> das ist, denke ich, nicht korrekt. sicher hast du recht damit das die lebensräume der tiere immer mehr eingeschränkt werden (verlust von wertvollen unberührten landschaften o.ä.), aber die belastung durch waldsportler ist enorm gering, und die durch nächtliche waldsportler noch weniger.Original geschrieben von jemand
Die Belastung durch Raubtiere war sicherlich wesentlich geringer als heute durch die Waldsportler.
nur als beispiel (und das soll jatzt kein pures lobbytum sein wie teknonaut meinte, sondern ist einfach nur tägliche und längjährige beobachtung): ich fahre täglich einen km durch den wald zum bahnhof und wenn es dunkel ist (im winter oder wenn man generell spät nach hause kommt) trift man zu ca. 60-70% aller fahrten auf diesem wege auf wildschweine. und obwohl dieser vielbefahrene weg von mehreren hundert menschen täglich zu jeder uhrzeit begangen oder (mit dem rad) befahren wird sind dort sind dort wie gesagt fast immer wildschweine anzutreffen, die dann folglich verjagt werden. aber in der nächsten nacht sind die schweine wieder da usw. die tiere lassen sich durch das ständige aufschrecken nicht im geringsten langfristig beeinträchtigen (weder in ihrem areal noch in ihrer populationsgröße noch in ihrer lebensweise)
sorry, aber tagsüber bikende oder joggende sportler und die tag- oder nachtaktivität (und besonders ein änderung in dieser lebensweise) in eine korrelation zu setzten halte ich für äußerst gewagt oder sogar unsinnig. rehe sind wie schon vor dutzenden oder hunderten jahren tagaktiv und wildschweine halt nachtakiv. ob ein tier tag oder nachtaktiv ist hat manigfaltige ursachen (beute, futter, ökolog. nische...) und ein schnelles hin- und herspringen dazwischen ist schon daher nicht möglich, das es anpassungen nötig hätte (z.b. orientierungfähigkeit nachts) die nicht mal eben vollzogen werden können.Original geschrieben von jemand
Früher waren die Tiere auch noch tagaktiv und hatten wenigstens nachts ihre Ruhe oder umgekehrt.
Und jetzt mal ehrlich, mit der Ruhe tagsüber ist es ja wohl schon lange vorbei.
Es gibt Tagsüber ja wohl mehr Biker als Tiere im Wald. -- ist meine Erfahrung.
Und es ist durchaus nicht so, daß sich die Tiere tagsüber in Luft auflösen was den Berichten zufolge viele hier denken.
@tilman:
>ich rechtfertige mein handeln (das nightriden) nur mit oben angeführten beobachtungen und meinem eigenen wissen über biologie/verhalten der tiere. beide sachen lassen mich zu der erkenntnis kommen (die zugegebener maßen sehr bequem für mich ist), dass das nightriden in dem ausmass in dem ich/wir es betreiben keine auswirkungen auf die hier lebende tierwelt hat. sollte irgendwann jemand dazu eine untersuchen machen und zu anderen, wissenschaftlich fundierten (und fundierteren als den meinigen) ergenbissen kommen lasse ich mich gerne belehren.daß es immer noch Leute gibt, sie eigenes Handeln damit rechtfertigen wollen[...]
- hast du natürlich recht
Yes Sir!