Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Was ist der Unterschied?Eselsweg ist ca. 4x so lang wie deine Touren. Wenn Du ihn am Stück fahren willst, brauchst Du ne solide Grundausdauer und wegen der knapp 2000hm auch ein gerüttelt Maß an Kraftausdauer. Infos hierzu findest Du in diesem Forum massig.
Speziell auf den Eselsweg bezogen die Anstiege, die in Summe ca. 2000hm ausmachen. Für die gesamte Länge der Tour (111km) ist eine Grundausdauer notwendig. Ohne Kraftausdauer ist die Strecke sicher auch zu meistern, die Anstiege erfordern jedoch einen erheblichen Kraftanteil.Kraftausdauer=Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei Belastungen mit erheblichen Kraftanforderungen
OK! Aber durch welche Parameter ist die Grundausdauer gekennzeichnet? Sprich, welche Eigenschaften verbessert Grundausdauertraining, wenn Kraftausdauertraining die Ermüdungswiderstandsfähigkeit verbessert?Speziell auf den Eselsweg bezogen die Anstiege, die in Summe ca. 2000hm ausmachen. Für die gesamte Länge der Tour (111km) ist eine Grundausdauer notwendig. Ohne Kraftausdauer ist die Strecke sicher auch zu meistern, die Anstiege erfordern jedoch einen erheblichen Kraftanteil.
OK! Aber durch welche Parameter ist die Grundausdauer gekennzeichnet? Sprich, welche Eigenschaften verbessert Grundausdauertraining, wenn Kraftausdauertraining die Ermüdungswiderstandsfähigkeit verbessert?
OK! Aber durch welche Parameter ist die Grundausdauer gekennzeichnet? Sprich, welche Eigenschaften verbessert Grundausdauertraining, wenn Kraftausdauertraining die Ermüdungswiderstandsfähigkeit verbessert?


Eine größere aerobe Ausdauerleistung.
Ich würde sagen "Grundausdauer" ist gekennzeichnet durch die Fähigkeit der Sauerstoffaufnahme des Körpers und verbessert dadurch die Leistungsfähigkeit im aeroben Bereich der Belastung. Vereinfacht gesprochen, es kommt zu einer geringeren Laktatproduktion im gleichen Belastungsfall der Muskulatur (in Watt gesprochen). Glaube ich.![]()
Mit verbessereter Grundausdauer erhöhe ich die aerobe Ausdauerleistung und als Folge dessen eine erhöhte Sauerstoffaufnahme. Und das ist bei verbesserter Kraftausdauer nicht der Fall?
Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, was du mir hier sagen willst? Was kann man nicht verallgemeinern?Das kann man so nicht verallgemeinern. Beim GA-Training kommt es im allgemeinen auf den Belastungsbereich (messbar durch Laktat oder Puls) und die Länge dieser Belastung an. Der Belastungsbereich kann entweder über die Trittfrequenz oder über den Krafteinsatz erreicht und geregelt werden. Bei einem KA-Training hällt man sich zwar auch im oberen GA2 bzw. unteren EB-Bereich auf nur wird man dabei die Länge dieser Belastung nicht so lange aufrecht erhalten können.

Das ist nicht unerwartet und klingt logisch.Man kann also nicht verallgemeineren und sagen, dass GA-Training keine Verbesserung im KA-Bereich bringt und umgegekehrt.
Und das ist beim KA-Training nicht der Fall? Ich fahre selbst Intervalleinheiten mit hohen Intensitäten und sehr selten GA Einheiten. Kann aber die gleiche Entwicklung (also höhere Geschwindigkeit/Leistung bei gleichem Puls) feststellen.Man kann es auch so sehen, dass bei Grundlagenausdauertraining die Muskelzellen trainiert werden, sie bauen Laktat dadurch schneller ab, indem mehr Mitochondrien in der Zelle gebildet werden ("Kraftwerke der Zelle"). Dadurch kommt es nicht zu einer Übersäuerung und man kann mit höherer Geschwindigkeit bei selben Puls fahren.
Maximalkrafttraining bei kürzeren KA-Trainingseinheiten klingt interessant. Welche Kräfte werden denn bei so einem Training aufgebracht?Hingegen beim Krafttraining, egal ob über längere (Kraftausdauer) oder kürzere (Maximalkraft) Trainingseinheiten werden verschiedene Arten von Muskelfasern trainiert. Kraftausdauer ist also die Fähigkeit der (Typ I) Muskelfasern, über einen längeren Zeitraum zu kontraktieren.
Genau dies wird auch mit erhöhter Kraftausdauer (z.B. höhere Schwellenleistung, FTP) erreicht. Daher behaupte ich mal, dass Grundausdauer und Kraftausdauer identisch sind.meine perönliche Definition für Grundlagenausdauer ist folgende:
Es ist die Grundfähigkeit eine bestimmte Distanz/Zeit zurückzulegen, ...
Beispiel: Ich trainiere für eine Strecke welche ich in 4h bewältigen will.
Die Grundausdauer ist es nun diese 4h auf dem MTB überhaupt zu schaffen. Dafür muss die ganze Rumpfmuskulatur die Ausdauer haben, die Konzentration muss aufrecht erhalten werden, und ich muss auch eine gewisse Leistung (und zwar die an der aeroben Schwelle) über diese Zeit aufrecht erhalten können.
Und das ist beim KA-Training nicht der Fall? Ich fahre selbst Intervalleinheiten mit hohen Intensitäten und sehr selten GA Einheiten. Kann aber die gleiche Entwicklung (also höhere Geschwindigkeit/Leistung bei gleichem Puls) feststellen.
Maximalkrafttraining bei kürzeren KA-Trainingseinheiten klingt interessant. Welche Kräfte werden denn bei so einem Training aufgebracht?
Aber um nochmal auf meine Fragestellung zurückzukommen. Wie sind Grundlagen- und Kraftausdauer definiert und können gemessen werden? Hinsichtlich Kraftausdauer liegt ja schon eine Antwort vor und kann auch über verschiedene Methoden bestimmt werden. Diese Grösse kann bei einer Leistungsdiagnostik (Schwellenleistung) und/oder FTP (Functional Threshold Power) bestimmt werden. Je höher dieser Wert desto schneller fahre ich eine bestimmte Strecke. Danach würde ich einzig und allein daran arbeiten diesen Wert zu verbessern. Eine erhöhte Sauerstoffaufnahme (VO2max) und auch eine geringere Laktatproduktion bei identischen Leistungen führen auch automatisch zu einer besseren Schwellenleistung/FTP (Kraftausdauer). Wofür brauche ich also Grundausdauer?
) erreicht wird und die Mitochondrien dadurch genug zur Oxitation bekommen.
.Hier stimme ich dir voll und ganz zu. Ab einem gewissen Trainingsumfang macht es keinen Sinn mehr nur noch harte Einheiten zu fahren, da die Restitutionszeit zu hoch wird.Bis zu einem gewissen Level wird das auch so weitergehen. Willst du dieses überschreiten, kommst du um GA-Einheiten nicht herum.
Absolut einig, denn die Pedalkräfte auf dem Rad sind einfach zu gering um es Krafttraining zu nennen. Daher meine Frage an Tod_Larsen, ob von Krafttraining die Rede war oder von KA-Einheiten auf dem Rad. Aber ich sehe, dass meine Frage nicht eindeutig gestellt war.Krafttraining ist aufgeteilt in Muskelaufbau (KA), intermuskuläre Koordination zur Koordination mehrerer Muskelpartien (KA) und intramuskuläre Koordination zur Koordination der einzelnen Muskelfasern (Maximalkraftaining). Zum Maximalkrafttraining werden normalerweise 2-5 Belastungen mit maximaler Kraft eingesetzt. Dies wird mit dem Fahrrad schwierig zu lösen sein.
Hier bin ich absolut uneinig, da eine Verbesserung der Sauerstoffaufnahme am effektivsten mit intensiven Einheiten erreicht wird. Siehe hierzu einen von vielen Untersuchungen:Schwellenleistung kann durch 2 Komponenten erhöht werden. Verringerung der Laktatproduktion bei gleicher Leistung -> höhere Leistung bei gleicher Laktatproduktion. Dies wird durch GA1-Training erreicht, weil dadurch eine höhere Sauerstoffaufnahmefähigkeit (schönes Wort) erreicht wird
Hier bin ich mir noch etwas unsicher, aber zum jetzigen Zeitpunkt würde ich dir zustimmen. Persönlich glaube ich, dass bei den unterschiedlichen Trainingsformen (GA1, GA2, EB usw.) die gleichen Eigenschaften (Fettstoffwechsel, Kraftausdauer, Sauerstoffaufnahme usw.) trainiert werden und dass unterhalb, an oder oberhalb der anaeroben Schwelle nichts besonderes passiert. Bei der Laktattoleranz bin ich mir wie schon gesagt nicht sicher. Ein Blick auf Coggans Tabelle der Trainingsadaptionen scheint dies auch zu bestätigen. Jedoch muss bei geringerer Intensität der Umfang gesteigert werden, um im Vergleich zu höheren Intensitäten den gleichen Trainingseffekt zu erzielen. Daraus schliesse ich, dass die Totalbelastung (Totalbelastung = Trainingsintensität * Trainingsumfang) den entschiedenen Faktor darstellt.2. Komponente ist die Fähigkeit des Muskels erhöhte Laktatwerte (oberhalb der aeroben/aneroben Schwelle) zu akzeptieren. Dies kann mit GA2 und EB-Training (Intervalle, Kraftpyramiden, Fahrtspiel, Fahrtleg......) trainiert werden.
Selbst finde ich immer noch keinen vernünftigen Grund zwischen den häufig genutzten Begriffen Grundausdauer und Kraftausdauer zu unterscheiden. Vielleicht sind sie auch nur aufgekommen, weil es GA (Grundausdauer) und KA (Kraftausdauer) Trainingseinheiten existieren, die diesen Eindruck zulassen. Selbst unterscheide ich zwischen allgemeiner Ausdauer und spezifischer Ausdauer. Beide lassen sich unter dem Begriff aerobe Kapazität zusammenfassen. Die aerobe Kapazität ist gekennzeichnet durch:
1.) Maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max)
2.) Dessen Ausnutzungsgrad (häufig als FTP, Leistungsschwelle, Kraftausdauer usw.) bezeichnet
3.) Arbeitsökonomie
Wenn aber ausschliesslich spezifisch trainiert wird, so sehe ich keinen Unterschied, welche Trainingsformen gewählt werden, da der Umfang der Intensität angepasst (Totalbelastung) werden muss.




Ich denke nicht, dass es Sinn macht allzu tief hier in die Mathematik einzutauchen. Ein guten Ansatz jedoch liefert hier Joe Friel mit seinem Training Stress Score (TSS). Wird ein identischer Wert mit unterschiedlichen Trainingsformen (z.B. GA1 oder EB) erreicht, so wird die Trainingsadaption dementsprechend ziemlich identisch sein. Auch beim Training Stress Score findet man das Grundprinzip der Totalbelastung als Produkt aus Trainingsumfang und Trainingsintensität.Zum einen würde eine "unendliche" Verlängerung des Umfangs eine gegen Null gehende Intensität also ein "Nicht-Training" zulassen um den gleichen Effekt zu erhalten. Mir ist schon klar, dass du dass nicht gemeint hasst, aber wo ist die Grenze.
Einig. Jedoch ist es ein Mythos, dass nur GA1 Einheiten für einen besseren Fettstoffwechsel sorgen. Auch bei intensiven Einheiten kommt es zur deutlichen Verbesserung der Energiebereitstellung in den unteren Belastungsbereichen, sprich auch hier ist ein besserer Fettstoffwechsel die Folge.Bei längeren extensiven Belastungen wird den Mitochondrien durchaus die Fähigkeit abverlangt und dadurch trainiert, ihre Energie aus Fett zu generieren, was sich meiner Meinung nach positive auf die Ausdauerleistung auswirkt, da der prozentuale Anteil an Glykogen zur Energiegewinnung veringert wird und dadurch länger ausreicht.
Absolut nicht. Es besteht ein ehrliches Interesse herauszufinden, wie andere diese Begriffe (hier z.B. Grundausdauer) sehen und definieren. Gerade dieser Begriff taucht sehr häufig auf und es wird immer wieder deutlich, wie schwer sich viele tun, dessen Parameter letztendlich zu beschreiben. Ich selbst kann es nicht und daher meine Frage, die ich mit Sicherheit nicht das letzte Mal gestellt habe.Äääh, übrigens wolltest du mich durch deine Fragerei aus der Reserve und aufs Glatteis locken?
Zusammenfassend kann man sagen, keiner weis nichts und niemand weis alles![]()

Ich denke nicht, dass es Sinn macht allzu tief hier in die Mathematik einzutauchen. Ein guten Ansatz jedoch liefert hier Joe Friel mit seinem Training Stress Score (TSS). Wird ein identischer Wert mit unterschiedlichen Trainingsformen (z.B. GA1 oder EB) erreicht, so wird die Trainingsadaption dementsprechend ziemlich identisch sein. Auch beim Training Stress Score findet man das Grundprinzip der Totalbelastung als Produkt aus Trainingsumfang und Trainingsintensität.


Einig. Jedoch ist es ein Mythos, dass nur GA1 Einheiten für einen besseren Fettstoffwechsel sorgen. Auch bei intensiven Einheiten kommt es zur deutlichen Verbesserung der Energiebereitstellung in den unteren Belastungsbereichen, sprich auch hier ist ein besserer Fettstoffwechsel die Folge.
Absolut nicht. Es besteht ein ehrliches Interesse herauszufinden, wie andere diese Begriffe (hier z.B. Grundausdauer) sehen und definieren. Gerade dieser Begriff taucht sehr häufig auf und es wird immer wieder deutlich, wie schwer sich viele tun, dessen Parameter letztendlich zu beschreiben. Ich selbst kann es nicht und daher meine Frage, die ich mit Sicherheit nicht das letzte Mal gestellt habe.