nachts biken??

Original geschrieben von Tilman
Wo ist der Unterschied zwischen Pest und Cholera?

Pest gibt's nicht mehr (ausser in Labors) und ausserdem passt der Vergleich nicht - beide Krankheiten sind mehr oder weniger tödlich - aber ein verjagtes Tier lebt danach noch, während ein gejagtes im Topf landet :D

Und mal im ernst - wie weit rennt ein Tier, wenn es von einem Biker aufgescheucht wurde??? Bestimmt keine 5 Kilometer - meisstens geht's nur ein paar Meter richtung dickeres Gebüsch und gut is.

Gruß
Christian
 
Original geschrieben von Tilman
#Joker



Bleib beim Thema! Das mit den Ohren gehört in die Diskussion um die 2 Meter Regelung!


wenn du das bild sehen würdest wäre das thema erledigt! :lol: :D


ich find nachts biken ******** bei mir am berg ist tagsüber schon biken verboten und wenn ich da mal mittags gefahren bin regen die viecher aus allen verstecken raus ! die fühlen sich mehr als belästigt !:)
 
Nö, das bnezweifele ich ja garnicht, erst recht nicht bei meinen Ohren:D , aber mir ist es erlich gesagt *******gal, ob sich die Tiere erschrecken, da ich nich tim geringsten daran glaube, das durch mein verursachtes erschrecken der Vortbestand dieser Tiere gefärdet ist.
Und übrigens: Mir ist es NOCH NIE beim Nachtbiken passiert, das ein viech meinene Weg kruazt oder ich eins flüchten hörte, sondern nur beim Joggen abends, oder am tage mit dem Bike.
 
Nachdem hier schon so ausführlich über das Thema „Nightride“ diskutiert wurde, muss ich auch noch mal meinen Senf dazuschütten.
Ich finde es erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit hier einige meinen, mach ich doch was ich will, will vor allem Spaß...
Finde ich dann schlecht, wenn es auf Kosten anderer geht und genau das kann es nicht sein.

Das Thema Radfahrer (o.k. hier heißen sie ja nur biker) nachts im Wald ist ziemlich sensibel. Und bei den Tieren ist es nicht nur im Winter extra Stress, sondern auch schon im Herbst oder Frühling, vielleicht sogar im Sommer?
Und wenn da Argumente kommen, dass Autos und Motorräder und die Bahn die auch aufschrecken, muss ich dem einfach wiedersprechen. An die KFZ haben sich die „dämlichen“ Tierchen schon gewöhnt, sehe z.B. öfter Rehe, die direkt auf dem Grünstreifen der BAB 11 äsen.
Und gestern Abend hab ich es auch wieder erlebt, fuhr meine Abendeinheit auf dem Racebike an einer wenig befahrenen Straße. Und hörte ständig irgendwelches Wild, was sich gestört hatte. Auch nachdem mich Autos oder Motorräder überholt hatten.
Liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir biker von den Tieren eher als Feind wahrgenommen werden. Schleichen uns relativ lautlos an, sind schnell und dazu die gebückte Haltung... sieht doch fast aus wie’n Wolf oder so was (o.k. etwas größer).
Aber noch mal zu den Tieren: die sind in ihrem Lebensraum durch uns Menschen schon so weit eingeschränkt, dass sie bei der Nahrungssuche eben sehr oft (und das eben vor allem in Herbst und Winter) auf die Dämmerung ausweichen müssen, und wenn sie da gestört werden (sehr oft auf jeden Fall), verlieren sie wertvolle Zeit, wenn es darum geht das Überleben für den Winter zu sichern. Und da reagieren dann auch unsere lieben Förster (wenn ich hier Förster schreibe, meine ich auch die Jagdpächter, die da noch sensibler sind...) wieder sensibel drauf, womit wir wieder beim Thema sind.

Klar ist Nightriden ne tolle Sache und für mich im Winter auch die einzige Chance überhaupt regelmäßig zu fahren. Und es gibt Dir auch ein besseres Gefühl fürs bike. Aber eben nicht überall.
Ich beneide auch die unter euch, die Nachts mit 30 über einen singletrail heizen, bemerkenswert. Fällt mir am Tage manchmal schon schwer und dann auch noch bei nacht, wo Du eben nicht um die Ecken schauen kannst. Wirklich mutig.
Ich suche mir für die nightrides immer wenig befahrene Straßen oder Schotterpisten, das reicht mir dann schon und wenn ich die Zeit steuern könnte, würde ich sagen, erst nach Mitternacht starten, dann schläft das Wild schon (und damit evtl. auch der Förster) und all die Diskussion war halbwegs umsonst. Was ich geliebt habe: auf bekannter Strecke das Licht aus und mit 30 oder 35 über den Asphalt jagen, als Orientierung die weiße Linie oder einfach nur die Lücke zwischen den Bäumen da irgendwo vor Dir. Da brauch ich dann auch keinen Trail mehr.

Und noch mal eins an die: Ich mach sowieso was ich will – unter euch. Wenn Du das auf deinem Haustrail machst und Dich später mit dem Förster Deiner Wahl herumärgerst, weil der plötzlich meint, Dein Weg hätte jetzt einen anderen Zweck zu erfüllen und Du als Biker dort nichts mehr verloren, ist das vielleicht o.k. musst Du vielleicht mit Deiner Gang ausdiskutieren.
Wenn Du es aber bei anderen vor der Tür machst und die haben nachher den Ärger, find ich das ******* (gibt es hier Zensur? auch o.k), wäre ich wohl so ziemlich der erste der Dich jagen würde, wenn Du es bei mir tust!

Gut, noch Fragen?

Wens interessiertnoch was zum Licht: habe mir diesen komischen Shimano-Nabendynamo gekauft, kombiniert mit einer Stirnlampe mehr als ausreichend und da haben dann nicht mal die grün-weißen Einwände, wegen STVO oder so...
 
#Steppenwind

[qoute]Und gestern Abend hab ich es auch wieder erlebt, fuhr meine Abendeinheit auf dem Racebike an einer wenig befahrenen Straße. Und hörte ständig irgendwelches Wild, was sich gestört hatte. Auch nachdem mich Autos oder Motorräder überholt hatten.[/quote]

Das kann man um folgende erfahrung ergänzen:

Wenn man mit dem PKW in ein Brutgebiet von Bodenbrütern fährt (z.B. eine Aue mit Gr. Brachvögeln), was einem als Naturschützer beruflich schon mal passieren kann, dann bleiben die Viecher auf den Nestern sitzen. Sobald man die Autotür aufmacht, ist das Federvieh in der Luft.

Ach ja, und bei einer unbeleuchteten Nacht-Fahrt auf einer Starße um Wald fuhr ich plötzlich in einer Wildschweinhorde herum (oder die Viecher liefen um mich herum, schnell ging es bei mir ja nicht wegem dem Nebel (hätte auch schieben können, aber nachträglich eingedenk dessen, was die Biester so alles anstellen können, war „auf dem Fahrrad“ schon dies bessere Variante :eek: ).
 
Ich fahre im Winter auch häufig im dunkeln, da ich erst so spät von der Arbeit nach hause komme. Dabei halte ich mich ausschliesslich auf den Waldautobahnen auf.
Am Wochenende fahre ich jeden Sonntag abend die 45 km vom Flugplatz nach Hause und zur Zeit wird es währenddessen auch dunkel und ich fahre ca. 2/3 der Strecke durch Waldgebiete.

Mir laufen häufig Rehe, Füchse und Kaninchen vors Rad oder eben von mir weg.

Wenn sie das tun, bleiben nahezu alle nach 40-50 m Sprint stehen, gucken einen Augenblick und fressen dann weiter.

Das sind zumindest meine persönlichen Beobachtungen.

Ich finde diese Diskussion unsinnig. Die Kameraden in den grünen Gewändern und den Y-Lastern, die hier in der Gegend nicht gerade wenig Nachtübungen veranstalten, scheren sich auch nicht um die Tiere und als es in unseren Breiten noch Raubtiere gab, die es auf Rehe etc. abgesehen haben, haben die sich auch nicht an die Zeiten gehalten, wo es dem Wild "genehm" war, gejagt zu werden.

Solange nicht jeden Abend eine Riesenhorde Radfahrer durch den dunklen Tann brechen und schreiend und johlend und mit Flutlicht am Rad unterwegs sind kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß alles Wild am Ende des Winters tot ist oder die Gegend verlassen hat.
 
#Strunzow

Da kommen wir der Sache schon näher. Wenn es sich um Wege handelt, die offensichtlich auch sonst stark zu Fuß oder zu Rad frequentiert werden, dann ist Gewöhnung da und es bleiben großflächige zusammenhängende, also nicht durch Wege durchtrennte Ruheräume übrig.

Ich kenne das von der Mönchbruchallee zwischen Frankfurt Flughafen und Groß Gerau Nord, die ich als Student zeitweise täglich mit den Fahrrad durchfuhr. Da herrschen z.T. tatsächlich Safaripark-Zustände, was Fluchtreaktionen der Tiere angeht.

Wenn aber Schnee liegt, das Viehzeug also mehr Energie bei gleichzeitig knappem Futterangebot (= Energieangebot) zur Futtersuche aufwenden muß, weiß ich nicht, wie das mit dem „weiter fressen“ gemeint sein soll. Und dann wird es eben kritisch. Daß auch andere Leute z.T. wie wild im Wald herumtoben, heißt ja, daß das Wild ohnehin schon aufgescheucht wäre. Dann muß man ja nicht per Bike für weitere energieaufwendige Unruhe sorgen.

Zusammengafaßt heißt das, daß sicher auf „Waldautobahnen“ das Problem am geringsten ist. Man muß das weniger mit Paragraphen als am konkreten Einzelfall beurteilen. Nicht gut bleibt allemal, wenn erst mal generell Werbung fürs Biken in finsterer Nacht gemacht wird.
 
Und wenn da Argumente kommen, dass Autos und Motorräder und die Bahn die auch aufschrecken, muss ich dem einfach wiedersprechen. An die KFZ haben sich die „dämlichen“ Tierchen schon gewöhnt


dann kann ich mit meinem fast ralley-auto durch den wald fahren?????:confused: glaube nicht.

Schleichen uns relativ lautlos an

ich denke, dass ist das grösste problem zwischen wild und biker. leider nur mit shimano quietsch-brake zu lösen:( .

Was ich geliebt habe: auf bekannter Strecke das Licht aus und mit 30 oder 35 über den Asphalt jagen, als Orientierung die weiße Linie oder einfach nur die Lücke zwischen den Bäumen da irgendwo vor Dir. Da brauch ich dann auch keinen Trail mehr.

bis der erste möchtegern schumi unterwegs ist, dann bumm. dann bleibe ich lieber im wald, meiner eigene sicherheit zu liebe.

Wenn aber Schnee liegt, das Viehzeug also mehr Energie bei gleichzeitig knappem Futterangebot (= Energieangebot) zur Futtersuche aufwenden muß, weiß ich nicht, wie das mit dem „weiter fressen“ gemeint sein soll. Und dann wird es eben kritisch. Daß auch andere Leute z.T. wie wild im Wald herumtoben, heißt ja, daß das Wild ohnehin schon aufgescheucht wäre. Dann muß man ja nicht per Bike für weitere energieaufwendige Unruhe sorgen.

kann ich mir gut vorstellen. zum glück trauen sich die wenigsten biker in den wald wenn schnee liegt. dann können sich die tiere von uns erholen (sofern sie sich im winter erholen können).

Zusammengafaßt heißt das, daß sicher auf „Waldautobahnen“ das Problem am geringsten ist.

mal ne dumme frage: wissen die tiere auch wo die waldautobahn ist? so kann man das sicher nicht beurteilen. ein wild in der dämmerung, dann kommt der biker auf der waldautobahn daher, es bleibt stehen und schaut dem biker zu?? so ein käse!! es rennt gleich davon, wie wenn ich auf dem single daherkomme. nach einer stunde steht das tierchen wieder neben der waldautobahn, der nächste biker kommt: es rennt wieder davon. eine waldautobahn sind bei uns asphaltstrassen, da kommen die autos mit 100 bis 120 sachen den wald raufgedüst, und da habe ich noch nie ein wild gesehen.


biken in der nacht ist überall ein problem und das problem wird immer grösser, je mehr biker unterwegs sind. leider werden es immer mehr biker, was man ja auch am zuwachs in diesem forum sieht. die meisten fahren jedoch auf asphaltstrassen den berg runter. es ist ja auch nicht so, dass jede halbe stund ein biker im wald rumfährt.
biken in der nacht ist ein problem, aber nicht so gross wie es uns ein paar jäger, förster oder grüne weissmachen wollen. der mensch an sich ist schon eine plage für die mutter erde. wir brauchen richtige bikewege, nicht so asphalt oder schotter-müll, um den wildbestand zu schützen. so lange dies nicht der fall ist, fahre ich auf "meinem" hausberg da runter, wo ich denke dort hat es am wenigsten tiere.

dave
 
#DaveL

mal ne dumme frage: wissen die tiere auch wo die waldautobahn ist?

Das wissen die.

wir brauchen richtige bikewege, nicht so asphalt oder schotter-müll, um den wildbestand zu schützen. so lange dies nicht der fall ist, fahre ich auf "meinem" hausberg da runter, wo ich denke dort hat es am wenigsten tiere.

Wenn Du richtig denkst, ist das ganz o.k.

Was die Bike Wege angeht, hatt ich vor ca. 7 Jahren den Fall, daß einem MTB-Verein eine DH-Strecke angeboten wurde (alle waren dafür, Bürgermeister, Staatsforst, Naturpark, ich als Naturschutzbehörde usw. usw.).

Die Biker sollte nun zusehen, wie sie die Logistik hinbekommen (Klo; welche Wege für die Zurückführung; etc.).

Nix war, die Herrschaften fuhren DH-Rennen und hatten nach eigenem Bekunden (!) deshalb keine Zeit für die Streckenplanung. Bekloppt, so etwas und die Idee mit der DH-Strecke ist natürlich inzwischen am A........

Was soll man dazu sagen?
 
Hast Du noch nie Wild am Abend an einer BAB stehen sehen? Schade oder auch Dein Glück, bei uns stehen die öfter in der Gegend rum, als gut ist und manchmal laufen sie eben auch noch ins Auto, nicht umsonst gibt es diese "Achtung Wild..." Schilder auch in unserer STVO.

Das mit dem ohne Licht über die Straße geht natürlich nicht, wenn da dicker Verkehr ist, aber so ab 10 11 wirds leerer und Du siehst auch die Schumis und wie sie alle heißen rechtzeitig. Wenn Du natürlich lieber auf Deinem Berg abwärts mußt... o.k. hab kaum richtige Berge hier, geht mehr hoch und runter.

Und das Wild läuft immer weg, auch wenn auf Deiner Waldautobahn alle 5 min einer fährt, oder nur alle 2 Tage.

Trotzdem denke ich auch, daß weitere Werbung fürs Nachtfahren nicht gut ist, solange es wenige machen, wird es toleriert, werdens mehr... dann passiert vielleicht sowas wie mit den Wegen in B-W.

Und den Bund und sonstiges Zeug, was da nachts Manöver macht, würde ich sowieso verbieten.
 
Hast Du noch nie Wild am Abend an einer BAB stehen sehen? Schade oder auch Dein Glück, bei uns stehen die öfter in der Gegend rum, als gut ist und manchmal laufen sie eben auch noch ins Auto, nicht umsonst gibt es diese "Achtung Wild..." Schilder auch in unserer STVO.

Warum steht das Wild an der BAB? Weil da keine Leute 'rumlaufen. Das ist der Unterschied zum Auto. Wenn Du mit dem Auto am BAB-Seitenstreifen anhältst und aussteigst, ist Schluß mit stehendem Reh!
 
ich habe mir mal die Mühe gemacht, alles zu lesen, und bei gewissen Dingen habe ich nur den Kopf geschüttelt.

Ich weiss ja nicht, was für Vorstellungen Ihr über Wildtiere habt, aber das grenzt schon fast ans Lächerliche! (Sorry, das lag mir auf der Zunge...)

Ich lebe in der Nähe des Flughafens Zürich-Kloten, oder Unique!, wie jetzt ja genannt wird.
Die Umgebung zwischen den Rollwegen und der Piste ist Naturschutzgebiet, und wenn man am frühen Morgen Biken geht, kann man Rehe in der Nähe der Pisten sehen. Die verziehen sich vielleicht ca 10-20 Meter, wenn so ein Riesenvogel mit voll aufgedrehten Triebwerken aufsetzt. Die Tiere haben aber keinen Gehörschutz auf, und sie sind auch nicht schreckhaft.

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass sich jede Kreatur an geänderte Umweltbedingungen anpassen kann, oder tut, weil das nämlich überlebensnotwenig ist.

ABER: Es ist für mich schlicht nicht nachzuvollziene, wenn man schon fast an den Pranger gestellt wird, weil man nachts im Wald biken geht.

Der Vergleich mit der Blendung hinkt ebenfalls, denn die Blendung von einem Bike-Scheinwerfer hält niemals mit der Beleuchtung eines Autos stand. Dazu kommt, dass sich bei einem Auto die Annäherungsgeschwindigkeit ganz anderst verhält. Logisch, das man stehenbleibt, wenn so ein Aushilfsschumi mit 100 Km/h angenagelt kommt, mit voll aufgeblendeten Scheinwerfern. Was würdest Du tun? Klar, Deckung suchen. Bei einem Menschen ist die Schrecksekunde zwischen 1 und 3 Sekunden (Kommt auf die Umstände an), und erst dann hat er sich auf eine neue Situation eingestellt. bei einem Pkw mit 100 Km/h viel zu spät....

ich bin durchaus nicht gegen die Natur, aber man sollte den Tatsachen mal ins Auge sehen. Mountainbiker wurden schon verteufelt, sie machen den Boden des Waldes kaputt. Als dies dann von einer Universität im Deutschen Raum untersucht wurde, stellte man fest, dass ein MTB eine kleiner Belastung in cm2 darstellt, als ein Wanderer. Komisch, oder? Die Studie wurde dann einfach unter den Tisch gekehrt.

Aber ich fände es nicht schlecht, wenn sich die "Naturschützer" und die "Biker" finden würden, den das könnte sonst zu einem unendlichen Thema ausarten....

Cu
Iceman
 
#Iceman

Die Sache mit der Adaptation ist korrekt, es gibt auch Flüghäfen, da sitzen die Vögel neben der Landebahn und kriegen den Hintern nicht hoch, wenn ein Jumbo landet (habe ich so in Seoul gesehen).

Aber dabei handelt es sich immer um regelmäßige Belastungen, d.h., daß das auch für das MTB gilt. Wo regelmäßig gefahren wird, gibt es Adaptation oder aber keine Viecher. Letzteres geht aber nur dann gut, wenn man Räume von Störungen freihält. Das gint auch für das Nacht-Biken, denn ein Wald ist kein Safari-PArk, wo die Tiere sich durch nichts mehr aus der Ruhe bringen lassen. Ohne ausreichend ausgebildete Fluchtreaktionen die Beunruhigung geraten außerhalb derartiger "Reservate" Tiere ohnehin in die Gefahr, von ihren natürlichen Feinden leichter erwischt zu werden. Deshalb sollte man den Tieren diese Reaktionen nicht wegadaptieren und andererseits nicht im Winter (für das Tier energieaufwendig) auslösen.

Wenn jemand meint, sich mit Naturschützern über eine Systematik unterhalten zu wollen, wie man sich sozusagen im Wald sortiert, damit jeder zu seinem Recht kommt, ist das nur zu begrüßen. Aber so, wie es auch von manchen Leuten propagiert wird, die mit einer falschen, weil übertriebenen MTB-Freiheitsphilosphie gutes Geld machen, kommt man eben nicht weiter.
 
Hallo,
find ich echt traurig wie manchen hier die Natur und Alles was da so kreucht und fleucht am Arsch vorbei geht.
Manchmal kann ein bißchen Rücksicht garnicht schaden.
Und ob die Viecher nun 5 oder 50 Meter davon rennen ist doch egal, schlimm genug das sie überhaupt rennen und sich an Flughafen und Autobahnen gewöhnen müssen. Jede Störung bedeutet einen riesen Stress für die Tiere und eine Unterbrechung im ihrem "Lebensrythmus".Wo steht eigentlich geschrieben, daß man beim Biken den Verstand abschalten soll oder ist das ein Hobby/Sport für welche denen es daran eh etwas fehlt? Dann lass ich es lieber.
Wie würde es denen "is mir alles egal" gefallen wenn auch "NUR" zwei, drei mal die Woche jemand mit dem bike nachts durchs Ess- oder Schlafzimmer fährt. -->KANN MAN SICH DOCH SICHER DRANN GEWÖHNEN, wie es die Tiere auch tun müssen- oder?
Ich bin auch biker und mein bike bekommt keinen Asphalt zu sehen, nur Waldboden, aber das aus Rücksicht und auch Respekt vor Natur und Tier nur tagsüber. so jetzt könnt ihr lachen.
Auserdem hat das ganze nichts mit den Jägern und Tierschützern zu tun. Wer Probleme mit solchen (welche sich sicher besser mit der Materie auskennen alls viele hier und es auch nur gut meinen)hat, sollte das nicht an den Teren im Wald auslassen.:mad: :D
MfG
Jemand -->der sich um seine Umwelt ein paar Gedanken
macht obwohl er oft gerne biken geht
 
Original geschrieben von jemand
Hallo,
find ich echt traurig wie manchen hier die Natur und Alles was da so kreucht und fleucht am Arsch vorbei geht.
Manchmal kann ein bißchen Rücksicht garnicht schaden.
Und ob die Viecher nun 5 oder 50 Meter davon rennen ist doch egal, schlimm genug das sie überhaupt rennen und sich an Flughafen und Autobahnen gewöhnen müssen. Jede Störung bedeutet einen riesen Stress für die Tiere und eine Unterbrechung im ihrem "Lebensrythmus".Wo steht eigentlich geschrieben, daß man beim Biken den Verstand abschalten soll oder ist das ein Hobby/Sport für welche denen es daran eh etwas fehlt? Dann lass ich es lieber.
Wie würde es denen "is mir alles egal" gefallen wenn auch "NUR" zwei, drei mal die Woche jemand mit dem bike nachts durchs Ess- oder Schlafzimmer fährt. -->KANN MAN SICH DOCH SICHER DRANN GEWÖHNEN, wie es die Tiere auch tun müssen- oder?
Ich bin auch biker und mein bike bekommt keinen Asphalt zu sehen, nur Waldboden, aber das aus Rücksicht und auch Respekt vor Natur und Tier nur tagsüber. so jetzt könnt ihr lachen.
Auserdem hat das ganze nichts mit den Jägern und Tierschützern zu tun. Wer Probleme mit solchen (welche sich sicher besser mit der Materie auskennen alls viele hier und es auch nur gut meinen)hat, sollte das nicht an den Teren im Wald auslassen.:mad: :D
MfG
Jemand -->der sich um seine Umwelt ein paar Gedanken
macht obwohl er oft gerne biken geht
schonmal nachts gefahren?????
 
find ich echt traurig wie manchen hier die Natur und Alles was da so kreucht und fleucht am Arsch vorbei geht.

ich finde traurig dass manche hier die nachtrides verteufeln.
eine kleine geschichte: vor langer zeit, als die menschen die luchse und wölfe noch nicht einfach so aus freude am morden und killen umgelegt haben waren diese jagttiere im wald unterwegs (nur am tag???????????????). die anderen tierchen konnten sich bei keiner tageszeit sichter fühlen. ende (toll nicht:confused: )

mir geht es darum, früher sind viecher von anderen tieren gejagt worden. mussten sie da nicht um ihr leben rennen? diese belastung war sicher nicht kleiner als wenn ab und zu ein biker durch den wald fährt.

dave, der sich trotz nachtbiken (böser, böser bub :D ) nicht als umweltsünder und tierstresser fühlt.

mfg dave
 
Original geschrieben von jemand
so jetzt könnt ihr lachen.

:lol::lol::lol::lol::lol:

Ne... bleib doch mal locker... Ich sehe das auch wie DaveL: die Tiere haben es doch heute sogar richtig schön im Gegensatz zu ganz früher - oder haben Rehe, Wildschweine oder was sonst noch alles im Wald rumrennt noch natürliche Feinde?

Gruß
Christian
 
Nachts oder wenns dunkel ist- wo auch immer?!

(natürliche) Feinde ?-- außer Jäger, Autofahrer, Bahn, Biker, Krankheit und immer kleiner werdenden Lebensraum?-- nö eigentlich nicht.
Die Belastung durch Raubtiere war sicherlich wesentlich geringer als heute durch die Waldsportler.
Die Raubtiere habt "ihr" schon vertrieben- den Rest schafft ihr sicher auch noch.:confused:

hat doch auch nichts mit natürlichen Feinden zu tun
oder wollt ihr euch jetzt als solche bezeichnen? soweit will nicht mal ich gehn.
Die natürlichen Feinde haben früher ab und zu mal zugeschlagen und das leise bei einem Tier, und sind nicht durch den ganzen Wald gerauscht und haben erst mal alles aufgemischt.
Früher waren die Tiere auch noch tagaktiv und hatten wenigstens nachts ihre Ruhe oder umgekehrt.
Und jetzt mal ehrlich, mit der Ruhe tagsüber ist es ja wohl schon lange vorbei.
Es gibt Tagsüber ja wohl mehr Biker als Tiere im Wald. -- ist meine Erfahrung.
Und es ist durchaus nicht so, daß sich die Tiere tagsüber in Luft auflösen was den Berichten zufolge viele hier denken.
Sie werden tagsüber genauso gestört wie nachts.
Naja, nachtaktiv sind sie schon jetzt müssen sie ihren Lebensraum nur noch auf die Bäume verlagern, dann gäbe es keine Probleme mehr.-- evtl. noch durch verschissene Helme obwohl, ohne Tiere und ohne Bäume wäre es doch noch besser--oder? ..:D
trotzdem noch viel Spaß beim Nachtbiken
MfG
Jemand ;)
 
@jemand: Keiner behauptet, daß die Tierchen im Wald wie im Paradies leben würden. Du tust aber so, als wenn Biker jede Nacht in Horden über den Wald herfallen würden und das ist definitiv nicht der Fall. So ein Tier trifft vielleicht 1 mal im Leben nachts auf nen Biker - wenn's an ner dummen Stelle lebt vielleicht auch 3 mal - das behaupte ich jetzt einfach mal so. Wo ist da das Problem? Und das, daß die Raubtiere früher nur "ab und zu" mal Jagd auf die anderen Tiere gemacht hätten sehe ich auch anders - oder meinst du, diese Tiere haben bloß alle 2 Jahre mal Hunger auf etwas Frischfleisch bekommen?

Gruß
Christian
 
Ich habe mir soeben die Mühe gemacht dieses Thema durchzulesen und sehe doch wieder die altbekannte Diskussion, welche wohl ewig weiter geführt wird, d.h. die Frage ist eigentlich: Ist es überhaupt eine Diskussion? Vielleicht eher: Mountainbiker vs. Jäger und Wanderer

Schade dass man scheinbar keinen Kompromiß finden kann. Auf beiden Seiten gibt es zuviele Uneinsichtige.

Komisch, dass noch Niemand Forstarbeiten die, bis in die Dunkelheit hinein mitten im Wald, stattfinden, erwähnt hat. Und zwar von Gerätschaften die an Dinosaurier erinnern und einen ähnlichen Lärm machen. http://www.timberjack.com/products/harvesters/1470D.htm
Hier ein Bild des "Reifens" ;) Traktion pur... Komisch auch, dass viele Naturschützer mit dem Auto zu einer Demo fahren, welche den Bau einer Autobahn verhindern soll.

Ich glaube, - vielleicht bin ich ja nur ein dummer kleiner Radler, der nichts versteht -, dass es genügend andere Dinge gibt, die der Natur weitaus mehr schaden, als ein Biker in der Nacht, z.B. Luftverschmutzung, Abwässer, rücksichtslos weggeworfener Müll (Red Bull verleiht Flügel, aber anscheinend keine Mülltonnen).

Die großen Konzerne und damit zusammenhängend die Politik vieler Länder stellen sicher das der Profit nicht unter dem Naturschutz leiden muß. Freiheit ist nur gut, wenn es auch die Freiheit anderer mit einbezieht.

An nächtlichen Mountainbikern auf Forstwegen wird die Natur jedenfalls nicht zugrunde gehen.

So, ich werde jetzt mit meinem Bike noch ein paar Hasen für meinen Sonntagsbraten plätten, die sitzen hier in der Gegend auch auf der Straße herum. Pech gehabt. Gegen die Blendung der Tiere könnte man auch ein Nachtsichtgerät verwenden, dann laufen die Bunnies nicht mehr weg, sondern sind direkt tot, ich bin nämlich ein schlechter Bunnyhopper... ;)
 
Original geschrieben von Trekonaut
Komisch, dass noch Niemand Forstarbeiten die, bis in die Dunkelheit hinein mitten im Wald, stattfinden, erwähnt hat. Und zwar von Gerätschaften die an Dinosaurier erinnern und einen ähnlichen Lärm machen.
........
Komisch auch, dass viele Naturschützer mit dem Auto zu einer Demo fahren, welche den Bau einer Autobahn verhindern soll.

Unabhängig davon, ob das nicht zu pauschal ist (und Firmenwerbung für Holzbergungsgeräte sagt nix über die Tagszeit der Anwendung aus), finde ich es noch seltsamer (nicht etwa komischer), daß es immer noch Leute gibt, sie eigenes Handeln damit rechtfertigen wollen, daß es andere tatsächlich oder angeblich doch viel schlimmer treiben.

Auf andere zeigen kann jeder.
 
ich fahr bergab so hell beleuchtet wie nen auto und hab bis jetzt noch nie was von toten waldtieren durch schock gehört :D

der wald ist für alle da ... und ich hab im nacht soviel recht im wald zu sein wie die tiere auch ...
 
Original geschrieben von OLB EMan


der wald ist für alle da ... und ich hab im nacht soviel recht im wald zu sein wie die tiere auch ...

:eek: meiner meinung nach ziemlich egoistische ansicht...

aber wenn du das sagst dann stimmt es wohl auch :rolleyes:


PS: nicht das ich absolut gegen nachtfahrten bin - aber sonne ansicht davon is echt :crash:
 
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