Touren in Homburg

<NoFear>

Flowrider @HOMeTrails
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Bedenke beim Argumentieren mit den Offiziellen, dass das ein Auszug aus dem Bundeswaldgesetz ist. Darüber hinaus hat jedoch jedes Bundesland ein eigenes Landeswaldgesetz, das man in die Waagschale werfen muss.

Bedenke auch, dass in einem Biosphärenreservat andere "Regeln" gelten. Deren Sinnhaftigkeit darf man gerne hinterfragen.

Zu deinem Vorschlag es muss Druck und Gegenwind von den Radfahrern kommen...
Alles gut und schön, ich frag mich immer von WEM denn??
Wir sprechen im Saarland längst nicht mit EINER STARKEN Stimme. Es gibt einzelne Strohfeuer, die aber keinen Flächenbrand entfachen können - damit meine ich, dass momentan (NOCH) jede Region für sich selbst kämpft. Eine einende Stimme gibt es derzeit noch nicht.

Ich selbst denke, je mehr man derzeit "deeskalierend" handelt, desto größer ist das Wohlwollen der anderen Seite und desto mehr kann man evtl bei Verhandlungen rausschlagen.
Uneinsichtigkeit und Sturheit im Sinne - "ich fahre jetzt einfach weiter und SCHEI$$E auf die Sperrungen" - bringen derzeit nichts... GAR NICHTS.
Zumal uns die derzeitigen SportNOOBS (Pseudosportler, die es wegen Corona ins Freie drängt und dann halt mal aufs MTB steigen) auf den Trails eh teilweise ein Strich durch die RECHNUNG machen und auf deren Niveau möchte ich mich nicht begeben.

Da ich mich mit der Situation nicht abgeben und anfreunden kann, ist bekannt. Wie auch? Ich bin überzeugter MTBler und vorzugsweise auf den HOMeTrails unterwegs - Pauschale Sperrungen wegen den Coronabekloppten, Pseudosportlern und Waldmassentouristen halte ich auch für überzogen. Aber wir müssen mit dem Saarforst versuchen auf diplomatischem Wege eine Lösung hinzubekommen. Ich glaube fest daran, dass WIR (zumindest bei unserem Förster) auf offene Ohren stoßen werden!
 
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bei den Trails
Alles unter einen Hut zu bekommen wird wohl nicht möglich sein, allein schon wegen der verschiedenen Wald/Landbesitzer, dann kommt noch Forst, Gemeinde, Umweltamt usw. und die viel diskutierte Haftung!
Schaut euch an wie lange es dauert eine offizielle Strecke zu genehmigen.
Ich fahr jetzt und nicht im Tot!
 
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Klar, aber wenn alle so denken,dürfen wir irgendwann nur noch mit Hollandrädern auf Waldautobahnen,wenn sie uns nicht ganz aus dem Wald verbannnen...Ich denke, wir sollten uns, wie nofear richtig schreibt, angemessen verhalten, um dann so viel wie möglich zu halten....

Wenn man die Schilder in Homburg richtig liest, bleibt etws Hoffnung (Vorletzter Satz .......)
 
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Ausgenommen sind E-Bikes - die Dinger haben auf den Trails nichts verloren und gehören dort in der Tat verboten.
[/QUOTE]

Was ein Bullshit, die meisten hier in in der Gruppe kennen mich. Ich hab sehr lang in Hom mit den Jungs Trails angelegt und gepflegt. Mittlerweile fahre auch ich ein ebike, weil es mir einfach Spaß macht.
Und jetzt soll ich die von mir mit geshapten Trails nicht mehr befahren dürfen.
Was ist für dich das Problem?
Wie man sieht ist die Problematik bundesweit, und das Problem ist aus meiner Sicht ganz klar corona geschuldet.
Ob e oder ohne spielt hier in der Problematik keine Rolle.
 

phoenicks

fullyuli
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es ist die schiere Masse an Ein- u. Umsteigern, egal ob motorisiert o. nicht, die die letzten Monate in den Wald geströmt ist.
Viele kennen weder Entwicklungsgeschichte unseres Sports, die seitdem begleitenden Querelen mit anderen Waldnutzern, noch die korrekte Verhaltensweise auf Waldwegen. Bei taufrischen Neulingen kommt dann noch mangelnde Ausdauer/Koordination sowie Fahrpraxis u. - technik dazu. Deshalb greift man lieber zum angepriesenen E-, der Motor wird's schon richten...

Meiner Meinung nach dürfte ein Neuling/Käufer sein Ebike erst vom Verkäufer bekommen wenn er die TrailRules auswendig/sinngemäß aufsagen kann & auch dazu bereit ist sich auf dem Weg (wertneutral) daran zu halten!

'Alten Hasen' traue ich den Umstieg zum E- auch ohne Schulstunde zu....
 
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es ist die schiere Masse an Ein- u. Umsteigern, egal ob motorisiert o. nicht, die die letzten Monate in den Wald geströmt ist.
Viele kennen weder Entwicklungsgeschichte unseres Sports, die seitdem begleitenden Querelen mit anderen Waldnutzern, noch die korrekte Verhaltensweise auf Waldwegen. Bei taufrischen Neulingen kommt dann noch mangelnde Ausdauer/Koordination sowie Fahrpraxis u. - technik dazu. Deshalb greift man lieber zum angepriesenen E-, der Motor wird's schon richten...

Meiner Meinung nach dürfte ein Neuling/Käufer sein Ebike erst vom Verkäufer bekommen wenn er die TrailRules auswendig/sinngemäß aufsagen kann & auch dazu bereit ist sich auf dem Weg (wertneutral) daran zu halten!
Hat auch nix mit den ebike's zu tun.
Wieviel 12 jährige ballern mit ihren Btwin Rädern mit dem Fullface geisteskrank durch den Wald.
Die trail rules bekommen teilweise ja die race hardtailer nicht auf die Reihe.
Es ist scheiß egal ob hardtail, enduro, gravel oder ebike, die Herrschaften wo drauf sitzen machen die Probleme.
 
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Genau, in Berus sind die Jungs mit der 500er Vollcross den Hot-Dog trail hoch.
Dementsprechend hat der Trail dann auch ausgesehen.
Ich bin der Meinung bei manchen hat Corona es Hirn angegriffen.
 
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Völlig d‘accord. Das Problem ist nicht das Bike, sondern das was draufsitzt. Dass man auch mit einem Baumarkt-Bike shice und rücksichtslos fahren kann versteht sich von selbst.

Aber: mir ging es um bestehende sensible Trails, wie Felsenwege, Schmetterlingspfad etc.
Ich spreche dir keinesfalls ab, dass du als erfahrener Biker (so liest es sich) auch in der Lage bist, ein E-Bike angepasst zu bewegen, Doch auf wie viele trifft das wirklich zu? Mit Verlaub - die Regel ist es nicht.

Negativbeispiele bzw. deren Auswirkungen habe ich schon genügend beobachtet - da wird mit ordentlich Nm auf der Kette mit dem 25 kg-Trümmer einfach über alles drübergerotzt, harte Bremsungen sind wegen Gewicht und (zu hohem) Tempo an der Tagesordnung. Und schwups, wird eine Wurzel nach der anderen mit den fetten Pellen wegrasiert, bzw. der Trail planiert. Macht gerade in sensiblen Gebieten in der Grauzone keinen schlanken Fuß und muss nicht sein.

Ich denke die Fälle, in denen ein E-MTB wenig schonend bewegt wird sind leider die Mehrheit. Oft vielleicht auch ohne jegliche böse Absicht oder ein Bewusstsein - Federung und Power entkoppeln teilweise. Das Resultat bleibt aber das Gleiche.

Nochmal - es liegt am Fahrer. Aber der Motor macht halt auch vieles erst möglich.

Und sind wir ehrlich - bei uns ist der Motor mit den paar HM für halbwegs sportliche Fahrer nicht wirklich nötig. Auch wenn es meinetwegen Spaß macht. Aber Spaß auf den Trails kann man sehr gut ohne haben.

Wer den Motor zur Unterstützung wirklich “braucht“ (Gesundheit, Alter, mangelnde Fitness, whatever) verirrt sich eher nicht auf die Felsenwege, sondern cruist auf dem Freizeitweg oder zum Weiher - um Beispiele aufzugreifen.

*ich schiebe noch hinterher: mir geht’s dabei auch überhaupt nicht ums Prinzip, sondern rein um verursachte Spuren und Schäden. Wäre es ohne Schäden und Gefährdung anderer machbar, könnte wer mag meinetwegen sonst wie unterstützt durch den Wald düsen.
 
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Ich denke auch, dass es nicht zielführend ist sich auf Diskussionen mit irgendwelchen Rangern einzulassen - oder es auch darauf anzulegen. Deeskalation ist vermutlich die bessere Strategie in der aktuellen Situation. Ich versuche die Kirkel Päädcher erstmal zu meiden... ;)
 

<NoFear>

Flowrider @HOMeTrails
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es ist die schiere Masse an Ein- u. Umsteigern, egal ob motorisiert o. nicht, die die letzten Monate in den Wald geströmt ist.
Viele kennen weder Entwicklungsgeschichte unseres Sports, die seitdem begleitenden Querelen mit anderen Waldnutzern, noch die korrekte Verhaltensweise auf Waldwegen. Bei taufrischen Neulingen kommt dann noch mangelnde Ausdauer/Koordination sowie Fahrpraxis u. - technik dazu. (!!!!!!!!) Deshalb greift man lieber zum angepriesenen E-, der Motor wird's schon richten...

Meiner Meinung nach dürfte ein Neuling/Käufer sein Ebike erst vom Verkäufer bekommen wenn er die TrailRules auswendig/sinngemäß aufsagen kann & auch dazu bereit ist sich auf dem Weg (wertneutral) daran zu halten!

'Alten Hasen' traue ich den Umstieg zum E- auch ohne Schulstunde zu....

Dem würde ich vollumfänglich zustimmen. Ob man nun die Trailrules aufwendig kennen muss, sei jetzt mal dahingestellt – ich denke man kann es mit nem Fahranfänger vergleichen: Ein 18-jähriger Führerscheinneuling und eine aufgemotzte 250 PS Schleuder … das ist noch selten gut ausgegangen.

ABER: Wir sollten HIER jetzt nicht anfangen diversen „Antriebsvarianten“ irgendwelche Schuldzuweisungen zukommen zu lassen. Das ist fehl am Platz. Es wurde mehrfach gesagt: Das Problem sitzt auf und lenkt das Gefährt! Es ist nicht das (E)BIKE, das Probleme bereitet.

Die MTB Szene ist doch auch „nur“ ein Spiegel unserer Gesellschaft – hier findest du jeden Typen: vom Hartzer bis zum Arzt, von arm bis reich, von jung bis alt… Aber unsere Gesellschaft lebte bis Corona ziemlich „beschleunigt und schnell“. Nun kam Mitte März dann der Bruch… die Freiheit der Person wurde eingeschränkt, ob man wollte oder nicht… man musste die Pille schlucken. EIN AUSWEG war „Bewegung(sSPORT) im FREIEN“, um der Einöde zu entkommen. Die restliche Entwicklung ist bekannt – Massen strömten in die Wälder jeder mit seiner ganz eigenen IDEE der Coronakrise zumindest zeitweilig zu entfliehen. Der Wald hält das aus, nur die ganzen Menschen sind sich selbst nicht grün und gemäß „Homo homini lupus“ beisst sich die Menschheit letztendlich durch ihre Rücksichtslosigkeit und dieser Egomanie selbst. Jeder dachte oder denkt er hat „mehr Rechte“ als sein Gegenüber. Es kam zu Beschwerden, Anzeigen, Leserbriefen etc. – und das mittlerweile in GANZ Deutschland. Ich denke, da muss sich jeder ein Stück weit selbst an die eigene Nase fassen!



Warum, die meisten Wanderwege waren vorher auch nur Trampelpfade die irgendjemand mal angelegt hat, auch wir Biker haben Wege angelegt wo dann irgendwann wanderschilder aufgehängt wurden.
Warum soll ich die jetzt auf einmal nicht mehr befahren dürfen?
[…]

Das ganze Stravagedöns hat auch ordentlich dazu beigetragen das es zu Konflikten gekommen ist!

Der erste Absatz ist auch den Wenigsten Rotsocken bekannt oder ein Begriff. Wege, die von Bikern angelegt wurden, von Joggern, Hundebesitzern genutzt wurden, wurden allmählich als Wanderweg erkannt und auch so beschriftet!

Strava ist bei mir nur noch Mittel zum Zweck , also sowas wie ein KM-Zähler zum Einhalten der Kettenpflege/wechselintervalle
I.d.R. schon seit Monaten alles auf Privat oder Abonnentensicht gestellt – kein Bock mehr auf den öffentlichen Rotz – dem haben wir natürlich auch vieles zu verdanken (im negativen Sinne natürlich!)

– weil wie sonst kommt so’n Thüringer Youtube-Honk* auf die Idee gerade auf den HOMeTrails seine MTB-Filmchen zu drehen, die er bei YT hochlädt und der SR recherchiert diese Filmchen und nimmt die Videos eines Thüringers zum Anlass um über die HOMeTrails im „Aktuellen Bericht“ zu berichten…

(*tssstssstsss alles nur noch LÄCHERLICH und ERBÄRMLICH – diese Selbstbeweihräucherungsgesellschaft!)
 
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11. März 2020
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Zweibrücken
Zu deinem Vorschlag es muss Druck und Gegenwind von den Radfahrern kommen...
Alles gut und schön, ich frag mich immer von WEM denn??
Wir sprechen im Saarland längst nicht mit EINER STARKEN Stimme. Es gibt einzelne Strohfeuer, die aber keinen Flächenbrand entfachen können - damit meine ich, dass momentan (NOCH) jede Region für sich selbst kämpft. Eine einende Stimme gibt es derzeit noch nicht.

Ich selbst denke, je mehr man derzeit "deeskalierend" handelt, desto größer ist das Wohlwollen der anderen Seite und desto mehr kann man evtl bei Verhandlungen rausschlagen.
Uneinsichtigkeit und Sturheit im Sinne - "ich fahre jetzt einfach weiter und SCHEI$$E auf die Sperrungen" - bringen derzeit nichts... GAR NICHTS.
Genau deswegen würde ich gerne (auf den Trails) das Gespräch mit einem "Ranger" suchen wollen, immerhin müssen diese ja am ehesten Wissen, an wen wir uns wenden können.

Zum Thema Sturheit kann ich nur folgendes sagen: Das ist nicht das erste Hobby, an dem ich den Spaß aufgrund von Gesetzesänderungen / Umweltverbänden genommen bekommen habe, deswegen bin ich in diesem Bezug schon ein wenig vorbelastet.
 
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