schultermuskulatur. Seitdem sind die Beschwerden erst mal wieder weg.



    PS: Der erste Orthopäde von damals war echt unmöglich. Ich hatte gefragt, ob man es denn nicht erst mal mit Physiotherapie versuchen sollte anstatt gleich zum Skalpell zu greifen. Darauf meinte er: "Das mag zwar schön sein, wenn Ihnen da ne junge Frau herummassiert, aber bringen tut das nix". Als nächstes hat er mir dann zu irgendeiner Magnet-Therapie in seiner Praxis geraten, bei ich dann später erführ, dass ich sie selbst zahlen musste. Seitdem bin ich skeptischer.
     
  4. imfluss

    imfluss rollt

    Dabei seit
    09/2012
    Faszienrolle wäre noch eine gute Ergänzung.
     
  5. Kannst du bitte das mit dem Joggen genauer ausführen?
    Ich perönlich hasse joggen wie die Pest, aber dass es schädlich wäre habe ich noch nie gehört. Selbst bei fortgeschrittener Arthrose gibt es Sportärzte die weiter dazu raten....
     
  6. Kommt wahrscheinlich auf die Intensität an. Ist eine einseitige Belastung, wie alle anderen Ausdauersportarten (außer schwimmen) auch, aber ganz ohne Ausdauersport geht es halt auch nicht.

    Aber als Ausgleichssport zum Radfahren würde ich Laufen definitiv nicht nutzen
     
  7. @david l@david l:

    Nein, nicht Radfahren oder Joggen sind schuld,
    sondern langes Sitzen.
    Umso enger der Winkel Oberschenkel zu Oberkörper,
    umso schlimmer.
    Dazu kommt, dass der Körper diese vermeintlich normale Knickstellung
    auch Nacht's beibehalten will.
    Schlafen auf der Seite mit angezogenen Beinen.
    verschlimmert die Verkürzung natürlich noch.
    Wenn Du die Umstellung auf den Rücken nicht schaffst,
    dann streck seitlich wenigstens 1 Bein aus...

    @Ulrlichw:

    Schultern kriegst Du wieder gut hin
    mit täglich Armkreisen.
    20x mit Schwung nach vorne, dann nach hinten.
    Dann beide gleichzeitig 20x vor und dann zurück.
    Hat bei mir am Anfang angsteinflößend geknirscht,
    geht nach jetzt 1,5 Jahren nun aber seidenweich.
    Deutliche Besserung trat schon nach ca 8-12 Wochen auf.
    Heute keine Beschwerden mehr,
    deshalb das Kreisen auf 3x wöchentlich reduziert.

    Lieber Gruß
    Sessiontrialer
     
  8. ForG

    ForG

    Dabei seit
    06/2016
    Ich laufe in den Wintermonaten als Ausgleich, da ich in der Woche einen Tag weniger radel, selbstverständlich mit Höhenmetern.
    Ich finde, dass Laufen eine sehr gute Ergänzung zum Radfahren ist, subjektiv hatte ich das Gefühl, an Steigungen über mehr Reserven zu verfügen.
     
  9. -Kiwi-

    -Kiwi- enjoy the woods!

    Dabei seit
    08/2004
    Das stimmt natürlich nicht.
    Aber wie meistens: „Die Menge definiert, ob gesund oder nicht.
     
  10. Danke sessiontrialer, ich probiere es mal aus :) (obwohl die Beschwerden ja schon durch die andere Schreibtischhaltung fast weg sind).

    Vermutlich muss da jeder seinen individuellen Weg finden, Ärzte und Physiotherapeuten können die Findung wahrscheinlich beschleunigen. Laufen ist für mich persönlich nix, meine Knie haben schon Probleme gemacht, als ich noch in der Schule und 20 Kilo leichter war. Aber erstaunlich, wie brav die den Rest mitmachen: Beim Mountainbiken hatte ich anfangs nach 10 Kilometern im Flachen schon Beschwerden, aber vor ein paar Monaten habe ich die 40km bei 900 Höhenmetern im Mittelgebirge geknackt. Und die Hüft- und Kniebeschwerden sind ja wie gesagt auch fast weg, dank korrigierter Haltung und regelmäßiger Bewegung. Insofern mach dir mal keine zu düsteren Gedanken mit deinen Gelenkproblemen Anfang 40 ;-)
     
  11. dajana

    dajana

    Dabei seit
    03/2017
    Ich hatte vor ca 20 Jahren auch mal Hüftprobleme. Beim Gehen zum Beispiel bei einen bestimmten Bewegung war es wie ein Messerstich. Zu der Zeit bin ich noch intensiv Rennrad gefahren. Bin dann zum Orthopäden gegangen, der hat geröntgt. Diagnose, beginnender Hüftverschleiß. Außerdem hat er unterschiedlich lange Beine ermittelt. Dann hat er ein bisschen an mir rumgezerrt. Ich war einfach überlastet. Ist von alleine weggegangen.
    Jetzt bin ich fast 60 und fahre immer noch. Ist zwar alles Mögliche krumm und schief an mir aber es geht. Mein Vater sagte immer "geh nie zum Arzt, der findet was!"
    Insofern schließe ich mich dem Vorredner an, wahrscheinlich bist Du ja schon wieder fit!
     
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