Vinschgau-Latsch! Neues offizielles Wegenetz, z.T Trail-Sperrungen (Lottersteig)

...
wer 800 oder 900 hm nicht rauffahren kann, sollte mal dringend einen termin mit seinem internisten ausmachen.
also, es geht doch - wie immer - rein um die kohle. gwamperte werden mehrmals am tag strecken hochgekarrt, die sie mit ihrer physis nicht schaffen würden. nur: die gwamperten arbeiten daheim brav, kommen weniger zum trainieren und haben daher die kohle. ;)

... :confused:

@oldmason/wolfk ... klingt grundsätzlich nach einer guten Idee. Hoffe das Konzept geht auf!
 
Hallo Leute, bitte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Unter folgendem Link gibst die ersten Infos über ein tolles Projekt das allen zu Gute kommt.
http://aktivurlaub-suedtirol.com/aktivurlaub/biken/mtb-leitsystem/
Wir arbeiten hart an der Umsetzung und werden nun laufend informieren.

für die Arbeitsgruppe MTB-Leitsystem und Wegekonzept Latsch-Martell
Roman Schwienbacher

Hallo Roman,
das hört sich doch erstmal gut an. Es wird jetzt darauf ankommen die "Umfahrungen" auch so anzulegen, dass sie für alle (auch für die S1 Tourenfraktion) brauchbar sind. Ich werd´s mir im Mai mal ansehen.

Robert
 
Aber, bleiben wir ehrlich. Wir Vinschger brauchen die Biker als Gäste. Egal ob diese Touren oder Shutteln.
Unsere Aufgabe ist es jetzt einfach, den RICHTIGEN BIKER auf den RICHTIGEN WEG zu bringen.
Wenn es gute Bikeparks in der Nähe von Skigebiten und Seilbahnanlagen gibt und diesen Almen die jeder Gast sowieso mit einem Auto anfährt; fallen die Taxishuttler an anderen Stellen sogut wie weg.
Und wenn ich dem Tourer jetzt noch passende Wege zur Verfügung stelle...
 
SUPER! ein Leitsystem für Mountainbiker. Das hab ich mir schon lange gewünscht. Dann kann ich endlich auf den "vorenthaltenen" Trails alleine runterfahren und es stört mich keiner. Danke.

Man kann aber auch etwas gewollt "missverstehen":

Zitat:
"Im Rahmen des Projektes wird derzeit ein Bike-Leitsystem erarbeitet, welches Bikern die Orientierung vor Ort erleichtert und Klarheit schafft, welche Wege ausschließlich von Bikern, oder Wandern genutzt werden sollten und welche Strecken/Wege gemeinsam und rücksichtsvoll genutzt werden (Fairplay Bike- & Wanderroute) sollten."
 
Dieses sogenannte "MTB-Leitsystem" funktioniert nie. Shuttelnde und liftelnde Downhillbiker gehören einfach auf eine extra dafür gemachtes Gebiet. (Skigebiete). Das was jetzt hier versucht wird, führt früher oder später zur Totalsperrung aller Wanderwege. Man darf doch nicht so blauäugig sein und glauben, dass sich die Downhillfraktion an dieses System hält?
Dieses MTB-Leitsystem lockt die Downhiller ja erst richtig an. Nein, so geht es nun wirklich nicht.
 
Dieses sogenannte "MTB-Leitsystem" funktioniert nie. Shuttelnde und liftelnde Downhillbiker gehören einfach auf eine extra dafür gemachtes Gebiet. (Skigebiete). Das was jetzt hier versucht wird, führt früher oder später zur Totalsperrung aller Wanderwege. Man darf doch nicht so blauäugig sein und glauben, dass sich die Downhillfraktion an dieses System hält?
Dieses MTB-Leitsystem lockt die Downhiller ja erst richtig an. Nein, so geht es nun wirklich nicht.

Ich Wanderer und max. Tourenbiker, trotzdem finde ich es einen Versuch wert.
Der Downhillfraktion vorab pauschal (also allen) zu unterstellen, dass sie sich nicht das System hält, ist aber auch nicht der richtige Weg.

Außerdem habe ich etwas verpasst?
Ist der Lift nach St. Martin wieder geöffnet?
(Außer den wenigen Öffnungen zu "wanderarmen Zeiten" im Rahmen "geführter Touren"?)
 
Ich Wanderer und max. Tourenbiker, trotzdem finde ich es einen Versuch wert.
Der Downhillfraktion vorab pauschal (also allen) zu unterstellen, dass sie sich nicht das System hält, ist aber auch nicht der richtige Weg.

Außerdem habe ich etwas verpasst?
Ist der Lift nach St. Martin wieder geöffnet?
(Außer den wenigen Öffnungen zu "wanderarmen Zeiten" im Rahmen "geführter Touren"?)

Nein, der Lift ist für Biker geschlossen. Nur einmal die Woche ist er offen. Im Rahmen dieser Sundownhill-Touren.
Das Problem der Downhiller ist durch so ein Leitsystem ja nicht gelöst. Sie fahren ja immer noch auf Wanderwegen, nur die Anzahl der Wege ist reduziert. Was soll das bringen? Ich verstehs nicht, aber warten wirs mal ab.
 
Hallo Leute, bitte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Unter folgendem Link gibst die ersten Infos über ein tolles Projekt das allen zu Gute kommt.
http://aktivurlaub-suedtirol.com/aktivurlaub/biken/mtb-leitsystem/
Wir arbeiten hart an der Umsetzung und werden nun laufend informieren.

für die Arbeitsgruppe MTB-Leitsystem und Wegekonzept Latsch-Martell
Roman Schwienbacher

Na das hört sich ja mal gar nicht schlecht an, und ist sicher auch im Hinblick auf die weitere Bikeentwicklung wichtig, denn m.M.n. brauchts in ein paar Jahren gar keine Shuttles mehr, dann fahren die alle mit Ihren E-Bikes bergauf (800 hm gehn da mal locker), aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
Ich wünsche uns allen, dass das Nutzungskonzept akzeptiert und somit auch eingehalten wird.
 
@Peter:

Natürlich geht die Tendenz (besonders zu Ostern, oder im Frühjahr) in Richtung shutteln, dafür sind die Berge für viele unserer Gäste einfach zu hoch.

Aber, machen das nicht auch die Wanderer so, mit dem Auto bis zum Parkplatz, eine halbe Stunde bis zur Alm wandern ...

Und die Skifahrer nutzen doch auch den Lift, oder.

Ich bin es hier im Forum einfach nur leid, dass jede Diskussion zu einer Glaubensfrage Tourenfahrer - Freeride - Downhill geht, die Diskussionen sind einfach nicht mehr sachlich und unprofessionell.

Zum Vinschgau: Wir bemühen uns seit gut 11 Jahren um Mountainbiker, damals haben andere Regionen bereits hundertausende von Euronen in das Marketing gesteckt, gebaut gemacht und der Vinschgau ist schön langsam gewachsen.

Dass irgendwann die Zeit kommt, den einen oder anderen Trail zu vermeiden, ist eine alte Geschichte, und nur weil es den Lottersteig nicht mehr gibt, ist der Vinschgau bei weitem nicht unattraktiver.

Und bitte meine Freunde, eure Aussagen mögen alle ihre Richtigkeit haben, sind aber meist Momentaufnahmen, wenn in Kitzbühel Abfahrt ansteht, ist auch mal Chaos im Dorf, zwei Wochen später ist es dann wieder fast beschaulich.

Also helft uns mit sinnvollen Inputs...

Matze

Bravo Matze!
Dem kann ich mich nur anschließen.
 
Ich Wanderer und max. Tourenbiker...

...hört, hört - ich dachte E-Endurist, aber das unterscheidet sich wohl von Thema zu Thema....

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Zum Thema hier:

Es bleibt nur zu wünschen dass es eine Lösung geben wird, die alle zufrieden stellen wird und so wenig wie möglich Kollateralschaden.

Dumm nur, dass es wieder die Unvernunft auf Seiten der Biker war, die in einer Region, die sich eher durch Tolleranz und Aufgeschlossenheit ausgezeichnet hat, einen solchen Schritt "notwendig" macht.

Eines der größten Übeln unserer Zeit, den Hals nicht voll genug bekommen zu können!
 
SUPER! ein Leitsystem für Mountainbiker. Das hab ich mir schon lange gewünscht. Dann kann ich endlich auf den "vorenthaltenen" Trails alleine runterfahren und es stört mich keiner. Danke.

Da der Staat Italien jeden Cent zum abwenden einer Pleite braucht, hoffe ich, daß sie dir bei solchen Aktionen die Brieftasche leeren :D.

Nein ernsthaft. Auf einer Straße gibt es immer Regeln und bei Nichteinhaltung..Strafen..oder Unfälle! Warum kann man nicht akzeptieren, daß es Regelungen braucht und man versuchen sollte, zum besseren miteinader diese auch einzuhalten!

Hier in in meinem Gemeidegebiet gibt es eine der geilsten Abfahrten die hin und wieder auf Schotterpiste ein und wieder weggeht(bzw. für einige meter hin und her kreuzt). Die Schotterpiste ist jedoch gesperrt. Wenn man jedoch meint, diese zu befahren und mit einem der Arbeitsfahrzeuge kollidiert oder ähnliches trägt man selbst die Verantwortung muss evt. sogar der Firma den Ausfall zahlen. [Und ich weiß nicht wie deutsche Versicherungen bei grober fahrlässigkeit reagieren...] Da ist mir lieber, ich weiß, daß ich diesen Weg meiden sollte! Oder:confused:

In der Hoffnung, daß der gesammte Vinschgau dieses Projekt fortsetzt...in Liebe MAX:D
 
...hört, hört - ich dachte E-Endurist, aber das unterscheidet sich wohl von Thema zu Thema....

Ein Idworx Mountain Rohler (Hardtail) war bis Dez. 2011 mein alleiniges MTB ist nun wirklich kein Enduro:
IMG_0050.JPG
[/url][/IMG]
und dies sieht auch nicht gerade nach einen Enduristen aus:

Ein Pedelc-MTB bestreitete ich ja schon in meinem Profil nicht (siehe links)
aber wo habe ich in welchem Thema geschrieben, das ich Enduro fahre? :confused:

Also, bitte nicht wieder besseres Wissen flamen!
(und keine Antwort!)
 
Leute! Bitte! Wie soll das denn mit der Trail Toleranz funktionieren, wenn wir uns selbst untereinander nicht so ganz einig sind!
Glücklicherweise äussern sich die Meisten User hier positiv! :daumen:
Mir ist es völlig egal, ob jemand Hardtail, Enduro, Downhill, Pedelc fährt, oder sogar zu Fuß unterwegs ist!
Für mich, der sich auf fast allen dieser Spielarten bewegt, (ok, das Pedelec noch nicht) ist es völlig in Ordnung, wenn eine Gemeinde ihre Interessen und die der Grundeigentümer wahrnimmt und eine Regelung für den Tourismus findet, der für die Gemeinde Latsch und das Vinschgau überlebenswichtig ist.
Ohne Regeln geht es nicht, und das bin ich gerne bereit, zu akzeptieren, wenn mir dafür die Region als Ferien und Sportgebiet erhalten bleibt.

In diesem Sinne: Happy Tails und Trail Toleranz!

Stefan
 
Nein ernsthaft. Auf einer Straße gibt es immer Regeln und bei Nichteinhaltung..Strafen..oder Unfälle! Warum kann man nicht akzeptieren, daß es Regelungen braucht und man versuchen sollte, zum besseren miteinader diese auch einzuhalten!
Ihr sprecht von Regeln meint aber Sperrungen.

Regeln wären was gutes, aber einfach vom Weg ausgesperrt zu werden nicht.

Es gibt die FIS-Regeln für Skifahrer, es gibt aufgestellte Regeln für Skitourengeher, warum gibt es eigentlich noch keine Regeln für Wegbenutzer, wie Wanderer und Biker, und wie sie sich bei Begegnungen am besten verhalten sollen?

Momentan hat jeder seine eigenen Regeln aufgestellt, die dann mal mehr dem gesunden Menschenverstand entsprechen oder mal mehr dem eigenen Vorteil dienen.

In meinen Augen wär das eine gute Sache wenn man sich mit dem Alpenverein zusammensetzen würde und 10 so Leitsätze ausarbeitet.

Zumindest könnte man dann klar urteilen, wer sich richtig oder falsch verhält.

Servus
--
Reiner
 
Es würde wohl schon reichen, wenn sich alle Bergradler an die allgemeinen Regeln halten würden und da wären es nur 6:

Fahre nur auf Wegen.
Hinterlasse keine Spuren.
Halte dein Mountainbike unter Kontrolle.
Respektiere andere Naturnutzer.
Nimm Rücksicht auf Tiere.
Plane im Voraus.

Ich hoffe sehr, dass es den Latschern gelingen wird Lösungen zu finden, die allen Nutzungsgruppen gerecht werden.
 
@oanavodo
Regeln gibt's doch schon, hier z.B.:
http://www.dimb.de/index.php?option=content&task=view&id=17&Itemid=43
Ist aber wahrscheinlich für einige zu uncool sich daran zu halten.
Jedenfalls hätte die Einhaltung von Regel 1 den Besitzer des Ratschillhofes sicher glücklich gestimmt.

Es war wahrscheinlich naiv zu glauben, dass Latsch bei gesteigerter Popularität ohne Sperrungen, oder wie immer man dass bezeichnen möchte, auskommen würde.
Jedenfall hoffe ich, dass sich jeder seiner Verantwortung bewußt ist, das Wegekonzept respektiert und einhält, unabhängig ob man's befürwortet oder nicht, damit es auch greifen kann, und nicht irgendwann noch ristriktiver ausgelegt werden muss.
Denn verglichen mit anderen Gebieten, gerade auch in Deutschland, weht dort doch immer noch ein Hauch von Trailfreiheit.:)
 
Wenn, diese Regeln eingehalten würden, hätten sich die Latscher nicht die Arbeit machen müssen eine solche Regelung zu finden.
...es wird dann wohl so sein, dass sich nicht alle an solche Regeln gehalten haben. Einerseits, weil es um die Gewinnmaximierung in der Freizeit geht, andererseits, weil die Vinschgauer solche Regeln nicht explizit aufgestellt haben. Es gibt eben die Leute, denen gesunder Menschenverstand nicht reicht für ein Verhalten das Regeln nicht nötig macht.

Am Traileinstieg je ein knackiges Schild und schon spurt der Durchschnittstouri besser. Traurig aber wahr.
 
Hey, cool! Ich denke, wir sind uns eigentlich ziemlich einig.
Die DIMB Trailregeln sagen ja: "Achte Wegsperrungen..."
In der trailnews der DIMB wurde über die Mitgliederentwicklung der DIMB berichtet und vermerkt, dass viele DAV Verbände auch Mitglied in der DIMB geworden sind. (trailnews 7, Siete 8)
Da ist auch sicher noch Entwicklungspotenzial in den nächsten Jahren.
Und auch wenn wir es nie schaffen werden, wirklich jeden Menschen in den Bergen für unsere Ideen und Meinungen zu gewinnen, bin ich sehr froh zu sehen, dass viel die hier mitdiskutieren meine Ansicht teilen. Vielleicht ist das ja noch DIE Idee. Die Trailregeln zu übernehmen, den Trail Toleranz- Passus der Schweizer hinzuzufügen, und mit dem Tourismusverbänden zu vereinbaren. Dann könnten die Trail Regeln in allen relevanten Stellen wie z.B. Hotels, Pensionen, Bikeläden, Seilbahnen ausgelegt, aufgehängt und verbreitet werden! Dazu noch an den Wegenetztafeln angebracht und wir bekommen vieleicht eine Abdeckung der Information von (geschätzt) 75% bis 80% Das schafft auch auf beiden Seiten ein klares Bild. Rücksicht und Toleranz! die Wanderer sind mit einbezogen! Ich denke dann wird es rund.
Sonst besteht die Gefahr, das Wanderer die Trail Rules nicht beachten, weil "die gelten ja nur für Biker" ;-) Regeln dürfen allgemeingültig sein. Das geht sicherlich in enger Kooperation mit allen Beteiligten.
Vielleicht ist das aber auch schon längst Teil der Projektplanung.
Und dafür ist die jetzige Regelung der Latscher ein erster Schritt in die richtige Richtung!
@Max, Matze, Roman, Martin: weiter so! Danke für euer Engagement!!!! :daumen:
 
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