nachts biken??

Original geschrieben von jemand
Die Belastung durch Raubtiere war sicherlich wesentlich geringer als heute durch die Waldsportler.
> das ist, denke ich, nicht korrekt. sicher hast du recht damit das die lebensräume der tiere immer mehr eingeschränkt werden (verlust von wertvollen unberührten landschaften o.ä.), aber die belastung durch waldsportler ist enorm gering, und die durch nächtliche waldsportler noch weniger.
nur als beispiel (und das soll jatzt kein pures lobbytum sein wie teknonaut meinte, sondern ist einfach nur tägliche und längjährige beobachtung): ich fahre täglich einen km durch den wald zum bahnhof und wenn es dunkel ist (im winter oder wenn man generell spät nach hause kommt) trift man zu ca. 60-70% aller fahrten auf diesem wege auf wildschweine. und obwohl dieser vielbefahrene weg von mehreren hundert menschen täglich zu jeder uhrzeit begangen oder (mit dem rad) befahren wird sind dort sind dort wie gesagt fast immer wildschweine anzutreffen, die dann folglich verjagt werden. aber in der nächsten nacht sind die schweine wieder da usw. die tiere lassen sich durch das ständige aufschrecken nicht im geringsten langfristig beeinträchtigen (weder in ihrem areal noch in ihrer populationsgröße noch in ihrer lebensweise)


Original geschrieben von jemand
Früher waren die Tiere auch noch tagaktiv und hatten wenigstens nachts ihre Ruhe oder umgekehrt.
Und jetzt mal ehrlich, mit der Ruhe tagsüber ist es ja wohl schon lange vorbei.
Es gibt Tagsüber ja wohl mehr Biker als Tiere im Wald. -- ist meine Erfahrung.
Und es ist durchaus nicht so, daß sich die Tiere tagsüber in Luft auflösen was den Berichten zufolge viele hier denken.
sorry, aber tagsüber bikende oder joggende sportler und die tag- oder nachtaktivität (und besonders ein änderung in dieser lebensweise) in eine korrelation zu setzten halte ich für äußerst gewagt oder sogar unsinnig. rehe sind wie schon vor dutzenden oder hunderten jahren tagaktiv und wildschweine halt nachtakiv. ob ein tier tag oder nachtaktiv ist hat manigfaltige ursachen (beute, futter, ökolog. nische...) und ein schnelles hin- und herspringen dazwischen ist schon daher nicht möglich, das es anpassungen nötig hätte (z.b. orientierungfähigkeit nachts) die nicht mal eben vollzogen werden können.

@tilman:
daß es immer noch Leute gibt, sie eigenes Handeln damit rechtfertigen wollen[...]
>ich rechtfertige mein handeln (das nightriden) nur mit oben angeführten beobachtungen und meinem eigenen wissen über biologie/verhalten der tiere. beide sachen lassen mich zu der erkenntnis kommen (die zugegebener maßen sehr bequem für mich ist), dass das nightriden in dem ausmass in dem ich/wir es betreiben keine auswirkungen auf die hier lebende tierwelt hat. sollte irgendwann jemand dazu eine untersuchen machen und zu anderen, wissenschaftlich fundierten (und fundierteren als den meinigen) ergenbissen kommen lasse ich mich gerne belehren.
 
Original geschrieben von Tilman


Auf andere zeigen kann jeder.

Stimmt. Wann hörst du damit auf?

Den Timber-Jack habe ich übrigens selber zu später Stunde erlebt, sonst hätte ich es nicht erwähnt.

-+-

Mit Lobbytum meinte ich eher Vereinigungen von Jägern, Wanderer, die Redaktion der BIKE, Naturschützer, usw. Sorry, wenn ich mich hier unklar ausgedrückt haben sollte.
 
@mr kanister

schon mal daran gedacht, dass der mensch nix anderes als ein tier ist?? - deshalb fühle ich mich in den wäldern so zu hause :D

mfg dave
 
Original geschrieben von DaveL
@mr kanister

schon mal daran gedacht, dass der mensch nix anderes als ein tier ist?? - deshalb fühle ich mich in den wäldern so zu hause :D

mfg dave

klar - aber bei den meisten heißt es eben trotzdem - wir menschen und die Tiere

was den Wald angeht :love: - hast du natürlich recht :D
 
@ rob

Du musst auch mal lesen, was die Sachkundigen so antworten!

Die Berliner Wälder, in denen Du fährst, werden jeden Tag von zig Menschen bevölkert, wie Du selbst gesagt hast.
Dort sind die Tiere an die Menschen gewöhnt. In Wäldern auf´m Land sieht das aber anders aus. Da ist das dem Wildschwein wurscht, ob es sich nur einmal oder zehnmal pro Nacht zu Tode erschreckt; auf jeden Fall erschreckt es sich.
Also nicht immer Äpfel mit Birnen vergleichen.

fatboy
 
Ich habe mal ´rausgesucht,

was die DIMB schreibt (und die soll ja wohl kompetent sein)

5. Nehmen Sie Rücksicht auf Tiere.
Weidetieren und alle anderen Tiere in Wald und Flur bedürfen besonderer Rücksichtnahme. Schließen Sie Weidezäune, nachdem Sie sie passiert haben. Verlassen Sie rechtzeitig zur Dämmerung* den Wald, um die Tiere bei ihrer Nahrungsaufnahme nicht zu stören.



und der Bayerische Rundfunk

Abseits der Pisten sollten Sie auf keinen Fall fahren, damit das Wild nicht gestört wird. Besonders im Winter verlieren die Tiere durch häufige Flucht lebenswichtige Energie. Gerade Tourengeher sollten auf den empfohlenen Wegen bleiben und ausgewiesene Schutzzonen vermeiden.

*) Da ist es nur schwer verständlich, daß MountainBIKE in der Ausgabe 3/2003 einen Nacht-Bike Artikel (Lampenfieber, S.116 ff.) veröffenlicht, in dem die zweifellos sinnvollen Ausführungen in diesem Thread, inwieweit Gewöhnungen der Tiere vorhanden sind oder nicht, jedoch keinen Platz finden.
 
@Tilmann
Ich möchte Dir nicht zu Nahe treten (ich denke, dass weißt Du) aber manchmal habe ich den Eindruck, dass Du Dir jeweils die Zitate dort suchst, wo sie gerade Deine Argumentation stützen.

Was mir fehlt ist, dass aus dem was Du sagst, ein differenzierter Verhaltenskodex abgeleitet wird. Handlungsempfehlungen, bzw. konsenzfähige stillschweigende Vereinbarungen unter den Mountainbikern sind meines Erachtens besser, als pauschal klingende "Verbote".

Ich sehe in diesem Thread eigentlich nur wenige, die ein uneingeschrängtes Nachtbiken in allen Teilen der Natur beführworten, was ich für falsch halte. Ich sehe auch nicht, dass hier dem ständigen Nachbiken (jeden Tag und über die gesammte Zeit zwischen Sonnenuntergang und -aufgang) das Wort geredet würde.

Was haben wir also für eine Situation?
Der überwiegendste Teil der Nachtbiker bewegt sich 1. an wenigen Tagen im Monat,
2. innerhalb sehr eingeschrängter Zeiten,
3. zum allergrößten Teil auf Strecken, die auch den ganzen Tag über entsprechend frequentiert werden,
4. In der Nähe bewohnter Gebiete.

Wenn auf diese Art und Weise, ein Standort gestört wird und dies zu einer Schädigung der Tierwelt führen sollte, dann müsste ein allgemeines und bundesweites Verbot des Betretens des Waldes nach Einbruch der Dämmerung her.

Eine einmalige Störung durch Nachtbiker (oder besser Dämmerungsbiker) sehe ich nicht unbedingt als kritisch an. Tiere reagieren mit Fluchtverhalten, also eigentlich auf natürliche Art und Weise. Sie flüchten also auch dann, wenn die Störung durch ein anderes Wesen oder Ereignis eintritt, das als "feindlich" empfunden wird. In wie weit eine Gruppe der "Dämmerungsbiker" nun eine überproportionale Störung darstellt, könnte im naturwissenschaftlichen Sinne nur dann festgestellt werden, wenn dem das Mass der "natürlichen" Störung im städtischen Umfeld überhaupt quantifiziert werden könnte. Wenn es um die Belastbarkeit von Tieren geht, dann müsste es Parameter geben, die die Belastungsfähigkeit von Tieren überhaupt messen.

Ich halte das Thema aus den o.g. Gründen für außerordentlich schwierig und würde daher erst einmal keine Aussage für grundsätzlich richtiger oder falscher halten.

Also laßt uns doch einfach mal eher darüber nachdenken, welche Form des Bikens nach Eintritt der Dämmerung naturverträglich sein könnte.

Noch ein letztes. Ich habe bisher nur wenige Biologen kennen gelernt, die überhaupt eine störungsfreie Natur fordern würden, weil es diese gar nicht geben kann. Natur beinhaltet Störung der verschiedenen Arten (ein Bodentier empfindet die Störung durch nachtaktive Greife sicherlich gravierender (falls es noch irgendwann nach der Störung empfinden kann), als die Störung durch eine Dämmerungsbiker-Gruppe, die mit Beleuchtung durch eine stadtnahe Waldfläche fährt.


Heinerich
 
Ich weiß nicht, wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat und immer wieder setzt, ich würde mich für eine ungestörte Natur einsetzen. Kurzum, das ist falsch und unbegründeter Unsinn.

Im übrigen:

Die DIMB sollte nicht anfangen, ihre Regeln aufzuweichen (nicht nur die Nr.5!!).

Ich kritisiere nicht das Nachtbiken per se, sondern eine Zeitschrift.

Sicher wird in MountainBIKE nicht dem ständigen Nachbiken (jeden Tag und über die gesamte Zeit zwischen Sonnenuntergang und -aufgang) das Wort geredet.

Aber es wird im MountainBIKE nicht auf die Grenzen des Nachtbikens (und hier vor allem des propagierten Nachtbikens im Winter) aufmerksam gemacht. Und die Energiebilanzen im Winter gestörten Wildes sind Dir ja wohl bekannt.

Die von Greifvögeln gejagten Viecher brauchen hinterher keine Energiereserven mehr, weil die der Greifvogel gerade mal mitgefressen hat.

Was eine Lösung betrifft, sollte die mit Förstern und Jagdpächtern besprochen werden. Eine einmalige Störung ist in der Regel nicht in der Praxis zu begründen, denn man will ja nicht nur einmal biken. Sinnvoller ist es, zu versuchen, Bike-Trails zu finden, auf denen sommers wie winters gebikt wird, damit ein Gewöhnungseffekt (hat nix mit Safaripark-Phlegmatismus zu tun) eintritt. Das heißt aber auch, daß dort gebikt werden muß und nicht nur kann, um den Gewöhnungseffekt zu sichern, selbst, wenn es manchen Leuten zuviel wird.

Wo eine Gewöhunung sicher schon ansatzweise eingetreten ist, ist z.B. die Mönchbruchallee/-schneise westlich bzw. südwestlich des Frankfurter Flughafens. Was allerdings genauso interessant ist, daß die Viecher auch der lauteste landende Jet nicht juckt, der knapp über den Bäumen fliegt. Wohl werden die Tiere aber nervös, wenn laufende Menschen u.ä. auftauchen.
 
Original geschrieben von Tilman
Ich weiß nicht, wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat und immer wieder setzt, ich würde mich für eine ungestörte Natur einsetzen. Kurzum, das ist falsch und unbegründeter Unsinn.

Wer hat denn behauptet, dass Du eine ungestörte Natur fordern würdest? Ich nicht! Ich sprach allgemein.

Im übrigen:

Die DIMB sollte nicht anfangen, ihre Regeln aufzuweichen (nicht nur die Nr.5!!).

Ich schätze Dich als jemand, der über ein erhebliches Maß an Fachkenntnis verfügt und es geht mir auf die Nerven, wenn, für mein Empfinden (!), Prfilierungs- und Privatfehden ausgefochten werden. Deine Seitenhiebe gegen die Dimb empfinde ich als wenig hilfreich in der Sache.
Es gibt keine offizielle Verlautbarung der DIMB, in der etwas aufgeweicht würde. Es gibt die Trail-Rules. Und falls diese zu irgendeinem Zeitpunkt weiter entwickelt werden sollten, handelt es sich nicht um "Aufweichungen", sondern um Präzisierungen, bzw. Änderungen auf Grund von ausführlichen Diskussionen und im Interesse der Mountain-Biker.

Das war jetzt das Letzte mal, dass ich hier leidige Verbandsgeplänkel mitgemacht habe. Wenn es zwischen Anhängern des ADFC oder der der DIMB Auslegungsdiskussionen geben sollte, tragen wir die doch besser per PM oder ähnlichem aus. Sonst laufen wir gefahr, langweilig zu werden.


Heinerich
 
Original geschrieben von Tilman
Die von Greifvögeln gejagten Viecher brauchen hinterher keine Energiereserven mehr, weil die der Greifvogel gerade mal mitgefressen hat.

:) Yes Sir!

Was eine Lösung betrifft, sollte die mit Förstern und Jagdpächtern besprochen werden.

Ja und vorher sollten die Biker sich darüber einigen, was sie in die Verhandlungen und Gespräche einbringen wollen.
Das würden aus meiner persönlichen Sicht nicht nur 2m Wege sein. Ich fahre auch andere. Du auch?

Ich bin bisher nicht nach dem Einbruch der Dämmerung gebikt, könnte mir das aber auch vorstellen, wenn ich mir über event. Störungen kalr geworden bin und diese dann auch berücksichtige. Du auch?

Wäre schön mal von Dir zu höhren, wie und wo Du eigentlich so fährst. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auf andere Biker besser Einfluss nehmen kann, wenn man mit denen unterwegs ist und sich auch darüber unterhält. Oder wenn man berichtet, wie man persönlich mit Vorschriften umgeht. Ansonsten könnte der Eindruck entstehen, dass man sich lediglich im Gesetzes- und Verordnungsblatt bewegt.

OPEN TRAILS!!!!

Heinerich
 
Original geschrieben von Heinerich
Das würden aus meiner persönlichen Sicht nicht nur 2m Wege sein. Ich fahre auch andere. Du auch?


Ja, ich fahr´doch nicht mit einem Zollstock am Lenker!

Ich bin bisher nicht nach dem Einbruch der Dämmerung gebikt, könnte mir das aber auch vorstellen, wenn ich mir über event. Störungen kalr geworden bin und diese dann auch berücksichtige. Du auch?

Ich bin mir darüber klar. Drum gibt es für mich nur wenige Wege, die geeignet sind.

Wäre schön mal von Dir zu höhren, wie und wo Du eigentlich so fährst.
Mit Trekking Bike überall, wo Wege sind, nicht dort, wo ich an Engstellen Wanderern in einer Weise begegnen könnte, daß die vom Weg ´runter müßten oder die Sichtweite ein rechtzeitiges Bremsen nicht zuließe.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auf andere Biker besser Einfluss nehmen kann, wenn man mit denen unterwegs ist und sich auch darüber unterhält.
Da ich alleine fahre, habe ich hierzu keine Erfahrung. Mit Unterhaltung ist das anders.

Oder wenn man berichtet, wie man persönlich mit Vorschriften umgeht. Ansonsten könnte der Eindruck entstehen, dass man sich lediglich im Gesetzes- und Verordnungsblatt bewegt.

Überschätze mal nicht das Gesetz- und Verordnungsblatt! Ich fahre zwar nur 4000 bis 5000 km im Jahr, aber das Papier wäre schon viel früher hin.........
 
Original geschrieben von Tilman

Die DIMB sollte nicht anfangen, ihre Regeln aufzuweichen (nicht nur die Nr.5!!).


Die DIMB weicht Ihre Regeln nicht auf und ist nach wie vor kein Freund des uneingeschränkten Nightrides. Einzig mit den Waldstraßen und -wegen, die nächtens auch von Kfz befahren werden, haben wir kein Problem. Dort hat sich das Wild im Verlauf er Jahre bereits an den Traffic gewöhnt und die Geschwindigkeit ist auch hoch genug, als dass das Wild sich nicht bedroht fühlen muß.
Von den seitens verschiedener Zeitschriften propagierten Singletrail-Flutlichtorgien muß man sich als Naturfreund distanzieren. Man kann den persönlichen Spaß nicht immer über alles andere stellen.
 
Original geschrieben von Präsi


Von den seitens verschiedener Zeitschriften propagierten Singletrail-Flutlichtorgien muß man sich als Naturfreund distanzieren. Man kann den persönlichen Spaß nicht immer über alles andere stellen.

also ich könnt in die luft gehen wenn ich sowas les ... das stört die tiere sicher kein bischen ... so weit hergeholt alles

bauen wir nicht autobahnen auch durch wälder ... ja da könnt ihr nichts machen ... aber einen einzelnen biker der da in der woche kommt verdammen :mad:
 
Original geschrieben von OLB EMan


das stört die tiere sicher kein bischen ... :mad:

Wer mich kennt, weiß, dass ich in fast jeder Hinsicht sehr tolerant eingestellt bin. Auch liebe ich es, singletrails zur fahren, selbst wenn es nicht erlaubt sein sollte, denn das Verbot hat in den meisten Fällen rein gar nichts mit dem Schutz der Natur zu tun. Aber wo es gilt, wirklich Rücksicht auf die Tiere zu nehmen, praktiziere ich es auch und halte mich an die DIMB-Regeln.

Du mutmaßt, dass es die Tiere nicht stört. Das ist aber leider falsch !
Insbesondere im Winter brauchen die Tiere ihre Erholungsphasen, um ihren erhöhten Kalorienumsatz, den sie zu der Jahreszeit zudem viel schlechter decken können, nicht in bedrohliche Höhen zu treiben.

Die Viecher müssen eh schon den ganzen Tag das Weite vor uns Menschen suchen. Dann sollten wir ihnen wenigstens nachts den Wald überlassen.

Jetzt kommen vermutlich wieder die Argumente mit den Jägern, die mit dem Auto bis unter den Hochstand fahren usw.
Aber dazu hat mir meine liebe Oma schon sehr früh beigebracht, mein Fehlverhalten nicht mit den Fehlern anderer zu entschuldigen...

deswegen sage ich - nicht vermuten, sondern lesen und drüber nachdenken, ob vielleicht nicht doch was wahres dran sein könnte...
 
So jetz muss ich auchmal was sagen

1. Wir fahrn ja nicht jeden tag durchs Unterholz. Maximal 2 mal Pro Woche( aber nur ganz selten meisten nur ein bis zweimal pro Monat wenn das Wetter Stimmt) und dann nicht immer den selben weg.

2.Die Tiere dürfenten sich nicht altzuschwer daran Stören, oder liegen die am weg !!!

3. Es fahren ja nicht wirklich viele Biker in der Nacht durch den Walt(also ich hab noch nie einen getroffen auf meinem Haus Trail
erst später auf ner 4 m teer Straße)

4. Hab noch kein Tier flüchten sehen Ok bau mir auch erst grad nen Fluter davor Catey "Streichholz" (oh man hats mich oft hingelegt weil ich ein Hindernis übersehen habe) ;)

5. Was ich in der Nacht(Dämmerung) viel schlimmer find sind Hundebesitzer die ihren "Liebling" im Wald laufen lassen, dass is nämlich für die Waldtiere viel Schlimmer. Hätte mal fast ein Rotweiler Platt(oder er mich) gemach ohohoh 200 Puls und der Besitzer hat "mich" auchnoch angemault !!!

So das is meine Meinung dazu

MFG Stone
 
Original geschrieben von OLB EMan

bauen wir nicht autobahnen auch durch wälder ... ja da könnt ihr nichts machen ... aber einen einzelnen biker der da in der woche kommt verdammen :mad:

Na komm mal runter! :)

Wenn Du den Text vom Präsi noch einmal ließt, wirst Du sicher feststellen, dass er keinen einzelnen Biker verdammt, der einmal in der Woche nach Einbruch der Dämmerung im Wald fährt und dabei eben auf ein wenig mehr achtet, als nur auf den eigenen Fun. Es geht darum, dass wir uns Gedanken über das, was wir tun machen.

Das Bikemagazin hat wirtschaftliche Interessen. Und die Downhiller und Freerider sind die kommende Zielgruppe, mit denen die Geld verdienen wollen. Erst mal ein paar zusätzliche Seiten, Auflagen beobachten und dann kommt ein eigenes Heft. Um das Ziel zu erreichen, meinen die Macher des Blattes dann, dass eine bestimmte Sprache notwendig sei, damit das ganze auch ordentlich "geil" klingt. Ich sehe kein wirklichs Interesse am Mountain Biken. Das was uns alle beschäftigt, gesetzliche Einschränkungen abzubauene, finden wir in den Bikezeitschriften nur in Randnotizen.


Heinerich
 
Da die Viecher, wie Du richtig anmerkst, z.B. auch durch Hunde etc. aufgescheucht werden, ist jedes weitere Aufscheuchen im Winter einmal zuviel. Es gibt hierzu Untersuchungen über den wesentlich erhöhten Energieverbrauch bei der Flucht (und je höher der Schnee, umso höher der zusätzliche Energieverlust). Und es ist für Waldtiere im Winter bei knapper Nahrung zweifellos wichtiger, genug zu fressen anstatt Zeit und Energie beim Flüchten zu vergeuden.

Störungen durch einzelne Biker sind hierbei gleichermaßen schädlich. Am besten ist es wirklich, Wege/Trails zu benutzen, die so hoch frequentiert sind, daß die Tiere wissen, was los ist.

Was das Fahren mit voller Beleuchtung angeht, sollte man sich deshalb an die Tipps von Präsi halten.
 
gibts eigentlich gesicherte wissenschaftlich erkenntnisse in wiefern das schadet oder sind das alles nur vermutungen ...

wenn das ein ganz normaler wanderweg ist sind die wanderer sicher so schlimm wie die biker ... auch die wanderer gehen da teilweise mit fackeln ... ausserdem bin ich maximal 10 mal im jahr nachts im echten wald

unterholz fahren mach ich schon aus dem grund nicht weils unmöglich ist ;)
 
Ok, dass mit den Nachtfahrten im Winter seh ich ein , man muss es den Tieren nicht noch schwerer machen als sies eh schon ham !!! Im Sommer spricht aber nicht soviel gegen die Nachtfahren
die Tiere ham genug zu Futtern
ok werden immernoch aufgescheut, aber das eracht ich als nicht so schlimm denn es sind numal "beute tiere " und somit das flüchten gewohnt egal ob Wanderer, Biker, Auto oder was auch immer !!!
 
Es gibt eh viel zu viel Rotwild (und ich meine hier das mit 4 Beinen) in unseren Wäldern. Befragt mal Leute die aufforsten wollen darüber welche Anstrengungen und wieviel Geld dafür ausgegeben wird die Schösslinge und jungen Bäume vor dem wild zu schützen. Gerade um die Schutzwälder im Hochgebirge gibts da regelmässig Ärger...
Und die welche an und für sich mit der Regulierung des Wildbestands beauftragt sind, die Jäger nämlich, unterschreiten regelmässig die ihnen auferlegten Abschusszahlen....
 
Original geschrieben von fez
Und die welche an und für sich mit der Regulierung des Wildbestands beauftragt sind, die Jäger nämlich, unterschreiten regelmässig die ihnen auferlegten Abschusszahlen....
Kenne ich.

Habe gerade gestern abend mit Jägern zusammengesessen, die einige illegal auf Wirtschaftswegen fahrende Autofahrer verwünschten, die ihnen am Abend zuvor Wildschweine (die zerlegen so manches) kurz vor´m Schuss vertrieben haben.

Kurzum, so wie beim Schwarzwild so auch beim Rotwild wird die regulierende Jagd z.T. erheblich durch vielerlei Faktoren gestört. Da muß man mit dem Bike nicht auch noch „nachhelfen“.
 
hi,

Kurzum, so wie beim Schwarzwild so auch beim Rotwild wird die regulierende Jagd z.T. erheblich durch vielerlei Faktoren gestört. Da muß man mit dem Bike nicht auch noch ?nachhelfen?.

man muss allerdings auch nich "nachhelfen" durch subventionierte wildfütterungen den ganzen winter über im ganzen land...

durch den aufpäppelungs- und mästungswahn der sogenannten tierfreunde, welche kurz darauf zu elitären jagdeliten mutieren, wird der wildbestand doch rein künstlich hochgehalten.

die folgen: verbissene pflanzen und eigenstress unter den viechern durch den zu hohen wildbesatz.

gibts darüber studien aus der wildbiologie ???

wie wärs den mit natürlicher auslese ;-)
gäbs dann nen normalen bestand an viechern und eben auch luchs und wolf...

wär doch was: "der mit dem wolf bikt!"

glaub aber nich, dass wir das hier erleben dürfen. zumal die jagdeliten eben nen haufen kohle in die kassen der grundbesitzer, kommunen und verwaltungen fliessen lassen. hier wird eben der "bezahlte" schuss gefördert und die paar bedürfnisse von mountainbikern sind nix wert.

dies mein posting sagt nix zum "nackt- äh... nachtbiken!"

jb
 
Original geschrieben von JoeB
gibts darüber studien aus der wildbiologie ???

Ich hab`s vom Studium her mehr mit der Agrargenetik/Pflanzenzüchtung.

In Sachen Wildbiologie frage aber mal beim Arbeitskreis Wildbiologie an der Justus Liebig Uni in Gießen nach. Die Leute können auch weiterhelfen, wenn andere Fachgebiete in Sachen Wild betroffen sind.

Im Internet gibt es auch noch andere Adressen.
 
Zurück