SRAM X9, 10-fach Schaltzug reißt laufend

[...]Jetzt ist so ein Niro Turbo Glide drin, mal abwarten.
Es war doch ein "normaler", aber dickerer Schaltzug von Shimano, nicht der von Niro. Bis jetzt hält er (3 Touren). Gerade gestern bei ´nem Kumpel das gleiche Spiel, haben wir noch vor der Tour den Schaltzug ausgetauscht, da er nur noch an 2 Drähten hing.

Habe nun mal am Übergang etwas abgeschliffen und das ging total leicht, also das Material ging recht schnell runter o_O
Nun mal beobachten...

@Marco-1900
Anbei mal 2 Fotos auf dem kleinsten und größten Ritzel und ja, es ist immer die gleiche Stelle.

20150624_213215.jpg


20150624_213141.jpg
 

Anhänge

  • 20150624_213215.jpg
    20150624_213215.jpg
    184,8 KB · Aufrufe: 245
  • 20150624_213141.jpg
    20150624_213141.jpg
    177,1 KB · Aufrufe: 130
Der zug ist doch schon wieder hinüber,oder? Sieht so aus, als wenn der wieder aufspleißen würde. Der ist auch nicht richtig geklemmt oder täuscht das?
 
Ja, weil bei der Tour keine gescheite Zange zur Verfügung stand und auch keine Endkappe, zwirbelte er - jedoch hinter der Klemm-Schraube - gleich auf.
Die Problemstelle ist ja quasi über der "10":

upload_2015-6-29_16-12-50.png


Habe ihn nach dem Foto nochmal richtig in die Führung unter der Klemm-Schraube gelegt...
 

Anhänge

  • upload_2015-6-29_16-12-50.png
    upload_2015-6-29_16-12-50.png
    116,3 KB · Aufrufe: 94
Wobei jetzt bei Sram theoretisch egal ist, auf welcher Seite man den zug einklemmt, zumindest was die Hebelübersetzung betrifft. Weil bei Sram macht die Umlenkung ja den hebel.
Ja klar, auf einer Seite ist ne Einkerbung und auf der anderen nicht.
 
Mein Zug reißt auch ständig an dieser Stelle, und das obwohl ich nur ganz selten mal zw. dem 11er und 12 Ritzel schalte. Hatte vorher das XO-Schaltwerk verbaut - auch hier dasselbe Problem. Bin mal gespannt, ob dein Abschleifen für Abhilfe schafft. Halte uns mal auf dem Laufenden bitte!
 
Den Knickwinkel wenn das kleinste Ritzel geschaltet ist halte ich schon für bedenklich, wenn dann die Kante noch "scharf" ist (die Auflagefläche des Hebels abrupt endet) bedarf es keines Grates um in den Zug ein zu schneiden.
Ein Wunder dass das nicht bei allen Schaltwerken dieser Bauart ein Problem ist.
 
So, nach 2 Tagen Bikepark war dann am Downhiller mit SRAM X9 Type 2 Schaltwerk der Schaltzug angerissen.
Niro Turbo Glide eingesetzt, weiterer Bikepark-Tag erst mal ohne Risse überstanden. Abwarten wie er sich macht...

Am Enduro hält der normale, dickere Schaltzug weiterhin.
 
Das Problem an den Sram Schaltwerken dieser Bauart ist der Knick, bzw zu kleine Radius. Dadurch fängt der Zug immer an zu reissen, einzige Abhilfe ist mit einer kleinen Rundfeile oder ähnlichem die Kante etwas zu verrunden, dadurch halten die Züge bei mir zumindest mal ca. ein Jahr. Ansonsten hilft nur Systemwechsel auf Shimano, da hatte ich noch nie Probleme, ausser dass am rechten SLX Schalthebel von 2009? der Zug immer im Trigger riss, war nicht wirklich besser, da der ganze Schalter demontiert werden musste.
 
Auch wenn´s nun doch schon eine ganze Weile her ist, heute wird er am Enduro mal wieder gewechselt (mal wieder ein Shimano Edelstahl)... das Abfeilen hat vielleicht ´n Bissel was gebracht :ka:

Das Problem an den Sram Schaltwerken dieser Bauart ist der Knick, bzw zu kleine Radius. Dadurch fängt der Zug immer an zu reissen, einzige Abhilfe ist mit einer kleinen Rundfeile oder ähnlichem die Kante etwas zu verrunden, dadurch halten die Züge bei mir zumindest mal ca. ein Jahr. [.]

Auf kurz oder lang steig ich aber um. Kann ja so nicht weitergehen! o_O



Nachtrag:
Geil: neuer Schaltzug ist zu kurz! 4cm fehlen, dass er überhaupt aus der Führung rauskommt! Und ja, es war ein universaler...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sei, gewährt mir die Bitte, in Eurem Bunde der Dritte: habe genau das selbe Problem mit scheuernden Zügen am X9-Schaltwerk (sowhl am HT als auch am Enduro).
Das scheint meinem rudimentär mechanischem Verstädnis nach in der Tat ein konstruktives Problem zu sein (haben die SRAM-Jungs entweder nicht aufgepaßt oder es ist ihnen schnurz). Ich habe versucht mit Plasteröhrchen (wie man sie früher bei den freiliegenden Schaltzügen zum Schautz verbaut hat) etwas Abhilfe zu schaffen. Aber das löst das grundsätzliche Problem nicht und verlängert die Durchscheuerzeit nur ein wenig.
Habt Ihr mittlerweile andere Möglichkeiten gefunden? Umstieg auf Shimano ist wahrlich keine praktikable Lösung.
 
Klar - keine schöne Lösung, aber alle 2 Tage den Zug wechseln ist lästiger! Zumal du das ausgebaute Sram-Zeugs ja auch noch verkaufen kannst, wenn es sonst noch i.O. ist. Es scheint ja nur an einigen Rahmen Probleme zu geben. Wie gesagt, an meinem Enduro arbeitet es wunderbar. Unterm Strich kostet dich der Umstieg vllt. 50 Euro und das war es mir auf jeden Fall wert. Nicht schön - aber weiterärgern wollte ich mich nicht! (oder nimm ein Zee...geht genauso gut und kostet nur die Hälfte!)
 
haste auch wieder recht. Aber ich finde die SRAM sonst schon noch gefälliger als Shimpanso. Knackiges Schalten und nicht ganz so empfindlich. Bin seinerzeit extra gewechselt (wobei an meinem Spezi von Anfang an SRAM verbaut war).
Aber selbst für 50€ kriege ich immer noch 15 Bowdenzüge :-) Aber ich kann Dich verstehen
 
Bloß nix abfeilen!
Ich finde es zwar derzeit nicht wieder, aber ich habe vor ein paar Monaten zufällig etwas zum X9 Schaltwerk und diesem Problem gelesen.
Das Problem der reissenden Schaltzüge ist kein Resultat von fehlerhaftem Design.
Es ist ein Teil im Schaltwerk welches sich nicht freigängig genug bewegen lässt und dadurch steht der Zug unter zu großer Spannung und reisst.
Wenn ich nur noch wüßte welches Teil die Probleme verursacht...ich versuche es nochmal zu finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bloß nix abfeilen!
Ich finde es zwar derzeit nicht wieder, aber ich habe vor ein paar Monaten zufällig etwas zum X9 Schaltwerk und diesem Problem gelesen.
Das Problem der reissenden Schaltzüge ist kein Resultat von fehlerhaftem Design.
Es ist ein Teil im Schaltwerk welches sich freigängig genug bewegen lässt und dadurch steht der Zug unter zu großer Spannung und reisst.
Wenn ich nur noch wüßte welches Teil die Probleme verursacht...ich versuche es nochmal zu finden.
Meinst du die roller bearing clutch?
 
Ich meine dazu mal gelesen zu haben, dass eine zu fest angezogene Schraube die Schaltzugprobleme verursacht und jemand das Problem erfolgreich gelöst hat. Die Roller Bearing Clutch hat wiederum andere Probleme verursacht.

Müssten bei einer Fehlkonstruktion nicht weit mehr X9 Typ2 Besitzer dieses Problem haben?
Gibt es denn sonst irgendwelche Probleme beim Schalten? Schwergängig, ungewöhnliche Geräusche?
Wie fühlt sich das Schaltwerk beim Bewegen per Hand an? Schwergängig?
Ist alles noch im Original Zustand?

Hier ein paar Versuche und Überlegungen zum Problem, allerdings auf Englisch.

Und bevor jemand anfängt...bei Shimano gibt es das auch. Obwohl das Abfeilen dort wohl die Lösung war der Stille im Thread nach zu urteilen.

Hab gerade mal geguckt. Mein 2 Jahre alter Zug in der X9 sieht noch komplett unversehrt aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei einem Zee Schaltwerk hatte ich einen Grat bei der Klemmung wodurch der Zug abgerissen war. Feile dran und alles war gut. Zug unter so hoher Spannung kann gar nicht sein wenn da Plastikteile als Führung verbaut werden.
 
Generell, schau dir mal Schalthebel von innen an oder die Führungen am Schaltwerk. Alles Plastik.
Es liegt einfach an scharfen Kanten die den Zug durchschneiden oder durchwetzen. Enge Radien sind da auch nicht förderlich.
 
Achso...dachte du meinst das Schaltwerk der X9, weil sich das wie Plastik anfühlt, aber unterm Lack glänzt es metallisch.
Hast recht! Zu enge Radien sind bis zu einem gewissen Grad und ohne Belastung ja aber eigentlich auch noch kein Problem.
Enge Radien und/oder scharfe Kanten und/oder Schwergängigkeit (bspw. altersbedingt) kombiniert werden zum Problem.
Ich fahre hauptsächlich auf den 4 Kleinsten von 10 Ritzeln. Vielleicht ist somit bei mir die Belastung des Zuges nicht so groß wie bei denen, die ständig Züge wechseln müssen?
 
Das hier beschriebene Problem hat aber damit nix zu tun. Das Schaltwerk ist an der Bruchstelle auch nicht rauh oder gratig. Nach diverser Lektüre vermute ich das Problem am Hin- und Herwandern des Zuges in der Führung. Das Problem scheint auf Fullys beschränkt zu sein und da ist es aufgrund der Bewegungen des Schaltwerkes für halbwegs nachvollziehbar, das es genau an der Stelle den Zug zerdengelt.
unbenannt-png.468387
 

Anhänge

  • Unbenannt.png
    Unbenannt.png
    935,2 KB · Aufrufe: 69
Das Problem scheint auf Fullys beschränkt zu sein und da ist es aufgrund der Bewegungen des Schaltwerkes für halbwegs nachvollziehbar, das es genau an der Stelle den Zug zerdengelt.

Warum bewegt sich der Schaltzug beim Fully? Da darf sich maximal der Käfig vom Schaltwerk bewegen. Beim Schaltungsteil darf nix passieren. Sonst hast du Ghostshifting.
 
Zurück