1. Sag mal wie viele OM-Stützen schickt ihr eigentlich raus an einen Kunden und wäre, wenn die Vermutung bei dir nahe liegt, dass es sich um nicht für den Verkauf bestimmte Ware handelt, nicht der richtige Schluss, die Stützen nach dem Testen des Herstellers diese zurückzufordern?
2. Du sprichst hier wiederholt von einem Glied in der Kette, das die Stütze für dein Empfinden zu günstig verkauft hat und unterstellst in einem deiner Posts sogar, dass die Teile möglicherweise vom Laster gefallen sind, weil sie niemand so günstig ohne Verlust verkaufen kann. Mit solchen "Hirngespinsten", RCZ verkaufe Hehlerware, ohne Beweis dafür, würde ich mich tunlichst zurückhalten. Das ist rufschädigend für RCZ und du hast dafür weder einen Beweis noch ein starkes Indiz.
Weiterhin: Egal ob es sich um vertikale oder horizontale Preisbindung handelt, beides ist in Deutschland verboten und wird vom Kartellrecht nicht als Bagatelle behandelt. Ob ein Händler am Ende der Saison sich entscheidet Bauteile unter seinem EK zu verkaufen weil er sie nicht 5 mal durch einen Jahresabschluss schleifen will, da das alte Modell keiner mehr zur "vorgesehenen Preisstruktur" kauft und es so prozessual für ihn am Ende am günstigsten ist, wäre dies für mein Empfinden ein realistischeres Szenario. So könnte eine Erklärung aussehen, wie Ware dahin kommt, ohne Laster-Therorien aufstellen zu müssen. Du kannst du einem Händler nicht direkt vorschreiben, wie er seinen Preis zu wählen hat, dem er jemandem gewährt, der Restposten aufkauft. Der Händler hatte sicher nicht die Absicht beim Kauf, das Ding unter seinem EK zu verkaufen...
Ich fände eine Kalkulation schön, die nicht unterscheidet ob OM oder Kunde, sondern schlicht nach tatsächlichen Aufwänden. Dann erübrigen sich solche Auswüchse üblicherweise ganz schnell von selbst. Ein hoch auf die Mischkalkulation!