Schwalbe G-One: schon jemand gefahren?

.... ebenfalls Doc-Blue und Stan's auch im Mix. Schwalbe bezieht Doc-Blue von Stan's. Das gültige Sicherheitsdatenblatt (SDB) gilt für variablen Latex-Anteil, aber mein Eindruck ist, dass beide gleich sind, also Schwalbe keine eigene Variante davon bei Stan's bestellt.
 
Danke für den Info bezgl. Dichtmilch. Sie sieht es mit Durchstichen und Rissen aus? Werden die abgedichtet und ist hinterher der Reifen wieder mind. "3-bar-tauglich"?
(sorry, falls das schon irgendwo geschrieben wurde)

Gestern erste Tour ( 80 km, 70/30 Straße, Gravel ) mit der milkit und deren Ventile. Bisher dicht, Luft hält gut. Panne musste allerdings auch nicht ertestet werden - zum Glück.

Interessant: die Dichtmilch ist ja deutlich zähflüssiger. Außerdem ist wohl mehr davon erforderlich. 50 ml eingefüllt. Nach einem Tag waren avon noch ca. 5 - 10 ml per milkitsystem messbar. Hatte den Reifen zwecks Kontrolle auch noch mal runter. Die restliche Milche hatte sich als schleimiger Belag auf der Reifenoberfläche breit gemacht. Vielleicht ist das ja gut? Mhm.....oder vielleicht auch nur bei eher problematischeren Reifen als ein Schwalbe TLE.
Wie auch immer: laut Milkit soll ich unbedingt nachfüllen, so dass mind. 40 / 50 ml "freie" Milch im System zur Verfügung steht. Also nachgefüllt und damit um die 80/90 ml im 40 622er Reifen. Scheint mir viel.

Vielleicht ist das jetzt auch nur Kopfsache. Der Reifen rollt genau so geschmeidig wie zuvor. Ist im Antritt aber spürbar träger.
 
Ich fahre mit den G-One fast täglich über 50km auf Gravel mit Asphaltanteilen zur Arbeit. Ich fahre ihn ebenfalls tubeless. Solange die Lauffläche über die kleinen Stollen (sind ja eher kleine Noppen) verfügt, funktioniert der Reifen sehr gut. Mit der Zeit ist der Reifen jedoch glatt gefahren. Dann wird er sehr anfällig auf Risse in der Lauffläche und muss ersetzt werden. Das Tubeless dichtet jeweils ab, jedoch ist der Luftverlust gross. Aber langsam nach Hause „humpeln“ geht immer. Insgesamt ein guter Reifen.

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aha, passt so langsam alles zusammen:

  • hohe km-Leistung grds. möglich, wobei gilt: je dicker desto länger, weil der Bodenkontakt auf eine größere Fläche verteilt wird
  • pannenresistent solange Noppen da sind. Und die "Steinchen" bei mir waren ja diese ganz kleinen, fiesen Winterspliitdinger.....die passen halt wunderbar zwischen die Noppen und haben alle Zeit der Welt, sich durchzuarbeiten
  • Dichtmilch kann funktionieren. Auch hier gilt: je breiter der Reifen und je niedriger der Luftdruck ( gut also z.B. 60er Breite.mit 2 bar ) desto zuverlässiger. Die 3 - 4 Bar von straßenorientierten Größen < 40 werden zwar auch überwiegend abgedichtet, allerdings fällt der Druck erheblich und die dichtmilchverschlossene Stelle verträgt i.d.R. keine Drücke jenseits der 3 Bar 3 Bar. Aber immerhin Notlaufeigenschaften, um mit niedrigem Druck nach Hause zu kommen.

Richtig soweit?
 
Hallo Kollegen, ich bin etwas verzweifelt und brauch mal euren Rat. Mein Arbeitsweg führt ungefähr für 6km über ein gut planiertes Natursträsschen. Es hat gut verfestigten Kies und man kann da recht schnell fahren. Im Winter fahre ich die Strecke (total 24km) mit meinem Kona Unit Singlespeeder in einer knappen Stunde. Ich fahre vorne und hinten den Schwalbe G-One Speed Snakeskin Reifen in 29x2.35 mit Schläuchen. Der Reifen rollt wirklich toll und das Bike fährt sich so super. Nur hab ich dauernd einen Platten. Sicher einen pro Woche seit ich das Bike fahre. Irgendwie scheint die Karkasse nicht gegen Durchstiche geschützt zu sein. Ich hab auch schon tubeless probiert, aber das nützt auch nichts. Der Reifen wird doch als Gravelreifen beworben, ich verstehe das nicht! Ich pumpe immer 40 PSI. So geht das nicht weiter...

Nun hab ich gesehen, dass es so Einlagen für zwischen Reifen und Schlauch gibt. Hat das schon jemand probiert und kann etwas darüber berichten? Wär das eine Lösung?

Sonst eventuell auf den Maxxis Torch wechseln? Wär der besser?

Besten Dank!
 

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Hallo Kollegen, ich bin etwas verzweifelt und brauch mal euren Rat. Mein Arbeitsweg führt ungefähr für 6km über ein gut planiertes Natursträsschen. Es hat gut verfestigten Kies und man kann da recht schnell fahren. Im Winter fahre ich die Strecke (total 24km) mit meinem Kona Unit Singlespeeder in einer knappen Stunde. Ich fahre vorne und hinten den Schwalbe G-One Speed Snakeskin Reifen in 29x2.35 mit Schläuchen. Der Reifen rollt wirklich toll und das Bike fährt sich so super. Nur hab ich dauernd einen Platten. Sicher einen pro Woche seit ich das Bike fahre. Irgendwie scheint die Karkasse nicht gegen Durchstiche geschützt zu sein. Ich hab auch schon tubeless probiert, aber das nützt auch nichts. Der Reifen wird doch als Gravelreifen beworben, ich verstehe das nicht! Ich pumpe immer 40 PSI. So geht das nicht weiter...

Nun hab ich gesehen, dass es so Einlagen für zwischen Reifen und Schlauch gibt. Hat das schon jemand probiert und kann etwas darüber berichten? Wär das eine Lösung?

Sonst eventuell auf den Maxxis Torch wechseln? Wär der besser?

Besten Dank!

Servus.
Genau das Problem hatte ich ebenfalls mit dem G One !
5 mal gefahren - 3 Plattfüße.
Hab die Teile dann gleich wieder runter geschmissen !
Habe dann auf den Maxxis Torch gewechselt und KEINEN einzigen Platten mehr gehabt.
Rollt nicht ganz so extrem gut wie der G aber dennoch völlig ausreichend.
Ich kann es dir nur empfehlen :)
Der Race King von Conti rollt allerdings auch super und hat in der Protection Variante sehr gute Durchstich Qualitäten
 

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Super, danke für dein Feedback. Ich werd der Folie noch eine Chance geben, aber ich denke, es wird auch bei mir auf den Torch rauslaufen...
Gute Fahrt und danke nochmal! ??
Servus.
Genau das Problem hatte ich ebenfalls mit dem G One !
5 mal gefahren - 3 Plattfüße.
Hab die Teile dann gleich wieder runter geschmissen !
Habe dann auf den Maxxis Torch gewechselt und KEINEN einzigen Platten mehr gehabt.
Rollt nicht ganz so extrem gut wie der G aber dennoch völlig ausreichend.
Ich kann es dir nur empfehlen :)
Der Race King von Conti rollt allerdings auch super und hat in der Protection Variante sehr gute Durchstich Qualitäten
 
Hallo Kollegen, ich bin etwas verzweifelt und brauch mal euren Rat. Mein Arbeitsweg führt ungefähr für 6km über ein gut planiertes Natursträsschen. Es hat gut verfestigten Kies und man kann da recht schnell fahren. Im Winter fahre ich die Strecke (total 24km) mit meinem Kona Unit Singlespeeder in einer knappen Stunde. Ich fahre vorne und hinten den Schwalbe G-One Speed Snakeskin Reifen in 29x2.35 mit Schläuchen. Der Reifen rollt wirklich toll und das Bike fährt sich so super. Nur hab ich dauernd einen Platten. Sicher einen pro Woche seit ich das Bike fahre. Irgendwie scheint die Karkasse nicht gegen Durchstiche geschützt zu sein. Ich hab auch schon tubeless probiert, aber das nützt auch nichts. Der Reifen wird doch als Gravelreifen beworben, ich verstehe das nicht! Ich pumpe immer 40 PSI. So geht das nicht weiter...

Nun hab ich gesehen, dass es so Einlagen für zwischen Reifen und Schlauch gibt. Hat das schon jemand probiert und kann etwas darüber berichten? Wär das eine Lösung?

Sonst eventuell auf den Maxxis Torch wechseln? Wär der besser?



Besten Dank!

warum hat tubeless nicht funktioniert? Da muss dann schon nen cut im reifen sein, das das nicht abdichtet. Selbst dann, ne Max Salami rein und weiter. Ich habe auch schon mit filz gute Erfahrungen gemacht um meinen g-one wieder dicht zu bekommen.

Hab gerade mal auf der Pumpe nachgesehen, 40psi sind ja knapp 3baro_O
Da wundert mich die Plattenserie nicht mehr. Ich fahre den 60er zw. 1 - 1,5bar
 
Hallo und danke für dein Feedback.Ich hatte zweimal Platten mit dem G-One im Tubeless-Setup. Beide male ganz kleine Löcher in der Lauffläche und beide male konnte die Dichtmilch das Loch nicht dichten. Entweder war die Temperatur um Null Grad das Problem oder der G-One hat einfach zuwenig dickes Material in der Lauffläche um dicht zu werden.
Maxalamis bei einem Slick in die Lauffläche stecken sehe ich eher nicht, da der Rundlauf beeinträchtigt würde. Ausserdem gibt mir die Reparatur mit Maxalami plus pumpen praktisch gleich viel Aufwand wie den Schlauch zu wechseln.
Mit dem Luftdruck sehe ich das wie du. 3 Bar sind sicher eher hoch für den Reifen. Es ist aber einfach so, dass ich neben den 6km Gravel noch 18km auf Asphalt fahre. Da merk ich dann schon ob ich 1.5 Bar oder eben 3 Bar gepumpt habe. Schon die Lenkung am Unit wird merklich träger. Vom Rollwiderstand her ganz zu schweigen.
Aber ich werde sicher mal mit 2.5 Bar oder so versuchen, ob sich die Situation verbessert.
Danke nochmal und happy trails!

warum hat tubeless nicht funktioniert? Da muss dann schon nen cut im reifen sein, das das nicht abdichtet. Selbst dann, ne Max Salami rein und weiter. Ich habe auch schon mit filz gute Erfahrungen gemacht um meinen g-one wieder dicht zu bekommen.

Hab gerade mal auf der Pumpe nachgesehen, 40psi sind ja knapp 3baro_O
Da wundert mich die Plattenserie nicht mehr. Ich fahre den 60er zw. 1 - 1,5bar
 
Habe auch den Eindruck, dass niedriger Reifendruck die Pannenanfälligkeit deutlich reduziert. Die Erfahrungen aus #416 sind immer noch gültig. Bei 2bar im Straßenbetrieb läuft er gut, bisher schließen sich die Durchstiche ohne Probleme. Gibt es immer mal wieder, so gefühlt hinten bis zu 10, vorne bis zu 5 dürften es bisher gewesen sein, aber alles ohne Ausfall. Bei der Laufstrecke kann man eigentlich nicht meckern.
 
Ich fand den G One sehr schwammig bei niedrigem Luftdruck.
Für mich persönlich der schlechteste Reifen welchen ich je hatte :(
Die Maxxis Torch waren wesentlich pannensicherer und auch die Dämpfung war angenehmer.
Wie bereits geschrieben war ich absolut überrascht von den Conti Race King die ich bis dato fahre.
Das ist die eierlegende Wollmilchsau .
Geringer Rollwiderstand, Pannensicherheit ( noch nie Platten gehabt ) und auch im Gelände am HR problemlos.
 
Ich fahr den G-one mit 4bar auf dem Gravelbike. Keinerlei Probleme. Straße mit Split, Schotterwege, selbst Trails. :ka:
 
Dann sind wir wie bei vielen solchen Reifenpannenthreads an dem Punkt, wo die einen eben jedes Reifenproblem auf der Piste sicher treffen und mitnehmen und die anderen fahren immer genau darum herum. Warum weiß ich nicht. Eventuell spielen auch die unterschiedlichen Gesteinsarten der jeweiligen Gegend eine Rolle. Vielleicht sollten die Pechvögel vor jeder Ausfahrt einen Regentanz durchführen.
 
Wenn man sich die hauchdünne Karkasse des G One ansieht ist es auch nicht verwunderlich dass er jeden Durchstich mitnimmt.
Zudem kam noch das Schwalbe typische " eiern ".
Diese Marke und ich werden einfach keine Freunde mehr.
Schon der NN in 3.0 hatte mich enttäuscht.
Ich bekomme nur mit Schwalbe Plattfüse .
Bei Conti oder Maxxis kenne ich das nicht !
 
Ich muss hier mal eine Lanze brechen für den G-One Allround.

Wir fahren den hier auf zwei Rädern in 35 mm, einmal mit Schlauch in der Performance Version und einmal Tubeless in der Evolution Variante. Gefahren wird auf (schlechten) Asphalt, Schotter und Naturwegen. Evolution mit Schlauch war in der Tat auch etwas anfälliger, Tubeless kein Problem. Durchstiche sieht man nur hinterher an der Dichtmilch außen. Mit der Performance Variante gab es nur eine Panne, ein spitzes Drahtstück, das m.E. jeden Reifen mit Schlauch gekillt hätte.

Er ist immer noch mein Lieblingsreifen was Rollwiderstand und Zuverlässigkeit angeht (gefahren bislang: Conti 4Season, Giant PRX, Smart Sam, Challenge Gravel Grinder, WTB Riddler). Lediglich bei Matsch kommt er naturgemäß an seine Grenzen.
 
Gleiche Erfahrungen. Der Thread geht ja um den G-One und es macht einfach keinen Sinn, diesen Reifen mit schwereren, sogenannten pannensicheren Reifen zu vergleichen. Kann auch auf der Straße einen Bleireifen aus der Marathon-Reihe fahren, will ich aber nicht. Wer den G-One fährt, hat bis auf ein gutes Karkassengewebe und eine gute Gummimischung keinen Pannenschutz. Wer schon mit normalen Reifen ständig zielsicher jede Glasscherbe findet, darf solche Reifen halt nicht fahren.
 
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