Kommt die Helmpflicht für's Fahrrad? Peter Ramsauer (CSU) droht!

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Helm auf und Fertig ...

Es ist sicherer , und irgendein Helm gefällt jedem ...
Kommt auch den Ärzten entgegen !

Irgendwann Meckert da kaum einer mehr drüber ... weils irgendwann zu Gesellschaft gehört , und wenn es jeder Radfahrer macht , is das für dein einzelnen auch nichmehr so blöd ...
 

WilliWildsau

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Wünschenswert wäre eine Entwicklung wie im Wintersport: Während vor 4 Jahren kaum jemand einen Helm getragen hat, gehört es heute zu einem guten Wintersportler dazu und es tragen geschätzte 70% einen Helm. Ich frage mich immer warum es dort so schnell einen Umschwung im Denken gab und beim Radfahren nicht?

Weil damals der Thüringische Ministerpräsident eine Frau umgefahren hat, die an den Folgen ihrer Verletzungen ohne Helm verstarb währenddessen Herr Althaus durch das tragen dieses Helmes, diesen schweren Unfall überlebte;) Aber Hauptsache die Haare liegen:D
Dadurch, dass dieses Thema damals in den Medien rauf&runter lief, haben die Menschen den Nutzen des Helmes gesehen und heute sind Helme ganz normal auf den Pisten:) Es geht auch ohne Vorschrift und ich bleibe dabei: Jeder der schon mal beim biken auf den Kopf gefallen ist, wird über den Helm anders denken;)
Gruß aus dem Pott!
 

andykay

grauer Esel
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mit Alpenblick
Zum einen bekämpft der Helm ja nur eines der Symptome des Strassenverkehrs, nämlich die Folgen der Unfälle.
Evtl. sollte man darüber nachdenken, welche Massnahmen man ergreifen könnte, um die Unfälle zu verhindern. Mir fällt das z.B. ein:
Verschwenkte Fahrradwege an Kreuzungen: Aus Sicht des Autofahrers sieht das dann so aus, als würde der Radler rechts abbiegen, steht aber plötzlich quer vor einem. Oder Fahrradwege, die urplötzlich im Nichts enden.
Oder das rechts abbiegen der motorisierten Kollegen, ohne auf den Radstreifen zu achten (weil evtl. ein LKW die Sicht darauf verhindert). Ist z.B. der Grund warum ich nicht mit dem Rad an einer der Einfallstr. morgens in die Stadt fahre: ist mir mittlerweile zu gefährlich, an jeder dritten Kreuzung für die Rechtsabbieger mitdenken zu müssen. Da hilft mir auch kein Helm, ich will grundsätzlich nicht umgefahren werden.
Aber abgesehen davon, unvernünftige Verkehrsteilnehmer gibt es in jeder Gruppe, egal ob Radler oder Autofahrer oder sonstiges. Und wenn jemand mit einem schlecht gewarteten Bike unterwegs ist, ohne Licht und Bremsen --> Da liegt es auch an den Ursachen, und weniger am Kopfschutz.
Ob ich das alles mit einem Helm egalisieren kann, k.A. Und ein praktisches Problem: Wenn ich nun mit dem Helm zur S-Bahn fahre, was mache ich dann mit dem Helm? Muss ich mir erst noch eine abschliessbare Box für den Gepäckträger kaufen, damit ich den Helm drin verschliessen kann? Oder schleppe ich den den ganzen Tag mit herum?
Ich fahre i.d.R. mit Helm, beim MTB am Berg fahren immer, in der Stadt meistens, aber nicht, wenn es unpraktisch ist. So ein bisschen bin ja noch selbst in der Lage, die Gefahren meines Alltages abzuschätzen. Da brauche ich keine guten Ratschläge von jemanden, der selber sehr wenig bis nie Rad fährt.
 

Apfelkuchen

<<<<<<....lol...xD<<<<<
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DREsden
hi,
Man , man,man ganz schön große diskusion! Aber recht so!
Ich Persönlich muss mich sehr - ja Sehr!- zurückhalten gegenüber Herrn Ramsauer.
Tschultigung, aber "der" soll mich mal in ruhe lassen!
Natürlich bin ich jemand der Helm trägt, nur das ist auf nem DH trail mit fetten höhenmetern, felsen,wurzel,bäumen usw. Und ich bin sehr daran interresiert mir ein nacken-schüter-dingens zu kaufen! Im dh sport giebt es keine ausrede von wegen helm ja? oder nicht?!.
Aber in der stadt? OK, ich wurde auch schon von 2 autos mitgenommen und ja die "typen" halten auf der gegenfahrbahn noch nicht mal an!!! und du liegst da.....*kurtz ausgerastet....sorry*. So jetzt weiter...
WENN, dann mache ich das freiwillig! aber nicht so!
schönes weekend noch.
 

Sarrois

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Nedd mehr im Saargebiet
Meine Meinung Helmpflicht: NEIN!

Muss jeder für sich selbst entscheiden,
ich fahre nie! ohne.

Ich hasse mittlerweile den Straßenverkehr, Radweg hin oder her, ich wäre dieses Jahr beinahe ein dutzend Mal vom Rad geholt worden, und das eigentlich nur an Kreuzungen, Ausfahrten usw. trotz Radweg und vorsichtigem Fahren!
Die Autofahrer geben einen Schei$dreck auf die roten Radwege an Kreuzungen, vom Unterlassen der Blinksignale ganz abgesehen.

Es ist natürlich auch schwierig ne Kippe zu rauchen, zu telefonieren und dann auch noch zu blinken beim Abbiegen............
 

Teufelstisch

Rate mal, wer zum Essen kommt?
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Pirmasens
Weil damals der Thüringische Ministerpräsident eine Frau umgefahren hat, die an den Folgen ihrer Verletzungen ohne Helm verstarb währenddessen Herr Althaus durch das tragen dieses Helmes, diesen schweren Unfall überlebte;) Aber Hauptsache die Haare liegen:D
Dadurch, dass dieses Thema damals in den Medien rauf&runter lief, haben die Menschen den Nutzen des Helmes gesehen und heute sind Helme ganz normal auf den Pisten:) Es geht auch ohne Vorschrift und ich bleibe dabei: Jeder der schon mal beim biken auf den Kopf gefallen ist, wird über den Helm anders denken;)
Gruß aus dem Pott!

Zynismus pur - hart an der Kotzgrenze. Hauptsache mit unschuldigen Toten mit dummen Sprüchen ("Haare") für nen "Helm" geworben. Althaus handelte grob fahrlässig und schuldhaft. Der getöteten Frau und Mutter auf diesem Weg eine moralische Schuld anzuhaften, halte ich für geschmacklos. :mad:

Desweiteren: Wäre Althaus auch wie eine gesengte Sau die Piste runter, wenn er keinen Helm aufgehabt hätte...?
 
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Am sinnvollsten wäre es wohl, viel schärfere Prüfungskriterien für den Führerschein anzuwenden. (Reaktionszeit, Puls prüfen, Rückwärts einparken, Durchschnittsgeschwindigkeit usw.) Damit wären 75% aller Frauen und Rentner von den Straßen und es gäbe 95% weniger Unfälle. So würde man auch viel mehr Fahrräder verkaufen und die Krankenkassen entlasten.
 

fone

Die neue Wirklichkeit
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nein, nicht frauen und rentner verursachen schwere unfälle, sondern die idioten, die denken, sie könnten besonders toll auto fahren.
 
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fone

Die neue Wirklichkeit
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wieso meinst du, ich hätte verstopfung? kannst du besonders gut auto fahren und denkst frauen können nicht auto fahren?
 
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Hallo,

also ich trage grundsätzlich einen Helm und Handschuhe in der Stadt. Mein Sohn (8 Jahre alt) steigt mittlerweile auch nicht mehr ohne Helm aufs Rad. Wir fühlen uns sonst irgendwie nackt... :lol:
Wir können fahren und vor allem auch bremsen und üben das bei jeder Gelegenheit. Und haben Spaß daran.

Ich finde es sollte mehr Aufkärung stattfinden, wie z.B. im Kindergarten, in der Schule UND vor allem der Fahrschule!

Jeder der Fahrrad fährt, sollte auch wissen, wie man dieses pflegt und einstellt. Radfahrer die vom Fahrrad springen müssen um punktgenau zu halten, sind unverantwortlich im Straßenverkehr. Eltern die Kindern einen Helm aufsetzen und selbst kein Beispiel geben, sind bei mir auch unten durch.
Ich habe mal beobachten müssen, wie einer Mutter das Rad mit Kind umfiel... Da habe ich nur gedacht: Was, wenn das jetzt mit einem Auto passiert wäre? Die Mutter wäre wahrscheinlich bewußtlos und das Kind heulend UND angeschnallt im Kindersitz auf der Straße liegend. Wer hilft jetzt dem Kind? :confused:

Ein Helm schützt unser wichtigstes Körperteil - den Kopf! Mit einem gebrochenen Arm kann man noch was machen, aber wenn man psychische Schäden davon trägt, was dann? Natürlich kann auch das mit Helm passieren, aber der Schutz ist doch erstmal gegeben. Und es gibt mittlerweile genug Modelle auf dem Markt die einigermaßen aussehen. Kinder, z.B., stehen total auf Skaterhelme - sie sind universell für sie einsetzbar, ob auf dem Rad, dem Skateboard oder Inlinern in Kombination mit anderen Schonern. Und sie mögen es, weil es bei einem Sturz weniger weh tut und die Schrammen sind schneller vergessen. Man kann sie sogar selber anmalen und bekleben. ;)

Ich habe immer das Gefühl, als Radfahrer nicht ernst genommen zu werden. Ob Fußgänger, Fahrradfahrer oder Autofahrer.Egal ob man mit Freerider (welcher ja in der Stadt schon Aufmerksamkeit errregt) oder dem City-Bike unterwegs ist.
Ich wurde einmal auf der "falschen" Seite angehalten und durfte zahlen. Bis dahin hatte ich noch nicht mal eine Ahnung, daß es sowas wie "Fahrradverkehrsregeln" gibt. Danach habe ich etwas recherchiert und halte mich soweit, ich es kann, daran. Nur die anderen nicht und wenn man dann was sagt, ist es auch falsch. Mein Sohn darf nicht auf der Straße fahren und ich als Begleitperson habe ihn dann auf dem Gehweg zu begleiten. So was gibt immer Ärger und Unverständnis, weil niemand so etwas weiß.

Fußgänger laufen auf den Radwegen oder haben nur ihre Shoppingziele im Auge, Radfahrer kommen einem entgegen. Oder warum kann man nicht einfach auf der rechten Seite bleiben und gehen/fahren, statt CityShoppingSlalom zu praktizieren?
Autofahrer nutzen keine Spiegel oder fahren einfach drauf los.
Ist das dann auch richtig?

Ich bin schon mehrmals fast unter ein Auto gerutscht oder habe andere Passanten fast anfahren müssen. Wer bekommt den Ärger, derjenige der fälschlicherweise auch "ausweicht".

Einfach mehr RÜCKSICHTNAHME AUF ANDERE von jedem zu erwarten ist anscheinend zu viel verlangt?

AUFKLÄRUNG ist die richtige Vorgehensweise.

Obwohl: Beim Alkohol sollte es ja auch klappen, ich merke nur leider nichts davon, wenn ich freitags an der Reeperbahn/Hamburg aussteige und meinen Sohn vor betrunkenen 14-jährigen beschützen muß. Aber das tötet ja auch langsamer als ein Auto!?

Also bis dahin...
 

spikychris

AGAINST THE EINHEITSBREI
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Ich finde es vollkommen lächerlich wie man hier versucht wird zu bevormunden. Ich würde meinen, dass man dem Volk auch einen gewisse freie Entscheidungsmöglichkeit überlassen sollte!!! Ich fahre jeden Tag 4 Minuten durch einen Park und ruhige Seitenstraße zu meiner Uni. Wenn das irgendwann soweit kommt, dass mich da die liebe Polizei rausfischt und mir ein Ordnungs-/ Bußgeld auferlegt, wars das! Dann bleibt das Rad zuhause und am besten fahre ich dann mit meinem Auto, verpesste die Luft weiter und trage meinen Teil zum Verkehrschaos bei!!! Idioten!
Desweiteren muss ich sagen, was ich hier in der Stadt so alltäglich miterlebe, sollte man an mehr Rücksicht anderer Verkehrsteilnehmer plädieren, anstatt jetzt zu meinen, dass alles besser wird, wenn der Radfahrer einen Helm trägt. Man wird geschnitten, die Vorfahrt wird genommen, man wird teils absichtlich ausgebremst, die Idioten die blind auf den Radwegen parken, rumlaufen, usw usw usw. Aber nein, es wird bestimmt eine heile Welt, wenn wir Radfahrer nun einen Helm tragen! ;)
 
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Nichts dagegen dass Kind + Helm sinnvoll ist, nur die Aussage "Die motorischen Fähigkeiten eines Kindes etc. sind einfach nicht soweit als das man es ohne Helm fahren lassen könnte. "

Wie lief das denn die letzten 50 Jahre? Sind wir alle doofer geworden, oder gab es früher Millionen von Opfern, und keiner kam auf die Idee etwas dagegen zu tun? Oder schnappen wir vor lauter Sicherheits-wah äh denken langsam über?

Na ja,haste mal das Verkehraufkommen von heute mit dem von vor 50 Jahren verglichen ?
 

lioznnep

Asphaltlutscher
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Dass ich aber den Integralhelm aufziehe, wenn ich zum Downhill hinfahre, oder Helm trage wenn ich Einkaufen fahre, oder mit meinem Bruder aus Spaß eine Feierabendrunde auf größtenteils Radwegen mit dem Tandem fahre, wird nicht passieren.

kann ich im winter nur empfehlen, hällt schön warm die rübe:D
 

WilliWildsau

Team OMBA
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Zynismus pur - hart an der Kotzgrenze. Hauptsache mit unschuldigen Toten mit dummen Sprüchen ("Haare") für nen "Helm" geworben. Althaus handelte grob fahrlässig und schuldhaft. Der getöteten Frau und Mutter auf diesem Weg eine moralische Schuld anzuhaften, halte ich für geschmacklos. :mad:

Desweiteren: Wäre Althaus auch wie eine gesengte Sau die Piste runter, wenn er keinen Helm aufgehabt hätte...?

Ich finde es immer wieder genial, was manche Leute aus geschriebenen Dingen machen;) Ich habe der Mutter keine moralische Schuld zugeschrieben und wenn du es so liest, ist es dein Problem und nicht meins. Es geht um die Tatsache, dass ein Helm eine Schutzausrüstung für die Schaltzentrale unseres Körpers ist und wenn ich Sportarten ausführe, die eine gewisse Gefährdung mit sich bringen und ich mich schützen kann, dann gibt es für mich keinen Grund, dass nicht zu tun, denn ich habe nur die eine Gesundheit:daumen: und trotzdem ist es mir egal, was andere daraus machen. Aber wenn sich dann jemand eine schwere Verletzung zuzieht und dann noch der Meinung ist, dass dies nur sein eigenes Problem ist, dann ist man sehr naiv. Denn es gibt immer Menschen, die sich damit beschäftigen müssen. Und für mich gibt es nur einen Grund, keinen Helm aufzusetzen. Weil es einfach sch**** aussieht und da bin ich dann gerne zynisch;)
Gruß aus dem Pott!
 

RetroRider

Pfadtrampel
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Weil damals der Thüringische Ministerpräsident eine Frau umgefahren hat, die an den Folgen ihrer Verletzungen ohne Helm verstarb währenddessen Herr Althaus durch das tragen dieses Helmes, diesen schweren Unfall überlebte;) Aber Hauptsache die Haare liegen:D [...]

Lohnt sich denn ein Gehirnschutz bei Jemandem, der am Tag des Mauerfalls Maßnahmen zur Stärkung der marxistisch-leninistischen Gesinnung der Jugend gefordert hat, um dann aus Karrieregründen zur CDU überzulaufen?
 
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