Syntace Laufräder

felixthewolf

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Genau das wurde mir in einem Gespräch eines Syntace Mitarbeiters auch gesagt.
Kette bleibt in der Speiche hängen. Den Rest kann man sich denken.

Hier machts aber keinen unterscheid, obs Messer, 1,5 oder 1,8mm in der Mitte ist.
Wir Reparieren übers Jahr eine Vielzahl an Laufrädern und die Schäden durch die Kette sind immer im dickem, rundem Bereich.
Da macht es keinen Unterschied, welche Speiche verbaut ist.

Felix
 

MG

Michi Grätz Team-NEWMEN
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Hallo an alle,
nachdem es hier viele Spekulationen und Halbwissen gibt, bringe ich mal wieder etwas Licht ins Dunkel ...
1- Die äußere Kettenlasche verhängt sich in Messerspeichen -aufgrund der Speichen form- bei Messerspeichen viel leichter als bei runden Speichen. Außerdem verfängt sie sich so, dass es in so einem Fall IMMER einen Speichen Bruch gibt. Einfach mal ne Kette nehmen und ne Messerspeiche zwischen das Kettenglied "schieben". Das gleiche dann mit ner Runden Speiche machen. Man erkennt sofort den Unterschied.
Das Problem dieser Speichen Brüche tritt nur auf den kleinen Gängen auf und ist reproduzierbar, mit Runden Speichen gibt es nicht diese Speichen Brüche.
2- Halten Runde Speichen sowohl auf unserer Testmaschine als auch in der Realität länger, auch wenn man das so vielleicht erst mal nicht wahrhaben will. Übrigens trifft das auch auf Laufräder anderer Hersteller zu.
3- Ein ganz entscheidender Punkt sind auch die Antriebs- bzw./und die Bremskräfte. Auch das ist auf unserm Prüfstand wunderbar zu sehen. Durch die immer noch asymmetrischen Speichenwinkel werden die Speichen „ungleich“ belastet. Ein Laufrad mit asymmetrischem Speichenaufbau steht hier wesentlich besser und besteht somit auch den Prüflauf besser, was auch auf die Realität zutrifft.
Mein Wunsch für die Zukunft wären jedoch symmetrische Speichenwinkel und ein symmetrischer Speichenaufbau.
4- "... es gab eine sehr große Lieferung von Sapim an CX-Ray, da war der 4kant der Speiche zum Gegenhalten in der Einspeichmachine nicht genau zum Messer ausgerichtet so dass die Spannungsmessung und damit die Laufradqualität nicht so recht hinkamen ...", genau Richtig. Inzwischen hat aber (auch) Sapim diesen Punkt im Griff.
5- Wir haben nicht "... wegen des Preise gegen günstigere Rundspeichen eines wohl nicht erwähnenswerten Herstellers ..." gewechselt, sondern wegen der Qualität der Speichen. Die Speichen des "... nicht erwähnenswerten Hersteller ..." sind übrigens teurer als die Speichen von Sapim.
Zu den Fragen der Unterschiede M vs. MX folgendes:
Ja, es gibt teilweise zwischen den verschiedenen Produktionschargen Unterschiede.
Weshalb?
Na weil wir unsere Produkte ständig weiter entwickeln und verbessern. Egal ob Lenker, Vorbau, Rahmen, Pedale, usw.
Bei einem Lenker sieht das nur niemand, weil die Form quasi immer gleich ist.
Bei anderen Teilen sieht man das schon.
Wenn die Änderungen nicht zu gravierend sind machen wir das mit der nächsten Produktionsserie und dem Kunden kommt das sofort zugute.

So, hier nun die Unterschiede:
- Die M-Serie Nabenbodys sind etwas schwerer (anderes Material und mehr Wandstärke) als die der MX-Serie
- Die M-Serie VR Nabe ist schwerer, weil auch für 20mm Achsen tauglich
- M-Serie Speichen 2.0/1.8/2.0 … MX-Serie 2.0/1.8/2.0 und 2.0/1.5/2.0

Was hat sich geändert?
M-Serie
- Die M-Serie Naben haben alle ausschließlich 32 Speichen
- Die M- Serie Naben haben alle serienmäßig die Microadjust Caps
- Die M-Serie Naben haben alle das Rachet Upgrade Kit verbaut

MX-Serie
- Die MX-Serie Naben haben alle ausschließlich 32 Speichen
- Die MX- Serie VR Nabe gibt es ausschließlich nur noch in der 15x100 Variante, also nicht mehr für 20mm Steckachsen weil diese wohl aussterben werden …
- Die M-Serie Naben sind alle ohne die Fenster in den Nabenflanschen und haben stattdessen hinterdrehte Nabenflansche zur Gewichtseinsparung
- Die MX- Serie Naben haben alle serienmäßig die Microadjust Caps
- Die MX-Serie Naben haben alle das Rachet Upgrade Kit verbaut
So, ich hoffe ich habe nichts vergessen und mal wieder für etwas „Erleuchtung“ gesorgt.

Viele Grüße,
Michi Grätz
 
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felixthewolf

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Hallo Michi,

Danke für deine Antworten.
Mir ist in meinem Bikerleben, weder auf dem bike, noch am zentrierständer jemals eine Speiche untergekommen, die von der Kette beschädigt oder gar gebrochen wurde, weil diese sich im Vorbailaufen an der Speiche verhakt hatte. Ich kenne Ketten die Ritzel Fallen und dort Speichen köpfen und ich kenne Verbogene Schaltwerke, die in den Speichen höngen bleiben und unter großem Schaden eine Runde mitfahren, aber ich kenne das Probelm, weswegen hier Rundspeichen besser sein sollen (das sie es sind steht ausser Zweifel) nicht aus der Praxis.
Kann das damit zusammenhängen, dass ihr die Speichen nicht unterkreuzt und damit 8 Speichen der antriebsseite damit näher am Antriebsstrang sind?

beim "länger halten" muss man auch immer die Randbedingungen mit einbeziehen. Mit einer steifen Felge halten ganz andere Speichen als mit einer weichen Felge. Euche Felge sind ohne Zweifel sehr steif, also brauchts ja keine dicken Speichen für die Haltbarkeit.

Diese belastungsgerechte Einspeichung hat sich auch bei uns schon seit Jahren so bewährt.

Wer ist denn aktuell euer Speichenlieferant? Mir ist OEM nur eine Speiche bekannt, die OEM teurer ist als Sapims CX-Ray - die DT Aerolite. Dass ihr jetzt eine Rundspeiche nehmt, die euch teurer kommt, erschließt sich mir nicht - gerade weil es von Sapim ja mit Race, D-Light und Laser ja noch sehr gute runde Speichen gibt, die 1/4-1/3 der CX-Ray kosten.

Haben euch die Speichen von Sapim denn so wenig getaugt, dass ihr lieber ein vielfaches für runde Speichen ausgebt?

Felix
 

MG

Michi Grätz Team-NEWMEN
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Hi Felix,
hier ein Bild-Ausschnitt aus einem Video. Es ist schön zu sehen wie die Kette sich in der Speiche verfängt.


01_1.jpg


Bei runden Speichen passiert das nicht, bzw. reist die Speiche nicht!
Wir haben das ausgiebig getestet.
Mit unserer Speichung hat das nichts zu tun, auch das haben wir ausgiebig getestet.
Zu Deinen anderen Fragen kann ich hier leider nicht Antworten, … da bekomme ich sonst schimpfe von unserem Test Ingenieur, … denn hinter Testergebnissen die man mal eben in ein paar Minuten herausposaunt stecken meist mehrere Monate, oft auch Jahre die man testen muss um dies zu lernen.
Du kannst mir glauben, dass es Punkte gibt, in der Verbindung Speiche / Nabe, die bisher –ich behaupte mal ganz frech- niemand beachtet.
Bzw. niemand weiß, dass man sie beachten muss.
Selbst nicht die „Profis“ der Speichen Hersteller konnten uns darauf Antworten geben.
Aber genau das sind die Kleinigkeiten auf die es u. a. ankommt und die wir in unsere Laufräder haben einfließen lassen.
Bei Straight Pull sieht es ein bisschen anders aus. Da kann man konstruktionsbedingt weniger Fehler machen.

Viele Grüße,
Michi Grätz
 

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felixthewolf

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Hallo Michi,

in der Theorie ist, was du schriebst, auch logisch. Zum einen ist die Gefahr, dass die kette an einer runden Speiche hängen bleibt geringer als an der Kante einer Messerspeiche und auf Querkräfte ist auch die CX-Ray (oder andere Messerspeichen) empfindlicher auf Bruch.
Aber ich kenne das aus der Praxis nur, wenn Steine durchs HR poltern, aber eben nicht von der Kette.

Wahrscheinlich ist mir das aber kein Begriff, weil bei der Unterkreuzung der Speiche, diese von der unterkreuzten Speiche weiter zur Laufradmitte gezogen wird und somit weiter vom kritischem Geschehen entfernt ist.
Sonst wäre dieses Problem doch bekannt.

Felix
 

MG

Michi Grätz Team-NEWMEN
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Hi Felix,
wir haben CX-Ray überkreuzt und unterkreuzt, kein Unterschied.
Hinten kleinster Gang, eine heftige Abfahrt, und die CX-Ray Speichen (aber auch DT Swiss Aerolite) "fliegen".
Das selbe Spiel mit 2.0-1.8-2.0, egal ob überkreuzt oder unterkreuzt, keine Problem keine Speiche bricht.
Das hört sich jetzt alles so an als wäre das ... sagen wir mal nix besonderes, aber glaube mir wir haben monatelang gesucht bis wir das was da passiert-u. a. mit Hilfe von Kameras- entdeckt haben. (Ein spezielles Danke an dieser Stelle an Frank)
Und so viel zu den Brüchen: Wir können inzwischen erkennen ob der Bruch von der Kette kommt oder nicht.
Aber ganz egal, wollte nichts besser wissen, wollte unseren Kunden nur mitteilen warum wir was geändert haben.
Und das war der Grund dafür.

Viele Grüße,
Michi Grätz

P. S. wer Berg ab immer schön hinten auf einem "schnellen" Gang fährt, hat kein Problem mit dieser Art von Brüchen. Aber selbst Profis haben hinten mal den falschen Gang drin ...
 
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ich kann das ohne Videoaufnahme und bei einem nicht-syntace Lrs bestätigen. Kette auf dem oberen Ritzel, rumpelstrecke bergab, kette an speiche und die cx ray ist schön an der Lasche eingehakt. da blieb sie auch hängen und die speiche hat nachgegeben.
zu doof zum schalten halt.
 
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So, hier nun die Unterschiede:
- Die M-Serie Nabenbodys sind etwas schwerer (anderes Material und mehr Wandstärke) als die der MX-Serie
- Die M-Serie VR Nabe ist schwerer, weil auch für 20mm Achsen tauglich
- M-Serie Speichen 2.0/1.8/2.0 … MX-Serie 2.0/1.8/2.0 und 2.0/1.5/2.0

Bitte helft mal einem Dummen (also mir): laut Syntace-Homepage sind die M-Series-Laufräder (1645gr., 27,5", 32 Speichen) leichter als die MX (1710gr., 27,5", 32 Speichen). Michi schreibt oben aber, daß die M-Naben schwerer sind und auch mehr 2.0-1.8-2.0-Speichen verbaut sind. Wo liegt bitte mein Denkfehler?
Btw, sind die M-Naben mit 18 Zahnteilung leiser, als die MX mit 36 Zähnen? Ich brauch's nicht unbedingt so laut.
 

MG

Michi Grätz Team-NEWMEN
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Bitte helft mal einem Dummen (also mir): laut Syntace-Homepage sind die M-Series-Laufräder (1645gr., 27,5", 32 Speichen) leichter als die MX (1710gr., 27,5", 32 Speichen). Michi schreibt oben aber, daß die M-Naben schwerer sind und auch mehr 2.0-1.8-2.0-Speichen verbaut sind. Wo liegt bitte mein Denkfehler?
Btw, sind die M-Naben mit 18 Zahnteilung leiser, als die MX mit 36 Zähnen? Ich brauch's nicht unbedingt so laut.

Die M-Serie sind schwerer, die Homepage ist nicht upgedated. Der Grund ist folgender: Eigentlich sollte schon lange die neue Syntace Homepage online sein ...
M-Serie ist leiser als MX-Serie und hat 20 Zähne.

Viele Grüße,
Michi Grätz
 
D

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Guest
Hi Felix,
wir haben CX-Ray überkreuzt und unterkreuzt, kein Unterschied.
Hinten kleinster Gang, eine heftige Abfahrt, und die CX-Ray Speichen (aber auch DT Swiss Aerolite) "fliegen".
Das selbe Spiel mit 2.0-1.8-2.0, egal ob überkreuzt oder unterkreuzt, keine Problem keine Speiche bricht.
Das hört sich jetzt alles so an als wäre das ... sagen wir mal nix besonderes, aber glaube mir wir haben monatelang gesucht bis wir das was da passiert-u. a. mit Hilfe von Kameras- entdeckt haben. (Ein spezielles Danke an dieser Stelle an Frank)
Und so viel zu den Brüchen: Wir können inzwischen erkennen ob der Bruch von der Kette kommt oder nicht.
Aber ganz egal, wollte nichts besser wissen, wollte unseren Kunden nur mitteilen warum wir was geändert haben.
Und das war der Grund dafür.

Viele Grüße,
Michi Grätz

P. S. wer Berg ab immer schön hinten auf einem "schnellen" Gang fährt, hat kein Problem mit dieser Art von Brüchen. Aber selbst Profis haben hinten mal den falschen Gang drin ...
Das Problem ist nicht auf Syntace Laufräder beschränkt. Ich hatte zweimal Speichenbrüche an dieser Stelle. Einmal mit Acros/Flow/CX und einmal mit einem W40 der ersten Generation. Zuerst dachte ich wirklich an ein überspringen durch falsch eingestellte Schaltung. Bei der W40 ist mit aber aufgefallen, daß der Bruch recht weit oben war. Normalerweise fällt die Kette ja runter und die Speiche reißt eher weiter unten. Der W40 wurde auch innerhalb 3 Tage (mit Post) bei Liteville kostenlos instandgesetzt.
Meine Gettolösung seit dieser Zeit: Breites Textilklebeband in Höhe der Zähne des großen Ritzels. Immer zwischen zwei Speichenpaare befestigt.
Seither keine Probleme mehr. Wobei ich auch wieder auf Doppeldickend Speichen zurück bin. Sind einfach robuster bei Fremdkörper zwischen den Speichen.

Edit: @michi, eigentlich würde es ja reichen im Bereich unterhalt der Speichenkreuzung die Speiche mittels Klebeband etwas zu "verdicken" oder?
 

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Kommen jetzt wieder diese "Teller" hinter dem großen Ritzel? :) Die kompletten Abdeckungen aus dem Rennrad Bereich waren in den 80ern und 90ern auch der Renner am MTB. Back to the roots!!!
 
D

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Guest
Kommen jetzt wieder diese "Teller" hinter dem großen Ritzel? :) Die kompletten Abdeckungen aus dem Rennrad Bereich waren in den 80ern und 90ern auch der Renner am MTB. Back to the roots!!!
ganz ehrlich - hatte ich auch kurz dran gedacht, hatte mal so ein Teil aus Carbon eines bekannten Ultraleichtbau Hersteller in der Hand. War mir dann aber doch zu teuer.

Fakt ist, die Schaltung war korrekt eingestellt, der große Gang drinnen und bei einer heftigen Abfahrt zwischen zwei steilen Steigungen war auf einmal die Speiche gerissen und die Kette runtergefallen.

Vielleicht geht hier Syntace/Liteville anders heran als der Laufradbauer, hat ja auch andere Möglichkeiten. Der Acres/Flow war jedenfalls unterkreuzt, daran alleine kann es nicht liegen
 
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Ich habe seit einem Jahr komplett auf Gripshift umgestellt und seither ist der Ablauf immer gleich. Beim Aufstehen immer eins zwei Gänge gedreht und fertig.
 

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Hallo, habe die Laufräder der ersten Generation. Nach ca. 3000km ist der Freilauf ausgefallen, leider zu einem ungünstigen Zeitpunkt :-(
Hinterrad eingesendet und im Rahmen von Replacement wir es ausgetauscht. Ursache ist wohl ein Mitdrehen der Staubdichtung der Kugellager. Dadurch scheren die Druckfedern ab. Abhilfe schafft das "Upgradekit" von Synace als Verdrehsicherung. Von dem Teil habe ich leider erst nach dem Schaden erfahren.
 
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Moin,
ich habe die W35 M Laufräder aus der 10-Jahre-Edition.
Mein HR hat im eingebauten und gespannten Zustand minimal axiales Spiel.
Anfangs war das nicht ...
Kann/Muss man hier was einstellen oder muss ich damit zum Händler?
 
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Hast Du noch keine Micro-Adjuster an Deinen Laufrädern? Wenn nicht, dann schau mal ob Du welche beim Händler bekommst.
 

MG

Michi Grätz Team-NEWMEN
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TIPP: Die Microadjust auf keinen Fall zu fest rein drehen.
Lieber min. axiales Spiel ... als zuviel vorgespannte Lager durch ein zu weit eingedrehtes Microadjust cap.
Das Rad muss sich auf jeden Fall superleicht drehen und sich auspendeln.

Viele Grüße
Michi Grätz
 
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Danke für den Tipp, ich denke, meine Einstellung passt.
Auspendeln müsste ich mal ohne Kette kontrollieren.
 
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TIPP: Die Microadjust auf keinen Fall zu fest rein drehen.
Lieber min. axiales Spiel ... als zuviel vorgespannte Lager durch ein zu weit eingedrehtes Microadjust cap.
Das Rad muss sich auf jeden Fall superleicht drehen und sich auspendeln.

Viele Grüße
Michi Grätz

Jetzt habt Ihr doch extra ein anschauliches Video gedreht :cool:


Da kann man schön sehen wie fest oder lose die Microadjust Caps angezogen werden sollen.
 
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Hallo , Der Freilauf an meiner MX nabe rutscht durch ....aber gewaltig !!! am fett kanns nicht liegen , das hab ich entfernt !!! Neue Federn inkl. Upgrade Kit sind auch verbaut .
 
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Mögliche Ursachen könnten sein:
- die bewegliche kleine Zahnscheibe mit den Federn bewegt sich, zum Beispiel wegen einer zähen Fetteinlage an der Aussenverzahnung, nicht leichtgängig genug. Die sollte sich in der Nabe eingelegt mit der Federkraft ganz leicht bewegen können.
- vielleicht hast Du mal zuviel oder zu zähes Fett reingemacht, weshalb die Zähne dann nicht tief genug ineinander greifen konnten und dadurch gegeneinander abgerutscht sind. Wenn die Zahnscheiben zu oft abgerutscht sind, dann sind möglicherweise die Kanten der Zähne rundgeschliffen und Du bräuchtest evtl. neue Zahnscheiben.

Das können aber natürlich nur Ideen aus der Glaskugel sein. Wissen kann ich's natürlich nicht. :D

Hast Du schon mal den Freilauf auseinandergebaut und nachgeschaut, wie es drinnen ausschaut?
 
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