Ein Endurobike bleibt ein Racebike genau wie ein Dh Bike ?! Weil ?! Woran machst das den fest ? Schnelle Fahrer zb kommen mit einem Enduro irgendwann auf dh Strecken an ihre Grenzen und greifen dann zum Downhiller, dafür muss man kein Rennfahrer sein. Das nicht jeder einen Downhiller braucht der einen hat, ist ne andere Sache. Aber mit Rennen fahren hat das nix zu tuen.
Ein Enduro Rad hat erstmal nicht unbedingt was mit Rennen fahren zu tuen, Effizienz ist doch an jedem Rad erstmal nix falsches.
Aber auch auf weiteren 40 Seiten Diskussion wird es am Ende keinen Gewinner für alle geben. Aber sich nicht von blanken zahlen abschrecken lassen und probieren ist nie verkehrt, in alle richtungen. Kurz und steil macht Spass und kann schnell und langsam sein, Long und slack genauso...
Sei jedem gegönnt mit flachen Sitzwinkel, wenig reach und kurzen KS Spass zu haben, aber deswegen muss man moderne Konzepte nicht verteufeln, die sind oft besser als man denkt, und nein, damit ist nicht ne Nummer größer kaufen gemeimt oder die 0,2 Grad die alle 2 Jahre als Long und slack wie nie zuvor verkauft werden
Joa, da sind wir wieder bei dem Thema, dass man erst mal allgemeingültig definieren müsste, was denn nun die Bike-Kategorien sind, sonst gibt es Missverständnisse einfach dadurch, dass Leute den gleichen Begriff schreiben, damit aber was anderes meinen.
Rein vom Begriff her ist ein Enduro-Bike erst mal ein Race-Bike, weil Enduro ursprünglich eine Rennform ist. Davon ab verstehen aber mittlerweile viele unter Enduro eine bestimmte Art von Radfahren, die mit Rennen nicht unbedingt mehr was zu tun hat, und entsprechend sind Enduro-Bikes dann auch nicht mehr zwangsläufig Race-Bikes.
Ist beim Trail-Bike übrigens ähnlich. Da kommt es halt dann darauf an, welche Trails du vor der Haustüre hast und was du entsprechend unter Trail-Biken verstehst.
Ich persönlich finde für mich den Begriff All-Mountain irgendwie treffend, weil ich grundsätzlich fahre, um in irgendeiner Weise mit der Schwerkraft zu spielen (also im Wesentlichen Trails bergab zu fahren) und dafür ein Berg notwendig ist. Ich will aber auch meistens hoch fahren und dabei wenn möglich auch noch Spaß haben oder mich zumindest nicht ärgern/quälen müssen. Trail kann dann vieles sein...
Dass Bikes dann je nach Anforderung und persönlichen Vorlieben auf unterschiedliche Weise die Lastenhefte der Käufer erfüllen können, ist doch gut.
Wenn ich mir die Diskussion hier anschaue, scheint das zum Glück sogar der Fall zu sein. Insofern widerspricht das auch der These des ursprünglichen Artikels. Wenn Gregor geschrieben hätte, FÜR IHN werden die Bikes zu lang, wäre das was anderes gewesen, hätte aber u.U. keinen interessiert. Da er geschrieben hat, ALLE Bikes werden FÜR ALLE zu lang (etwas überspitzt gesagt), ist natürlich eine lebhafte Diskussion entstanden. Völlig richtig aus Sicht des Seitenbetreibers, nicht richtig (als These) offensichtlich in den Augen der Community.
Unberührt davon bleibt der Punkt, dass gewisse Aspekte sich aufgrund physikalischer und ergonomischer Anforderungen bei der Gestaltung eines Fahrrads, das möglichst viel kann (hier im Sinne von gut rauf und gut runter), einfach ins Gehege kommen und deshalb Kompromisse erfordern. (Nicht von Natur aus, aber einfach Konstruktionsbedingt; das war vorher mein Punkt).
Wer welche Kompromisse eingehen mag, ist hier im Wesentlichen Gegenstand der Diskussion, auch wenn viele ihren Standpunkt gerne als allgemeingültig und deshalb nicht als Kompromiss sehen wollen.