Santa Cruz Hightower V4

Grüss euch.

Ich stehe grad zwischen der Wahl Hightower V4 oder Bronson V5 und kann mich auch nach Wochen des Grübelns noch nicht ganz entscheiden.

Ich wohne in den Alpen und hätte gerne ein Bike, mit dem man auch ohne Probleme Touren mit 50km/1500+HM unternehmen kann. Sprich Kletterfähigkeit und Tourentauglichkeit sind für mich wichtig - aber auch nicht alles. What goes up must come down: und hier sollte das Bike auch performen. Genauso wie auf dem alljährlichen Abstecher nach Finale.

Ich komme aktuell von einem Banshee Titan und einem Norco Optik. Die kommen aber bzw. sind schon weg. Ich liebe das Titan für seine Souveränität im steilen und groben Gelände, aber für lange Touren taugt es nicht. Mit Fox 38 und Coil-Dämpfer überschreitet es deutlich die 16kg. Das Optic (noch das alte) war ein super spassiges Bike und irre potent für den geringen Federweg, aber am Ende ist das Konzept für mich nicht ganz aufgegangen (und es war mir evtl. auch einfach etwas zu gross).
Mein Fokus hat sich über die Jahre auch etwas vom Ballern wegbewegt. Ich fahre am liebsten alpine Touren auf natürlichen, technischen, gerne aber auch flowigen Trails, bei denen man sich die Anstiege selbst erarbeiten muss. Ich bin dabei nicht der aktivste und aggressivste Fahrer und mag mein Fahrwerk auch lieber etwas plüschiger als zu straff.

Wenn ich mir die Testberichte so durchlese und rein auf die Abfahrtsperformance gucke, spricht eigentlich vieles für das Bronson. Habe auch von Bekannten gehört, dass man auf dem Hightower mehr arbeiten muss, v.a. wenn es rumpelig wird und es hier schwerer ist, den Sweetspot zu treffen. Andererseits habe ich beim Bronson die Befürchtung, dass es am Ende auf langen Touren doch etwas schwerfällig ist und hier das Hightower hier die bessere Wahl wäre. In der Vergangenheit hatte ich immer ein wenig die Tendenz overbiked zu sein. Das Optic hat mich dann gelehrt, dass weniger manchmal mehr ist ;) Trotzdem hab ich mich noch nicht ganz entscheiden können, welches Bike (für mich) der bessere Allrounder wäre.

Vllt gibts hier Leute mit einem ähnlichen Fahrprofil die berichten können? Wie aktiv muss das Hightower in der Abfahrt tatsächlich gefahren werden? Ist das Fahrwerk im Vergleich zum Bronson tatsächlich so viel straffer?

Merci im Vorraus :)
 
Grüss euch.

Ich stehe grad zwischen der Wahl Hightower V4 oder Bronson V5 und kann mich auch nach Wochen des Grübelns noch nicht ganz entscheiden.

Ich wohne in den Alpen und hätte gerne ein Bike, mit dem man auch ohne Probleme Touren mit 50km/1500+HM unternehmen kann. Sprich Kletterfähigkeit und Tourentauglichkeit sind für mich wichtig - aber auch nicht alles. What goes up must come down: und hier sollte das Bike auch performen. Genauso wie auf dem alljährlichen Abstecher nach Finale.

Ich komme aktuell von einem Banshee Titan und einem Norco Optik. Die kommen aber bzw. sind schon weg. Ich liebe das Titan für seine Souveränität im steilen und groben Gelände, aber für lange Touren taugt es nicht. Mit Fox 38 und Coil-Dämpfer überschreitet es deutlich die 16kg. Das Optic (noch das alte) war ein super spassiges Bike und irre potent für den geringen Federweg, aber am Ende ist das Konzept für mich nicht ganz aufgegangen (und es war mir evtl. auch einfach etwas zu gross).
Mein Fokus hat sich über die Jahre auch etwas vom Ballern wegbewegt. Ich fahre am liebsten alpine Touren auf natürlichen, technischen, gerne aber auch flowigen Trails, bei denen man sich die Anstiege selbst erarbeiten muss. Ich bin dabei nicht der aktivste und aggressivste Fahrer und mag mein Fahrwerk auch lieber etwas plüschiger als zu straff.

Wenn ich mir die Testberichte so durchlese und rein auf die Abfahrtsperformance gucke, spricht eigentlich vieles für das Bronson. Habe auch von Bekannten gehört, dass man auf dem Hightower mehr arbeiten muss, v.a. wenn es rumpelig wird und es hier schwerer ist, den Sweetspot zu treffen. Andererseits habe ich beim Bronson die Befürchtung, dass es am Ende auf langen Touren doch etwas schwerfällig ist und hier das Hightower hier die bessere Wahl wäre. In der Vergangenheit hatte ich immer ein wenig die Tendenz overbiked zu sein. Das Optic hat mich dann gelehrt, dass weniger manchmal mehr ist ;) Trotzdem hab ich mich noch nicht ganz entscheiden können, welches Bike (für mich) der bessere Allrounder wäre.

Vllt gibts hier Leute mit einem ähnlichen Fahrprofil die berichten können? Wie aktiv muss das Hightower in der Abfahrt tatsächlich gefahren werden? Ist das Fahrwerk im Vergleich zum Bronson tatsächlich so viel straffer?

Merci im Vorraus :)
Deiner Beschreibung nach wäre ich klar beim Hightower (ohne einen direkten Vergleich zum Bronson zu haben, bin ich nicht gefahren).

Ausgeliefert wird der Float X mit nur einem 0.1mm Spacer in der Luftkammer, den kann man easy rausnehmen. Fand ich in Summe auch etwas straff, ist aber je nach Setting individuell zu Betrachten. Vivid Air oder X2 bringt m.M.n ordentliches plus in Richtung Abfahrt.

Falls nicht bekannter, Testbericht:
https://bebikes.com/the-hub/santa-cruz-hightower-4/
 
An dem daempfer ansich liegt es nicht. der rahmen hat einfach selbst in LOW zu wenig progression in der umlenkung, so dass du am ende schnell durch den federweg und auch merklich durch den gummiploeppel und unangenehm in den endanschlag rummst. Ist zwar verfuehrerisch, weil die dhx2 bekommst ja momentan links und rechts nachgeschmissen… aber mit ner linearen feder: no way jose. Im MTBR wollte sichs (oder mir) mal jemand schoen reden weil er irgendwo mal ne progressionskurve von santa cruz gesehen haben will. A) veroeffentlichen die sowas nicht, und B) tu's nicht... du schwoerst die definition von HARSH BOTTOM OUTs herbei.
Ne progressive feder hatte ich noch nie irgendwo drin... koennte n umweg sein... aber was, und ob das generell was taugt... kein plan an diese stelle und von meiner seite. Oder vllt sowas wie nem tigeon wenn es auf teufel komm raus Coil sein muss, warum auch immer. Erfahrung hab ich damit aber auch nicht, genauso wenig wie mit dem rock shox HBO in dem rad…

Float X oder Float X2… die frage geht tief, und kommt nicht zum ersten mal. Eine generelle antwort auf was besser ist gibt es nicht. Persoenlich finde ich, dem hightower steht der Float X fast besser. Pauschal betrachtet. Und an dem daempfer ist per se erst mal nix auszusetzen. Wenn du in den alpen lebst und ueberall mit lift hin kommst… mach net lang rum…X2. Wenn du viel pedalierst float x. Dazu sei erwaehnt, dass der x2 ordentlich achwerer ist. Merkst wenn du den in die hand nimmst.

Draueber hinaus und jenseits von der Fox’schen propaganda fuer diejenigen die immer joch mit lesen: Bin im schwaebischen gross geworden, und hatte dann mal nen zwischenstop in heidelberg und pfalz. fuer die drei angelegenheiten oder aehnliches als referenz mit unterbrochenen vielleicht mal 10-minuten abfahren wuerde ich ohne weiteres zum Float X tendieren. Punkt. Wenn du wie gesagt hauptsaechlich(!) auf lange alpine Abfahrten aus bist und nicht trails tendenziell eher auch hoch faehrst wie gesagt X2. Bin selbst pauschal runter auf dem X2 deutlich(!!) schneller unterwegs, als mit dem float X sagt strava. Das bilde ich mir auch ein zu fuehlen, insofern dass der x2 weniger “dumpf" (=kurventraktion mit messer zwischen den zaehnen… ohne.. grad egal) ist. Ich merks an hohen off camber wurzelteppichen, auf denen das oben bleiben spuerbareinfacher is… oder sagen wir so… rum dass ich ploetzlich unten bin und weiss nicht warum. Aber eben auch dazu erwaehnt, mit hahn auf.
Aber die welt ist halt leider nunmal auch kein DH park! Und das hightower sicher auch kicht das richtige werkzeug hierfuer. Interessant wird hier mal der gegenvergleich wenn ich den Float X mal wieder rein mach… bis jetzt nicht passiert.
Stupide ohne hirn ohne ernsthaft druck hoch kurbeln und ne laessige unterhaltung fuehren geht natuerlich immer… das bier am vorabend oder schlechter schlaf machen da den braten gefuehlt eh fetter. Muss auch dazu sagen, hab knapp die 2m und 100kg… unter so nem koloss wie mir funktioniert n luftdaempfer auf dauer anders als unter nem laufenden meter mit mit 60kg. Hab zudem auch kein rennteam hinter mir mit sensoren und wasnich… alles neben strava nur nach meiner subjektiven schnauze… geniess mein palaver also mit nem kruemelchen salz.

Zur deiner weiteren einordnung und erlaeuterung hinsichtlich meiner orientierunslosigkeit: Lebe in north carolina, und mein bezug zu “langen" abfahrten ist pisgah (national forest), was man ggf auch von einigen instagram und youtubehampeln kennen kann... wenn nicht, stelle dir vor die pfalz und finale ligure haetten ein kind… was die internetkasper allerdings nicht zeigen sind die technischen anstiege und traversen, um die man nicht rum kommt… hier ist tendenziell alles n ewiges hoch und runter... und da trennt sich die spreu vom weizen. Shutteln ist auch nicht! Sprich sattel raus und kopf aus und nur ein mal ne stunde oder zwei stupide pedalieren, da merkst wie gesagt (und in meinen augen positiver- und ueberraschenderweise) keinen ernsthaften unterschied. Aber das ist hier auch nur die halbe wahrheit (eher n viertel) und es gibt kaum ne route mit "dem einen" (=einzigen) schotteranstieg... lange zT off camber bench cut traversen mit technischen gegenanstiegen, oder alles zwischen generell technischen sprintigen- bis ausschliesslich hike-a-bike trails hoch, viel felsig und sehr viele weitlaeufige off-camber rhododendronwurzelteppiche, das merkst an den pedalen ;) Hab das gefuehl der float x steht n bisl solider im fruehen stroke und pedaliert mit etwas einbildung schon besser. Aber gross weniger sensibel als der X2 auf 08/15 hard pack trails mit ueberspitzt gesagt hier und da mal ner wurzel oder nem kieselchen… hm… einbildung ist auch ne bildung… und wuerde ich ernsthaft was drauf wetten dass ich beim unspektakulaer rumpedalieren blind wenn mir heimlich jemand s rad umbaut nen unterschied merken wuerde… eher nicht. Vielleicht kommt ja auch das erwachen erst, wenn ich den erst, wenn ich den X wieder rein steckt, und ich dann mal die compression und rebound aepfel mit aepfeln vergleiche….? Bin wohlgemerkt mit beiden daempfern durch ne lernkurve durch, ohne je direkten 1:1 vergleich.

Aktueller stand ist denk mal dass mittelfristig der x2 wie urspruenglich angedacht (in 62.5mm) mal ins megatower, kommt... wollte das ding einfach mal ausprobieren. So oder so. Dass der jetzt im HT steckt ist fast eher zufall. War bei fox weil die gabel n blindgaenger war... da ham die mir kurz auch in den daempfer unkomplizierterweise n anderen travel reducer da rein gebaut....so kam eins zum anderen, ohne dass ich jetzt irgendein bias rechtferigen und mir das ding schoenreden muss... phew

Obacht allerdings bei aehnlich nervoesem zeigefinger: Das 2026er klemmbackenwerkzeug gibbet (hier zumindest) noch nicht aftermarket, und an den neuen X2 in 230x57.5mm kommst bis jetzt auch noch nicht ohne weiteres ran… das alte X2 klemmwerkzeug ist nicht kompatibel! solltest du je doch zu dem single tube chassis X2 tendieren. Auf der anderen seite: den bisherigen/aktuellen twin tube X2 bekommst ja auch mittlerweile nachgeschmissen. Viel falsch machen kannst damit auch nicht (minus dass der undefinierte HSR ring in santa cruz rahmenkonstrukten unendlich nervt!. Wuerde das 100% vor jeglichen DHX2 experimenten angehen... was auch immer deine treibenden gruende generell fuer die coil'sche eingangsfrage gewesen sein moegen...

Danke nomal für deinen ausführlichen Bericht :dope: - kann deinen Humor ganz gut einordnen ;)
Ich werd die ersten Wochen den Float X ausgiebig testen und dann mal sehen wie es kommt ... 😀

Der Grundgedanke hinter dem Hightower war, dass ich "nen kleineren Bruder" vom Megatower wollte mit hinten etwas weniger Federweg. Für vorn hab ich ne ZEB 160mm und eine 38er 170mm, auch da kommen beide mal rein.

Das Hightower soll ein all-in-one Bike werden. Egal ob hometrails mit 100hm oder auch fürs Hobby-Racing wie z.B. Chili oder SES
 
Vor zwei Wochen noch so unterwegs:
Anhang anzeigen 2264090

Gestern die Gabel getauscht:
Anhang anzeigen 2264092

Die Idee ist das HT als Enduro zu behalten. Bin gespannt wie die Gabel läuft. Wenn sie überzeugt kommt ggf. noch der Hover Monocoque. Zudem muss ich die Scheibe hinten noch von 180 auf 200mm wechseln.
Ich habe einen ungefahrenen MC fürs Bronson V5 abgestimmt da inkl. Buchsen. Falls Du Interesse hast ;)
 
Ich war gestern endlich mit der neuen Gabel auf dem Trail. Auf Anhieb viel besser als eine Zeb 170mm (letztes Jahr für das Madonna gekauft) oder die Fox 36 160mm welche vorher am HT war.
Btw. 30mm Felge mit 2.4 Conti Reifen passen easy rein. 0 Schleifen am Rahmen nach einem halben Jahr mit dem Bike.

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Hi,
kann mir jemand sagen, ob eine 175/180er Fox Transfer komplett versenkt in eine HT der Größe M passten könnte?
 
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