Rahmen und Beratung zu Lenkwinkel gesucht

Brennende Asche

Oxymoron
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Liebes Forum!

Meine Freundin und ich wollen unseren Bike-Bestand jeweils um ein Reise-/Stadtrad ergänzen und suchen jeweils einen passenden Rahmen zum Selbstaufbauen. Bei weitem überwiegend werden die Räder genutzt werden, um zur Arbeit zu fahren (Überland: etwas Stadt, vorwiegend Radwege, leichte Waldwege, Schotter, evtl. ein kurzer Trail). Häufig müssten die Räder dabei eine schwere Tasche mit Büchern transportieren. Ferner wäre es vorstellbar, einen Radurlaub bspw. in Irland zu machen, bei dem wir mit den bepackten Rädern durch's Land reisen. Ein weiteres Szenario, das noch zukünftig ist, aber nicht völlig ausgeschlossen werden kann, ist, dass die Räder einen Kindersitz tragen oder einen Kinderanhänger ziehen müssen.
Die meisten Komponenten für die Räder sind bereits vorhanden, da wir mehrere Räder zum Ausschlachten hatten.

Gerade ich bin einer, der wenn immer möglich, Wetter hin- oder her, mit dem Rad fährt. Auf dem Mountainbike haben meine Freundin und ich Scheibenbremsen schätzen gelernt - gerade auch in Hinblick auf widrige Witterungsumstände. Die Räder sollen also Scheibenbremsen bekommen.

Was wir beide an unseren 26" MTBs mögen ist der Lenkwinkel von 69°. Damit laufen die Räder sehr viel ruhiger als die 28" Trekkingräder, die wir bisher gefahren sind. Nichtsdestotrotz wollen wir 28" Räder fahren. Alles was ich an 28" Rahmen bisher gefunden habe, hatte LW von 71° und steiler. Ich verstehe das nicht: Wenn ich ein wendiges Rad will, nehme ich mein MTB, mein Reiserad soll in erster Linie, gerade wenn beladen, einfach mal unaufgeregt geradeaus fahren. Wendigkeit ist nicht erwünscht.
Also: Moderater LW --> Laufruhe

Es wäre schön, wenn die Rahmen robust und sehr unauffällig wären. Zur Zeit fahren bzw. fuhren wir Stahlrahmen ohne Federgabel. Das ist zum einen angenehm zu fahren, super robust und zieht keine Langfinger an.
Also: Stahlrahmen wenn möglich.

Rahmengröße: Hier wird's kompliziert. Wir sind keine Riesen. Für meine Freundin ist eine Oberrohrlänge von etwa 551 mm günstig, für mich eine von 565 mm.

Zusammengefasst:
  • Ergibt das alles so Sinn?
  • Zwei jeweils geeignete Rahmen gesucht.
Must Haves:
  • Aufnahmen für Scheibenbremsen
  • Ösen für Gepäckträger
  • Laufruhe (und was ist dafür verantwortlich? Lenkwinkel? Nachlauf? Kettenstrebenlänge? so ein komischer Lenkungsdämpfer?)
  • Jeweils passende Rahmengröße (ORL ca. 551 mm bzw. ca 565 mm)
  • Keine! Federgabel
  • Unauffällige Optik
Nice to have:
  • Stahlrahmen
  • 28" Räder

Zum Schluss werfe ich mal das Surly Trucker Disc in die Runde. Für meine Freundin zu groß und ein furchtbar steiler Lenkwinkel, aber ein Stahlrahmen und Scheibenbremsaufnahmen.

Ich hoffe auf ein paar hilfreiche Kommentare und Anregungen!

Sportlicher Gruß!

PS: Wenn jemand was passendes rumliegen hat, kann er es mir ja mal anbieten. In erster Linie geht es mir hier aber um Beratung.
 
Hallo @Brennende Asche ,

Deinen Ansatz finde ich ziemlich logisch und durchdacht. Das macht sehr viel Sinn! Ich selbst und viele andere machen das deswegen ja genauso.

Du hast m.M. nach zwei kleine Denkfehler ;). Den einen hast Du ja eigentl. schon selbst korrigiert:

  • Laufruhe (und was ist dafür verantwortlich? Lenkwinkel? Nachlauf? Kettenstrebenlänge? so ein komischer Lenkungsdämpfer?)
Es ist eben nicht nur der Lenkwinkel der für die Laufruhe verantwortlich ist. Es sind viele Faktoren:

- Steuerrohrhöhe / Gabellänge (ersteres ist bei Trekkingräder i.d.R. länger, zweitere kürzer)
- Gabel Vor- / Nachlauf
- Kettenstrebnlänge (auch wegen der Packtaschen wichtig!)
- Vorbaulänge / Lenkerbreite
- Reifenbreite
- Rahmensteifigkeit / generelle Stabilität von Verbindungen wie z.B. :
- Gepäckträgerverbindung zum Rahmen
- Sitzposition
- usw...

Mit der Reduzierung nur auf den Lenkwinkel tust Du z.B. dem LHT unrecht. Der ist ja gerade in den USA - mit unendlich langen geraden Strecken - sowas wie das "Volkstrekkingrad" und bekannt für seine wenig sportliche, dafür umso stoischer gerade auslaufenden Fahreigenschaften. Einfach mal probefahren, wenn Du die Möglichkeit dazu hast.

Denkfehler zwei ist für mich Deine ausschließliche Orientierung an der OR Länge. Das siehst Du eigentl. schon selbst. 551 und 565 liegen ziemlich dicht beieinander (1-2cm am Vorbau) und die Geometrien sind zu unterschiedlich, als das man sich nur auf den Wert versteifen sollte. Das ist ein wichtiger Faktor von vielen. Mehr nicht.

Was Du bzw. Deine Freundin beachten sollten: Bei MTBs habt ihr i.d.R. eine Sloping Geometrie. Bei Trekkingrädern nicht. Also aufpassen, dass die Schrittfreiheit ebenfalls passt!

So. Was empfehlen? Das LHT ist ein heisser Kandidat. Problem hier: Die Umstellung von 26/28 Laufrädern könnte genau an Eurer RH Grenze liegen. Etwas feiner abgestuft in den Rahmengrößen und als stabiler Geradeausläufer bekannt ist da das Soma Saga, welches ich ohnehin dem LHT vorziehen würde.

Müsste ich aber jemanden das stabilste Bike mit dem besten Geradeauslauf empfehlen, dass ich in den letzten Jahren gefahren bin, würde ich ihm wahrscheinlich zum Herkelmann Amerigo raten. Super Fahreigenschaften, superstabil - und für einen deutschen Rahmen mit einem wirklich guten P/L Verhältnis!
 
Ich gebe zu, dass ich den Beitrag nur diagonal gelesen habe, aber es war vom Disc Trucker die Rede.

Der gefaellt mir als Reiserad prinzipiell auch, allerdings besitze ich als Alltags-CX ein Genesis Croix de Fer, und das Rad ueberzeugt.
Jetzt hat Genesis eine Reiseversion des Croix de Fer herausgebracht, welches 'Tour de Fer' heisst.
Klick hier: http://www.genesisbikes.co.uk/bikes/adventure/frames/tour-de-fer-frameset
Mich fasziniert ja allein schon das Bild, diese Kanaluferwege an den franzoesischen Boetli-Kanaelen nutze ich auch sehr gerne auf Radreise ;)

Dieses Modell wuerde ich dem Disc Trucker inzwischen vorziehen ;)
 
Dieses Modell wuerde ich dem Disc Trucker inzwischen vorziehen ;)

Das TdF ist sicher ein tolles Rad. Wenn es dem TE aber vor allem um Stabilität und Geradeauslauf geht, würde ich kein Genesis nehmen. Die sind auch als Tourenbikes eher Rennradmäßig ausgelegt. Außerdem ist die Reifenbreite auch beim TdF ziemlich eingeschränkt.
 
Hmm, also mit 455er Kettenstreben und Radstand im Bereich 106-108cm bei mittlerer RH ist das TdF fuer meine Begriffe schon ein derber Geradeausbomber. Und diese Kennwerte sind beim Disc Trucker genau im gleichen Bereich.

Ich bin allerdings auch nicht der, der sich zuuuu viele Gedanken macht ueber sowas.
(...) Die sind auch als Tourenbikes eher Rennradmäßig ausgelegt.
Wuerde mich jetzt trotzdem mal interessieren, an welcher Kenngroesse Du das festmachst ;)
Außerdem ist die Reifenbreite auch beim TdF ziemlich eingeschränkt.
Sieht auf dem Bild aus wie 37er, mindestens aber 32er plus Schutzblech.
Die Angaben von Surly/Salsa sind gerne mal ein bisschen optimistisch, wenn sie da schreiben 42er mit Schutzblech, dann glaube ich da bestenfalls 40, eher nur 37.
Und dann waeren wir so ungefaehr bei ex-aequo. Aber das muessen jetzt der TE und seine Frau bewerten :lol:
 
Hmm, also mit 455er Kettenstreben und Radstand im Bereich 106-108cm bei mittlerer RH ist das TdF fuer meine Begriffe schon ein derber Geradeausbomber. Und diese Kennwerte sind beim Disc Trucker genau im gleichen Bereich.

"für meine Begriffe" triffts wohl am besten. Da hat jeder andere Ansprüche. Nur mal zum Vergleich:

Bei RH 53/54 hat das Herkelmann einen 5cm längeren Radstand. Das ist eine Menge.

Sieht auf dem Bild aus wie 37er, mindestens aber 32er plus Schutzblech.

Eben. Das wäre "für meine Begriffe" einfach viel zu schmal. 50er + Bleche müssten es schon mindestens sein.

Es gibt da außen viele, sehr gute Bikes. Das CdF und TdF gehören da zweifelsohne dazu. Aber sie können und wollen ihre Rennrad Gene doch gar nicht verbergen. Finde ich auch nicht schlimm, weil es wunderschöne, gut gemachte Bikes sind. Man muss sich dessen halt bewusst sein, dass sie sich schon anders als ein LHT, Saga oder Amerigo fahren.
 
(...) Bei RH 53/54 hat das Herkelmann einen 5cm längeren Radstand. Das ist eine Menge. (...)
Oh Maria hilf :eek:
Damit muss man ja eine Serpentine eines Alpenpasses in drei Zuegen fahren :lol:
(...) 50er müssten es schon mindestens sein.
Passen beim LHT aber auch nicht. Bei weitem nicht ;) - Ausser beim 26er. Aber unsere Fragesteller wollen 28er.
(...) Man muss sich dessen halt bewusst sein, dass sie sich schon anders als ein LHT, Saga oder Amerigo fahren.
Und wo ist jetzt der grosse Unterschied zwischen Tour de Fer und Surly LHT / Disc Trucker?
Die Zahlenwerte geben das nicht her.
Dieses Herkelmonster ist laenger, OK, aber davon red ich jetzt nicht.
 
Passen beim LHT aber auch nicht. Bei weitem nicht ;) - Ausser beim 26er. Aber unsere Fragesteller wollen 28er.

Deshalb fahr ICH ja auch kein Disc Trucker. Was der TE will, wissen wir ja nicht.

Und wo ist jetzt der grosse Unterschied zwischen Tour de Fer und Surly LHT / Disc Trucker?
Die Zahlenwerte geben das nicht her.

Kann ich Dir nicht sagen. Ich hab die Geo Daten der Bikes nicht im Kopf. Fahr das DiscTrucker einfach mal Probe. Würde mich wundern wenn Du keinen Unterschied zu Deinem CdF merkst. War bei mir damals aber auch das CdF - das TdF bin ich selbst noch nicht gefahren.
 
Der Vergleich Croix de Fer (Disc-CX) mit Disc Trucker (Reiserad) ist Apfel vs Birne, von daher unerheblich dass man da einen Unterschied bemerkt ;)

Wenn, dann muesste man Tour de Fer mit dem Disc Trucker vergleichen.

Ich habe das Tour de Fer vorgeschlagen. Dessen Geometriedaten nehmen sich nix mit dem Disc Trucker.
Im Gegensatz zum DT ist das Tour de Fer aber in allen Groessen ein 28er. Ein Vorteil fuer den TE, denke ich mal.
 
(...) Ich hab die Geo Daten der Bikes nicht im Kopf. (...)
Ich uebrigens auch nicht, aber ich hab hier das wunderbare 'Internet', da kann man sowas nachlesen.

Und das tue ich, bevor ich was erzaehle ;)

Jetzt noch was anderes:
Ich hab vor ueber zwanzig Jahren die beiden Aufgabenbereiche 'Alltag' und 'Radreise' getrennt, fuer ersteres bevorzuge ich ein altes Hardtail-MTB, entsprechend modifiziert, fuer letzteres ein Rad wie es hier im Thread besprochen wird.
Radreise auf Nebenstrassen = 32-622, fuer die Stadt lieber 50-559 ;)

Ich finde, dass sich diese Trennung bewaehrt hat :daumen:

Was ganz anderes: vll moegen sich noch ein paar andere beteiligen.

Ich hoffe ja nicht, dass Silke jetzt traurig ist, dass der TE ganz freiwillig Scheibenbremsen haben will, ich also diese nicht extra anpreisen muss, und es fuer sie keinen Grund gibt, mich zammzuschaiszen :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Vergleich Croix de Fer (Disc-CX) mit Disc Trucker (Reiserad) ist Apfel vs Birne, von daher unerheblich dass man da einen Unterschied bemerkt ;)

Wenn, dann muesste man Tour de Fer mit dem Disc Trucker vergleichen.

Na, lass mal die Kirche im Dorf. Basis des TdF ist ja das CdF.

Eine längere Kettenstrebe und bisschen mehr Vorlauf machen ja noch kein neues Rad. Bist Du denn das Disc Trucker selbst schonmal gefahren?
 
(...) Eine längere Kettenstrebe und bisschen mehr Vorlauf machen ja noch kein neues Rad.
Es reicht, um zumindest von der Geometrie her keinen nennenswerten Unterschied zwischen Tour de Fer und Disc Trucker mehr uebrig zu lassen.
Bist Du denn das Disc Trucker selbst schonmal gefahren?
Das ist immer geil. Da hat einer keine Begruendung, hat die Werte nicht mal recherchiert (ich hingegen sehr wohl, und dabei keinen auffaelligen Unterschied gefunden, siehe oben), und dann kommt 'bist Du das schon mal selber gefahren' gewissermassen als Totschlaegerargument ...

So ergibt die Diskussion keinen Sinn :rolleyes: Tut mir leid. Fuer Dich ist Croix de Fer = Tour de Fer, und das stimmt einfach nicht.
 
Hallo Ihr Beiden!

Erstmal vielen, vielen Dank für die kompetenten Antworten und die Mühe, die Ihr euch gegeben habt! :daumen:

Sloping Geometrie
Ich musste erstmal suchen, was das ist. Wieder etwas gelernt. Eigentlich mag ich diese Geometrie, ich bin quasi mit ihr groß geworden. Gut, ich muss also sehr auf die Überstandshöhe achten.

Aber unsere Fragesteller wollen 28er.
Sagen wir es mal so, wir haben beide die Erfahrung gemacht, dass 28" Räder, rollen sie erstmal auf Reiseraduntergründen gut zum cruisen sind - wie große Schwungscheiben. Man muss aber auch klar sagen: Eine passende Rahmengröße und Überstandshöhe ist wichtiger als eine bestimmte Reifengröße, auch wenn das bedeuten würde 26" zu fahren.

das Soma Saga, welches ich ohnehin dem LHT vorziehen würde
Das Saga Disc hat es mir echt angetan. Gefällt mir ungemein gut und auch die Möglichkeit zwischen 3 Reifengrößen wählen zu können, um für meine Freundin die perfekte Rahmengröße zu bekommen finde ich sehr ansprechend.

Jetzt hat Genesis eine Reiseversion des Croix de Fer herausgebracht, welches 'Tour de Fer' heisst.
Klick hier: http://www.genesisbikes.co.uk/bikes/adventure/frames/tour-de-fer-frameset
Mich fasziniert ja allein schon das Bild, diese Kanaluferwege an den franzoesischen Boetli-Kanaelen nutze ich auch sehr gerne auf Radreise ;)
Auch dieses Rad gefällt mir sehr gut und wirklich ein gelungenes Foto. Luxusproblem: Ich finde es schon zu hübsch für die Stadt. Ich glaube das Saga wäre unauffälliger.
 
(....) Luxusproblem: Ich finde es schon zu hübsch für die Stadt. Ich glaube das Saga wäre unauffälliger.
Letzteres bin ich mir nicht sicher (das Saga sieht IMHO auch sehr edel aus), ersteres geht in die von mir beschriebene Richtung 'Trennung von Stadt- und Reiserad'.

Im Alltag ist MTB-Technik (Starrbike) IMHO das Beste, guenstig, haltbar, zuverlaessig, stabil.
Lediglich die Kettenschaltung weicht einer Nabenschaltung bzw SSP, je nachdem was man braucht.
Meine Alltagsgurken sind > 20 Jahre alt, zumindest von den Rahmen her, das haelt auch das Diebstahlsrisiko in Grenzen ;)

Das Reiserad, in der Stadt eingesetzt, verschleisst Du es einfach zu sehr.
Mir hilft es auch (mental), beim Start zur Radreise zu wissen: Ich hab jetzt ein leichter rollendes Rad unterm Hintern 'als sonst'.
 
Das ist immer geil. Da hat einer keine Begruendung, hat die Werte nicht mal recherchiert (ich hingegen sehr wohl, und dabei keinen auffaelligen Unterschied gefunden, siehe oben), und dann kommt 'bist Du das schon mal selber gefahren' gewissermassen als Totschlaegerargument ...

Wenn ich zwei Bikes probegefahren bin, brauche ich keine theoretischen Charts wälzen, um den Unterschied zu merken.

Schaut man sich die zwei Gemoetry Charts der Bikes an, ist es auch keineswegs so, dass die Geometrien so gleich sind, wie Du hier vorgibst.

Mein Rat also: Probefahren und nicht nur theoretisch vergleichen.

PS: Denk mal über Deinen Tonfall nach. Der ist hier und in anderen Threads ziemlich aggressiv und lädt andere User sicher nicht dazu ein, sich an einem Thread zu beteiligen.
 
Ich musste erstmal suchen, was das ist. Wieder etwas gelernt. Eigentlich mag ich diese Geometrie, ich bin quasi mit ihr groß geworden. Gut, ich muss also sehr auf die Überstandshöhe achten.

Wenn Euch die MTB Geometrie eher entgegen kommt, gibts natürlich auch viele 29er Alternativen, die man entsprechend zum Alltags- oder Reiserad aufbauen kann.

Surly Karate Monkey oder Ogre - oder mein Favorit: Traitor Slot.

Die kannst Du genauso mit normaler 28er Tourenbereifung fahren, hast aber den Vorteil, dass Du bzgl. der Reifenbreite so gut wie gar nicht eingeschränkt bist.
 
(...) PS: Denk mal über Deinen Tonfall nach. Der ist hier und in anderen Threads ziemlich aggressiv (...)
Nein, ist er nicht. Ich lasse mir nur nicht alles erzaehlen, so einfach ohne jede Erklaerung, und ich akzeptiere auch nicht, wenn Du staendig Croix de Fer mit Tour de Fer gleichsetzt bzw. durcheinanderwirfst ;)
Dagegen setze ich mich zur Wehr. Mehr nicht.
Ich habe Dich mehrfach gefragt, wieso auch das Tour de Fer bei nahezu identischen Geometriedaten 'ganz anders' sein soll als der LHT.
Die Antwort habe ich immer noch nicht bekommen.
Nur Deinen subjektiven Eindruck von Deinen Probefahrten mit Croix de Fer und LHT.
Dass sich diese beiden unterscheiden, ist aber logisch.
Tour de Fer und LHT hast Du aber gar nicht verglichen.
Du behauptest aber, dass das Tour de Fer quasi nur ein verlaengertes Croix de Fer sei, und somit genauso fuehre wie ein Croix de Fer.
Das bezweifle ich allerdings. Denn die deutlichen Unterschiede in der Geometrie zum LHT gibt es da nicht mehr.
 
Was spricht dagegen, einen 29er Rahmen zu nehmen? Bei vielen Modellen findet man den langen Hinterbau, den langen Radstand, den flachen Lenkwinkel und auch Gepäckträgeraufnahmen. Durch schmale Reifen kommt das Bike natürlich 2 cm tiefer, aber das ist auf der Straße eher ein Vorteil. Der Nachlauf verkürzt sich dadurch zwar, aber nur minimal.
 
Was spricht dagegen, einen 29er Rahmen zu nehmen? Bei vielen Modellen findet man den langen Hinterbau, den langen Radstand, den flachen Lenkwinkel und auch Gepäckträgeraufnahmen.
Offensichtlich habe ich mir die falschen 29¨ Bikes angesehen. Was ich mir angesehen habe, hatte steile LW aber keine Gepäckträgeraufnahmen. Hast Du konkrete Beispiele, was sich anzuschauen lohnt?
 
Da gaebe es evtl. das Salsa Fargo:
http://salsacycles.com/bikes/fargo/2015_fargo_3_mustard

Allerdings willst Du ja, vernuenftigerweise, keine Federgabel. :daumen:
Und da kommt ein Problem, denn dieses Rad hat zumindest mal Federgabelgeometrie, also eine unnuetz lange Starrgabel, und damit kommt dann im Zusammenspiel mit den riesigen Laufraedern der Lenker zwangslaeufig ... also fuer mich dann 10-15cm zu hoch, und damit faellt dieses Modell in meiner persoenlichen Planung zum Beispiel komplett raus ;)
Darueber musst Du halt erstmal nachdenken. Kann ja sein, dass es Dir nix ausmacht.

Was jetzt uebrigens noch gar nicht angesprochen wurde, ist die Frage, Dropbar vs Flatbar.
Da von Dir einzig das LHT / Disc Trucker erwaehnt wurde, steht Dropbar 'zwischen den Zeilen' - aber mehr schon auch nicht. ;)

Ich habe ja meine 'Aufteilung' schon angesprochen, da heisst es ganz klar, Reise = Dropbar, und Stadt = Flatbar.
Fuer Flatbar gibts mehr Optionen z. B. bei den Bremsen und Dropbar ist besser auf Strecke, kurz gesagt.
 
Nein, ist er nicht. Ich lasse mir nur nicht alles erzaehlen, so einfach ohne jede Erklaerung, und ich akzeptiere auch nicht, wenn Du staendig Croix de Fer mit Tour de Fer gleichsetzt bzw. durcheinanderwirfst ;)
Dagegen setze ich mich zur Wehr. Mehr nicht.
Ich habe Dich mehrfach gefragt, wieso auch das Tour de Fer bei nahezu identischen Geometriedaten 'ganz anders' sein soll als der LHT.
Die Antwort habe ich immer noch nicht bekommen.

Natürlich hast Du die Antwort längst bekommen:

Schaut man sich die zwei Gemoetry Charts der Bikes an, ist es auch keineswegs so, dass die Geometrien so gleich sind, wie Du hier vorgibst.

Der Haken an Deiner Argumentation ist doch: Währen sich aus dem TdF durch eine längere Kettenstrebe/Vorlauf Deiner Argumentation nach ein komplett neues Bike ergeben soll, lässt Du die Unterschiede beim Disc Trucker / TdF (OR Länge, Lenkwinkel, BB Drop etc...) einfach unter den Tisch fallen.

So, dass wars dann aber auch von mir zu dem Thema. Wenn Du da noch irgendwas zu äußern hast, dann per PN, den TE dürfte das alles nicht sonderlich interessieren.
 
in welche Richtung solls denn Kostentechnisch gehen?

Bei Reise- / Alltagsrädern kann ich Tout Terrain oder Rennstahl empfehlen.
Hatte ein Silkroad von TT, kann als 26" mit dicken oder als 28" mit dünnen Schlappen und "dünneren" Schutzblechen gefahren werden. Hier finde ich die Lösung mit dem integrierten Gepäckträger technisch wie optisch top. Der Gepäckträger hat auch eine integrierte Lichtkabelverlegung (das Kabel ist aber nicht so einfach zu verlegen...). Des Weiteren gibt es einen Gabelanschlag, das der Lenker nicht verdreht - sehr praktisch bei Nutzung mit Taschen vorne.
Rahmen und Gabel kosten glaub ich knapp 1000 EUR - Unauffälligkeit inkl. ;-) Farben kann man auch wählen, einige mit Aufpreis, aber auch zwischen ein paar Grundfarben. Lenk- / Sitzwinkel kann ich gerad nicht viel zu sagen, weiß aber das meins langsam wie schnell, be- und unbepackt schön geradeaus gelaufen ist.
Noch ein Vorteil ist, dass man bei den aktuellen Modellen Naben- sowie Kettenschaltungen fahren kann.
Wenn es dicke 28 Zöller werden sollen, gibts zb das TT Tanami.

Letztes Jahr im Sommer habe ich mir ein Rahmen-/Gabel-Set mit Pinion direkt bei Rennstahl gekauft - liegt wie ein Panzer auf der Str. Meins wiegt mit Schutzblechen, Licht und co. über 15 kg. Aber spielt in meinem Fall keine Rolle, es rollt und das richtig gut (auch freihändig usw.; so viel zu Lenkwinkel usw). Hier sprechen wir von "bissl" mehr Geld. Rahmen-Gabel-Pinion hauen mit knapp 3000,- eur richtig rein......
Gibt aber auch nen Rahmen/Gabelset für Nabenschaltung und noch einen separaten für Kettenschaltung. Und noch eine dritte Version als Randonneur - hier nur Kettenschaltung.
Die Räder sind meiner Meinung auch recht unauffällig, wenn nicht gerad die Pinionschaltung in rot eloxiert aus dem schwarzen Rahmen glänzt.
Aber Schaltung habt ihr eh schon oder? Ihr wollt ja die alten Parts übernehmen?!
Die nicht-Pinion-Version kostet auch um die 1000,- EUR. (+ Gepäckträger, wenn man mit TT vergleicht).
Bei Rennstahl wird das Lichtkabel im Rahmen verlegt und muss dann am / im Gepäckträger verlegt werden.
Ein Rahmenanschlag gibts hier auch nicht.

Unterm Strich kann ich beide Marken sehr empfehlen.
 
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