MTB Neuling sucht passendes Fully

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5. März 2026
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Hallo zusammen,

Bin schon seit längerem auf der Suche nach einem neuen Rad und liebäugle schon ewig mit einem Fully (wegen Fahrkomfort und weil mir das Steife Heck bei meinem Hardtail nervt bei Wald und Wurzelwegen)

Kenne mich leider nicht sehr gut aus, aber optisch und den Tests zufolge gefällt mir das CUBE Stereo Action Team sehr sehr gut. Schmerzgrenze wären 2000€ und habe über Willhaben schon zwei Angebote für ca. 1700€ mit BJ 2022.

Derzeit fahre ich überwiegen Wald- und Wanderwege und Schotterwege bergauf und bergab. Möchte in Zukunft auch mehr Trails im Wiener Wald fahren.

Meine Bedenken beim Stereo: Ist es auch "Alltagstauglich"? Will nicht zwei Fahrräder haben und natürlich auch mit dem Cube dann zu meinen Eltern fahren oder auf ein Eis. Das Rad hat aber keine Schaltbaren Ritzel sondern nur ein fixes und kann man damit auch halbwegs flott aufn Asphalt fahren?

Bin für Tipps offen. Danke
 
Servus,

von den Stereos gibts ja doch einige Ausführungen, fixed ist davon aber keine. Meinst du eventuell einen Umbau auf Singlespeed, also nur einen Gang?
Davon würde ich als Neuling die Finger lassen, vor allem, wenn es dein einziges Fahrrad sein soll - da muss man sich schon wirklich darauf einlassen wollen.

Falls du allerdings, wovon ich ausgehe, meinst, dass das Rad keinen Umwerfer hat und vorne an der Kurbel nur ein Kettenblatt - das ist Stand der Technik heutzutage. Dafür sind die Kassetten am Hinterrad größer geworden, das gleicht sich halbwegs aus.

Wie flott auf Asphalt und alltagstauglich das dann ist, ist zu einem großen Teil von den Reifen abhängig; je nach Verteilung zwischen Alltag und Trails und auch Beschaffenheit der Trails muss man da eventuell ein bisschen anpassen.

Ein Rennrad wird nie daraus, aber auf ein Eis oder zu den Eltern kann man mit jedem Rad fahren. Wenn die Eisdiele 200km entfernt ist, würde ich allerdings über ein zweites, straßentauglicheres Rad nachdenken (oder das Hardtail behalten).
 
Oh das es davon verschiedene Klassen gibt wusste ich nicht.

Dürfte beide ein "Stereo 150 C:62 SL 29" wenn sich daraus was schlüsseln lässt :D

Ja ich meine keinen Umwerfer. Das hat mich etwas irritiert, denn das kenne ich eigentlich nur von E-Bikes und die sind scheiße zu fahren ohne Akku deswegen meine Frage bezüglich der Alltagstauglichkeit.

Nein 200km sind es nicht wir reden hier von 20 bis 40km
 
Einen Umwerfer wirst du bei fast keinem Mountainbike außerhalb der Baumarktmodelle mehr finden.

Die Cubes haben eine eher entspannte Geometrie, sind halbwegs leicht und gehen nirgends ins Extrem. Wenn du ein Fully in der Federwegsklasse haben willst, dürfte so ein Allrounder bei deinem Anspruchsprofil schon recht gut passen.

Sitzprobe ist auf jeden Fall wichtig. Die Cubes, auf denen ich bisher saß, kamen mir alle seeehr kompakt vor.
 
Super danke .... probesitzen muss ich sowieso beide ja. Bin 185 groß und tendieren eher zu L. Möchte mehr eher entspannt als extrem sportlich sitzen
 
Bin 185 groß und tendieren eher zu L.
Schnüffel bei Cube auch mal an XL bei deiner Größe. Ich bin "nur" 2 cm länger als du und L wäre mir erheblich zu kompakt im Sitzen.

extrem sportlich sitzen
Hast du bei keinem modernen MTB, das keine XC Rennfeile ist und zu deinen Körpermaßen passt.

Meine Bedenken beim Stereo: Ist es auch "Alltagstauglich"?
Schwierig. Ich würde z.B. mit einem MTB nicht zur Arbeit pendeln wollen. Dafür sind Geo und Reifen einfach nicht gemacht. Zu aufrechtes Sitzen, zu großer Rollwiderstand auf befestigten Wegen, alles eher Kompromiss als Lösung.

Will nicht zwei Fahrräder haben
Ich hab dich mal gemeldet wegen n+1 Verweigerung😉
 
Hab vor dass ich heute noch zu einem Radgeschäft fahre und beide Größen probiere. Erhoffe mir gegen einen 10er in der Kaffeekassa eine kleine Beratung denn kaufen möchte ich gerne gebraucht, da deutlich günstiger.

Super danke für den Input

Ich möchte das alte Bike doch Familienintern weiterschenken :(
 
Schwierig. Ich würde z.B. mit einem MTB nicht zur Arbeit pendeln wollen. Dafür sind Geo und Reifen einfach nicht gemacht. Zu aufrechtes Sitzen, zu großer Rollwiderstand auf befestigten Wegen, alles eher Kompromiss als Lösung.
Kommt auf die Reifen und die Strecke an.
Bei 12km mit 200hm brauchte ich zum pendeln 35min mit dem Trailbike und 29min mit dem Rennrad. Nur mal so zur Einordnung.
 
Kommt auf die Reifen und die Strecke an.
Bei 12km mit 200hm brauchte ich zum pendeln 35min mit dem Trailbike und 29min mit dem Rennrad. Nur mal so zur Einordnung.
Was für Reifen hast du am Trailbike?
Ich hatte noch keine MTB Reifen, die auf befestigten Wegen (Asphalt, Schotter) wirklich "effizient" waren UND im Wald bestehen konnten. Das war als kurzzeitiger Kompromiss in Ordnung. Aber keine Dauerlösung.
Die Zeit wäre mir gar nicht mal so wichtig. Das Fahrgefühl und die aufgebrachte Anstrengung schon.
 
Hab ich auch mal ne Zeit lang gemacht. Wenns draussen schön ist, über Trails zur Arbeit und nachher wieder heim. Mit Hans Dampf. :daumen:

Bin aber auch irgendwann aufs Renrad umgestiegen. Kein Gravel, sondern Rennrad. Die Moblität ist unglaublich, schlägt jedes E Bike.
Problem ist nur, dass ich damit noch verschwitzter ankomme, weil da andere RR unterwegs sind :lol:
 
Ich hätte da ja was im Angebot, aber ist wohl zu weit weg für dich....

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Eigenwerbung Ende.
 
Was hast du denn regelmässig gewartet? :D
Interessant ist der große Service, das teuere dran. Interne Undichtigkeiten. Und hier ist es auch egal, wie viel das Bike bewegt wurde. Im Gegenteil, wenn das Bike länger nicht benutzt wird, leiden Dichtungen sehr.
Viele Hersteller empfehlen einen jährlichen Service, der auch Vorraussetzung der Gewährleistung oder später Garantieleistungen ist.
Gabel und Dämpferservice biste heute schnell bei 400 Euro. Wenn du die Sachen selber demontierst und einschickst. Deshalb ist das Interesse an gebrauchten Fullys gering.
Es wurde noch nichts dran gemacht, die Dichtungen sind 5 Jahre alt. Alleine schon der Bereich unter den Staubabstreifern, wo sich Schmutz ansammelt und die Dichtflächen schädigt.
Theoretisch auch die Sattelstütze - lohnt sich bei der aber nicht.

Meine Erfahrung damit ist, dass du nicht ansatzweise das bekommst, was du dir jetzt erhoffst.
Dann ist ein Verkauf für dich uninteressant und das Bike bleibt stehen. So gings mir und vielen anderen auch.
Zerlegen bringt auf den ersten Blick vielleicht eine höhere Summe - aber du musst alles verkauft bekommen. Was nicht passieren wird. Dann hast du ein zerlegtes Bike liegen.
Würde ich dir stark von abraten.


Meine Einschätzung: Das Bike ist 5 Jahre alt, mit 1000 Euro hast du ne Chance:ka:
Wenn dir jemand 1200 gibt, ist es so.
Ich will es nicht schlechtreden. Ich schildere nur meine Erfahrung.
Die Kicks auf die anzeige werden weniger und Angebote kommen "sind 1000 ok?", "sind 750 ok", "hab nur 500" usw.

Die Marktsituation ist eine andere. Du hast es für nen Corona Gaga Preis gekauft und der Markt hat sich komplett gedreht. Du bekommst unter 2000 Euro wieder ein neues Fully. Da musst du mithalten, wenn dus verkauft bekommen willst.

Seit meinem Besitz nicht
Wenn du nicht 1. Besitzer bist, schätze ich es auf 750.

Wenn du dich angegriffen fühlst, darfst du gerne mit Steinen schmeißen, hab nen Helm auf :)
 
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Was hast du denn regelmässig gewartet? :D
Interessant ist der große Service, das teuere dran. Interne Undichtigkeiten. Und hier ist es auch egal, wie viel das Bike bewegt wurde. Im Gegenteil, wenn das Bike länger nicht benutzt wird, leiden Dichtungen sehr.
Viele Hersteller empfehlen einen jährlichen Service, der auch Vorraussetzung der Gewährleistung oder später Garantieleistungen ist.
Gabel und Dämpferservice biste heute schnell bei 400 Euro. Wenn du die Sachen selber demontierst und einschickst. Deshalb ist das Interesse an gebrauchten Fullys gering.
Es wurde noch nichts dran gemacht, die Dichtungen sind 5 Jahre alt. Alleine schon der Bereich unter den Staubabstreifern, wo sich Schmutz ansammelt und die Dichtflächen schädigt.
Theoretisch auch die Sattelstütze - lohnt sich bei der aber nicht.

Meine Erfahrung damit ist, dass du nicht ansatzweise das bekommst, was du dir jetzt erhoffst.
Dann ist ein Verkauf für dich uninteressant und das Bike bleibt stehen. So gings mir und vielen anderen auch.
Zerlegen bringt auf den ersten Blick vielleicht eine höhere Summe - aber du musst alles verkauft bekommen. Was nicht passieren wird. Dann hast du ein zerlegtes Bike liegen.
Würde ich dir stark von abraten.


Meine Einschätzung: Das Bike ist 5 Jahre alt, mit 1000 Euro hast du ne Chance:ka:
Wenn dir jemand 1200 gibt, ist es so.
Ich will es nicht schlechtreden. Ich schildere nur meine Erfahrung.
Die Kicks auf die anzeige werden weniger und Angebote kommen "sind 1000 ok?", "sind 750 ok", "hab nur 500" usw.

Die Marktsituation ist eine andere. Du hast es für nen Corona Gaga Preis gekauft und der Markt hat sich komplett gedreht. Du bekommst unter 2000 Euro wieder ein neues Fully. Da musst du mithalten, wenn dus verkauft bekommen willst.


Wenn du nicht 1. Besitzer bist, schätze ich es auf 750.

Wenn du dich angegriffen fühlst, darfst du gerne mit Steinen schmeißen, hab nen Helm auf :)
Gude, danke für deine Einschätzung. Ich bin tatsächlich nicht der Erstbesitzer. Habe es selbst gebraucht für 3000 Euro gekauft vom Händler. Hatte auch schon den Gedanken, es zu zerlegen. Ist mir aber auch zu aufwendig. Ich denke, ich werde es entweder als Ersatzteillager nutzen, da meine anderen Räder ebenfalls Shimano XT verbaut haben oder ich werde es tatsächlich wieder fahren....P.S. ich fühle mich doch nicht angegriffen! Im Gegenteil. Ich danke für deine ehrliche Meinung, auch wenn ich das vll. nicht so hören wollte :-D
Gewartet ist alles bis auf Dämpfer und Gabel.
 
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