Klickpedale + Trails

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26. November 2007
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Heiho.
Ich bin heute erstmals in richtig krassen Trails gefahren, einerseits war es schön gefroren, andererseits tiefe Fahrspuren, die leider auch gefroren waren, wenn man da einmal drinnen war, verlor man bergauf tierisch schnell das Gleichgewicht und kam ins Wanken, Glück dem, der früh aus den Klickpedalen kam. Außerdem kam dazu, dass ich einen schei** Reifen für sowas drauf habe, nämlich einen CC-Marathon Reifen von Scott Oxyd, wenig profiliert und seitlich wenig Grip.

Mein Reifen war zwar wesentlich schneller auf den normalen Waldwegen, aber da machte er schlapp.

Wir waren zu 4. zwei von uns hatten Klickpedale, und 2 hatten Plattform, die mit Plattform kamen wesentlich besser hoch als wir mit Klick, habe zum Ende geschoben, was den Spaß drückte.

Einer hatte einen Michelin Mud Reifen drauf, der kam besser voran, obwohl der Scott Oxyd fürs Trockene besser sein soll laut Herstellerangabe, aber was die schon schreiben....

Wie kann man mit Klickpedalen in Trails mit dick eingefrorenen und vorgefahrenen Fahrspuren und Unebenheiten sicherer unterwegs sein oder geht das garnicht? Mich hats 3x fast hingeflätzt, was zwar nicht wehgetan hätte, weil ich hoch nur mit 10kmh unterwegs war, aber trotzdem immer riskant ist.
 
Das hab ich bereits selbst erkannt. Die Frage war auch nicht "woran liegt das bloß", sondern "wie kann ich es verbessern", in dem Sinne, was man tun kann, wenn man in solche Fahrrillen gerät, schneller, langsamer, ausgeklickt fahren.
 
Das hab ich bereits selbst erkannt. Die Frage war auch nicht "woran liegt das bloß", sondern "wie kann ich es verbessern", in dem Sinne, was man tun kann, wenn man in solche Fahrrillen gerät, schneller, langsamer, ausgeklickt fahren.

Üben soll ganz hilfreich sein! ;)
Lenker festhalten und nicht das Gleichgewicht verlieren. Einen Patentlösung kannst hier nicht erwarten, da Situationen immer unterschiedlich sind.
 
In Spurrillen gilt die alte Enduroregel: Blick nach vorne und treten....Geschwindigkeit stabilisiert bekanntlich :-) Und wenn der Blick am Horizont klebt, lenkst Du automatisch in richtige Richtung.

Grüße
Daniel
 
probiers erstmal mit anderen reifen bevor du die clickies von bord schmeißt, war heut auch unterwegs tlw. gefroren/matschig schöne spuren vom rückezug :D
nutze zurzeit die schwalbe muddy mary, echt empfehlenswert :daumen:
 
ansonsten gibts noch die möglichkeit von "kombi-pedalen" bei welchen du auf einer seite klick auf der anderen eine flache fläche hast. dann musst du weder die klickpedale "von bord schmeißen" noch einen neuen reifen holen ;)
 
In Spurrillen gilt die alte Enduroregel: Blick nach vorne und treten....Geschwindigkeit stabilisiert bekanntlich :-) Und wenn der Blick am Horizont klebt, lenkst Du automatisch in richtige Richtung.

Grüße
Daniel

Hi

Soo mache ich das, und bisher hat keiner mit “normalen Pedalen mich stehen lassen“.
Ganz im Gegenteil mit den Klicks kann man da noch Kraft übertragen wo es mit den normalen nicht mehr geht. Heikel ist der Moment kürz bevor du stehen Bleibst deshalb im Gehlende nicht zu Langsam werden.
Vielleicht den Auslösemechanismus sensibler einstellen, bessere Reifen.

Und natürlich üben. Anfangs ist das mit dem Aussteigen nicht so einfach weil es eine völlig unnormale Bewegung ist, mit der Zeit wird’s. Ich fühle mich mittlerweile ohne Klicks Unsicher.

Grüße Ike
 
Einfach üben, dann wird das. Sehe Klickpedale eigentlich nur als Problematisch an in Gelände wo man WIRKLICH langsamm unterwegs ist und das Rad unter Umständen wirklich schnell loswerden MUSS. Beispielsweise in extrem verblockten sau steilen Passagen, aber im normalen Gelände, für mich alles bis S3 (singletrailskala), sind normale Klicks für mich erste Wahl. Kombipedale behindern imho nur. Nix halbes und nix ganzes.

Und wie schon gesagt, immer hingucken wo du hinwillst, ein/ausklicken im Blut haben und einfach nichtmehr drüber nachdenken, dann klappts auch mit dem Nachbarn ;).

grüße
jan
 
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