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Da ist aber schon der Herr aus München hier gemeint, oder?Dr. Kothny hat mich operiert. Ü70 und ein Profi auf dem Gebiet Episealer.
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Da ist aber schon der Herr aus München hier gemeint, oder?Dr. Kothny hat mich operiert. Ü70 und ein Profi auf dem Gebiet Episealer.
Da ist aber schon der Herr aus München hier gemeint, oder?
Bist Du Privat oder Kasse? Ich verstehe die Abrechnung nicht so ganz, was er mit Kassenpatienten macht.Ja das ist er
Im Kontext zum letzten Post:
Kann man eigentlich von Unterschieden zwischen Privatversicherten und gesetzlich Versicherten sprechen, wenn es um den Zugang zu den gängigen Behandlungsmethoden bei Knorpelschäden geht?
Hat hier jemand konkrete Erfahrungen in Abhängigkeit der Art seiner Versicherung gemacht, sowohl positive als auch negative?
Ich kann nur von der Arcus Klinik sprechen, da bekommst du auch als Kassenpatient Termine bei den Chefärzten, die auch die OP selbst durchführen. Allerdings sind die Termine schwieriger zu bekommen als Kassenpatient, und man muss im Regefall sehr viel länger warten.Im Kontext zum letzten Post:
Kann man eigentlich von Unterschieden zwischen Privatversicherten und gesetzlich Versicherten sprechen, wenn es um den Zugang zu den gängigen Behandlungsmethoden bei Knorpelschäden geht?
Hat hier jemand konkrete Erfahrungen in Abhängigkeit der Art seiner Versicherung gemacht, sowohl positive als auch negative?
Ich war bei ihm als PrivatpatientBist Du Privat oder Kasse? Ich verstehe die Abrechnung nicht so ganz, was er mit Kassenpatienten macht.
Hallo zusammen,Guten Morgen,
auch von meiner Seite mal wieder ein Update, mittlerweile knapp 19 Monate nach der OP:
- Die MRT-Kontrolle im August hat gezeigt, dass die OP erfolgreich verlaufen ist und der Knorpelschaden laut Arzt nicht mehr erkennbar ist.
- Aktuell habe ich teilweise noch Schmerzen beim Überstrecken. Diese sollen von den Begleitstrukturen (Narbengewebe/Schleimbeutel) kommen, aber durch die Physiotherapie behoben werden können.
- Seit Juni kann ich wieder joggen und habe im Anschluss daran keine Schmerzen, auch nicht am Tag danach (ca. 40 km Gesamt, ~5 km pro Einheit, ~5:30 min/km).
- Am Fußballtraining konnte ich auch wieder teilnehmen, bin aber noch etwas gehemmt. Ich gebe mir hier noch bis zum Winter Zeit und lasse es ggf. komplett.
Bis Oktober habe ich noch Physio- und Sporttherapie und bin weiterhin hauptsächlich mit dem Fahrrad unterwegs, da es sich einfach am besten anfühlt. Durch die neu hinzugekommene und verstärkte Belastung durch Fahrradfahren, Joggen und Fußball habe ich das Gefühl, dass sich mein Körper erst noch daran gewöhnen muss. Das spüre ich durch Steifigkeit und muskuläre Probleme, die jedoch vermehrt im nicht operierten Bein auftreten. Mein Pedal-Powermeter zeigt mir, dass die Belastung beim Fahrradfahren gleichmäßig verteilt ist. Ich versuche, die Probleme mit Gymnastik, Dehnen, Blackroll usw. zu beheben. Mein Osteopath hilft mir hierbei auch weiter.
Es ist nicht alles perfekt und es gibt weiterhin sehr gute und auch schlechtere Tage. Generell dauert die Regeneration nach Belastung etwas länger, aber ich lerne, besser auf meinen Körper zu hören und ggf. eine längere Pause einzulegen. Ich bin gespannt, wie es im Februar aussieht, dann sind es zwei Jahre nach der OP.
Ich wünsche euch allen weiterhin alles Gute.


Beim Fußball hast Du aber leider ein Signifikant hohes Risiko für neue Schäden am Knie. Am besten viel Fahrrad fahren.Hallo zusammen,
wollte mich nochmal kurz melden und ein Update geben (~ 21 Monate post OP):
– Regelmäßige Physio- und Sporttherapie ist mittlerweile abgeschlossen. Habe bis Ende des Jahres noch vereinzelt Physiotherapie vereinbart, um eventuelle Beschwerden schnell in den Griff zu bekommen. Wäre im Moment aber nicht zwingend notwendig.
– Knie fühlt sich von Tag zu Tag besser an und steckt auch Belastung super weg. Habe 24 h bzw. 48 h nach Belastung keine Schmerzen mehr.
– Konnte mittlerweile auch wieder Punktspiele beim Fußball bestreiten und hatte auch hier keine Schmerzen im Nachgang, was mir mental auch sehr hilft.
Ich versuche nach wie vor, viel auf meinen Körper zu hören und den Ehrgeiz etwas zurückzustecken und genügend Pausen einzubauen. Auch bin ich weiterhin fleißig dabei, meine Übungen durchzuführen, um hier eine stabile Muskulatur zur Entlastung des Knies aufzubauen bzw. um diese aufrechtzuerhalten.
Das Fahrrad trotzdem weiterhin die # 1. Für den Winter jetzt auch einen Rollentrainer gekauft, um weiter am Ball (Rad) zu bleiben.
Euch allen viel Gesundheit und starke Knie![]()
Hallo zusammen,
wollte mich mal melden nach meinem gestrigen OP-Vorgespräch.
ACT wird gemacht wie geplant. Zu meiner Verwunderung hat der Doc mir auch gesagt, dass er eventuelle Kissing lessions mit behandelt. Ich hab einen großen Schaden im Gleitlager (4-5cm²) und u.u. einen kleinen in der Patella. Laut dem Doc wäre die Versorgung von beiden Schäden kein Problem.
Dies verwundert mich, weil mein "Haus-Orthopäde" meinte, dass Kissing lessions sich ausschließen und er deswegen auch kategorisch nicht operieren würde.
Das zeigt wieder mal, dass man wirklich suchen muss, bis man einen vernünftigen Operateur findet. Fraglich bleibt, wer am Ende Recht hat...
+1Beim Fußball hast Du aber leider ein Signifikant hohes Risiko für neue Schäden am Knie. Am besten viel Fahrrad fahren.
Da hast du grundsätzlich Recht. Ich denke manchmal aber, mit plakativen, drastischen Worten erreicht man am ehesten, den Leuten die Augen zu öffnen. Ich habe Trailrunning und Sportklettern geliebt, habe aber irgendwann eingesehen, dass meine Füsse zu disfunktional sind und ich mir nachhaltig schaden würde, wenn ich das weiter mache.Ich denke, das ist Jedem bewusst, dass Kontaktsportarten mit dynamischen Richtungswechseln und nicht immer kontrollierbaren Bewegungsabläufen (Gegnereinfluss) ein erhöhtes Risiko für Verletzungen am Bewegungsapparat darstellen und auch zu weiteren Knorpelläsionen führen KÖNNEN.
Man muss aber auch nicht jeden Post bzgl. Return-to-Sport pauschal kritisieren und mit drastischen Worten wie Haraki oder you deserve your pain kommentieren.
Das steht einem Außenstehenden, finde ich, nicht zu, wenn ein eigenverantwortlicher Erwachsener für sich eine Entscheidung trifft.
Ich gönne jedem den Spaß an seinem Sport und drücke die Daumen, dass es lange ohne Beschwerden gut geht (kann durchaus der Fall sein)