Technologische Weiterentwicklung: Ersetzen Light-E-MTB künftig Mountainbikes?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige

Re: Technologische Weiterentwicklung: Ersetzen Light-E-MTB künftig Mountainbikes?
Am Dienstag dieser Woche hat Specialized das neue Chisel FS vorgestellt. Ob die Recherche für diesen Thread und die Vorbereitungen für dessen Veröffentlichung der Grund sind, weshalb Europa´s größte MTB-Onlineplattform vergessen hat, was über dieses neue Mountainbike zu veröffentlichen?:confused:
 
Wartet es ab! Jetzt kommen die Schaltautomatiken, diese dann in Kombination mit Schaltgetrieben etc etc bei den E-Bikes.
Das wird der ganz heiße Scheiß, wenn es mal bezahlbar wird.
Gerade wenn du keinerlei Erfahrung hast, kann sinnvolles Schalten ja zur Kunst werden.
Im Uphill hängen geblieben und das Getriebe geht auf den voreingestellten Gang. Das kann MGU heute schon.
Für Vollautomatik wartet man noch auf das Software-Update.
Das wird jetzt nicht jeden Interessieren, aber Neueinsteiger werden sich von der Promo verleiten lassen.
Und die Abgrenzung zum Bio wird damit noch drastischer.
Ich vermute die Abneigung vieler Radfahrer gegenüber DEM E-Biker kommt schlicht von einem verletzten Ego.
Das glaube ich absolut nicht. Ich weiß ja, wer hier was drauf hat (und hole mir die verdiente Streicheleinheit beim nächsten Wanderer ab 😉)
Es ist halt schon ein spezielles Gefühl, wenn du nach ca. 10/20/30/40 Jahren aktiven Radfahrens/Radsports an der steilsten Stelle deines Hausbergs von deinem recht unsportlichen Nachbarn mit süffisantem Grinsen versägt wirst, der seit einer Woche sein E-Bike hat und vorher nie wirklich Rad gefahren ist...
Solche Situationen stoßen mir auch übelst auf, ich versuche mich dann aber im Griff zu haben und weine nur heimlich in mich hinein.
Da denke ich nur "Wichser"

Entweder fährst Du mit den falschen Leuten (Geltungsbedürfnis), oder Du verarbeitest Reize anders (Komplex).
Ich wüsste nicht, was ein eBiker gegenüber einem Biobiker herumzuprahlen hat.
Dann kennst du nur die richtigen und wir die anderen.
Das Bedürfnis scheint mir verbreiteter als du glaubst. Du unterstellst die niederen Instinkte gerade den Bios. Es ist natürlich anders herum 😉 In Wirklichkeit haben die meisten Menschen diese; sie äußern bei Bios und E-Biker nur anders.
Gleichzeitig verstehe ich nicht, warum ein Biobiker eine Prahlerei eines eBikers ernst nimmt.
Gleichzeitig verstehe ich nicht, warum der E-Biker 24/7 sein Motörchen loben muss. Es wird doch noch eine weitere Generation dauern bis dieses Porsche-initiierte "Ich besitze also bin ich"-Gehabe des 20. Jahrhundert verschwunden ist.
Wenn mental instabile Persönlichkeiten aufeinander treffen, dann kommt es zu Reibereien.
Während der eine eine latente Geistesstörung hat, hat der andere nur eine temporäre Sauerstoffnot im Hirn.

Dass gemischte Gruppen nicht funktionieren, kann ich teilweise bestätigen. Ich mit einem e-biker ist kein Problem, weil er sich dann an mein Tempo anpasst, welches in den flacheren Anstiegen ausreichend hoch ist und er sich nur in den steileren Segmenten wirklich zügeln muss.

Sind die zu zweit vergessen die ihren Bio gerne. Da ich aber so fahre, dass ich keine Pausen brauche, ziehe ich der Kreuzung dann einfach wieder an den Quatschtaschen vorbei.

Meistens stört es mich nicht. Es gibt aber auch Tage, an denen ich diese Rücksichtslosigkeit störend finde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und nun auch etwas zum Thema:
Als ältere Frau o_O bin ich von Mitbikern umgeben, die zu 90% auf E-Bikes gewechselt haben und alles Leute, welche gern Trails fahren. Natürlich überlegt man da auch zu wecheln, da die gemeinsamen Touren mit E-Bikes mit meinen normal schweren MtBs ohne Antrieb mir (!) keinen Spaß machen und ja, die E-Biker sind alle nett und warten usw. aber es macht einfach kaum Spaß fast abzukotzen während die Anderen nett plaudern.
Natürlich ziehen sie mich auch einen Berg hoch, aber das ist auch nicht das was ich möchte, wie schon geschrieben ich fahre leidenschaftlich Motorrad, auch im Gelände, halte das für einen sehr anstrengenden Sport aber eben komplett anders.

Ein leichtes E-Bike möchte ich momentan nicht (ob später, weiß ich nicht) und zwar aus folgenden Gründen:
  • Meine beiden MtBs sind soo schön ;-)
  • Ich kenne nur einen Biker, der Beides fährt und weniger mit seinem E-Bike und noch viel mehr Tret-MtB, aber auf die Frage was schöner sei, sagt er das E macht viel mehr Spaß. Ich wäre nicht so stark wie er und würde vermutlich nur noch E fahren.
  • Hatte eine gemeinsame Tour mit einem sportlichen, schlanken Mann auf einem S-Worls Levo, da war der Akku leer, er wollte mich ja hochziehen und hatte vergessen zu laden. Ich auf meinem Demo S-Works, was nur wenig leichter ist als sein E-Bike. Wir haben dann den Berg hochgeschoben, er sagte nach der Tour, er habe sich das ganze Jahr beim Biken noch nicht so sehr angestrengt... das hat mir wirklich zu denken gegeben, denn ich konnte trotz kleiner "Röllchen" mein Demo fröhlich quatschend den Berg hochschieben.
Wow, das (!) beschreibt die ganze Misere ziemlich treffend, insbesondere widerlegt es das Argument, dass alle an solchen gemischten Touren Spaß haben würden. Mit dem eMTB und Light-E-MTB ist man immer der deutlich Stärkere und das zeigt sich eben auch unweigerlich. Der eBiker würde sich ja selbst den Spaß an seinem Gerät nehmen, wenn er nur immer mitrumrollert!
Deshalb wird das Light auch gegen Fullpower untergehen.
 
Mal zur eigentlichen Frage:
ich glaube (auch) dass LE-MTB nur eine Nische ist. Es wäre sinnvoll und genau das, was ich schon lange fordere (Regulatorisch). Der Aufschrei dazu, war (auch) hier riesig. Und gerade hier würde ich unterstellen, dass sehr viele immer noch an Sport interssiert sind.
Aber eine erzwungene oder freiwillige Begrenzung fühlt sich ja direkt wieder wie Freheitsberaubung an.

Deswegen ist die Gruppe derer, für die LE-MTB wirklich interessant ist überschaubar. Vermutlich am ehesten die Oldies aus dem letzten Jahrhundert.

MTB wird weniger, EMTB wächst weiter, LE-MTB wird auch noch weiter wachsen, sich aber früher sättigen. Die Zielgruppe ist begrenz.
 
Technologischer Fortschritt hin oder her - auch heute gibt es noch Bogenschützenvereine, und die Leute haben Spaß daran. Und dass da keiner mit ner Feuerwaffe mitmachen darf, wird dort auch nicht als ausgrenzend, engstirnig, ewiggestrig oder sonstwas empfunden. Genauso wie man zum Rudern nicht mit Außenborder kommt. Genauso kann man es mit Fahrrädern doch auch halten.

Ich lasse mich da nicht verrückt machen!
 
Das glaube ich absolut nicht. Ich weiß ja, wer hier was drauf hat (und hole mir die verdiente Streicheleinheit beim nächsten Wanderer ab 😉)
Egoproblem q.e.d.

Da denke ich nur "Wichser"
Egoproblem q.e.d.

Du unterstellst die niederen Instinkte gerade den Bios. Es ist natürlich anders herum 😉 In Wirklichkeit haben die meisten Menschen diese; sie äußern bei Bios und E-Biker nur anders.
Ich unterstelle jedem Menschen niedere Instinkte, mich eingeschlossen.
Die Kontrolle derselben macht den Unterschied.
Ich mache das sicher nicht an der Tatsache fest, ob einer Bio oder E fährt, eher am Charakter.
Evtl liest Du meine Beiträge nochmal nach.
Speziell die ohne Ironie.

Gleichzeitig verstehe ich nicht, warum der E-Biker 24/7 sein Motörchen loben muss. Es wird doch noch eine weitere Generation dauern bis dieses Porsche-initiierte "Ich besitze also bin ich"-Gehabe des 20. Jahrhundert verschwunden ist.
Ist das ein allgemeingültiger Ansatz?
Wenn ja, Egoproblem q.e.d.

Während der eine eine latente Geistesstörung hat der andere nur eine temporäre Sauerstoffnot im Hirn.
Ist das ein allgemeingültiger Ansatz?
Wenn ja, Egoproblem q.e.d.

Dass gemischte Gruppen nicht funktionieren, kann ich teilweise bestätigen. Ich mit einem e-biker ist kein Problem, weil er sich dann an mein Tempo anpasst, welches in den flacheren Anstiegen ausreichend hoch ist und er sich nur in den steileren Segmenten wirklich zügeln muss.

Sind die zu zweit vergessen die ihren Bio gerne. Da ich aber so fahre, dass ich keine Pausen brauche, ziehe ich der Kreuzung dann einfach wieder an den Quatschtaschen vorbei.

Meistens stört es mich nicht. Es gibt aber auch Tage, an denen ich diese Rücksichtslosigkeit störend finde.
Wenn mich ein Bikebuddy nervt, dann sage ich es ihm und hoffe auf eine Lösung.
Keine Lösung --> Keine gemeinsame Tour mehr.
Es ist echt einfach und hat nichts mit E oder Bio zu tun, nur mit Charakter.
 
Bergauf fährt jeder sein eigenes Tempo. Alles andere wäre für den schwächeren Biker ja die körperliche Katastrophe.
Für den stärkeren Biker aber nicht.

Ich fahre zwar meistens allein und bin kein Freund großer Gruppen. Aber wenn ich dann doch einmal Begleitung dabei habe, so ist es für mich selbstverständlich, mein Tempo den Schwächeren anzupassen. Ich konnte noch nie einen Sinn darin sehen, eine Tour gemeinsam zu fahren und dann doch dabei allein zu sein. Der Spaß wurde noch nie dadurch reduziert, daß ich eine(n) langsamere(n) Mitfahrer(in) hatte. Dabei hilft auch das Wissen, daß die Anzahl der verbrannten Kalorien (beim Bergauffahren, unter Vernachlässigung des Luftwiderstands) nicht davon abhängt, wie schnell man fährt.

Und man würde nie glauben, wie stark es den schwächeren Part motiviert, wenn der Stärkere beim Nebeneinanderfahren darauf achtet, daß er immer so ungefähr 10 cm hinter dem anderen bleibt :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Und man würde nie glauben, wie stark es den schwächeren Part motiviert, wenn der Stärkere beim Nebeneinanderfahren darauf achtet, daß er immer so ungefähr 10 cm hinter dem anderen bleibt :)
Du meinst die Motivation, dass der Schwächere den sich zurücknehmenden Stärkeren irgendwann anschreit, dass er sich seine "Rücksichtnahme" sparen soll und einfach fahren soll?
Die Motivation hierfür kommt dann aus dem sich durch ein solchen Verhaltens erzeugten Zurückgesetztfühlens!
Vllt gut gemeint, aber schlimmer kann man jemanden durch ein solches Verhalten meiner Erfahrung nach gar nicht demotivieren. Dann doch lieber etwas vorwegfahren ohne wegzufahren und warten, weil das den Erwartungen entspricht.

Es gibt schon Gründe, weshalb sich letztlich immer harmonische Gruppen aus etwa homogenen Leistungsständen bilden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Beste sind wie immer die Kommentare, immer die selbe Pro E Bike Rechtfertigungsleier ... sich aber über die Kontras beschweren das es immer die gleiche Leier ist ...

https://www.welt.de/reise/deutschla...-Elektrofahrrad-den-Tourismus-veraendert.html

https://efahrer.chip.de/news/fuck-e-bikes-hass-aufkleber-regen-moderatorin-auf_1014265

Da schenkt sich keiner was ... Statt einfach drüber zu lächeln, Viele Mimimis unter den Stromis.

Je mehr Leute E Bike fahren, desto schärfer werden die Gesetze. Das trifft dann Alle. Diese kleine Gruppe MTBs kann sich dann bei den E Bikern dafzbedanken welche sich nie ein MTB gekauft hätte. Das schlimme daran ist ja das die Mehrheit der E MTBs nie niemals Bestimmungsgerecht eingesetzt werden. Die Mehrheit fährt irgendwo auf Radwegen mit 80cm Lenkerbreite nebeneinander auf'n Radweg und hält es auch nicht für nötig hintereinander zu fahren wenn man entgegen kommt.

Das nervt mich am allermeisten an den Stromis. Im Wald sehe ich selten welche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es soll auch Menschen geben, die als Paar schon zig Jahre das gleiche Hobby betreiben. Der eine ist jünger und noch relativ fit, der andere älter, ebenso fit aber eben nicht mehr so wie der jüngere, einfach nur dem Alter entsprechend gut konditioniert.

Jetzt möchten aber beide gern weiter zusammen MTB-Touren fahren. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus?
  • sie strampeln beide mit dem Fahrrad ohne E: der eine muss sich permanent zurücknehmen oder vorfahren und dann entsprechend auf den anderen warten -> auf Dauer eher semioptimal
  • sie strampeln beide mit dem Fahrrad ohne E: der jüngere fährt sein Tempo, der andere keult und hechelt bis zum Abwinken hinterher -> auf Dauer ebenso semioptimal
  • beide fahren nur noch getrennt -> macht sicher auch mal Spass, aber als Dauerzustand sicher eher bescheiden und für beide keine Option
  • beide geben das Hobby komplett auf: damit wäre aber keiner von beiden glücklich
  • der ältere erwirbt z.B. ein Light E-MTB -> könnte für ausgedehnte Touren für beide gut funktionieren, auf kurzen Strecken können ja beide auch trotzdem noch das MTB ohne E nutzen
Ich persönlich möchte auch keinen Motor am Bike haben - meine Entscheidung. Aber dennoch verurteile ich generell niemanden, der einen Motor am Bike zur Unterstützung nutzen möchte.
Ich verurteile maximal das Verhalten der Menschen, die sich gegenüber anderen nicht respektvoll und tolerant verhalten, unabhängig davon, ob sie gerade Fahrrad, Auto oder Dreirad fahren.

Es gibt nicht das bessere, ehrliche Bike - wer dies gern so darstellt, hält sich im Umkehrschluss wohl auch noch für einen besseren Menschen?

Der Nette, Idiot, Hilfbereite, Rücksichslose sitzt immer noch auf dem Sattel...
 
Mich hat das eMTB zurück aufs Fahrrad gebracht.
Kaum noch geschwollene Knie und gleicher Spaß, vielleicht sogar etwas mehr.
Ob ein Light Assist Bike wirklich die normalen Räder ersetzen wird, glaube ich nicht.
Ich glaube, die Light eMTBs sind gemacht worden, um dem eingeschworenen Biobiker (Jehova, Jehova) den Umstieg leichter zu machen.
Ist der Umstieg einmal vollzogen, dann kommt ein vollwertiges eMTB schnell nach.
Die Möglichkeiten mit einem starken eMTB sind eben nochmal andere.
Und zwischen 20 und 23 kg ist kein dramatischer Unterschied mehr im Heben über Bäume.
Bleibt noch die Schwerfälligkeit eines Elektrobolzens.
Hat man sich daran aber gewöhnt, stört es kaum noch, im Gegenteil, in der Luft fliegt so ein Amboss recht stabil.
Ich denke, in 10 bis 15 Jahren wird es eine überwältigende Mehrheit an eBikes geben und dennoch wird das analoge Bike seine Käufer finden.
Warum auch nicht.
Jedem Tierchen sein Plaisierchen.
Mein Weg war genau andersrum. Ich habe zu meinen Biobikes (Enduro Bj. 2011 und CC Bj. 2000) 2019 ein Enduro E-MTB hinzugefügt, da ich (wie schon einige hier schrieben) einfach mal schnell den Lieblingstrail 3-mal nach der Arbeit bolzen wollte. Jetzt habe ich mir noch ein Light e-MTB (Downcountry) dazugestellt, um längere Strecken "schnell mal so" zu fahren. Um ehrlich zu sein: Inzwischen steht das CC-Biobike meistens in der Ecke und wird fast nur noch bei schlechtem Wetter oder zur Arbeit benutzt. Ein Neues werde ich mir hier nicht kaufen, da mir das Light einfach mehr Spass macht. Beim Enduro ist es so 50/50, da das Bio im Bikepark glücklich ist und bei so mancher BBS-Tour leichter auf dem Rucksack liegt. Für ausgedehntere technische Endurotouren ohne Lift und Tragepassagen steht dass E-Bike auf Position 1.
Mein Fazit: Ich hoffe, dass kein Bike verdrängt wird, sondern alles bleibt und besser wird, damit ALLE ihren SPASS haben.:daumen::i2::bier:
 
Du meinst die Motivation, dass der Schwächere den sich zurücknehmenden Stärkeren irgendwann anschreit, dass er sich seine "Rücksichtnahme" sparen soll und einfach fahren soll?
Die Motivation hierfür kommt dann aus dem sich durch ein solchen Verhaltens erzeugten Zurückgesetztfühlens!
Vllt gut gemeint, aber schlimmer kann man jemanden durch ein solches Verhalten meiner Erfahrung nach gar nicht demotivieren. Dann doch lieber etwas vorwegfahren ohne wegzufahren und warten, weil das den

Da höre ich z.B. eher immer das Gegenteil, wenn ich vorrausfahre: "Du hättest auch gern mal etwas langsamer und neben mir her fahren können!"
Das kann man ja auch so auslegen: Der eine zieht den anderen mit und der langsamere fühlt sich angespornt und damit sogar viel besser?
 
Zuletzt bearbeitet:
Egoproblem q.e.d.
Nope. Wollte nur feststellen, dass mich das überholen nicht stört. Trifft erstaunlicherweise überhaupt nur selten zu. Die meisten Biker trifft man hier doch im Gegenverkehr.
Und in den flacheren Anstiegen ist der Geschwindigkeitsunterschied dann doch nicht so groß, dass sie permanent an einem vorbeirauschen. Wir haben aber wenig Nutzungsdruck. Allenfalls am Hotspot, aber das scheint im Vergleich auch noch in ordnung.
Egoproblem q.e.d.
Du meinst den mit dem süffisanten Grinsen oder? Ne, diese unnötige herablassende Provokation triggert mich dann schon. Einfach unnötig.
Ich unterstelle jedem Menschen niedere Instinkte, mich eingeschlossen.
Die Kontrolle derselben macht den Unterschied.
Ich mache das sicher nicht an der Tatsache fest, ob einer Bio oder E fährt, eher am Charakter.
Evtl liest Du meine Beiträge nochmal nach.
Speziell die ohne Ironie.
Das hatte ich schon verstanden. Ich wollte dir nur mal ein wenig die Sicht des reinen Bios schildern. In meinem Umfeld sind ca. 50% elektrisch unterwegs und ich habe da schon so meine Erfahrungen.
Ist das ein allgemeingültiger Ansatz?
Natürlich allgemeingültig. Wir wollen doch hier die Inklusion.
Wenn ja, Egoproblem q.e.d.
Das mit dem Ego treibt dich sehr um und scheint deine Lösung für alles.

Ich kann für mich ausschließen, dass ich dem e-biker seinen Speed und Komfort neide. Ich habe mich ja selbst dafür entschieden, dass ich es anstrengend will. Speziell, wenn bei unter 10kmh der Flow abreist, habe ich absolutes Verständnis für den Wunsch nach Motor.
Für mich gehört das dazu. Und das ist bei mir hier sehr begrenzt, weil eben wenig lange steil.
Da gibt es Regionen, wo ich mir vorstellen kann, dass das Bedürfnis nach Motor sehr hoch.
Bei mir braucht so gut wie niemand einen Motor. Ja, ein bisschen steil wird es immer. Das sind dann aber nur wenige Dutzende Meter.
Wenn mich ein Bikebuddy nervt, dann sage ich es ihm und hoffe auf eine Lösung.
Keine Lösung --> Keine gemeinsame Tour mehr.
Es ist echt einfach und hat nichts mit E oder Bio zu tun, nur mit Charakter.
Da hast du furchaus recht. Aber, ich hatte es schon geschrieben: der Motor hat Potential den Charakter zu verderben.
 
Das kann man ja auch so auslegen: Der eine zieht den anderen mit und der langsamere fühlt sich angespornt und damit sogar viel besser?
Ich bin durch meine e-biker definitiv um etliche Prozent fitter. Das Tempo ist einfach immer höher und ich gehe es oft auch gerne mit. Für lange Touren ist das natürlich Mist.
Wenn ich alleine fahre, fahre ich gezielt Puls GA1+ als Gegenpol.
 
Und dann gibt es Leute wie mich: Ich möchte einfach Sport machen, und es ist mir völlig egal, ob ich dabei dieselbe Anzahl an Kalorien auf einer Strecke von 150 km verbrate (mit Motor) oder auf einer Strecke von 50 km (ohne Motor). Für mich besteht das Prinzip des Sports darin, die eigenen Muskeln zu benutzen, und das Ziel darin, meinen Körper zu trainieren. Es ist unmittelbar einsichtig, daß ich dafür keinen Motor brauche bzw. ein Motor eher hinderlich wäre.
Volle Zustimmung und nur als Ergänzung: Ich möchte den Ausdauersport (sic) in der Natur machen und dabei auch ein bißchen Spaß in Form von Trails haben.
 
Du meinst den mit dem süffisanten Grinsen oder? Ne, diese unnötige herablassende Provokation triggert mich dann schon. Einfach unnötig.
Völlig unnötig!
Dummes Gehabe!

Das hatte ich schon verstanden. Ich wollte dir nur mal ein wenig die Sicht des reinen Bios schildern. In meinem Umfeld sind ca. 50% elektrisch unterwegs und ich habe da schon so meine Erfahrungen.
Ich kenne die Sicht eines Biobikers sehr gut.
Die eBikes gibt's ja noch nicht so lange.
Mein erstes kam 2018.
Davor nur Bio.
Mich haben früher eBikes auch überholt.
Allerdings fehlt mir die Erfahrung des süffisanten Grinsens während des Überholvorgangs.

Natürlich allgemeingültig. Wir wollen doch hier die Inklusion.
Guter Konter 😉

Das mit dem Ego treibt dich sehr um und scheint deine Lösung für alles.
Nicht für alles, aber oft erweitert das Hinterfragen der eigenen Motive den Ergebnishorizont.
Ich schließe mich hier explizit mit ein.

Da gibt es Regionen, wo ich mir vorstellen kann, dass das Bedürfnis nach Motor sehr hoch.
Die schwäbische Alb hat ihre Steigen.
Plötzliche, abrupte Steigungen von 500 hm und mehr.
Auf diesen Steigen gibt's natürlich viele Trails.
Mit dem Bio sind diese Aufstiege, selbst auf Feldwegen, echt hart.
Wenn wir alle mit E fahren, dann nehmen wir auf den Steigen gern Bergauftrails.
Die sind, neben dem losen Untergrund und dem technischen Anspruch, meist noch steiler.
Das wären mit dem Bio Schiebepassagen.
Macht Spaß, aber danach schnaufen wir auch, wie eine Dampflok.

Da hast du furchaus recht. Aber, ich hatte es schon geschrieben: der Motor hat Potential den Charakter zu verderben.
Die Kontrolle über die niederen Triebe macht den Unterschied.
Gilt für E genauso, wie für Bio.
 
Ja. Das Light Emtb hat meine MTBs ersetzt. Leider, steht das Tyee jetzt rum.
Warum? Weil das Rise alles besser kann.
Das Tyee wiegt 15,2kg, das Rise habe ich als 160mm Enduro / AM aufgebaut und es wiegt 18,7kg. Es fährt durch das ungefederte Gewicht einfach besser bergab, es ist eine Macht!
Bergauf kann ich den EP801 so einstellen wie ich möchte. Es sind bis zu 85NM möglich, oder nur 10. das gleiche gilt für die Leistung und Untertstützungsstufen. Ich bin einigermaßen fit, weil ich seit 1992 MTB fahre, aber ich bin halt auch 50, bissl faul und hab nicht immer viel Zeit.
Ich kann bei mir in den Alpen problemlos eine 60km 1500HM Tour fahren. Reine Fahrzeit liegt dann bei <3h. Das ist schon krass.
Am Garadasee komme ich von Riva über Passo Rochetta, Nota, und mit kurzem Zwischenladen auf den Tremalzo und über den Lago die Ledro wieder zurück. Das sind 68km und >2000hm. Ohne Motor würde ich es nicht mehr wagen.
Mein Fazit:
Mein Light EMTB ist extrem variabel und macht mir einfach sehr viel Spaß. Ich schaffe in der selben Zeit mehr Trails oder überwinde einfach nur den inneren Schweinehund bei schlechtem Wetter und tiefen Böden überhaupt fahren zu gehen.
 
Ja. Das Light Emtb hat meine MTBs ersetzt. Leider, steht das Tyee jetzt rum.
Warum? Weil das Rise alles besser kann.
Das Tyee wiegt 15,2kg, das Rise habe ich als 160mm Enduro / AM aufgebaut und es wiegt 18,7kg. Es fährt durch das ungefederte Gewicht einfach besser bergab, es ist eine Macht!
Bergauf kann ich den EP801 so einstellen wie ich möchte. Es sind bis zu 85NM möglich, oder nur 10. das gleiche gilt für die Leistung und Untertstützungsstufen. Ich bin einigermaßen fit, weil ich seit 1992 MTB fahre, aber ich bin halt auch 50, bissl faul und hab nicht immer viel Zeit.
Ich kann bei mir in den Alpen problemlos eine 60km 1500HM Tour fahren. Reine Fahrzeit liegt dann bei <3h. Das ist schon krass.
Am Garadasee komme ich von Riva über Passo Rochetta, Nota, und mit kurzem Zwischenladen auf den Tremalzo und über den Lago die Ledro wieder zurück. Das sind 68km und >2000hm. Ohne Motor würde ich es nicht mehr wagen.
Mein Fazit:
Mein Light EMTB ist extrem variabel und macht mir einfach sehr viel Spaß. Ich schaffe in der selben Zeit mehr Trails oder überwinde einfach nur den inneren Schweinehund bei schlechtem Wetter und tiefen Böden überhaupt fahren zu gehen.

Ernste Frage: Warum hat das Rise ein anderes ungefedertes Gewicht?

Ironie: So, jetzt kopieren wir 200 Beiträge von vorher wieder hier drunter :D ;)

G.:)
 
Hier gab es schon einige differenzierte Meinungen zum Thema, deswegen spare ich mir die Arbeit. Die Menschen haben ihre Gründe für das eine oder andere, andere haben das Recht, dazu ihre Meinung auszusprechen.

So rein persönlich sind ebikes und light-ebikes für mich vergleichbar mit Autotune bei Musik, Kapselkaffee, SUVs oder Kreuzfahrten: Fundamentalästhetisch hässlich und unbefriedigend und ja, ein weiteres Symptom der mehr-mehr-MEHR convenience Gesellschaft.

Ich hatte nach fast 10 Jahren umständebedingter Bike-Abstinenz beim Wiedereinstieg auch mit dem Gedanken gespielt und habe mich zum Glück dagegen entschieden.

Ich hasse Bergauffahren...aber ich liebe es, es nach oben geschafft zu haben.

Zum Vibe der ostentativ abgeklärt-ironischen Charakterriesen hier:
2kj8pd.jpg
 
Du meinst die Motivation, dass der Schwächere den sich zurücknehmenden Stärkeren irgendwann anschreit, dass er sich seine "Rücksichtnahme" sparen soll und einfach fahren soll?
Ich habe dies noch nie erlebt. Meine Mitfahrer(innen) haben mir immer vertraut (in dem Sinne, daß sie mir geglaubt bzw. gespürt haben, daß es mir absolut nichts ausmacht, unterhalb meiner Leistungsgrenze zu fahren) und hatten spätestens nach einem Kilometer des Abtastens großen Spaß an den gemeinsamen Touren. Ich bin in den letzten Jahren einige Male mit mir bis dato völlig unbekannten Leuten im Gebirge gefahren, und es war jedes Mal super.

Natürlich muß man als der Stärkere dabei nicht nur darauf achten, daß man nicht immer einen Meter vor dem anderen fährt, sondern auch darauf, daß der Andere auf keinen Fall an seiner Leistungsgrenze fährt. Wenn man ab und zu ein paar Sätze wechselt, merkt man sehr schnell, wie viel Luft der Andere gerade hat, und kann entsprechend reagieren.

Der springende Punkt ist doch: Wenn das Gegenüber spürt, daß man die Tour samt Anstrengung wirklich gemeinsam genießen möchte, ist es überhaupt kein Problem. Es ist schade, daß Du in Situationen warst, in denen Du die Rücksichtnahme des Anderen nicht annehmen konntest; vielleicht war diese Rücksichtnahme dann nicht ganz ehrlich. Wenn sich die Sache so verhalten hat wie von Dir beschrieben, ist das echt unangenehm; menschliche Beziehungen bzw. das gegenseitige Verhältnis können eben komplex sein. In solchen Fällen ist es tatsächlich besser, wenn jede(r) für sich fährt.

Ich aber habe eine solche Rücksichtnahme nie als Einschränkung gesehen, weil die Begleitung durch eine andere Person ja eine aktive Entscheidung war und ich dies zu diesem Zeitpunkt genau so wollte. Es hat mich niemand dazu gezwungen, in Begleitung zu fahren, und nichts hat mich davon abgehalten, am nächsten Tag wieder alleine zu rasen, sofern möglich und gewünscht. Diese Einstellung kam beim Gegenüber auch immer so an.

Und natürlich war ich auch mal der schwächere Part; 20 Jahre Altersunterschied sind nicht so schnell wegzudiskutieren. Meinerseits wußte ich in diesen Fällen, daß meine Begleitung schneller hätte fahren können. Ich hatte aber keinerlei Problem damit. Das Fahren in Gesellschaft war das, was beide zu diesem Zeitpunkt wollten, und die Begleitung wußte Bescheid über ihre Fitness und den Altersunterschied und hat sich trotzdem dafür entschieden. Es hat beiden Seiten deshalb immer großen Spaß gemacht.

In diesem Sinne zurück zum eigentlichen Thema: Ich mache demnächst meine erste Gebirgstour als Bio-Biker zusammen mit einer e-Bikerin und bin wirklich gespannt darauf. Hier werde ich natürlich bergauf viel schwächer sein, aber da ihr Ziel (zumindest an diesem Tag) offenbar nicht darin liegt, die Strecke so schnell wie möglich zu bewältigen, habe ich keine Probleme damit. Wird sicher klasse und interessant ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück