Rucksack gesucht.

Mit was soll er denn speziell gepackt werden, damit der Rücken geschützt wird?

Der Rucksack an sich bietet von sich aus bereits genügend Polsterung wie die Noppenschaumprofile (2 cm Höhe) entlang des Rücken und die im Rucksack befindliche Sitzmatte + 2 L Trinkblase. Wenn man die harten Sachen im untersten Außenfach anbringt und das Klamottenzeug im Hauptfach kommen die Stöße nicht mehr durch. Einen besseren nicht beabsichtigen Rückschutz hat man wohl nicht !

Wir fahren meisten 4-6 Stunden, daher sollte man ein paar Sachen mitnehmen. Im Gelände merke ich den Rucksack nicht bzw. hat er mich noch nie gestört und ob mit oder ohne Rucksack schwitzt man.

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Links ist der Superbike , rechts der Trans Alpine 28 L
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An Rückenschutz hab ich beim Rucksack ehrlich gesagt noch nie gedacht, kommt sicher auch an den jeweiligen Fahrstil etc. an.
Aber mit einem Deuter Alpine entfernen wir uns ja schon extrem vom Anfang.

Was sicher für Deuter ganz allgemein spricht ist der evtl. "Service" nach dem Kauf, die Verfügbarkeit- die gibt's praktisch an jeder Ecke in jedem Laden zum Überfluss die kann man sich im Gegensatz zu Camelbak oder Osprey überall anschauen und ausführlich begutachten.
Mich hat's letzten Sommer schon gewundert dass z.b. ein Zweiradcenter Stadler praktisch kaum Camelbaks hatte...
Die Suche nach Osprey in Läden ist die nach der Nadel...

Für den geplanten Einsatzzweck würde ich aber wenn schon Deuter eher was in Richtung Air EXP 10 empfehlen.

14L wie z.b. beim Hawg NV sind für Tagestouren absolut ausreichend da bringt man wirklich alles unter.
(auf der Osprey Site gibt's Packlisten zu den jeweiligen Rucksäcken, soweit ich mich erinnere auch bei Deuter).

Mir persönlich wär zwar auch was Kleineres, Kompakteres und v.a. Leichteres sympathischer, aber etwas Reserve find ich dann auch nicht schlecht.
Aber grade einen Osprey Raptor gäb' s ja auch in 6l..

Wenn man mal googelt scheinen die Osprey Rucksäcke momentan überall und allgemein fast unumstritten
"DER Deal" schlechthin zu sein.

Wobei ich mich z.b. schon irgendwie über den Sinn einer Werkzeugtasche frage...
Unterwegs hat praktisch jeder ein kompatkes Minitool da erübrigt sich eigentlich so eine Tasche wieder.
 
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Der Rucksack an sich bietet von sich aus bereits genügend Polsterung wie die Noppenschaumprofile (2 cm Höhe) entlang des Rücken und die im Rucksack befindliche Sitzmatte + 2 L Trinkblase. Wenn man die harten Sachen im untersten Außenfach anbringt und das Klamottenzeug im Hauptfach kommen die Stöße nicht mehr durch. Einen besseren nicht beabsichtigen Rückschutz hat man wohl nicht !

Wir fahren meisten 4-6 Stunden, daher sollte man ein paar Sachen mitnehmen. Im Gelände merke ich den Rucksack nicht bzw. hat er mich noch nie gestört und ob mit oder ohne Rucksack schwitzt man.

Die Noppenschaumprofile sitzen links und rechts, nicht in der Mitte, sind nur geschäumt und verhärten nicht beim Aufschlag, d.h. der Schutz ist eher als sehr gering einzustufen. Die Trinkblase, solange sie denn gefüllt ist, mag schon etwas helfen, wehe man stürzt und der Wasserstand ist gering. Sitzmatte? - sowas hab ich noch nie dabei gehabt. Ich vertrau halt lieber auf zertifizierte Protektoren nach z.B. EN 1621-2. Aber das ist ein anderes Thema.

Osprey finde ich auch ziemlich nett, sieht man hierzulande nicht so oft. Mit Deuter, und mittlerweile auch Evoc, sieht man eigentlich jeden Zweiten rumfahren, das spricht natürlich für die guten Produkte der beiden Hersteller.

Ich selbst fahre in den warmen Monaten meistens mit dem Dakine Nomad (18L) und wenn es kälter ist und ich mehr Kleidung mitnehme den Dakine Apex (26L), und für längere Mehrtagestouren habe ich noch den Vaude Tracer (25L). Der Vaude Tracer ist in Sachen Tragekomfort über jedem Zweifel erhaben, nur die Helmhalterung finde ich nicht so geglückt, was wiederum die große Stärke der Dakine-Rucksäcke ist. Das Hydrapak ist auch Spitze!

Werkzeugtasche? - brauch ich nicht, habe meine Tools lieber im Rucksack, ich mag es nicht wenn es ruppig wird und es kläppert hinten am Bike.
 
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Die Noppenschaumprofile sitzen links und rechts, nicht in der Mitte, sind nur geschäumt und verhärten nicht beim Aufschlag, d.h. der Schutz ist eher als sehr gering einzustufen. Die Trinkblase, solange sie denn gefüllt ist, mag schon etwas helfen, wehe man stürzt und der Wasserstand ist gering. Sitzmatte? - sowas hab ich noch nie dabei gehabt. Ich vertrau halt lieber auf zertifizierte Protektoren nach z.B. EN 1621-2. Aber das ist ein anderes Thema.

Jo, Hör doch auf, wenn man mit einem gefüllten Rucksack auf den Rücken landet, dann geht da nichts durch. Der Rucksack sollte ja auch nicht den Protektor ersetzen oder kann man mit deinem zertifizierten Protektor Sachen aufbewahren ???

Mit Zertifikat lässt sich oihne hin viel Geld verdienen, es gibt für jeden Krams Zertifikat, aber das ist ja wohl ein anderes Thema.
 
Jo, Hör doch auf, wenn man mit einem gefüllten Rucksack auf den Rücken landet, dann geht da nichts durch.Der Rucksack sollte ja auch nicht den Protektor ersetzen oder kann man mit deinem zertifizierten Protektor Sachen aufbewahren ???
Ach herjee, die von Evoc müssen völlig bescheuert sein, dass sie dann extra Protektoren in Ihre Rucksäcke bauen. Auch Deuter hat dann mit dem Attack wohl ein total unnötiges Produkt im Angebot.

Wenn du meinst, dass dich dein gefüllter Rucksack ausreichend schützt, dann ist das halt so.

Und die EN 1621-2 Norm kommt nicht von ungefähr..
http://de.wikipedia.org/wiki/Rückenprotektor
 
Ach herjee, die von Evoc müssen völlig bescheuert sein, dass sie dann extra Protektoren in Ihre Rucksäcke bauen. Auch Deuter hat dann mit dem Attack wohl ein total unnötiges Produkt im Angebot.

Wenn du meinst, dass dich dein gefüllter Rucksack ausreichend schützt, dann ist das halt so.

Und die EN 1621-2 Norm kommt nicht von ungefähr..
http://de.wikipedia.org/wiki/Rückenprotektor

Na klar, die Steine sind alle spitz wie Nadel, sodaß man eien zertifizierten Protektor benötigt. Dieser Rucksack will keinen Anspruch eines Protektors haben, dennoch muss es doch für jeden ersichtlich sein, daß er sehr viel Schutz bietet.
Aber wenn die Leuet unbedingt eine Zertifikat haben wollen, dann sollen sie es ruhig daran glauben. Menschenverstand wäre mir persönlich lieber.
 
Na klar, die Steine sind alle spitz wie Nadel, sodaß man eien zertifizierten Protektor benötigt. Dieser Rucksack will keinen Anspruch eines Protektors haben, dennoch muss es doch für jeden ersichtlich sein, daß er sehr viel Schutz bietet.
Aber wenn die Leuet unbedingt eine Zertifikat haben wollen, dann sollen sie es ruhig daran glauben. Menschenverstand wäre mir persönlich lieber.
Mir geht es weniger um eine Zertifizierung, als um einem Schaum, Gel oder Hartplastik Protektor der den Rücken ausreichend schützen soll.
Das "ausreichend" darf jeder selbst definieren. Das ein Rucksack mit weichem Innenleben und einer vollen Trinkblase ebenso schützt, das habe ich nicht bestritten. Das bezieht sich dann aber nicht nur auf den Deuter, sondern auf ALLE Rucksäcke. Und damit kann man jetzt gerne wieder OnTopic werden :bier:
 
grundsätzlich steht es natürlich jedem threadersteller frei seinen eröffneten betrag zu schliessen wenn sich für ihn das thema erledigt hat.
andererseits finde ich es für so interessant (da ich auch auf der suche bin wenn auch mit anderen eckpunkten), dass gerne weiter diskutiert werden darf.

ich fahre seitca. 25 jahren mit dem mtb, zugegebenermaßen eher "sportlich entspannt" als zu ambitioniert.
ich bin bisher eher selten durch die gegend geflogen, hatte zum glück bisher noch keinen ernsthaften sturz.
wer da gefärdet ist sollte sich am besten einen protektorenrucksack zulegen.

nur als sturzschutz einen 25kg rucksack zu tragen halte ich für übertrieben.

viel interessanter wäre für mich, ob es von fahrkomfort her wirklich sinn macht jeden liter packvolumen zu sparen.

also bringt es z.b. was sich einen 10l osprey anstatt eines 14l zu kaufen?
ist es sinnvoll 100gr zu sparen und dann evtl. den rucksack so richtig vollzustopfen oder besser einfach mal mit halbvollem rucksack zu fahren?

oder sind die 4 beweglichen flossen der camelbak nv's eher gut oder schlecht was belüftung oder fahrkomfort betrifft?
 
Hallo ihr Lieben,

ich fahre, gerade in bei den aktuellen Temperaturen den Dakine Nomad. Ich meine, dass dieser ein Volumen von 18 oder 19 Liter hat. Damit bin ich mehr als nur zufrieden.

Heute Abend geht es mit dem Dakine direkt wieder in den Wald.

Es grüßt

Hans Huber
 
viel interessanter wäre für mich, ob es von fahrkomfort her wirklich sinn macht jeden liter packvolumen zu sparen.

also bringt es z.b. was sich einen 10l osprey anstatt eines 14l zu kaufen?
ist es sinnvoll 100gr zu sparen und dann evtl. den rucksack so richtig vollzustopfen oder besser einfach mal mit halbvollem rucksack zu fahren?

oder sind die 4 beweglichen flossen der camelbak nv's eher gut oder schlecht was belüftung oder fahrkomfort betrifft?

Nein, man ist mit einem größeren Rucksack grundsätzlich flexibler, da man gerade im Winter oft etwas mehr Kleidung als im Sommer dabei hat, und auf Hinblick der Belüftung und des Fahrkomforts sehe ich zwischen 10L und 14L keinen Unterschied. Belüftung finde ich generell total überbewertet, da man am Rücken mit Rucksack so oder so schwitzen wird. Geringfügige Unterschiede gibt es sicher zwischen Netzteil (Netz liegt am Rücken an, Luft zwischen Netz und Rucksack) und Schaumstoff-Pads (enganliegend). Das hat dann wiederum Auswirkung wie stramm der Rucksack am Rücken sitzt, ich schwitze lieber und dafür wackelt da hinten auch nix, deswegen bevorzuge ich "enganliegend".

Mit 10L würde ich persönlich niemals nie klar kommen, mit 14L gerade so in den warmen Monaten. Ich fahre wie auch der @Hans-Huber mit dem Dakine Nomad (18L), jedoch nur im Sommer. In den kälteren Monaten benötige ich noch mehr Platz, da ich gerne Wechselklamotten dabei habe, und meine Softshell alleine schon recht viel Platz benötigt, daher nehme ich dann den Dakine Apex (26L).

Wenn es also unbedingt Osprey sein muss, dann würde ich Dir für Tagestouren den Raptor 14L oder den Manta 20L empfehlen.
Für Mehrtagestouren sollte es dann schon der Manta 28L werden.
 
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