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MTB oder Crossrad oder ...?

Rochester

Azubi
Registriert
8. Dezember 2002
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0
Ort
Berlin
Hallo,

nach zwei Jahren ohne Fahrrad will ich mir nun wieder Eines zulegen. Trotz intensiver Recherchen, nicht zuletzt auch hier im Board, sind immer noch viele, auch grundsätzliche, Fragen offen.

Das Einsatzgebiet:
- hauptsächlich Strasse, viele Stadtfahrten, auch Kopfsteinpflaster
- am Wochenende gelegentlich Fahrten durchs Berliner Umland über Landtrassen, Feld- und Waldwege
- Ganz gelegentlich soll es auch mal ins leichte Gelände gehen, sicher aber keine wilden Abfahrten und Sprünge

Das Rad:
- es soll möglichst wartungsarm sein
- ein vollgefedertes Rad möchte ich eigentlich nicht, ist zu teuer und erfordert auch mehr Wartung, ein bisschen Komfort soll es aber schon bieten
- auf jeden Fall soll eine Rohloff Speedhub dran
- Ich will schnell sein, es soll Spaß machen, aber ich will mir auch nicht den Rücken ruinieren
- maximaler Preis: 2500 Euro

Die Fragen:
- 26 oder 28 Zoll? Ist man mit grossen Räder wirklich schneller? Ist für meine Maße (92 kg, 197 cm) ein Rahmen mit 61+ cm nicht sowieso besser geeignet? MTBs in dieser Größe gibt es ja nicht. Auf der anderen Seite ist bei MTBs die Auswahl größer und günstiger sind sie meist auch.
- Eine Federgabel ist sicher sinnvoll, vielleicht geht es aber auch ohne?
- Wie wichtig ist bei dem genannten Einsatzgebiet das Gewicht?
- Ich habe mich bisher auf die Auswahl zwischen MTB Hardtail und Crossrad (bzw. Fitnessrad) konzentriert, käme noch etwas anderes in Frage?
- Was spricht für und gegen die einzelnen Typen, welches ist für meine Zwecke am besten geeignet? Ideal wären natürlich drei Räder, ein Rennrad, ein Stadtrad und eine Mountainbike, aber das kommt ganz bestimmt nicht in Frage.

Über andere wichtige Komponenten habe ich mir bisher noch keinen Kopf gemacht, da werden sicher noch Fragen folgen, wenn ich mich für einen Typ entschieden habe. Handwerklich bin ich zwar eine Niete, aber ich werde das Rad wahrscheinlich mit einem Freund zusammenschrauben, der sich das auskennt...

Dank & Gruß, Stefan
 
Eindeutig 28".

Bei Deiner Körpergrösse bräuchtest Du beim MTB mindestens einen 56er Rahmen, da ist die Auswahl beim MTB doch recht klein.
Ausserdem ist die Kombination aus grossem Rahmen und 26" nicht besonders optimal. Die Vorteile die man durch die kleineren Räder hätte (mehr Wendigkeit), werden durch den grossen Rahmen wieder aufgefressen.

Bei Deinem Einsatzzweck machen sich die grösseren Laufräder auch sehr angenehm bemerkbar - es "rollt" sich einfach viel besser. Durch den grösseren Raddurchmesser hat man bedeutend mehr Laufruhe, sowohl im Gelände als auf der Strasse.

Von einer Speedhub an einem Cross/Trekkingrad rate ich Dir ab.
Selbst Downhiller klagen über eine gnadenlose Hecklastigkeit des Rades, d.h. an Steigungen steigt dir das Vorderrad gnadenlos auf, vom Mehrgewicht, dem damit verbundenem Leistungsverlust und der Einfahrzeit von ca. 1000 km ganz zu schweigen.
Der Vorteil der Wartungsarmut kommt bei Cross/Trekkingräder sowieso kaum zum tragen.

Federgabeln bei 28" ist ein schwieriges Thema.
RST ist der Platzhirsch, hat aber bei Probleme bei der Dauerhaltbarkeit (Führungsbuchsen müssen öfters ausgetauscht werden). Würde Dir empfehlen mal einen Blick auf die neue Acros Crypt zu werfen, die sehr vielversprechend erscheint:
http://www.acros.de/html_deutsch/products-innen-rechts-crypt.html
Ohne zu fahren geht auch, aber insbesondere auf Kopfsteinpflaster oder wenn es mal auf einem Feldweg dahin geht, vermisst man schmerzlich eine Federgabel.

Wegen Deiner Rückenprobleme würde ich Dir zu einer verstellbaren Syntace VRO-Lenker/Vorbaukombi und evtl. zu einer gefederten Sattelstütze raten.

Bei bis zu 2500.- würde ich mir auf jeden Fall ein Bike ganz nach Deinen Vorstellungen aufbauen (lassen).

Wenn Du weitere Fragen in Richtung 28" hast kannste mir gerne eine PM schreiben. :)
 
zur Speedhub:
Wie bedeutend ist die Hecklastigkeit gegenüber den Vorteilen der Speedhub wie Wartungsarmut, hohe Bandbreite, gleichmäßige Verteilung der Gänge, einfaches Schalten und vorne nur ein Kettenblatt?

zur Federgabel:
RST ist zwar groß am Massenmarkt, aber die Manitou Luxe Gabeln sind doch sehr gut, jedenfalls besser als das ganze RockShox-Zeugs.

zur gefederten Sattelstütze: Ich habe keine Rückenprobleme, sondern will nur welchen vorbeugen. Ich denke nicht, dass eine gefederte Sattelstüze bei sportlichem Fahren von Vorteil ist...

Gruss, Stefan
 
Original geschrieben von Rochester
zur Speedhub:
Wie bedeutend ist die Hecklastigkeit gegenüber den Vorteilen der Speedhub wie Wartungsarmut, hohe Bandbreite, gleichmäßige Verteilung der Gänge, einfaches Schalten und vorne nur ein Kettenblatt?

Du willst doch sportlich fahren, also mit möglichst hoher Effizienz?
Eine Speedhub hat einen geringeren Wirkungsgrad als eine Kettenschaltung, d.h. das Planetengetriebe im Inneren der Nabe ist auch nach der 1000km-Einfahrzeit nicht ganz so leicht zu treten wie eine Kettenschaltung. (da geht die Meinung aber auch auseinander, manche spüren es, manche nicht).
Da Du Rückenproblemen vorbeugen möchtest, willst Du ja wohl zu einem erhöhten Vorbau mit normalen Lenker greifen wollen.
Dadurch hast man dann schon eine ziemliche Tendenz zum Aufsteigen des Vorderrades am Berg.
Durch das beträchtlich Mehrgewicht der Speedhub verstärkt sich das nochmal dramatisch.
Die Speedhub ist schön, wenn Du lange Touren im Gelände oder einen Alpencross machen willst.
Wenn Du aber möglichst viel Energie in Vortrieb umwandeln willst ist, ist sie an sich fehl am Platz.

zur Federgabel:
RST ist zwar groß am Massenmarkt, aber die Manitou Luxe Gabeln sind doch sehr gut, jedenfalls besser als das ganze RockShox-Zeugs.

Danke, die Manitou hätt ich jetzt doch glatt vergessen, sorry. :)
Von RockShox brauchen wir sowieso nicht zu reden - bleischwer und optisch nicht gerade ein Augenschmaus.

zur gefederten Sattelstütze: Ich habe keine Rückenprobleme, sondern will nur welchen vorbeugen. Ich denke nicht, dass eine gefederte Sattelstüze bei sportlichem Fahren von Vorteil ist...

Deswegen schrieb ich ja "evtl.". War mir nicht ganz sicher ob Du so etwas haben willst, da Du von "keinem Fully" sprachst, aber "ein bisschen Komfort" erwähntest.

:bier:
 
Nachtrag zu "Wartungsarmut, hohe Bandbreite, gleichmäßige Verteilung der Gänge, einfaches Schalten und vorne nur ein Kettenblatt":

Du fährst die meiste Zeit auf der Strasse und ab und zu Feldwege und leichtes Gelände. Das moddert Dir die Schaltung wohl kaum zu. Das eine Kettenblatt bringt die nur Vorteile, wenn Du hart im Gelände fährst (wenn also die Kette gerne mal abspringt), wobei Rohloff bei härterem Einsatz auch eine Kettenführung empfiehlt.

Einfaches Schalten: der einzigste Vorteil ist das Schalten im Stand. Aber braucht man das bei einem Cross/Trekkingrad?

Das einzigste was für sie spricht ist die Bandbreite, die verglichen mit einem 27 Gang Kettenschaltung um ca. 20% breiter ist.
 
21zoll radl reicht vollkommen,kannst ja zu nor noch sattel stütze höher stellen,längere vorbau usw

bin 1,90 und fahr 19er

und kauf natürlich ein mtb,weil das was die höchsten anforderungen braucht sollte entscheident sein und daß is eben das gelände,auf strasse kannst mit jedem radl fahrn.
leichtes hardtail,da gibts eh so viele gute angebote,schau dich mal um
 
Bei dem Anforderungsprofil würde ich nicht sagen, dass es eindeutig in Richtung ATB oder MTB geht.

Ich würde in jedem Fall erst einmal die entsprechende Rahmenhöhe ermitteln (s. a.: http://www.kultbikeshop.de/Bikers o...o Sport in Thalwil-Dateien/rahmengroessen.htm )

Bei dem Preis ist ggf. sogar ein Massrahmen drin. Z.B einer von www.marschall-framework.de (ab ca. 650 Euro).
Der Marschall hat auch schon MTB-Rahmen für sehr große Leute gebaut. Da es Stahlrahmen sind, kommen die auch dem "Rückenproblem" eher entgegen als Alurahmen.


heinerich
 
Original geschrieben von DocSnyder
Von einer Speedhub an einem Cross/Trekkingrad rate ich Dir ab.
Selbst Downhiller klagen über eine gnadenlose Hecklastigkeit des Rades, d.h. an Steigungen steigt dir das Vorderrad gnadenlos auf, vom Mehrgewicht, dem damit verbundenem Leistungsverlust und der Einfahrzeit von ca. 1000 km ganz zu schweigen.
Der Vorteil der Wartungsarmut kommt bei Cross/Trekkingräder sowieso kaum zum tragen.

Erlaub mir bitte dazu den ein oder anderen Kommentar, doc:

-Das mit der Hecklastigkeit ist vielleicht im direkten Vergleich mit ansonst identischen Rädern und entsprechender Radkenntnis zu spüren, sie wird aber auf jeden Fall übertrieben. Auch ein gnadenloses aufsteigen an Steigungen kann ich nicht bestätigen. Ich fahr die (bzw. scheitere an den) gleichen Steigungen, wie die Kettenschalter.

-1000 km Einfahrzeit, ja und? Das spricht für ein langlebiges Produkt. Lediglich das schalten geht am anfang etwas rauer. Nach ein paar hundert Kilometern flutschen die Gänge deutlich besser (auch, weil man sich dann an das andere schalten im Totpunkt gewähnt hat) und sie wird etwas leiser, sonst ändert sich nix.

-Das schalten im stehen wird man seeehr schnell lieben, vor allem in der Stadt (und im Gelände).

-Die gleichmäßige Gangabstufung ist einfach Klasse. Nur noch ein Schaltgriff, einfacher gehts nicht. Gegenüber zu 27-Gang Kette (22-32-44, 32-11) fehlt zwar ein Gang, stört aber nicht (und nicht 20% mehr Bandbreite)

Im Treckingrad sind die Vorteile schon etwas geringer, da hier Chainsucks und verschlammte Antriebe deutlich seltener vorkommen. Für ein wartungsarmes Rad aber die erste Wahl. Alleine die Kette hält durch die gerade Kettenlinie ein vielfaches so lang.
Dazu die Sorglosbremse schlechthin, die HS33 von Magura, dann muß man nur noch fahren...

Gruß
 
Original geschrieben von nils

Erlaub mir bitte dazu den ein oder anderen Kommentar, doc:

-Das mit der Hecklastigkeit ist vielleicht im direkten Vergleich mit ansonst identischen Rädern und entsprechender Radkenntnis zu spüren, sie wird aber auf jeden Fall übertrieben. Auch ein gnadenloses aufsteigen an Steigungen kann ich nicht bestätigen. Ich fahr die (bzw. scheitere an den) gleichen Steigungen, wie die Kettenschalter.

Bei 28" mit normalem Lenker ist das Aufsteigen am Berg durch die aufrechtere Sitzposition aber schlimm, ich spreche da aus eigener Erfahrung.
26" ist da natürlich besser, dafür musste aber u.U. die rückenschonende Sitzpostion aufgeben.

-Die gleichmäßige Gangabstufung ist einfach Klasse. Nur noch ein Schaltgriff, einfacher gehts nicht. Gegenüber zu 27-Gang Kette (22-32-44, 32-11) fehlt zwar ein Gang, stört aber nicht (und nicht 20% mehr Bandbreite)

Doch:
ich redete ja nicht von der MTB-Übersetzung, sondern von einer Strassen-tauglichen. Mit 44-11 kannste auf Asphalt nämlich nicht besonders viele Blumentöpfe gewinnen:
eine 30/42/52er Garnitur hat im grössten Gang knapp 10 m Entfaltung,
eine Speedhub mit 13er Ritzel und 50er Blatt kommt dagegen auf 12,30 m.
Beide liegen im kleinsten Gang bei ca. 2,5 m Entfaltung
Also, 20% mehr Bandbreite.
 
ich habe wohl für etwas Verwirrung mit der Formulierung "ein bisschen Komfort" gesorgt. Es ging mir hier zwar auch um die Federung, aber genauso um die Rahmengeometrie. Das Rad soll eben auch für längere Touren geeignet sein, ohne das der Rücken und andere Körperteile zu schmerzen anfangen. Natürlich hängt das von vielen Faktoren ab, nicht zuletzt von Kondition, Rückenmuskulatur und Fahrtechnik, aber auch von der Geometrie... denke ich jedenfalls ;-)

Wo bekomme ich eigentlich vernünftige Cross-/Trekkingrahmen der Höhe 62 bis 66 cm her? Für MTBs habe ich einiges gefunden, das noch bezahlbar ist, wobei die Auswahl für 22 Zoll-Rahmen doch schon eingeschränkt ist, bei 23 Zoll bleibt dann nicht mehr viel übrig. Angeblich sind ja 22 Zoll bei meiner Schrittlänge von 97 cm das Minimum für ein MTB, beim Rennrad sogar 64cm.

Gruss, Stefan
 
Original geschrieben von Rochester
ich habe wohl für etwas Verwirrung mit der Formulierung "ein bisschen Komfort" gesorgt. Es ging mir hier zwar auch um die Federung, aber genauso um die Rahmengeometrie. Das Rad soll eben auch für längere Touren geeignet sein, ohne das der Rücken und andere Körperteile zu schmerzen anfangen. Natürlich hängt das von vielen Faktoren ab, nicht zuletzt von Kondition, Rückenmuskulatur und Fahrtechnik, aber auch von der Geometrie... denke ich jedenfalls ;-)

Wo bekomme ich eigentlich vernünftige Cross-/Trekkingrahmen der Höhe 62 bis 66 cm her?
Gruss, Stefan

Was heißt "bezahlbar" denn in Euro?


heinerich
 
Original geschrieben von Heinerich

Was heißt "bezahlbar" denn in Euro?
Naja, angesichts des Einsatzgebiets - wobei meine 92kg wahrscheinlich bedeutender sind als das Gelände *g* - sollten 500 Euro doch wohl das Maximum sein, sonst wird es schwer, die genannte 2500 Euro Grenze einzuhalten, vorausgesetzt, es wird wirklich eine Speedhub.
 
Den Kinesis ATB Light gibt es als 64er bei www.brandes-speckesser.de. Preis mußt Du dort erfragen, die lackieren Dir den Rahmen auch sehr individuell. Als Gabel wird dort noch die Rock Shox Ruby Metro angeboten. Für ein 28" nach meiner Meinung ein gute Wahl.
Ich fahre ein 28" auf Straße und landwirtschaftlichen Wegen (z.B. Fahrt zur Arbeit ca. 50km einfach). Hierbei spielt das 28" klar seine Vorteile aus, wenn es darum geht, den Schnitt hoch zu halten. Für das Fahren im richtigen Gelände habe ich dann ein Fully (26"). Ein Rad für beides zurechtzuschustern resultiert darin, das beides keinen Spaß macht. Meine Empfehlung ist deshalb erst das 28er zu besorgen und Kondition zu trainieren, in 2 Jahren holst Du dann ein schönes MTB.
 
Original geschrieben von XC_Freund
Den Kinesis ATB Light gibt es als 64er bei www.brandes-speckesser.de. Preis mußt Du dort erfragen, die lackieren Dir den Rahmen auch sehr individuell. Als Gabel wird dort noch die Rock Shox Ruby Metro angeboten. Für ein 28" nach meiner Meinung ein gute Wahl.
Ich fahre ein 28" auf Straße und landwirtschaftlichen Wegen (z.B. Fahrt zur Arbeit ca. 50km einfach). Hierbei spielt das 28" klar seine Vorteile aus, wenn es darum geht, den Schnitt hoch zu halten. Für das Fahren im richtigen Gelände habe ich dann ein Fully (26"). Ein Rad für beides zurechtzuschustern resultiert darin, das beides keinen Spaß macht. Meine Empfehlung ist deshalb erst das 28er zu besorgen und Kondition zu trainieren, in 2 Jahren holst Du dann ein schönes MTB.

feine Aussage....:D
und du wirst auch im Gelaende fahren koennen...
musst halt ein bisschen mehr aufpassen, auf Steine etc. aber ansonsten spricht nix gegen ein Cross rad bei dir...;)

Und wenn du ein paar Touren vorhast ( ich habe da an laengere gedacht) koennte es Probleme geben einen Speedhub-tauglichen Haendler zu finden...oder???
ciao
 
ich würde mir ein crossrad holen (wird mein nächstes auch). für 2500€ würde ich dann den abartig geilen crossdresser rahmen von SyCip und die gabel von denen nehmen (in hellblau). der rest dann ultegra oder xt - aber keine flatbar.


lee_cross.jpg

green_cross2.jpg
 
Für dein Anforderungsprofil und deine Körpermaße würde ich dir einen Crosser empfehlen, und zwar, wie soenner, einen mit Rennbügel.

Speziell für Langstrecken ist die Sitzgeometrie wie auch die Möglichkeit die Griffposition zu variieren erheblich wichtiger als irgendeine Federung. Zumindest wenn du auf Feld- und Waldwegen unterwegs bist.

Ein Crossrahmen eröffnet dir auch die Möglichkeit zb eine HS-33 zu montieren, Aerogriffe gibt es dafür von Magura auch.

Zur Speedhub kann ich sagen: ich fahre seit zwei Jahren eine an meinem Reiserad und habe keinerlei Probleme damit. Die einzigen Arbeiten die ich daran gemacht habe waren die Ölwechsel samt Spülungen. Ich kenne mehrere Leute die sie fahren und habe noch nichts von irgendwelchen Problemen gehört.
 
@bluetoon: wozu braucht man einen Rohloff-Händler auf langen Touren?!? Das ist einer der größten Vorteile der Rohloff-Speedhub, Servicearmut!

@rochester:

Ich halte die Rohloff immer für eine perfekte Wahl, Argument: wartungsfrei, unanfällig, konstante Gangsprünge und und und.

Für Deinen Zweck denke auch ich das ein 28" Rahmen die bessere Wahl ist. Ich kann auch wieder Marshall-Rahmen empfehlen, die Qualität ist spitze und vor allem maßgeschneidert! Ich hab bei Marshall mehrfach in die Werkstatt gucken können als er noch in Dortmund gearbeitet hat: spitze!
 
Ich hatte mir jetzt erstmal einen Rahmen von Nöll ausgeguckt, die von Marschall sind in der Tendenz eher noch teurer. Sind die aber auch besser? Gibt es sie mit Rohloff-Ausfallenden?

Dank & Gruß

Stefan
 
Ich denke das sollte für einen Rahmenschweißer kein Problem darstellen. Außerdem benötigst Du für die Rohloff KEINE speziellen Ausfallenden, die Nabe ist laut Bernd Rohloff ÜBERALL einsetzbar.

Ich habe bislang auch keinen Fall gehört wo es nicht funktioniert hätte. Evtl. musst Du bei normalen Ausfallenden den kettenspanner einsetzen, nicht soo schön, aber OK.

Tip für Rohloff-Spezial: Fa. ROTOR! RICHTIG feine Teile, sehr schön, aber auch teurer ... Tip für Individualisten ... und alles wunderschön auf Rohloff ausgelegt, Zugführung, Drehmoment usw. Sehr fein!
 
horstschimanski: Es macht doch keinen Sinn, viel Geld für einen Rahmen auszugeben, wenn der nicht mal spezielle Ausfallenden für die Speedhub hat, so einen doofen Kettenspanner baruche ich nicht.
Nöll bietet diese Ausfallenden und auch innenverlegte Züge, Rotor auch, die muss ich mir mal genauer angucken, aber mein Budegt ist auch nicht unbegrenzt.

Gruß Stefan
 
Original geschrieben von horstschimanski
Außerdem benötigst Du für die Rohloff KEINE speziellen Ausfallenden, die Nabe ist laut Bernd Rohloff ÜBERALL einsetzbar.

Ja, aber mit Rohloffausfallenden brauchst du weder Drehmomentstütze bzw. Speedbone noch Kettenspanner. D.h. sehr schön aufgeräumte Optik und wenn man ein Rad von vornerein als Hardtail mit Rohloff aufbauen will wär es blödsinn einen Rahmen ohne Rohloffausfallenden zu kaufen (außer halt bei einem super Schnäppchen)

Gruß
 
Mit Standard Ausfallenden hast Du aber auch den Vorteil den Rahmen mit einer normalen Kettenschaltung zu nutzen ... Nur für den Fall der Fälle ...

Außerdem sind diese Rahmen Großserienprodukte und damit günstiger als individuelle Rahmen mit Ausfallenden für Rohloff.

Auf innen verlegte Züge würde ich aus meiner Erfahrung verzichten. Das sieht zwar aufgeräumter aus, macht aber bei anständiger Schlammpackung mehr Probleme, wir hatten mehr als einmal das Problem festgesiffter Außenzüge in den Führungröhrchen.

Lieber komplett geschlossen verlegte Außenzüge an der Außenseite des Rahmens, am besten unter dem Oberrohr lang. Sieht unauffällig aus und ist wartungsärmer.
 
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