• MTB-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Raaw Madonna V3 Komplettbike im Wert von 9.000 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei Bike im Wert von 9.000 €!
    Jetzt abstimmen!

Umsteiger/Einsteiger

Registriert
14. Februar 2016
Reaktionspunkte
0
Hallo. Habe mir letztes Jahr ein günstiges 29er gekauft. Dort einiges an Geld reingesteckt . Sporlicher Aspekt/Bastelleidenschaft. Aber es ist und bleibt was es ist. Ein günstiges 29er. Möchte mich nun davon trennen.
Habe mir einige Gedanken gemacht und über ein Rennrad nachgedacht. Fahre überwiegend Asphalt.

Möglichkeit 1: übergangsweise ein Fixie um fit zu bleiben und späteres Wintersportgerät. Aufbau ordentliches Rennrad bis zur nächsten Radsaison. Bin angehender Umschüler und daher finanziell angebunden.

Möglichkeit 2: Etwas Gebrauchtes.

Wirtschaftlich sinnvoll erscheint mir langfristig Variante 1. Habe mich hier im Bikemarkt mal umgeschaut und das eine oder andere Interessante entdeckt. Aber leider etwas unschlüssig. Das MTB muss auf jeden Fall gehen. Eure Meinung wäre intrressant. Vielleicht erleichtert das eine Entscheidung.

Grüße Thomas
 
Der "Neue" Modetrend Fixie ist ja ganz nett aber bist du so was schon mal gefahren wo du ständig Mittreten mußt? Ich für meinen Teil kann damit nichts anfangen. Dann kommt es natürlich drauf an wo dein Revier ist wo du fahren wirst. Ist es dort nur flach geht es natürlich locker alles in einem Gang zufahren. Bist du aber wo Zuhause wo es immer schön hoch und runder geht stell ich mir das nicht sonderlich angenehm vor. Bergauf muß man den Gang auf jeden Fall drücken können und Bergab mußt immer schön schnell Mittreten und acht geben das du die Pedale nicht unter den Füßen verlierst.
Wenn dann würde eher ein Singlespeed in Frage kommen so was hat dann auch einen Freilauf was das fahren z.B. durch Kurven oder Bergab erheblich erleichtert.
Wo liegt dein Budget? Jetzt ist aber für gebrauchte Räder nicht gerade die beste Zeit günstig zu Kaufen auch ist es nicht von Vorteil sich das anzutun wenn man sich mit der Materie nicht auskennt. Denn nicht selten werden solche Menschen recht schnell über den Tisch gezogen von den Verkäufern.
 
Ich würde für das 29er 400€ realistisch finden. Cube Aim SL 29 Green Blue 2015. Umbau Deore 3×9, Bremsscheiben Deore 180/160 , Suntour Raidon X1. Sattel, Lenker getauscht. Eigendlich nur noch Rahmen, Bremsen und Laufräder original. Zielgruppe wird vermutlich kein ambitionierter Mtbler.
Nach dem Verkauf wären 600 € vorhanden. Ich möchte kein Carbon Hitech-Renner. Sondern einfach fahren. Wohne in Leipzig. Berge sucht man vergebens. Fahre gerne zügig und mittlerweile überwiegend Asphalt. Viel um die Seenplatte.
Da ich am 29er ausschließlich Kb44 11/25 Kassette fahre, wäre ein Rennrad die Alternative.
Würde mir fürs erste ein Alu-Singlespeed( sorry habe mich da vertan) um 300€ kaufen. Alltagsrad/ Einsteigersportgerät.
Würde mich nach einem Rennrad-Rahmenkit umschauen und diesen aufbauen. Beispielhaft gibt's im Bikemarkt einen Vortex-Kit. Dachte an sowas. Oder als Gebrauchtrad das Ghost Race 6000. ( ebenfalls im Bikemarkt um 550€.). Alles beispielhaft. Gedankenspiele. Habe von Rennrädern wenig bis sehr wenig Ahnung. Aber eine gewisse Vorstellung. Möchte nicht die Fehler des 29er wiederholen.
 
Die Variante mit dem Schritt-für-Schritt aufrüsten wird dich am Ende teurer kommen...
Gerade, da du vom SingleSpeed nicht wirklich viel übernehmen könntest...
Ein Singlespeed als einziges Rad wär für mich (!) nix, da besteht auch die Gefahr, dass man bei einem Trainingsfortschritt schnell and die Grenze der Übersetzung kommt. Als 2. Rad kann ein SS ganz spaßig sein

Um 600€ sollte man aber schon ganz brauchbare Rennräder 2. Hand finden.
Würde da eher dazu raten, irgendwas solides mit 105er Schaltung im Idelafall. Mit ein bisschen Gedult findest sich da sicherlich was. :)
 
Ich denke mit deinem Budget wirst du auf dem Gebrauchtmarkt ohne Probleme etwas vernünftiges finden können gerade in Leipzig.
Ich selber habe mir ein wesentlich kleineres Budget gesetzt und damit auch gute Räder gefunden, dass eine oder andere mal dafür mit ordentlich Wartungsstau und Mehrkosten, Preisbereich jeweils 300-350.
(Mal als Beispiel was mit etwas Geduld möglich ist: Bianchi Via Nirone 2006 mit Campa Xenon+Veloce, Viner Compline mit Alu/Carbon-hybridrahmen und Sora Komponenten, des weiteren hat mir ein Arbeitskollege sein Scott von 2010 angeboten mit kompletter 105 Ausstattung, dass war wirklich Top in Schuss, mir nur zu groß.)

Generell sollte man bei Gebrauchträdern nicht das gesamte Budget beim Kauf aufwenden, da hier und da Ersatzteile nötig werden, von denen man bei der Probefahrt noch nichts wusste (hab da mittlerweile Erfahrung) und man ja vielleicht auch noch das eine oder andere Anbauteil wechseln möchte, aus rein optischen oder wohlfühl Gründen.
Mein Vorschlag wäre also: 500 ins Bike und 100 in der Hinterhand.

Ob nun schrittweise umsteigen oder gleich Nägel mit Köpfen, dazu habe ich keine Meinung, ist irgendwie auch eine persönliche Sache.
 
Erstmal danke für eure Rückmeldung.
Werde erst mal zusehen, dass ich das 29er verkauft bekomme. Habe das eine oder andere interessante Rennrad gefunden. Ob ich in Leipzig was Gebrauchtes kaufe weis ich noch nicht. "Schau mal. Mein altes Rad." Wäre Supergau.
Wie schaut's eigentlich mit der Verzögerung von Rennradbremsen aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Je nach Zustand Bremsgummis erneuern/gegen bessere tauschen, ansonsten sind die letzten beiden Generationen (zu älteren hab ich keinen Vergleich) schon OK. Die reine Bremsleistung ist gut, allemale ausreichend um das Rad zu blockieren.
Klar ist, dass gerade in Oberlenkerposition ist die Handkraft die aufgewendet werden muss schon höher ist, als bei hydraulischen Bremsen.
In den Drops ists etwas besser. Ich rede hier aber immer von Abfahrten irgendwelcher Pässe, wo schnell über 500m zusammenkommen.
Im Flachen ist das kein Problem, da du einfach nicht minutenweise bremsen musst.
Die Dosierung ist nicht ganz so gut wie mit Discs, und wenns nass ist lässt die Bremswirkung spürbar nach.
 
Zurück