Update – Kein Start in Fort William für Myriam Nicole: Gehirnerschütterung zwingt zur Reha

Gute, wenn auch schwierige Entscheidung.
Gehört leider zum Business dazu.
Ich hoffe beide werden wieder 100% fit.
 
Wer kann es einer Rennfahrerin verdenken, wenn sie trotzdem starten will?
Die Frage ist, wie so oft, soll man die Eigenverantwortung zulassen oder sollen die Athleten, oder Bürger, geschützt werden?

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1-2 Jahre Pause hilft und ist aufs Leben wenig,
im Rennsport viel, worum gehts?
 
Harte Nachricht.
Ebenso hart scheint mir aber zu sein, dass es offenbar nach wie vor keinen verbindlichen Plan von Seiten der Veranstalter zu geben scheint, wie man im Verletzungsfall agiert; sonst hätte man sich sicherlich schon längst öffentlichkeitswirksam als "Fahrerschützer" inszeniert. Es entsteht zunehmend der ungute Eindruck, dass man das so lange wie möglich aussitzen möchte.
 
Der UCI sind die Fahrer egal.

Aber wenigstens wir lernen durch so etwas langsam, dass eine Gehirnerschütterung eine ernst zu nehmende Verletzung ist. Das ist immerhin etwas. Vielleicht sollte man eine Gehirnerschütterung lieber als das bezeichnen, was sie ist: Ein Schädel Hirn Trauma.

Muss auch ein schreckliches Gefühl sein, wenn dir keiner sagen kann, wie der Krankheitsverlauf sein wird. Wenn die Heilung nicht Tage, nicht Wochen, nicht Monate, sondern Jahre dauert.
 
isso , leider, gibt wenige die dann=danach! so stabil sind und von sich aus sagen können: das wars.

der Rest sind Opfer von Sponsoren UCI @All und vor allem der klickbait Journallie
 
wenn die Nacht keine Erholung bringt oder die Symptome stärker werden, bedeutet das, dass man zu viel getan hat und man muss man einen Schritt zurücktreten, um sich zu stabilisieren und wieder Fortschritte zu machen. Manchmal ist das „zu viel“ nichts!
übel -- gute Besserung!
 
isso , leider, gibt wenige die dann=danach! so stabil sind und von sich aus sagen können: das wars.

der Rest sind Opfer von Sponsoren UCI @All und vor allem der klickbait Journallie
Naja, ganz so "schutzlos" sind die Athleten auch nicht:
Neben dem Fahrer bzw der Fahrerin, gibt es noch das Team, den Physiotherapeuthen, den Technik Trainer etc.
Dazu Lebensgefährte, Eltern.
Andere Fahrer und Fahrerinnen.
Und die Fahrervertreter.

Dazu noch die Aufklärung in anderen Sportarten wie Fußball (UEFA), American Football oder beim Boxen (weniger Runden, teilweise Kopfschutzpflicht).

In manchen Sportarten bzw Verbänden werden diese Risikos nicht ernst genommen oder ignoriert. Verständlich. Jedoch bedarf und bedurfte es andere Interessierte (Betroffene, Journalisten, Sportlervertreter, Anwälte etc) um das ganze einzufordern und wissenschaftlich zu belegen.

Auch das wird bei der UCI&Co noch passieren.


https://www.quarks.de/gesundheit/deshalb-koennen-einige-sportarten-deinem-gehirn-dauerhaft-schaden/
Obwohl die Datenlage für Langzeitfolgen von Kopfbällen im Fußball noch nicht eindeutig ist, hat der amerikanische Fußballverband bereits andere Konsequenzen gezogen und Kopfbälle für Kinder unter elf Jahren inzwischen verboten. England, Schottland und Nordirland haben seit 2020 ähnliche Regeln für Kinder eingeführt.

Der Deutsche Fußballverband (DFB) zeigt noch keine solcher Bestrebungen. Allerdings empfiehlt der Verband bei Kindern bis zehn Jahren, diese langsam an Kopfbälle heranzuführen, zum Beispiel mit Luftballons und rät von Übungen mit harten Bällen ab. Dabei setzt er statt einem Verbot darauf, Kindern frühzeitig die richtige Kopfballtechnik beizubringen.
 
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