Kopfmensch On A Mission

Was soll ein Coaching anderes sein, als gute Ratschläge? 🤔
Oh, da machst du ein Fass auf.
Gutes Coaching verläuft zum einen sehr individuell, nicht nur auf die Wünsche des Klienten ausgerichtet, sondern beinhaltet eine genaue Analyse im Vorfeld, da die Eigenwahrnehmung in Problemlagen selten der Außenwahrnehmung entspricht. Außerdem hilft ein guter Coach eigenständig passende Lösungen zu finden und reflektiert diese, geht wieder in eine Analyse und baut auf dem Erlernten die nächsten Schritte im Prozess auf.... Du siehst Coaching ist weit mehr, umfassender, langwieriger und prozessorientierter als nur Ratschläge zu geben. Falss du den TE aber für die nächsten zwei Jahre hier im Threat begleiten möchtest und das Ganze mit Videoanalyse und psychologischer Fundierung unentgeltlich erledigst . Ich denke er freut sichund du hast sicher auch Spaß daran.

Gruß
 

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Re: Kopfmensch On A Mission
Servus, Deine Probleme kommen mir irgendwie bekannt vor 😉

...(ist natürlich auch immer ein Problem wenn man viel alleine fährt/übt).
Da könnte schon der Hund begraben sein? Zumindest geht mir das so, wenn ich alleine Fahre mach ich mir mehr Gedanken, denn wenn was passiert ist man allein etc.. Daneben hilft es mir sehr wenn ich mit Leuten fahre die gewisse Angststellen einfach fahren/schon gefahren sind...Nach dem Motto "wenn die das können, kann ich das auch"...dafür sollten die Kumpels aber nicht unbedingst mehrere Klassen besser fahren.

Ist vielleicht etwas informativer wenn man auch sieht worum es geht - deswegen gestern schnell Bilder von der Abfahrt gemacht. Einmal versucht den Winkel der Abfahrt einzufangen und einmal die Länge von unten fotografiert. Das sind ca. 8 Meter würde ich schätzen. Also meiner Meinung nach definitiv fahrbar, der Kopf muss nur einmal das Go dafür geben. Da ich mittlerweile vermute dass das Problem einfach sein könnte dass ich das nicht so ganz alleine machen will (an der Stelle dürften auch nur höchst selten Leute vorbei kommen und mich finden wenn mal was passieren sollte) werde ich wohl meine bessere Hälfte nötigen die Tage mitzukommen und geistigen Beistand zu leisten. :D

Und mir ist natürlich klar dass die Abfahrt auf den Bildern nicht sooo wild aussieht - das Prinzip kennt man ja... ;)
Solche Steilstellen gibts auf meinen Hometrails auch ein paar (dazu noch mit Wurzeln). Wichtig ist da natürlich, wie das am Ende aussieht. Kann man es da ausrollen lassen, und muß nur noch gscheit Bremsen?

Von oben sehen die auch immer schlimmer aus als von unten.

Mittlerweile fahre ich alle meine Angststellen, bis auf eine da muß ich noch durch.
Was mir hier geholfen hat, neben Fahrtechnik (eh klar):
  • Erst mal von unten in Ruhe anschauen.
  • Schauen wie andere das fahren.
    Mindestens gibt das die Erkenntnis, daß das fahrbar ist, easy.
  • Mit Leuten fahren die das schon gefahren sind...irgendwann einfach hinterherfahren.
  • An zwei Stellen war das bei mir mein Junior...da mußte ich dann halt auch 🤣
Und dann irgendwann einfach auch mal "Kopf aus, Augen zu und durch"
 
Von meiner Seite vielleicht noch eine ganz interessante Erkenntnis: Zu einer Bodenprobe kam es eigentlich immer nur dann, wenn ich zu langsam gefahren bin. Das mit der neutralen Postion - also immer über dem Tretlager bleiben - hat auch schon in adrenalinlastigen Situationen geholfen. Das Fahrtechniktraining war schon alleine in diesem Punkt sein Geld und die Zeit wert.

Was mir schon geholfen hat:

  1. Manchmal findet sich irgendwo in der Nähe etwas ähnliches wie die Problemstelle nur eben in "einfacher". Da einfach mal probieren.
  2. Wenn möglich, Geschwindigkeit so wählen, dass der Notabstieg wie aus dem Fahrtechnik-Training gerade noch machbar ist. Ggf. an der Stelle (1) ausprobieren.
Das Thema "Kopfkino" habe ich beim Gravity-Trail am Schläferskopf (Taunusstein) auch noch, an den Rampen werde ich jedes mal noch zu langsam :-/
 
I DID IT. Also Aufgabe 2 ist erfolgreich erledigt. :D
Heute nach Feierabend, bei bestem Wetter, wieder zur Abfahrt gefahren. Die letzten Wochen ging mir die Abfahrt ja quasi immerzu im Kopf rum (aber in guter Art, also so dass ich mir überlegt habe was ich kann und wie ich die Abfahrt angehen muss). Heute dann fest entschlossen dahin gefahren - erst noch 2-3mal die Abfahrt daneben gefahren und auch bewusst geschaut wie langsam ich da runter komme um Sicherheit zu bekommen. Dann kamen noch zwei Jungs mit MTBs dazu die ich gebeten habe für alle Fälle mal eben zuzugucken, damit Jemand den Notarzt rufen kann wenn was schief geht...
Das klingt jetzt natürlich übertrieben dramatisch, aber um ehrlich zu sein war ich beim ersten Versuch in der Mitte der Strecke, als der Hubbel kam nach dem es kurz noch steiler wird, nicht sicher ob ich nicht gleich über den Lenker fliege... Kein gutes Gefühl, aber dann war der Spuk auch schon vorbei und ich unten angekommen.

Aus bestimmten Gründen hat sich der 2. Versuch dann etwas verzügert, aber da ich nicht mit dem schlechten Gefühl von Versuch Nr.1 heim fahren wollte habe ich später noch Abfahrt 2 und 3 gemacht, welche sich dann auch schon deutlich besser/sicherer anfühlten.

Ein super mega gutes Gefühl sich das selber erarbeitet zu haben. :D

Zum Thema Mental-Coaching: Ich beschäftige mich selber schon länger mit dem Thema und habe wirklich sehr viel über mich und darüber, wie ich mit meinen Ängsten umgehen kann/muss, um diese zu überwinden, gelernt. Und ich denke dass ich mittlerweile genug Verständnis habe um selber an meinen Problemen arbeiten zu können. Trotzdem Danke für die gut gemeinten Ratschläge diesbezüglich. :)

P.S.: Mein anderes Problem, dass ich auf SingleTrails sehr schnell keine Kraft mehr in den Beinen habe, hat sich für mich jetzt auch geklärt. Ich hatte den Verdacht dass ich (weil ich noch zu nervös bin wenn die Strecken verblockter werden) zu tief stehe und das kann man ja nicht lange halten. Aus diesem Grund mal diverse Videos von DH-Rennen geschaut und darauf geachtet wie die Fahrer im Rad stehen und da hat sich das klar gezeigt dass die auch, so oft es geht, nahezu gestreckt stehen. Das dann heute bei einer Abfahrt ausprobiert (also darauf geachtet dass ich vorne zwar etwas gebeugt bin, die Beine aber nur leicht angewinkelt, so dass die eben Federn können wenn es sein muss) und es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. :)

Darf ruhig so weiter gehen. ;)
 
Zwei Dinge benötigst Du für´s Springen:
  • Du musst den Bunny Hop sicher beherschen, denn der Absprung ist nichts anderes (wenn man sich nicht nur vom speed "´rübertragen lassen" möchte).
  • Sprünge, die Deiner Fähigkeit entsprechen, musst Du perfektionieren, um danach den nächstgrößeren Sprung zu üben. Das heißt nichts anderes als sehr viele Wiederholungen. Man sagt ja:" Wenn Du 1000 Sekunden in der Luft warst, beginnst Du, springen zu können" ;)

Viel Erfolg
 
Sorry dass ich im Moment soviel schreibe, aber es passiert gerade einfach auch soviel...

Zuerst @usesub: BunnyHop kann ich (mehr oder weniger gut), aber ich denke bis ich einen BunnyHop auf einem Kicker machen kann (vom kopf her), das wird noch dauern. Trotzdem Danke für den Tip. :)

Ich wollte jetzt noch erzählen was sich heute bzgl. der ausstehenden Aufgabe mit dem Kicker ergeben hat. Da es heute Mittag stark geregnet hat und ich meinen Muskeln heute eh Ruhe gönnen wollte bin ich einfach nur mit einem Spaten und Maßband zur Halde gefahren um zum einen den Bereich unmittelbar vor dem Kicker auszubessern (der wird schnell nass, matschig und ausgefahren) und um den Kicker an sich auch wieder etwas auszubessern (der war auch schon ein wenig runter gefahren).

Langer Rede, kurzer Sinn, wie ich schon oft bemerkt habe bringt das arbeiten an einem Hindernis richtig viel für den (meinen) Kopf. Man lernt das Hindernis von allen Seiten kennen, man bekommt einfach ein Gespür dafür. Wenn ich nur immer daran vorbei fahre und mir denke "kann ich nicht", dann stimmt das. Wenn man aber nur den Hauch einer Chance sieht ein Hindernis zu schaffen sollte man meiner Meinung nach ruhig mal anhalten und sich das Hindernis (samt Anfahrt, Landung, Aufbau etc.) in aller Ruhe angucken. Ich bin den Kicker jedenfalls am Ende 2-3 mal ohne Rad runter gesprungen und habe das Gefühl dass der Morgen fällig sein könnte.

Das größte Aha-Erlebnis in dem Zusammenhang war für mich aber noch dass wir nebenan eine Linie mit 3 Kickern haben die, in meiner Erinnerung, alle ziemlich die selbe Größe hatten wie der Kicker an dem ich heute gearbeitet habe. Als ich schon gehen wollte habe ich mir die Kicker dann aber doch noch einmal angeschaut und war quasi sprachlos wie klein mir der erste der Kicker heute vorkam... Der Kopf macht sich echt einen Spaß daraus Dinge riesig erscheinen zu lassen wenn man seiner Angst nachgibt.

Ich hoffe meine Erlebnisse können andere Fahrer die ebenso Kopfmenschen sind wie ich motivieren bzw. Ihnen Möglichkeiten zeigen Fortschritte zu machen. Fangt klein an und steigert Euch in den Schritten die Euch liegen. Und wer die Augen aufhält kann fast überall Dinge zum üben finden. :daumen:
 
Hallo @DiaryOfDreams, schön dass Du Dich weiterentwickeln möchtest. Ich bin auch sehr kopfgesteuert unterwegs, beschäftige mich aber schon seit mehreren Jahrzehnten mit den daraus resultierenden vor- und Nachteilen. Natürlich kann einem das Kopfkino die Überwindung erschweren, aber die echte Gefahr - die ungewollte Angstbremsung liegt tiefer.

Neben deiner ausgeprägten Kognition hast Du ja auch ein instinktives Reflex-System. Das ist der unterbewusste Hirnbereich, der es dir ermöglicht schneller zu reagieren als dein Verstand irgendwas begreifen kann. Du kennst bestimmt die typische Situation in der man selber ganz verblüfft staunt, wie man jetzt in Sekundenbruchteilen die Tasse auffangen konnte, die man versehentlich vom Tisch gestoßen hat.
Diesen Hirnbereich nutzen wir in unserem Sport sehr intensiv. Nur durch dessen extrem hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit und Präzision ist es möglich die Reizmenge einer schnellen Trailabfahrt zu bewältigen.

Aber dieser unterbewusste Bereich - ich nenne ihn den 'inneren Affen' - beherbergt auch deine Selbsterhaltung, und das kann dir zum Verhängnis werden.

In ungewohnt risikoreichen Situationen kann es passieren dass dieser Bereich übernimmt, und im unpassendsten Moment die Bremse zieht um dich vor einer drohenden Gefahr zu bewahren. Leute die sich dadurch an Schlüsselstellen wie bspw. Drops oder Gaps heftig zerlegen, haben wir zu Genüge gesehen.

Der Schlüssel liegt darin, diesen inneren Affen zu trainieren. Er muss Vertrauen zu den Entscheidungen des höheren Verstandes aufbauen, so dass wir seine Geschwindigkeit nutzen können, ohne dass uns seine Instinkte zum Verhängnis werden.
Da wir mit diesem Hirn-Bereich nicht kommunizieren können, geht das nur über praktische Erfahrungen. Es müssen zunehmend schwierigere Situationen herbeigeführt und erfolgreich bewältigt werden. Je kleiner die Schritte, desto einfacher ist die Überwindung der Selbstschutz-Instinkte.

Das ist zugegebenermaßen fast schon eine philosophische Herangehensweise an das Thema. Mir hat es aber geholfen mehr Verständnis für diese unterbewussten Reaktionen zu entwickeln, und dadurch besser damit umzugehen.

Das schöne am kooperativen Umgang mit diesem 'inneren Affen' ist, dass man fast alle Abläufe die man sich vorstellen kann auch ausführen kann.
 
Man kann... es ist allerdings ein schmaler, steiniger Bergpfad im Alter.
Dem Rest stimme ich zu.
Wie Du mit Deinem Unterbewusstsein kommunizieren kannst, würde mich echt mal interessieren.

Schmal und steinig ... hängt davon ab wieviel Zeit man für den Prozess investieren kann. Wenn man schnell viel will geht durchaus auch mal was schief. Diese Herangehensweise hat mich drei Kreuzbänder in den letzten vier Jahren gekostet. Wenn man sich langsamer steigert, und auch abseits vom Bike etwas für die Muskeln tut, ist das Risiko überschaubar.
 
Wie Du mit Deinem Unterbewusstsein kommunizieren kannst, würde mich echt mal interessieren.
Google mal nach WingWave oder EMDR.
Ein komplizierter, aber gangbarer Weg.

Schmal und steinig ... hängt davon ab wieviel Zeit man für den Prozess investieren kann. Wenn man schnell viel will geht durchaus auch mal was schief.
Man braucht Zeit.
Schnell und viel ist bei mentalen Blockaden oder Neubeschreibung des Hirnstamms kontraproduktiv.
Es geht bei Kleinkindern schnell, aber mit fortschreitendem Alter wird der Weg ins Reptilienhirn schmal und holprig und es dauert entsprechend länger.
 
Ich stimme Euch absolut zu - schnell viel zu wollen klappt vielleicht bei einigen Menschen, aber definitiv nicht bei Kopfmenschen. Wichtig ist eben für uns Kopfmenschen überhaupt einen gangbaren Weg zu finden um besser zu werden. Leider war ich in den vergangenen Jahren immer sofort frustriert weil andere schnell viel besser wurden (oder es von vorn herein waren) und habe meine Ziele aus den Augen verloren bzw. mir nicht die Zeit genommen um meine Ziele langsam und dauerhaft zu erreichen. Und ich kann einfach nur hoffen dass Threads wie dieser anderen Menschen mit diesem Problem dabei helfen sich früher darauf zu besinnen dass der langsamere Weg letztendlich ans Ziel führt. :D
 
Professionelles Fahrtechnik-Training besuchen.

Nachteil: ist nicht ganz so unterhaltsam wie der Faden hier und es können nicht so viele mitreden ;)
Vorteil: du lernst es gleich richtig :)
Ich meine ich hätte es schon geschrieben, aber trotzdem noch einmal - so ein Kurs geht 2-3 Std. Dort kann man nicht alle Probleme/Fragen die ich habe auf einmal beantworten. Üben muss ich das gelernte später sowieso alleine. Dann hängt so ein Training stark vom Trainer ab (hatte schon mehrere Trainings über die Jahre und war wenigstens einmal nicht so begeistert, auch wenn der Trainer alles 1A konnte).

Das bedeutet NICHT dass ich nicht irgendwann wieder ein Training besuchen will...aber solange ich sehe dass ich alleine gute Fortschritte mache denke ich dass das nicht nötig ist. Nötig wird es (für mich) erst dann, wenn ich an einem konkreten Problem nicht weiter komme. Nur meine Meinung.

Das soll nicht bedeuten dass solche Kurse nicht ür Leute in einer anderen Phase der Entwicklung genau das Richtige sein können. ;)
 
Ich meine ich hätte es schon geschrieben, aber trotzdem noch einmal - so ein Kurs geht 2-3 Std. Dort kann man nicht alle Probleme/Fragen die ich habe auf einmal beantworten. Üben muss ich das gelernte später sowieso alleine. Dann hängt so ein Training stark vom Trainer ab (hatte schon mehrere Trainings über die Jahre und war wenigstens einmal nicht so begeistert, auch wenn der Trainer alles 1A konnte).

Waren das Trainings in Gruppen, oder Du alleine mit nem Trainer?
 
... dass der langsamere Weg letztendlich ans Ziel führt. :D
Nicht zwingend.
Kopfmenschen brauchen gute Argumente, um sich zu überwinden und noch bessere Argumente, um das ständige Hinterfragen zu beenden.
Das, was die ganze Sache enorm verlangsamt, ist das stetige Hinterfragen.

Beispiel:
Der Coach sagt: "Da vorne volle Pulle draufhalten und abziehen!"
Hirn: "Sicher?"
Bauch: "Hau rein, Alter, wird schon klappen!"
Hirn: "Puh, ich weiß nicht... und wenn der Typ nicht recht hat?"
Bauch: "Na was denn dann, häh?"
Hirn: "Ok, ich machs, aber lieber mal etwas langsamer... scheiße, das reicht nicht... oh Kacke, mich hauts hin!!"
Fazit Hirn: "Das hat nicht geklappt, das mach ich nie wieder!"
Ergebnis: Nix gelernt und Blockade dazugewonnen.

Lernkurve ohne Zweifel: Steil.
Lernkurve mit Zweifeln: Flach.
Sturzquote bei beiden Kurven ziemlich ähnlich, mit leichtem Überhang bei der flachen Kurve.
 
Such dir Orte an denen du Grundlagen in langsam steigender Schwierigkeit üben kannst. Beispiel Sprünge: Erst auf mittelgroße Tables drauf springen, langsam steigern. Dann versuchen über kleine Tables drüber, bis in die Landung zu springen. Dann auf größere Tables drauf springen, Distanz und Höhe steigern. Dabei den Loam Ranger im Hinterkopf behalten - "Stand up to the jump" (siehe Youtube). Dann versuchen die mittleren Tables sauber bis in die Landung zu springen. Und so weiter.

Bei Drops ist es sehr ähnlich. Am besten eignen sich meiner Ansicht nach für den Anfang Treppen. Immer eine Stufe mehr und auf saubere Absprung- und Lande-Technik achten. Pro Stufenzahl so oft wiederholen bis es sich einfach anfühlt, und du Lust auf eine Stufe mehr bekommst.
Irgendwann dann zu niedrigen Drops mit schräger Landung übergehen. Erst Knöchelhoch, dann Kniehoch und so weiter. Gib deinem inneren Affen Zeit zu lernen dass es gut geht. Und der Muskulatur Zeit sich anzupassen.
 
@Jorel: Klar, wenn ein Kopfmensch versucht auf die selbe Art zu lernen wie Jemand der das Problem nicht hat, dann hast Du Recht, dann geht das schief. ;)
Aber ich habe ja jetzt meinen Weg gefunden...

Heute erst mal die kleinen Sprünge angeschaut und mir wurde klar dass mein Kopf selbst dafür im ersten Moment noch nicht bereit ist einfach drüber zu rasen. Also erst einmal an die Anfahrt gewöhnt und angefangen den ersten Sprung zu überrollen (wieder Holz dahinter gestapelt). Nach der 4-5en Anfahrt fiel mir auf dass der zweite kleine Sprung irgendwie noch einfacher wirkte - also um den ersten rum und siehe da, fast auf Anhieb konnte ich den zweien Kicker quasi springen. Ab da ging es relativ schnell dass ich die beiden ersten der drei kleinen Kicker springen konnte. Also etwas geübt und darauf geachtet wie ich mich auf dem Rad bewege und dass mein Blick nicht am Kicker hängen bleibt sondern dahinter direkt weiter geht. Als ich damit etwas Routine hatte hin zum eigentlichen Kicker um den es mir ja ging - 2-3 mal angefahren und dann wieder Blick dahinter, moderates Tempo und dann bloß nicht mehr bremsen. Geschafft. Fühlte sich der erste Sprung noch etwas unrund an wurden die folgenden Sprünge etwas schneller und damit auch sicherer. :D
 
@alles-fahrer: Treppen zu droppen finde ich prinzipiell nicht so schlimm, weil ich da die Landung schon sehr früh sehen kann, man meistens eine breite Anfahrt und Landung hat und man ja auch theoretisch in den Stufen landen kann (ins Flat allerdings schnell eine harte Landung).
Was meinen Kopf komplett killt ist wenn der Drop richtig im Gelände ist und die Landung dann noch abfallend. Weil dann kann ich Landung so richtig erst im quasi letzten Moment sehen, aber auch das habe ich heute zu üben begonnen...das wird aber noch etwas dauern bis der Kopf da fit ist lach.

Aber egal, jeder Fortschritt ist positiv und ermöglicht mir mehr Vertrauen ud Spaß auf den Trails. g
 
Puuuuh Ok jetzt alles durchgelesen..
Ich bin 46 und auch seit zwanzig Jahren auf dem MTB unterwegs..aber eher Tagestouren..habe aber immer mehr Bock auf Trails…
Mein allergrößtes Problem ist nicht der Kopf,sondern einfach die Zeit zum Üben..ich muss jedesmal über eine stunde in den Harz fahren und das nimmt einen ganzen Tag in Anspruch..und das ich niemanden habe der mitzieht ..
Ich habe mir den Kammweg dort ausgesucht um zu üben..die anderen Trails bei ilsenburg sind mir zu ruppig😂🙈..mein Ziel ist es irgendwann vernünftig da runter fahren zu können..muss nicht der schnellste sein..aber ohne absteigen..vielleicht dann auch mal nen drop später(Wassertal Trail)…
Ist es falsch bei einem Trail zu bleiben um zu üben??..oder sollte man ruhig mal anderes ausprobieren???
Meine Erfahrungen von Dienstag.
Erstens bin ich runter genauso fix und fertig wie hochfahren (Bio)..dann wie beim Verfasser sind die Oberschenkel und Knie irgendwann tot🙈..
Bei Passagen mit vielen Stufen und Wurzeln bin ich manchmal nur noch Beifahrer..und habe mehr oder weniger Glück heile drüber zu kommen.😂
Ich merke an meiner Position das es mir manchmal fast die arme rausreißt..
Das würde bedeuten das ich zu weit hinten stehe?!???
Dann merke ich das ich beim überrollen der Hinternisse Bremse (weil zu steil runter) das bestimmt auch kontraproduktiv???!!?
Oder eben wenn viele Felsen nah hintereinander liegen bleibe ich irgendwann mit dem Vorderrad hängen..Geschwindigkeit zu gering???

Ich steh immer alleine auf dem Trail..niemand der es zeigen kann..
Fahrtechnik Kurs hatte ich auch schon..allerdings hat es mich da sehr abgeschissen😵‍💫😵‍💫..der war naja so halbwegs gut..
Wie gesagt die Birne geht eigentlich..nur an der Technik mangelt es wahrscheinlich…
 
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